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Rainer Nehring

Was sind Blogs?

Blogs (eigentlich: "Weblogs") sind Webseiten, die wie ein Tagebuch aus einzelnen Einträgen nach Datum angeordnet sind. Der neueste Eintrag steht immer oben. Sie werden verwendet, um schnell aktuelle Nachrichten, Kommentare, Meinungen oder Texte jeder Art ins Internet zu publizieren.

Blogs sind für die Autoren und die Leser ganz einfach zu bedienen: Die Autoren müssen einfach nur schreiben und sich nicht um technische Dinge kümmern. Die Leser können die Einträge kommentieren und so mit den Autoren und anderen Lesern diskutieren.

Hinter Blogs stehen keine professionellen Redakteure, sondern ganz normale Menschen: Hier bei uns haupt- und ehrenamtliche ver.di-Mitglieder. Auf verdi-arbeiter.de benutzen wir das Blog um zusätzlich zu den statischen Artikeln auf der Seite aktuelle Informationen zu veröffentlichen, auf interessante Artikel im Web hinzuweisen und Diskussionen zu starten.

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74 Kommentare · Diesen Eintrag versenden · drucken

Sylvia . Freitag 24. September 2004 13:42

Wasch mich, aber mach mich nicht naß!
Viel zu viele denken so. Den Satz "Was macht denn die Gewerkschaft dagegen" höre ich ständig, obwohl doch inzwischen jeder begriffen haben müßte, daß Gewerkschaft nur lebt, wenn die Mitglieder es wollen. Ich habe den Artikel ausgedruckt und werde ihn aushängen bzw. verschicken.

Martin Betzwieser . Samstag 5. Februar 2005 11:35

BOYKOTAUFRUF !!!!!!!!

Die Deutsche Bank will über 6.000 Stellen abbauen - zwecks Gewinnmaximierung.

Der wilde Streik der Bochumer OPELaner zeigte, dass finanzielle Einbußen bzw. die Angst davor das Einzige sind, was Manager beeindruckt.
Daher rufe ich zum Boykott der Deutsche Bank auf und fordere alle Kunden der Deutschen Bank mit einem Hauch von sozialer Einstellung, unter Hinweis auf diese asoziale Geschäftspolitik ihre Girokonten zum nächstmöglichen Termin zu kündigen.

Martin Betzwieser, Frankfurt am Main

Gaby Schmidtke . Donnerstag 27. Oktober 2005 20:14

Es scheint immer mehr Gang und Gebe zu werden, dass auch im öffentlichen Dienst überwiegend zeitlich befristete Verträge abgeschlossen werden. Schön und gut - in der Vergangenheit machte es sich jedenfalls finanziel nicht bemerkbar, wenn man dann von einem Träger zu einem anderen wechseln musste. Doch die armen, gearschten "Befristeten"! Da kannst du in den letzten 15 Jahren durchgehend im öffentlichen Dienst tätig gewesen sein. Wenn dein Vertrag jetzt ausläuft und du eine neue Anstellung findest, dann mach dich auf etwas gefasst! Denn für dich gibt es den TVÜ nicht, sondern du bist eine "Neueinstellung" und du kannst zukünftig mit Gehaltseinbußen von mal eben 800 EURO mtl.rechnen! Durch den TVöD soll etwas gegen die Diskriminierung getan worden sein? Ich lach mich kaputt. Ich fühle mich diskriminert!!!!!

Momo . Samstag 21. Januar 2006 18:52


Es ist leider kein Scherz:


"gefordert" wird die 50-Stunden-Woche (siehe hier)

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3419156_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html

http://www.welt.de/data/2005/02/25/544011.html

traurig, graue Vorstellung, so wie in Michael Endes Buch "Momo - und die grauen Herren"! Total kaputt, ehrlich!

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Hier was zu "Massenphänomen Arbeitssucht" !!

http://www.wiwi.uni-bremen.de/seari/bucharbeitssucht.htm

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Es geht aber auch ganz anders: (!!!)

5-Stunden-Woche !!! (ca. 1,3 MB)

http://www.5-stunden-woche.de/Band1.pdf

UND

Basisdemokratien und Kooperation im Konsens

http://www.jungewelt.de/2005/10-29/004.php

http://www.jungewelt.de/2005/11-01/003.php

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Grundlohn für alle ist problematisch!!!
Was nämlich so harmlos daherkommt: „Grundeinkommen für alle und bedingungslos hängt nun mal an der BEDINGUNG, dass es einer BEZAHLEN WILL und wie viel ....

Und von Basisdemokratie auch keine Spur!!!!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,382996,00.html

Reiche wollen höhere Steuern zahlen (WOHL EHER AUS ANGST vor französischen Verhältnissen....)

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,383326,00.html

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Und hier die oben angesprochen mail mit wirklich guten Artikeln!

ES GIBT EBEN DOCH ALTERNATIVEN, wiieee überraschend!?!!



Wer keine guten Bücher liest, ist gegenüber dem, der sie nicht lesen kann, nicht im Vorteil.

Schon immer wurde die Zeit mit den Instrumenten verwechselt, welche sie messen.

Arbeit ist die einzige Droge, die weltweit legalisiert ist.

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5-Stunden-Woche !!! (ca. 1,3 MB)

http://www.5-stunden-woche.de/Band1.pdf !!!!!

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Feierabend! 11 Attacken gegen die Arbeit
http://www.balzix.de/krisis-buecher_feierabend.html

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Manifest gegen die Arbeit!

http://www.balzix.de/buch_manifest-gegen-die-arbeit.html

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Metaphysik der Arbeit
http://www.exit-online.org/html/link.php?tab=autoren&kat=Robert+Kurz&ktext=Metaphysik+der+Arbeit

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BEWIRB DICH ODER STIRB

http://www.exit-online.org/html/link.php?tab=aktuelles&kat=Neue+Texte+von+Robert+Kurz+ab+Mai+2004+%28Archiv%29&ktext=Bewirb+dich+oder+stirb

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Unerbittlicher Lebenskampf
http://www.jungewelt.de/2005/06-25/004.php

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Diese Arbeitsgesellschaft überwinden

http://www.jungewelt.de/2005/06-25/027.php

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Arbeitskraft noch nie verkauft (Jugendliche)
Arbeitskraft nicht mehr verkaufbar (Rentner)
Arbeitskraft ohne Nachfrage (Hartz-IV "Betroffene")

http://www.jungewelt.de/2005/07-07/004.php

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Absouter Mehrwert

http://www.exit-online.org/html/link.php?tab=autoren&kat=Robert+Kurz&ktext=Absoluter+Mehrwert


Abschied vom Gebrauchswert

http://www.exit-online.org/html/link.php?tab=autoren&kat=Robert+Kurz&ktext=Abschied+vom+Gebrauchswert



Sozialismus von unten

http://www.sozialismus-von-unten.de/lr/artikel_1537.html


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Bob . Donnerstag 2. November 2006 10:58

Hallo Herr Nehring,

warum kann man in dem Thread "Tarifsituation" nichts mehr posten?

Danke & Gruß
Bob

Thomas . Donnerstag 2. November 2006 12:39

würde mich auch interessieren warum der Thread ohne Kommentar geschlossen wurde

sinclair . Donnerstag 2. November 2006 15:21

Na is' doch klar, wegen dem letzten Post.
Es könnten sich doch die Betroffenen über 'ne Website tatsächlich zusammentun.

Manfred . Donnerstag 2. November 2006 16:21

Das der Thread "Tarifsituation" geschlossen wurde, finde ich auch mehr als merkwürdig. Wir sollten uns hier zusammen tun. Das mich die Schwarzbraunen auf den arm nehmen, war mir ja schon immer klar. Mich aber von einer Gewerkschaft verraten und verkaufen zu lassen, geht gar nicht. Dieses TVÖDEM sollen sie sich doch irgendwo hinnageln. Mein Herz schlug eigentlich immer links, aber in den letzten Jahren gehen mir die Sozis ziemlich auf den zeiger, mit ihren Schwachsinns-reformen. Es gab mal eine Reformation die Sinn machte, die hat man sich in Wittenberge ausgedacht uns ist schon ein paar Jahre her. Die war sinnvoll. Aber das was da immer wieder auf den Tisch serviert wird, geht gar nicht.
Wir brauchen keine Reformen mehr, wir brauchen eine Revolution und weg mit diesen Pappköpen. Es reicht.

Max . Donnerstag 2. November 2006 17:37

Tja Kritik ist nicht erwünscht. Könnte ja jemand auf den Gedanken kommen, das was verädert werden muss.
Schade. das Verdi so mit ihrem Mitgliedern und dem Demokrtieverständmis umgeht. Das erinnert mich an längst vergangene Zeiten.
Verdi ist feige.....

M.Weber . Donnerstag 2. November 2006 17:52

So erging es dem vorherigem Blog ebenfalls: "TVÖD - Erfolg oder Misserfolg"

Da wurde schon vor einem Jahr auf die Misstände hingewiesen.

Freitag . Donnerstag 2. November 2006 22:04

tvoed-geschaedigt@gmx.de

als e-mail Anlaufstation (falls hier irgendwann nix mehr geht).

Inwieweit ich die Möglichkeit habe eine kleine Internetseite zu erstellen muss ich noch austesten.

Franklin . Donnerstag 2. November 2006 23:05

Das der Blog Tarifsituation geschlossen wurde, wundert mich nicht: der TVöD und der TV-L sind nun bis Herbst 2007, wenn es die ersten Kündigungsmöglichkeiten gibt, erst mal durch.

Das hat auch nichts mit mangelndem Demokratieverständnis zu tun: wenn die Grenze von sachlicher Kritik überschritten wird, ist es meiner Erfahrung nach besser aufzuhören.

Nichtdestotrotz sollten wir Verdianer vielleicht einen allgemeinen Blog einrichten, der kritischen Menschen Raum gibt, Ihre gewerkschaftsbezogenen-Themen zu diskutieren, sofern die Inhalte noch tolerabel sind.

Vielleicht auf Bald bei einem anderen Thema.

Norbert . Freitag 3. November 2006 01:30

@ Freitag, Max, Konsorten & sonstige Familienzuschlagsbetrogene

Schimpft nicht nur auf Rainer Nehring. Nicht vergessen, er hat diesen Blog ermöglicht. Er hat mit echt großer Geduld, seit die TVöD - Geschichte letztes Jahr zu brennen anfing, die blogs laufen lassen und einen offenen Austausch ermöglicht. Wo sonst wäre das gut gegangen?
Es war ja schon starker Tobak, was da an die Adresse von verdi ging, ich meine jetzt nicht die unflätigen posts. Die viele qualifizierte und auch substanziierte Kritik an der Führung hatte es nicht nur manchmal in sich.
Ich vermute mal so locker, dass er sich intern mehr als einmal unbeliebt gemacht hat, dass er das so laufen lies. Dafür hat er persönlich ein ordentliches Danke verdient.
Ich weiß vom Hörensagen, dass er sich auch bei die "Arbeitertage" außerordentlich engagiert, auch auf euro-Ebene. Hab selber viel mit (wiss.) Org zu tun, das kostet Nerven und Kraft.
Der letzte Blog ist ja nun auch datenmäßig lang geworden.
Jedoch, das Internet ist flink wie ein Wiesel...der nächste Blog wartet! Warum nicht hier?! (;-)) Was meinst Du, Fränklin?
Grüß Euch alle (kanns einfach nicht lassen, gell Max!!! Apropos: vom Feuerwehrschlauch haben wir nix mehr gehört, wie?!)

Frustrierter . Freitag 3. November 2006 07:48

Hallo,

hat schon mal jemand das Einreichen einer öffentlichen Petition erwägt?

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/default.asp

Da fänden sich bzgl. der Ungerechtigkeiten bei der Überleitung in den TVöD bestimmt tausende Mitzeichner bei entsprechender Bekanntmachung.

Bob . Freitag 3. November 2006 08:04

Hallo,
dort bestünde dann auch gleich die Möglichkeit des Anhängens eines Diskussionsforums an die Petition!
Also, wer kann das leidige Thema "Verheiratetenzuschlag bei Teilzeitbeschäftigung des Ehegatten ausserhalb des TVöD" als Petitionseingabe gut formulieren?
Lieber Norbert, was hältst du davon?

Gruß
Bob

Micha . Freitag 3. November 2006 13:26

Hallo @ all,
ich bin eine der Mütter denen dank Erziehungsurlaub im Sept. 05 keine Besitzstandszulage für 4 Kinder bezahlt wird, ich bin voll berufstätig und aus diesem Grund bei Verdi Mitglied geworden, ich hatte mir Unterstützung erhofft. Nun teilt Verdi mir bereits "unter der Hand" mit, das man mich wohl rechtlich kaum vertreten könne, da Verdi den Schei.. selbst ausgehandelt hat, und daher ich doch vielleicht auf die ausstehenden und ja rückwirkend nicht gewährten Besitzstandszulagen verzichten könnte..... Ich habe nächste Woche einen Termin beim Anwalt und beim nächsten für mich möglichen Kündigungszeitpunkt verdi-Mietglied gewesen. Bei Aktionen wie oben angesprochen bin ich durchaus dabei.
Gruss Micha

Norbert . Freitag 3. November 2006 17:34

@ Micha,
wenn ich es richtig sehe, bekommst Du "wenigstens" mal ab 1.10. wieder die Dir rechtmäßig zustehende Zulage, wenn nicht noch die VKA dazwischenfunkt, beraten wird dort am 16.11.06
Gruß Norbert

Norbert . Freitag 3. November 2006 17:45

@ Franklin
Zitat: "... der TVöD und der TV-L sind nun bis Herbst 2007, wenn es die ersten Kündigungsmöglichkeiten gibt, erst mal durch."
Das glaub ich nicht so ganz (;-)), Franklin: Im Rundschreiben R 363/2006 der VKA vom 30. Oktober 2006 (http://www.kavbw.de/php/aktuelles/index.php) stehen leider noch Kröten, über die ich in verdi-flugis nie was lese. Da steht u.a.:
„Der TVöD, TVÜ-VKA und die anderen Tarifverträge vom 13. September 2006 sind durch die 1. und 2. Korrekturliste vom 24. November 2005 und vom 7. Februar 2006 bereits berichtigt bzw. geändert worden, die dem ****seinerzeitigem Zeitdruck, unter dem die Reformverhandlungen standen****, geschuldet waren.“
Aha, hier kommt endlich an den Tag, dass wegen der Neuwahlen geschludert wurde, was uns heute willkürlich Gehalt kostet.
Jetzt kommt’s aber:
„Der Tarifvertrag Meistbegünstigung eröffnet bekanntlich die Möglichkeit, von den Gewerkschaften mit den Ländern abgeschlossene Tarifregelungen, die von den Regelungen des TVöD oder der ihn ergänzenden Tarifverträge in den Bereichen Arbeitszeit und Sonderzahlung (Zuwendung, Urlaubsgeld u.ä.) abweichende Inhalte hat oder beim Entgelt (insbesondere Einmalzahlung, Übergangskosten) für die Arbeitgeber günstigere Regelungen enthält, auf den TVöD zu übertragen. Hierbei kommt der für die Länder im Tarifgebiet West je Bundesland in unterschiedlicher Höhe vereinbarten längeren Wochenarbeitszeit als nach dem TVöD entscheidende Bedeutung zu.“
Und weiter:
„Hierbei hat die Mitgliederversammlung der VKA in ihrer Sitzung am 25. Oktober 2006 deutlich gemacht, dass sie in ihrer Mitgliederversammlung am 10. November 2006 über die Annahme des Ergebnisses dieser Verhandlungen im Zusammenhang mit den sich aus dem Tarifvertrag Meistbegünstigung ergebenden Möglichkeiten beraten wird.“

Lieber Franklin, Du gefragt als BR: heißt das, wir müssen gewärtigen, dass auch noch eine höhere Wo-AZ gefordert und von verdi wegen der Meistbegünstigungs-Geisel erfüllt werden muss, nachdem im TVöd-Länder ja dort unterschiedlich längere Wo-AZen vereinbart wurde!?
Leider wird immer deutlicher, was verdi da angerichtet hat, mit der Meistbegünstigungs-Geisel.

Norbert . Freitag 3. November 2006 17:53

@Bob . Freitag 3. November
Bezüglich Petition muss ich bissel nachdenken und mit anderen Geschädigten mailen. Grundsätzlich müssen wir das auf jeden Fall tun und dazu Deinen obigen Vorschlag nutzen.
Hat keiner von Euch einen Juristen als Bruder, Schwester, Schwippschwager ... ?
Erste Überlegung:
Wenn Tarifpartner einvernehmlich übereinkommen, zuerst fahrlässig, ein Jahr später vorsätzlich, eine exakt bestimmbare Minderheiten-Gruppe signifikant und willkürlich gegenüber der großen Mehrheit der Beschäftigten zu benachteiligen, handeln sie diskriminierend. Das ist u.a. nach dem Gleichstellungsgesetz verboten.
Erläuterung:
- zuerst fahrlässig (vermeintlich zu verhindernde Überzahlung nach Wegfall der „Konkurrenzregel“)
- ein Jahr später (28.10.06), nach detaillierter Kenntnis der materiellen Auswirkungen der Nachteile, vorsätzlich und entgegen einem als allgemeinen Grundsatz vereinbarten Überleitungsziel („…in den Verhandlungen … zugesichert…, dass der Beschäftigte infolge der Überleitung keine Einkommensverluste erleidet…“ / Rundschreiben R 363/2006 der VKA vom 30. Oktober 2006; vielzahl von verdi-Flugis)
- eine exakt bestimmbare Minderheiten-Gruppe (ausschließlich diejenigen, welche mit beamteten Partnern/innen verheiratet sind, und fast hätt ich’s vergessen: FRAUEN!, die meisten Teilzeitpartnerinnen arbeiten wg. der Kindererziehung teil und sind hier in bes. Maß betroffen)
- signifikant (Bezüge dauerhaft oder auf mind. 16 Jahre (Kinderzuschlag) mit ein bis zu mehreren Prozent verkürzt; hohe Zinseszinsverluste durch verspäteten Aufstieg wegen Minderung des Vergleichsentgeldes i. H. ½ OZ St.2)
- willkürlich (spätestens nach dem 1.10.05 waren die Tarifpartner exakt informiert, dass die vermeintlich zunächst zu verhindernde Überzahlung nach Wegfall der „Konkurrenzregel“ bei allen „Teilzeit-Partner/innen“ jedoch das Gegenteil bewirkte und zu einer nicht begründbaren und deshalb ungerechtfertigten Bezügekürzung führte)

Gruß an Alle N.

Franklin . Freitag 3. November 2006 19:58

Hallo Norbert !

Die Meistbegünstigungs"geisel": hat Du schön verballhornt, kann man durchaus differenziert sehen: Es war vor allem die späte Rache der Kommunen, dass die Länder aus dem Verhandlungsprozess zum TVöD ausgestiegen sind. Die Klausel zwang Verdi keine Extrawürste für die Länder auszuhandeln. Die TdL bezweifelt sowieso die Rechtliche Zulässigkeit dieser Klausel (nachzulesen auf der Webseite der TdL).

Nun haben die Länder, und zwar jedes Land für sich, eine individuelle wöchentliche Arbeitszeit mit dem TV-L erhalten. Ja es besteht die Gefahr, dass die VKA die Meistbegünstigungsklausel zur Anwendung bringen will. Ist aber wegen der vermutlich auftretenden juristischen Komplikationen eher unwahrscheinlich.

Das Thema wöchentliche Arbeitszeit, weniger bei Bund, mehr bei den Ländern und vor allem bei den Gemeinden ist nach wie vor aktuell. Wenn die einzelnen VKA-Verbände schlau sind verknüpfen sie die Forderung nach Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit mit der nächsten Gehaltsrunde: der TV-L hat da ja schon eine Marke gesetzt.

Wenn die öffentlichen Arbeitgeber auch künftig noch meinen sollten: mehr Arbeitszeit bei weniger Geld wäre eine angemessene Forderung, der unterschätzt die Bereitschaft der Verdi Mitglieder für Ihre Interessen einzutreten.

7,50 EUR Mindestlohn: finde ich Gut.

Norbert . Freitag 3. November 2006 21:00

@ Micha,
"...wenn nicht noch die VKA dazwischenfunkt, beraten wird dort am 16.11.06"
Berichtige: muss heißen 10.11.06, nächsten Freitag.

Gruß Norbert

Max . Freitag 3. November 2006 22:21

Na ihr Lieben,
Da warte ich noch drauf. Höhere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich. Vor allem warten die Beamten bei uns darauf!

Also hat Verdi zugegeben, das der TVöD unter Zeitdruck verherende Spätfolgen für die Beschäftigten aufweist.
Jetzt wird auf Teufel komm raus nachverhandelt und es kommen nur wenig Verbesserungen heraus.
Mein Geld ist weg. Und das schlimme ist, das wirkt sich auch auf meine spätere Rente aus.
Ich soll jetzt auch noch klagen. Im geschlossenen Forum Tarifsituation hat ja schon ein Anwalt darauf hingewiesen, wie schwer das wird. Ein befreundeter Anwalt sagte mir, eigentlich besteht da keine Chance.
Und die Meistbegünstigungsklausel. Wie konnte sich Verdi nur so erpressen lassen??
Verdi aufwachen. Die Arbeitgeber sind nicht lieb!!! Da braucht man hellwache Verhandlungspartner.

Michael Recker . Freitag 3. November 2006 23:16

Franklin,

alles gut und schön mit dem Flächentarifvertrag und der Schwäche der Gewerkschaft.

Die handwerklichen Fehler und die politisch gewollte Eile vor der Bundestagswahl waren aber wohl kaum strategisch zwingend.

Nicht Nichtkommunikation bzw. exakter gesagt das Belügen der Mitglieder (wie schon in der Tarifrunde 2003) war auch nicht zwingend.

Das sind persönliche Schwächen.

Bsirske abzusägen mag strategisch kontraproduktiv sein, aber in einer demokratischen Organisation müßte Kurt Martin fällig sein.

(Mit 60 fiele der vermutlich weich.)

Wann ist eigentlich das letzte Mal ein Vorstandsmitglied einer deutschen Gewerkschaft nicht wiedergewählt worden, obwohl es antrat?

Franklin . Samstag 4. November 2006 00:09

@ Michael Recker

Wann ist eigentlich das letzte Mal ein Vorstandsmitglied einer deutschen Gewerkschaft nicht wiedergewählt worden, obwohl es antrat?


Beim letzten ver.di Gewerkschaftstag ist dass passiert, falls Du das tatsächlich wissen wolltest.

ludwig vogt . Montag 6. November 2006 10:49

Am 21 Oktober war ein Aktionstag,
Das geht besser. Aber nicht von allein !
genau das ist der Punkt,nicht von allein was steht uns ja uns in Zukunft auf der Tagesordnung für unser Arbeits-Arbeitslosen-Leben?? Zwei-Klassen-Gesellschaft ,weitere Rentenkürzungen !Rente mit 67, Gesundheitsfonds höhere Beiträge weniger Leistung,Kündigungsschutz ist in Frage gestellt, usw....Wo sind alle die, die alles in Frage stellen und nichts Bewegen aber im Ver.di Arbeiterinnen Blogs ihren Müll abladen,was ist mit Koll die keine Arbeit Haben, oder den Koll die für 3.60 € std Arbeiten ??Gewerkschaften machen nicht alles Richtig aber die wird es nur dann geben, wenn wir sie als unsere Organisation begeifen. es gibt nichts besseres! oder wer soll unsere Intressen vertreten Die Politik ???????.DAS GEHT BESSER. ABER NICHT VON ALLEIN...

Bernd . Montag 6. November 2006 12:38

Hallo zusammen, ich verfolge diese Blogs schon seit längerem, meiner Meinung nach wäre schon viel gewonnen wenn ehrlicher miteinander umgegangen würde.
Durch die rosarote Brillesicht der Gewerkschaftsoberen fühlen sich viele Gewerkschaftsmitglieder verarscht.
Sollte sich in diesen Blog mal jemand der Gewerkschaftverantwortung hat verirren wäre es nicht schlecht wenn dieses Gefühl bis zur Vorstandsetage getragen würde. Ich glaube die Motivation zum Streik wäre bei den noch Mitgliedern um ein vielfaches größer wenn ehrlicher Informiert würde. Die Gewerkschaft ist keine Partei und die Mitglieder können die Wahrheit vertagen .

Max . Montag 6. November 2006 13:36

soso Herr Vogt!!! Müll nennen sie das?????
Bei den Problemen der Leute geht um den Verlust von Viel Geld Herr Vogt, das sie und ihre Mitstreiter geklaut haben.

Didi . Montag 6. November 2006 15:18

Nachdem schon einmal angesprochen wurde, ob man sich nicht außerhalb dieses Blogs austauschen könnte, habe ich nun unter tvoedgeschaedigt.de die Möglichkeit geschaffen.

Bob . Dienstag 7. November 2006 11:54

Hallo Didi,

prima gemacht, danke!

Werde mich demnächst eintragen!

Gruß
Bob

Volker Mann . Dienstag 7. November 2006 13:17

Hallo,
zufällig hier reingestolpert habe ich auch gleich eine Frage:
Vermute ich richtig, dass nach auslaufen eines Zeitvertrages ein neuer Vertrag nach TV-L zustandekommt? Oder gibts hier noch sowas wie "Besitzstandswahrung" für einen Anschlussvertrag?
Wir sind beide im öD, haben 2 kleine Kinder und Zeitarbeitsverträge. Wenn wir beide nach neuen TV-L arbeiten müssten, können wir uns die Kugel geben...

Gruss
Volker

Norbert . Freitag 10. November 2006 18:46

Hallo Franklin, hier meine Befürchtung zur Meistbegünstigungs"geisel":

VKA fordert längere Arbeitszeiten

Presseinformation der VKA vom 10. November 2006 Bad Doberan.
***Auszug***
Dr. Böhle sieht die VKA vor der Bewältigung schwieriger Aufgaben: ....
Kurzfristig muss es darum gehen, die für die Länder vereinbarten längeren Wochenarbeitszeiten auch bei den Kommunen zur Geltung zu bringen. „Hier stehen die Gewerkschaften im Wort“, so Dr. Böhle. Aus Anlass des Abschlusses des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) ist mit den Gewerkschaften eine Meistbegünstigungsklausel tarifvertraglich vereinbart worden, die der VKA das Recht gibt, mit den Ländern vereinbarte längere Arbeitszeiten zu übernehmen. Mit der Vereinbarung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind die Voraussetzungen der Meistbegünstigung erfüllt. „Die für Bayern ab dem 1. November 2006 gültige Wochenarbeitszeit von 40 Stunden 6 Minuten anstelle von bisher 38,5 Stunden beanspruchen wir für das gesamte Tarifgebiet West der VKA“, so Dr. Böhle weiter. Die Mitgliederversammlung der VKA hat die Gewerkschaften aufgefordert, dies anzuerkennen.
*****Gleichzeitig hat die Mitgliederversammlung beschlossen, bis dahin das Wirksamwerden von gesondert mit den Gewerkschaften ausgehandelten Zugeständnissen beim TVöD auszusetzen.******
Das wärs dann...

Franklin . Freitag 10. November 2006 22:17

@ Norbert

Das wars noch lange nicht.....!

Das Beste wäre, wenn ein Gericht den Meistbegünstigungsklauselvertrag für Null und Nichtig erklären würde.

Bund und Kommunen werden Ihn nicht kündigen, Verdi wird sich dass überlegen.
Erstmals zu kündigen zum 31.12.2007 ohne Nachwirkung.

Längere Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst sind vor dem 31.12.2007 mit Verdi nicht verhandelbar.

Bis dahin sollten die Verdi Mitglieder sich eine mehrheitliche Meinung gebildet haben, was die jetzigen wöchentlichen Arbeitszeiten Wert sind.

Norbert . Samstag 11. November 2006 00:33

Franklin,

jetzt erinnerst Du mich an einen, der sich durch lautes Pfeifen selber Mut macht ...
Du glaubst doch nicht im Ernst daran, dass der MBK-TV, den verdi rechtskräftig unterschrieben hat, so mir nix dir nix wieder annulliert wird!?
Täusche Dich auch bitte nicht über den "Erfolg" des L-Tarifabschlusses. Die VKA sitzt am langen Hebel, sie werden NICHT nachgeben und verdi wird am Abschluss TVöD-Bund/VKA mit MBK-TV noch lange zu kauen haben. Das ist erst der (konsequente) Anfang der Anwendung!

Auf jeden Fall werden u.a. die Familien, deren Kinderzuschlag als Besitzstand die verdi-Führung dem politischen Gefälligsein kaltschnäutzig geopfert hat, noch SEHR, SEHR LANGE WARTEN müssen! Wiederhole mich ansonsten nicht. Ich bleibe bei meinen bisherigen Bewertungen, es hat sich nichts geändert seit Sept. 2005, es geht Zug um Zug ans Eingemachte, und auch der L-Tarif wird bei der erstenGelegenheit angegriffen.

Da werden noch mehr Mitglieder aufwachen, wenn sie jetzt für umme länger schaffen sollen, nicht nur die Familien mit Kindern, die empfindlich um Einkommen betrogen wurden - von VERDI UND VKA.
Gute Nacht!

Freitag . Samstag 11. November 2006 15:00

Mal ketzerisch in den Raum gestellt:

Wenn die VKA/Bund-TVöDler den Länder TV-L übernehmen würden, was würde denn schlechter?
Sofern die Überleitung dann auch entsprechend angepasst würde, wäre das für viele hier eher positiv.

Obwohl, Verdi wär's zuzutrauen den Ländern auch noch den "hochgelobt" Überleitungsvertrag von Bund und Kommunen "unterzujubeln"

Norbert . Samstag 11. November 2006 16:59

@Freitag, und alle:
So ist das ja gerade NICHT erforderlich (;-))!
Sie (die VKA) müssen ja gerade NICHT den GANZEN Tarifvertrag übernehmen, sie dürfen sich dank Meistbegünstigungstarifvertrag aus allen von verdi jemals abgeschlossenen TVöD - Tarifen die für SIE (VKA) jeweils GÜNSTIGSTEN Regelungen herauspicken!!!
Verstanden??? Das nennt man "Meistbegünstigung"!
Ich glaube, dass die allerwenigsten wissen und verstanden haben, was eine "Meistbegünstigung" ist! Ist nicht bös gemeint, Freitag.
Sie dürfen sich die 40-Stunden-Woche herauspicken, können aber weiterhin die "Beamten-Mischehen" um den zustehenden Familien-/Kinderzuschlagsbesitzstand bescheißen! SO IST DAS.
Gruß Norbert
PS.: Freitag, hab Dir übrigens eine Mail geschickt über www.tvoedgeschaedigt.de wg. Rückübertragung.

Markus . Samstag 11. November 2006 21:07

Hallo, ich bin ver.di Mitglied und wollte noch mal auf das Problem der Eingruppierung eingehen.

Von unserer Gewerkschaft wird ja geworben das mit dem TVöD nach Leistung bezahlt wird. Davon kann für berufserfahrene neu Eingestellte keine oder nur sehr selten die Rede sein.
Ab EG 9 wird bis 2008 in der Regel noch nicht einmal nach Erfahrungsstufe 3 (3 Jahre Berufserfahrung) gezahlt.

Dazu nur ein kleines Rechenbeispiel. Vergleich eines 37 jährigen ledigen Arbeitnehmers mit Kind und 10jähriger übertragbarer Berufserfahrung im gehobenen Dienst bei anderen Arbeitgebern:

- Beamter A9, ES7: 2.570 (netto 2.100,-; -350 PKV = 1.750,-) (ohne Jahressonderzahlung)

- Angestellter altes BAT Vb, 37 J.: 2.713,-; netto 1.578,- (ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld)

- Angestellter TVöD 9, Stufe 2: 2.290,-; netto 1.375,- (ohne Jahressonderzahlung)

Angenommen ein neu eingestellter Kollege mit Berufserfahrung hat das Glück das sein (in der Regel befristeter) Arbeitsvertrag in einen Unbefristeten umgewandelt wird, dauert es etwa sechs Jahre bis das alte BAT-Entgelt erreicht wird.

Der Nettogehaltsverlust beläuft sich in dem Beispiel nach 5 Jahren auf etwa 11.000,- Euro!

Im Vergleich zu dem verbeamteten Kollegen ist der Unterschied noch größer.

Für Berufsanfänger kann der TVöD vielleicht interessant sein. Für viele Kollegen mit Berufserfahrene ist der TVöD (bis jetzt) aber mit sehr großen Gehaltseinbußen verbunden. Daher sollte es schon vor 2008 bei der Einstellung die Regel werden Berufserfahrung adäquat zu berücksichtigen.

Franklin . Samstag 11. November 2006 21:31

@ Norbert

ja mein pfeifen sollte jeden Beschäftigten im öffentlichen Dienst aufwecken und Mut machen....

ja und ich werde nicht mehr schweigen, wenn durch Gesetzesvorhaben bei Bund und Ländern Arbeitsplätze vernichtet werden...... Das habe ich meiner Bundestagsabgeorneten im meinem Wahlkreis schon öffentlich gesagt.....

traurige Wahrheit ist, dass die öffentlichen Arbeitgeber gar nichts mehr anzubieten haben: ausser Opfern für ihre eigenen Beschäftigten

und wahr ist auch, dass nur diejenigen Beschäftigten im öffentlichen Dienst einen "sicheren" Arbeitsplatz haben, die unbefristet sind und deren Aufgabe man nicht wegrationalisieren kann: und dass sind nur ganz wenige.

Nun es gibt die eine Strategie: wie es in Hessen praktiziert wird, da kündigt man einzelne Tarifvertragsbestandteile, lässt das übrige Tarifwerk vorerst unangetastet und schert sich einen Dreck um die eigenen Beschäftigten: die haben das Opfer zu bringen. Für Herrn Koch sind Gewerkschaften Störenfriede: er ist ja gewählter Ministerpräsident und kann die Richtlinien der Politik bestimmen.
Dies ist ein Stil, den ich für unser Land nicht wünsche.

Die andere Strategie ist: wir verhandeln mit den Gewerkschaften neue Tarifvertäge für den öffentlichen Dienst, unter der Bedingung, dass Opfer von den Beschäftigten gebracht werden.

Und damit das auch so funktioniert schließen wir erst mal einen Vertrag ab, der uns eine Meistbegünstigung einräumt.

Norbert, Du erkennst an meiner Rede: egal was Gewerkschaften auch machen, sie stecken in einem Dilemma, es kommt nur wenig Fortschritt dabei raus und manches ist nur einfach grausam.

Wenn die Gewerkschaften nicht mehr mit den Arbeitgebern verhandeln würden: nun dann sind wir wieder bei der ersten Strategie und deren Ergebnis ist: es kann nur schlimmer werden, für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Der Abschluß des TV-L: aber erst nach mehrwöchigem Streik, hat gezeigt, dass sich etwas bewegt.

Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass die Beschäftigen bei Bund und Kommunen in 2008 eine Gehaltserhöhung von 2,9 % und Nachbesserungen im TVöD erhalten ohne dass es auch um die wöchenlichen Arbeitszeiten geht.
Und ich befürchte, selbst dafür müssen wir streiken.

ja ich pfeife auf die politische Großwetterlage und mache mir Mut....
Es muss sich was ändern.... und die erste Maßnahme ist, nicht mehr alles schweigend hinzunehmen...




Norbert . Samstag 11. November 2006 22:45

Hallo Franklin,
Du hast ja (leider) recht... !!
Hier wiederhole ich mich, s. o. : "Ohne Gewerkschaft würden sie uns vollends das Fell über die Ohren ziehen!"
Ich tu mir einfach schwer mit der verdi-Führung, mein Problem.
Es ist wie der fast 50jährige Streit mit meinem Bruder: Wir sind beide erzkatholisch - der eine AKTIV - der andere resigniert und PASSIV.
Preisfrage: Welcher der beiden kann etwas verändern in der Kirche ?
So werde ich nun doch noch einen großen Anlauf nehmen, über meinen Schatten springen und mit gefletschten Zähnen zu verdi übertreten...
Gruß an alle und Dir Franklin einen schönen Sonntag




Max . Montag 13. November 2006 09:03

Ich höre immer 2.8 % ab 2008, lächerlich ist das, bei den Verlusten in den letzten Jahren. Und , da muss ich Norbert recht geben, ohne eine Verlängerung der Arbeitszeit wird das nicht kommen.
Also, sind die 2.8 % wieder weg oder sogar noch mehr. Also, was soll das.
Schöne Verhandlungen, federführend Verdi. Mein Zorn ist nicht verraucht, es werden weitere Verschlechterunfgen für dir Beschäftigten kommen.

Alexander . Dienstag 14. November 2006 19:25

Wie geht ihr eigentlich mit dem Thema Leistungsentgelt nach § 18 TVÖD in den Dienststellen und Betrieben um ?
Beteiligt ihr euch aktiv oder verweigert ihr Dienstvereinarungen?

Martin Recker . Dienstag 14. November 2006 23:32

Hier bei uns gibt es inzwischen eine zeitlich befristete (mangels endgültiger Einigung) Regelung, wonach das Volumen für 2006 an die Leute ausgeschüttet wird, die Zusatzaufgaben ohne entsprechende tarifliche Höherstufung übernommen haben. Beispiel: Verwaltungskraft hat bestimmtes Sonderthema offiziell übernommen und organisiert.

ansa'ar el tarif . Donnerstag 16. November 2006 20:16

Wochenarbeitszeit Tarifgebiet West

Wer überprüft eigentlich die Berechnungen zur Wochenarbeitszeit nach der Formel des § 6 Abs. 1 des TVL?
Diese "geniale" Formel, deren Ausdruck im Tariftext mehr als drei Seiten benötigt, dient ja in erster Linie der Umgehung der Meistbegünstigung und ist damit gegen die Kommunen und den Bund gerichtet. Das geht so lange in Ordnung, als mit tatsächlichen Zahlen gerechnet wird.

Was jedoch, wenn fiktive Zahlen zugrundegelegt worden sind?
Das könnte in mindestens einem Flächenland West der Fall sein. Der sog. "Hinweis" zum § 6 Abs. 1 TVL ist möglicherweise für dieses Ländchen eine (bewusst ?) falsche Aussage, ggf. mit dem Zweck der Täuschung der Beschäftigten und der Mitglieder. So würden den Beschäftigten mehr Arbeitszeiten (mindestens eine halbe Wochenstunde) abverlangt, als sie eigentlich nach dem Wortlaut des § 6 Abs. 1 TVL zu leisten verpflichtet wären. In diesem Fall wäre auch zu dem entsprechenden Anteil die Meistbegünstigung verwirklicht. Es kann sicher davon ausgegangen werden, dass dies dann nicht verborgen bleiben wird.
Ob es sich dabei auch um Betrug im strafrechtlichen Sinne handelt, bleibt einer anderen Instanz vorbehalten.

Dat Fragezeichen . Montag 20. November 2006 11:15

Wo ist der Blog "TVöD - Wie soll es weitergehen" geblieben?

Wurde dieser etwa auf grund zu vieler berechtigter kritischer Kommentare schlichtweg gelöscht?

Max . Dienstag 21. November 2006 10:06

so ist es. Verdi wendet sich wichtigeren Themen zu...

habe übrigens erfahren, das die Arbeitszeit der Beamten zumindest in NRW bis 2011 auf 41 Stunden festgeschrieben ist. Unter dem Gesichtspunkt ist es zu verstehen, das die Beschäftigten auf Teufel komm raus zu längeren Arbeitszeiten gewungen werden sollen. Natürlich ohne Lohnausgleich.

Bob . Dienstag 21. November 2006 10:16

Hallo Didi,

was ist mit http://tvoedgeschaedigt.de/ passiert?

Gruß
Bob

Bob . Dienstag 21. November 2006 12:59

Ok,

http://tvoedgeschaedigt.de/

geht wieder. Danke.

Gruß
Bob

Michael Recker . Samstag 9. Dezember 2006 05:28

Die Diskussion scheint ja hier erfolgreich abgewürgt worden zu sein.

Ines . Samstag 9. Dezember 2006 19:28

Hallo zusammen,
ich bin frustriert, ich bin bei einer Berufsgenossenschaft beschäft, der TVöD wurde bei uns wirkungsgleich zum 1.9.06 übernommen.Ich hatte bis zum 31.10.06 zur Einarbeitung und Erprobung eine Tätigkeit als Ausbilderin übertragen bekommen. War eingestuft nach IV b, ab 1.11.06 nach IVa. Nach Überleitung habe ich jetzt allen Ernstes 50 Euro brutto mehr (früher nach BAT fast 300 Euro).Da ich jetzt auch keine Zwischenstufe mehr habe, ziehen doch glatt alle anderen mit gleichen Voraussetzungen (ohne Ausbildertätigkeit) zun 1.10.07 an mir vorbei! Ich fasse es nicht!Ich habe vorgeschlagen, ob man meine Höhergruppierung nicht zurückdatieren könnte, damit eine gerechte Bezahlung erfolgt. Anwort: rechtliche Bedenken!Ich weiß echt nicht weiter, hat jemand Erfahrung damit, oder schon etwas in ähnlicher Situation bei seinem Arbeitgeber erreicht?
Viele frustrierte Grüße
Ines

Freitag . Donnerstag 14. Dezember 2006 18:18

hallo verdi,
gibt's denn aktuell noch verhandlungen oder ist es eher folgendes zutreffend (was ich befürchte)?
"nix sagen nix hören nix sehen"

dat fragezeichen . Donnerstag 28. Dezember 2006 11:19

ja freitag, das ist ein unmögliches verhalten von ver.di.

und sowas will die interessen der arbeitnehmer vertreten. kein wunder, dass die zahl der austritte, auch hier in der gemeinde, steigen.

Horst-D. Wallkowski, Dipl.-Ing. . Dienstag 20. März 2007 20:13

Quo vadis TVöD ?
Diese Frage stelle ich mir nun nachdem ich in über 25 Betrieben und Einrichtungen der Bundeswehr die leistungsbezogene Entlohnung auf der Grundlage von arbeitswissenschaftlich anerkannten Methoden des Arbeitsstudiums nach dem Tarifvertrag "Gedingerichtlinien" (s. Nr. 13 der Anl. 1 Teil B, Nr. 23 Teil C TVÜ-Bund) mit großem Erfolg entwickelt und umgesetzt habe. Ich stelle fest, daß offensichtlich kein Teilnehmer der betr. Tarifkommission die entspr. Ausbildung und die langjährige Praxis und Erfahrung eines autorisierten Arbeitsvorbereiters zum Thema Leistungslohn hat. Auch frage ich mich weshalb sowohl in den Veröffenlichungen der Hans-Böckler Stiftung als auch in den einschlägigen Kommentaren die Tatsache, daß das seit 1964 bei ca. 5000 Arbeitnehmern mit großem Erfolg angewndte Leistungslohnverfahren im Bereich der SR 2 a MTB II bisher ignoriert wird! Wer kann mir hierzu näheres mitteilen?
Nach meiner Meinung kann aus dem TVöD ein "Königsweg" werden, aber nur auf Grundlage der aktenkundig vorliegenden Erfahrungen. Einige dieser Erkenntnisse habe ich auf meiner Internetseite www.wallking.de veröffentlicht.

Dean . Montag 26. März 2007 15:14

Ist das eine Werbeanzeige? Super toll, dass sich Beraterfirmen auch bei diesem Thema an dem öffentlichen Dienst dumm und duselig verdienen. Die Honorare der Beraterfirmen erwirtschaftet durch Rationalisierung, Aufgliederung und Stellenabbau. Und das alles für braune Nasenprämien! Quo vadis TvöD!

Alex . Montag 26. März 2007 18:47

Verdi macht Werbung für Firmen, die die "Nasenprämien" in die Verwaltungen tragen, obwohl die Beschäftigten das garnicht wollen ?
Was ist eigentlich, wenn die neue Entgeltordnung bis Ende des Jahres nicht unter Dach und Fach ist und der TVÜ ausläuft?
Wird Kurt M. das"Bauernopfer" für eine tarifpolitische Geisterfahrt?

Katja . Dienstag 27. März 2007 11:32

Das passiert; siehe Pressemittteilung Verdi ( www.verdi.de):

Vor einem "Großkonflikt" warnte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am 24. März in Bielefeld den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) in Nordrhein-Westfalen: Wenn der KAV die Verhandlungen über eine Entgeltordnung blockiere, würden die Löhne und Gehälter zehntausender Beschäftigter im öffentlichen Dienst gekürzt. Weil die geltende Übergangslösung zum Ende 2007 auslaufe, fiele der Zeit- und Bewährungsaufstieg ersatzlos weg. Neu Eingestellte bekämen dann nur noch die Einstiegsvergütung. Vereinbart hatten die Tarifvertragsparteien den Abschluss einer neuen Entgeltordnung bis Ende 2007.

Übersetzt: Eine unglaublicher Einkommensverlust für viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst ab dem 01.01.2008. Und wer glaubt die Arbeitgeber würden verhandeln, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann! Wir brauchen neue unverbrauchte Hauptamtliche in der Spitze der Gewerkschaft die für eine andere Tarifpolitik stehen!

Günter . Dienstag 27. März 2007 14:21

Ich kann den Frust der Schreiber verstehen, die Hauptamtlich Beschäftigten
bei Verdi sollten sich mehr um die Belange Ihre Mitglieder kömmern und nicht in den Werks-und Aufsichtratsausschüßen rumsitzen.

Max . Dienstag 27. März 2007 22:19

gut gebrüllt Katja, da stimme ich dir voll und ganz zu. So sieht es in den Verwaltungen und Behörden aus. Auch ich habe resigniert.

Gewerkschaft : Nein danke

Die Arbeitgeber lachen uns jeden Tag aus!!!

Franklin . Donnerstag 29. März 2007 00:21

Hallo Max !

resigniere nicht: es wird noch schlimmer kommen weil der Leidensdruck der Beschäftigten im öffentlichen Dienst erst noch viel größer werden muss, bis diese den Mut aufbringen, sich ernsthaft zu wehren. Und um sich wehren zu können, bedarf es einer Organisation, die dies leisten kann.... Wer meint, das vor deutschen Gerichten ausfechten zu können, begibt sich auch auf hohe See und dort ist man, wie vor den Gerichten, in Gottes Hand.

Dean . Donnerstag 29. März 2007 10:34

Hallo Franklin,
warum fährt die Gewerkschaft einen solch weichen Kurs. Nicht nur ich habe den Eindruck, das sehr viel Rücksicht auf die Arbeitgeber, Politik genommen wird. Soll mit dieser Vorgehensweise (s. auch Ver.di-Programmentwurf für den Gewerkschaftstag 2007) getestet werden, wie hoch oder niedrig der Leidensdruck der Beschäftigten ist. Soll das bedeuten, dass wir erst ganz unten sein müssen? Ist das euer Ziel? Der Kurs von Verdi erscheint mir im Augenblick sehr nebulös! Welche Interessen werden hier vertreten?

Max . Donnerstag 29. März 2007 12:18

Aber es wird der Tag kommen, an dem die Arbeitnehmer triumphieren werden....

wenn sie ganz unten sind..wie weit unten
Verdi?
Welche Interessen vertritt Verdi im ÖD?
Frag ich mich auch.
Aber auch die Arbeitgeber haben das Nachsehen. Wenn ich mir so die Stellenauschreibungen nach dem TVöD ansehe.....vor allem die Bezahlung......

Horst-D. Wallkowski, Dipl.-Ing. . Donnerstag 29. März 2007 22:57

Hallo Dean, hallo Alex,
ja es ist eine Werbung - jedoch für die Anwendung der Methoden des TV "Gedingerichtlinien", die sich seit über 40 Jahren in den betr. Bertieben und Einrichtungen bewährt haben, weil einerseits die Forderung nach bestmöglicher Wirtschaftlichkeit des Arbeitsablaufs und andererseits die berechtigten Ansprüche des arbeitenden Menschen auf gesundheitliche vertretbare Leistungsanforderungen und menschenwürdigen Arbeitsbedingen hier erfüllt wurden. Das Leistunglohnverfahren nach diesen Methoden wurde fast ausschließlich bei Arbeitsgruppen angewandt, bewust nicht im individuellen Einzelfall mit dem Ergebnis, daß 1. Mobbing und 2. Arbeitsspitzen nachhaltig vermieden wurden. Die Einführung erfolgte in allen Fällen auf Beschlussfassung und Antrag der zust. Personalvertretung und mit Zustimmung eines Vertreters des ÖTV-Hauptvorstandes. Damit wurde von vornherein eine Anwendung des "Nasenfaktors", der "Nasenprämie" - wie diese der TVöD in der jetzigen Form beeinhaltet - ausgeschaltet! An der Entwicklung und Umsetzung dieses Leistungslohnverfahrens nach dem "TV Gedingerichtlinien" waren bis heute ca. 200 sachkundige Vertreter der Personalvertretungen und der ÖTV im Rahmen der harten Mitbestimmung beteiligt. Dies sollte man zum Anlaß nehmen und sich mit dem TV "Gedingerichtlinien" ernsthaft außereinandersetzen. Deshalb fordert diesen TV bitte an; verdi sollte ihn im Internet zur Verfügung stellen.

Glück auf
Horst-D. Wallkowski

Jan . Freitag 30. März 2007 00:19

Der Leidensdruck der Beschäftigten, lieber Franklin, ist durchaus so gross , dass diese kämpfen würden. Dieses dauernde Märchen von der nicht vorhandenen Kampfkraft (weil's uns noch zu gut geht) kann ich nicht mehr hören.
Das ist schlicht die Unwahrheit.

Zur Erinnerung: EG 1 im TVÖD: 1286 Euro Brutto für Vollarbeit, das sind 20% Absenkung zur niedrigsten BAT-Eingruppierung, und das in einer hochwohlständigen Gesamtgesellschaft! (Soviel zum Leidensdruck)

Die Streiks im öffentlichen Dienst habens deutlich gezeigt: Die Kampfkraft
und der „Leidensdruck“ sind durchaus vorhanden. Das Problem: Wir haben eine Gewerkschaftsführung, die uns dies permament ausreden will.
Da streiken wir z.B. in BW durchaus beeindruckend. Aber für was für Forderungen: Nicht gegen den Wahnsinn TVÖD, nicht gegen die 3 Nullrunden, nicht gegen die bis zu 20% Absenkung, nicht gegen die Abwertung des öffentlichen Dienstes insgesamt, sondern das alles wird kampflos akzeptiert und man kämpft dann gegen Arbeitszeiterhöhung (nicht für Arbeitszeitverkürzung, wie sie in jedem Gewerkschaftsprogramm steht). Und das zwar mit hoher Beteiligung, aber nicht mit den für die Gegenseite schmerzhaften Auswirkungen (Verkehr, WM, Müll konsequent, ... ).
Die Beteiligung an den Streiks hat gezeigt: Mit Motivation - nicht mit der erfolgten Demotivation durch die Gewerkschaftsführung und mit den entsprechenden Forderungen, könnten wir was bewegen.

Also, bevor hier die Gerichte bemüht werden: Wir akzeptieren einen offensichtlich zur Gegenseite gehörenden Gewerkschaftsboss mit seiner Lügentruppe. Deshalb muss der erstmal weg! Der Gewerkschaftstag 2007 bietet dazu die Chance. Und dann werden wir mal demokratisch: So was wie der TVÖD hätte vor Abschluss unter den Mitgliedern diskutiert werden müssen. Ich glaube die meisten Beteiligten dieses Blogs hätten gerne im Vorfeld ihre Meinung kundgetan.

Die Demokratisierung tut dringend Not: denn die Tarifrunde ÖD Kommunal 2008 steht an. An anderer Selle habe ich hier mal die Forderung 25% begründet. (Intressanterweise ohne Reaktion.) Mit was Herr Bsirske kommen wird, können wir uns wohl vorstellen: „Die Drei muss vor dem Komma stehen“ oder so ein Blödsinn. Was dann über 2 Jahre gestreckt wird, mit irgendeiner neuen Stellschraube, die kein Mensch nachvollziehen kann (vielleicht „Zukunftssicherungsundglobalisierungsundprivatisierungswettbewerbsabschlag“) kompensiert wird und wir damit in die Vierte und Fünfte Nullrunde schlittern. Natürlich Hochglanz-Broschüren-begleitet, wie toll die 3% doch jetzt seien, kennen Sie eigentlich unseren neuen Handy-Tarif schon, werden Sie Mitglied!

Holen wir uns unsere Gewerkschaft zurück.

EDE . Sonntag 1. April 2007 14:18

So, in fast allen Tarifbereichen geht es dieses Jahr um so 3 % Tariferhöhung.

Dank VERDI schaut der öD wieder mal in die Röhre.

Hallo Herr Bsirske!!!

Martin Betzwieser, Frankfurt am Main . Montag 30. April 2007 22:57

Renteneintrittsalter 67: Die Mitschuld der Gewerkschaften !

Der so genannte Bundesarbeits- und Sozialminister Franz Müntefering wünscht sich, dass die Menschen in Deutschland sich besser mit privater Altersvorsorge auskennen und private Altersvorsorge so beliebt wird wie vor einigen Jahrzehnten die Vermögenswirksamen Leistungen. Dafür wurde die Initiative "Altersvorsorge macht Schule" ins Leben gerufen.

"Altersvorsorge macht Schule" ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, der Deutschen Rentenversicherung, des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Presse/nachrichten,did=182798.html


http://www.altersvorsorge-macht-schule.de/


In Zeiten, in denen von Politik und Lobbyisten bewusst die gesetzliche Sozialversicherung ruiniert wird, soll den Menschen an den Volkshochschulen beigebracht werden soll, dass sie und wie sie am besten private Altersvorsorge betreiben sollen. Und der Deutsche Gewerkschaftsbund beteiligt sich daran.
Die Gewerkschaften tragen mit Ihrer Beteiligung an diesem Projekt dazu bei, dass der gesetzlichen Rentenversicherung noch mehr Beiträge zu Gunsten privater Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen entzogen wird. Die Gewerkschaften tragen dazu bei, dass mit von uns allen gezahlten Steuern private Altersvorsoge subventioniert wird für eher wohlhabende Menschen, die sich das in ihrer Einkommenssituation leisten können.

Und die Gewerkschaften machen damit Ihre eigenen Kampagnen gegen das Renteneintrittsalter 67 unglaubwürdig.

Lobbyisten, Arbeitgeberverbände und die Versicherungswirtschaft wird sich die Hände reiben.

Dass die Tochterunternehmen mancher Einzelgewerkschaft Rentenkürzungen kritisisieren und an der Vermittlung privater Altersvorsorge verdienen, ist auch nicht hilfreich.

https://www.verdi-mitgliederservice.de/site/inhalte/01-vorsorgen/01-main-zulageriester.htm

Gruß
Martin Betzwieser
Frankfurt am Main

Horst-D. Wallkowski, Dipl.-Ing. . Freitag 4. Mai 2007 11:14

Frage zur Klage "Meistgbegünstigungsklausel":
Wer kann mir mitteilen unter welchem Aktenzeichen und bei welchem Gericht die Klage eingereicht wurde?
Wer kann mir eine Kopie der Klageschrift besorgen ? (hdw@wallking.de)

Karl-Heinz Lübker . Mittwoch 10. Oktober 2007 09:43

Kein Kommentar,sondern eine Anfrage.

Wer kann mir helfen, suche Dienstvereinbarung "Betriebliches Eingliederungsmanagement"

Franklin . Mittwoch 10. Oktober 2007 20:03

Hallo Herr Lübker !

siehe auf www.soliserv.de

Karl-Heinz Lübker . Mittwoch 24. Oktober 2007 10:57

Hallo Kollegen.

Zu dem Rundschreiben KAV 17/2007,Arbeit an Vorfesttagen.es ist zu berücksichtigen,dass auch bei vorliegender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für diese Tage die Stunden vor-nachgearbeitet werden müssen. Ich kann nur für mich sagen eine Sauerrei! Bestrafung für kranke Mittarbeiter.-innen
Ich hoffe es ist keine Einzelmeinung oder
wie sieht ihr das?

EDE . Mittwoch 24. Oktober 2007 11:58

Das kann doch wohl nicht wahr sein?

Wollen die öAG einen Wettbewerb in Mitarbeiterdemotivation gewinnen?

Karl-Heinz Lübker . Donnerstag 1. November 2007 11:43

Die Meldung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg über die Arbeitslosenzahlen können aus meiner Sicht nicht stimmen. Was ist mit den(800.000) oder ????? Bescheftigten nach §16 SGB II .Ich glaube nicht das sie in der Berechnung vorhanden sind , als arbeitslose .Oder habe ich da einen Gedankenfehler ? 1Euru Jobber ist einarbeitsloser : Ist ja Wahlkampf Eure Meinung ?????

Katha . Donnerstag 15. November 2007 18:09

Hallo zusammen,
ich hab es endlich geschafft, aus dieser Sekte auszusteigen. Nach 2 Jahren wurde es höchste Zeit, länger hätte ich es nicht mehr ertragen, war echt fertig!
Und mein erster Gang ging zum Rechtsanwalt!Der wird prüfen, ob Tedi mir die halbe Stunde vor- und nacharbeit zahlen muss. Halte euch auf dem laufenden!
Ich genieße jetzt mein Leben wieder!!!

hausdrache . Dienstag 22. Januar 2008 23:25

Hallo

Suche weitere TEDI-GESCHÄDIGTE,die mit mir Erfahrungen austauschen möchten und eventl.weiter helfen könne,die Firma wegen Lohnwucher oder Ausbeutung dran zukriegen.

Horst-D. Wallkowski, Dipl.-Ing. . Dienstag 1. April 2008 16:12

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach 25 Jahren arbeitnehmerfeindlicher Sozialpolitik sind 8% ohne Arbeitskampf nach meiner Meinung ein guter Schritt in Richtung der berechtigten Interessen der Arbeitnehmer.

ver.di hat z. Zt. keine andere Wahl, als die Aufgaben einer "Lohnkampfmaschine" wahrzunehmen.

Der Anspruch des Arbeitnehmers auf eine menschengerechte Gestaltung seines Arbeitsplatzes entsprechend der Arbeitspolitik der "Humanisierung der Arbeitswelt" von Willy Brandt ist demzufolge bisher auf der Strecke geblieben.

Ich habe die Zeit inzwischen genutzt und mit entsprechendem Aufwand meinen Forschungsbericht "TVöD - Anspruch und Wirklichkeit" fertig gestellt mit folgenden Ergebnissen:

Der TVöD ist danach

1. in seiner geltenden Fassung des §13, Allgemeine Arbeitsbedingungen und des § 18, Leistungsentlohnung verfassungswidrig

2. in Bezug auf die berechtigten Ansprüche des arbeitenden Menschen auf gesundheitlich vertretbare Leistungsanforderungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen i. S. der LLV-Richtlinien - an deren Fassung ich maßgeblich beteiligt war - sittenwidrig und gegen Treu und Glauben

3. als Führungsinstrument zur sozialverträglichen Steigerung der Arbeitsproduktivität unbrauchbar und ungeeignet.

Unter dem Aspekt, dass die Bestimmungen des TVöD die Arbeitswelt von 3,8 Mio ArbeitnehmerInnen und damit deren Lebensbedingungen unmittelbar beeinflussen, ist es m. E. höchste Zeit, einen 14. Fachbereich für " Leistungsentlohnung" zu gründen, der sich mit der Umsetzung der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit am Arbeitsplatz befaßt.
Alle konstruktiv kritisch denkenden KollegInnen sind hier gefordert.

Wer nähere Einzelheiten zu meinem Forschungsbericht erfahren möchte, kann mir dies unter hdw@wallking.de gerne mitteilen.

Mit kollegialem Gruß
Horst-D. Wallkowski

Sabine . Sonntag 25. Mai 2008 20:21

Liebe KollegInnen,

für ein Forschungsprojekt an der Universität Essen suche ich InterviewpartnerInnen, die sowohl im professionellen Kontext pflegen als auch im privaten Umfeld An-bzw. Zugehörigenpflege leisten. Thematisiert werden sollen die Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Erwerbstätigkeit, wobei mich im Besonderen die professionellen Pflegekräfte interessieren, da ihr einerseits häufig sehr schwere Arbeitsbedingungen habt und andererseits auch ein professionelles Auge auf die Situation pflegender Angehöriger und ihrer Bedarfe.
Ich würde mich sehr über GesprächspartnerInnen in NRW freuen, die Lust hätten sich ca. 60 Minuten mit mir über ihre Erfahrungen und Wünsche zu unterhalten. Alle Angaben werden selbstverständlich anonymisiert.
Ruft oder mailt mich doch bitte an:
0173-9130257 oder shakare@web.de
Herzliche Grüße: Sabine

Horst-D. Wallkowski, Dipl.-Ing. . Mittwoch 16. Juli 2008 10:39

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich habe den Teil I " TVöD - Anspruch und Wirklischkeit" meiner Publikation "Leistungsentlohnung in Deutschland" nun fertiggestellt, mit dem Ergebnis, daß sich das Management der Arbeitgeber Gedanken machen sollte, welche Anforderungen sozialverträgliche und wirtschaftliche Bestimmungen der Leistungsentlohnung im Tarifrecht erfüllen müssen.

Vom TVöD sind ca. 3,8 Mio ArbeitnehmerInnen aller Berufe betroffen.

Die Gewerkschaft ver.de ist gut beraten, wenn hier baldmöglichst ein 14.ter Fachbereich "Arbeits- und Zeitwirtschaft" geründet wird, der sich mit der erforderlichen Qualifikation mit den Problemen auseinander setzt, die den ArbeitnehmerInnen bei der Umsetzung des TVöD entstehen.

MfG
Horst-D. Wallkowski

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