STREIK.TV: Europäisches Arbeitertreffen
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2. Europäische Arbeiterinnen-und Arbeitertagung am 04. und 05. Juni 2009 in Bussang (Frankreich)
Mit Teilnehmer/innen aus neun europäischen Ländern fanden am 04. und 05. Juni, unmittelbar vor den Europawahlen, die zweiten europäischen Arbeiter/innentage statt.
"Wir brauchen diese internationale Begegnung von Gewerkschafter/innen, von Arbeiterinnen und Arbeitern und diese internationale Solidarität um ein demokratischeres und sozialeres Europa zu schaffen".
Das war der allgemeine Tenor aller Redner/innen und Teilnehmer/innen der Tagung.
Eugen Roth (DGB Saar) hob insbesondere die friedenstiftende Wirkung der europäischen Union in einem gemeinsamen Europa hervor.
Rainer Nehring ergänzte dies mit den Worten:
Ohne ein friedliches Europa bräuchten wir uns keine Gedanken über ein soziales Europa machen.
Aber um Frieden und Freiheit in Europa nicht aufs Spiel zu setzen ist es höchste Zeit die Grundrechte der Menschen über die des Marktes zu stellen.
Forderte der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske.
Dazu gehört auch der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort. Im europäischen Einklang sieht er auch die Notwendigkeit der Schaffung eines politischen Streikrechts in Deutschland, wie es in Frankreich und anderen europäischen Staaten der Fall ist.
Die Teilnehmer/innen bekräftigten in einer einstimmig verabschiedeten Resolution: "Der Mensch ist das Maß aller Dinge"
Wir werden auf Dauer nicht bereit sein ein Europa zu akzeptieren das einseitig auf Kapitalinteressen ausgerichtet ist und das nicht den Regeln des ungezügelten Marktes ausgeliefert wird.
(Anhang Resolution)
Resolution-form 2009 Bussang.pdf
"Kämpfen für ein soziales Europa" unter dem Motto findet die zweite europäischen Arbeiterinnen und Arbeitertagung statt.
Auf Initiative des ver.di Bundesarbeiterinnen und Arbeiterausschuss und der französischen Gewerkschaft CGT werden am 4. und 5. Juni 2009 mehr als 200 Gerwerschafter/innen aus Frankreich, Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Spanien, Luxemburg, Belgien und Deutschland in Bussang mit Christine Mendelsohn (MEP), Michelle Chay (CGT), Frank Bsirske (ver.di Vorsitzender) Reiner Hoffmann (EGB), Sven Gigold (Die Grünen), und Herbert Schui (MdB) über die Zukunft Europas unmittelbar vor den Wahlen zum europäischen Parlament diskutiren.
Leider konnte sich kein/e SPD Politiker/in finden die/der bereit war an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Dabei wollen die Gewerkschafter/innen zusammen mit Politiker/innen Antworten finden wie Europa demokratischer, gerechter und sozialer werden kann.
Analysiert wird, wie Politiker/innen der EU-Mitgliedsstaaten mit den Sorgen der Menschen (der Arbeitnehmerinnen) in der schwersten Wirtschafts-und Finanzkrise umgehen.
Verdi bringt dazu ein Manifest zur Europapolitik und Grundzüge eines alternativen Wirtschafts-und Sozialmodels in der EU ein.
Am Ende der Tagung wollen die Teilnehmer/innen eine gemeinsame Resolution für ein soziales Europa mit dem Titel "DER MENSCH IST DAS MASS ALLER DINGE" verabschieden.
Als Anlagen findest ihr das ver.di Manifest zur Europapolitik und das Tagungsprogramm in 4 Sprachen
EuroManifest_dreisprachig_18032_.pdf
Broschüre2te-Auflage_k.pdf
Broschüre_FR_k.pdf
Broschüre_PL.pdf
Broschüre_CZ_k.pdf
Mit einem klaren Bekenntnis zum Mindestlohn sind letzten Freitag die ArbeiterInnentage 2006 in Berlin zu Ende gegangen. Alle TeilnehmerInnen sprachen sich für die Unterstützung der Initiative Mindestlohn aus und bekräftigten den Willen im Herbst Aktionen zum Thema zu unterstützen.
Mit einem tollen Gruppenbild zum Mindestlohn wurde dafür auch gleich ein visuelles Zeichen gesetzt!
Am Tag zuvor hat Olaf Groh-Samberg seine sehr eindrückliche Studie zur "Rückkehr der Klassengesellschaft" vorgestellt. Die darin enthaltenen Thesen sollten uns alle zu denken geben und zum Handeln bewegen! Die Präsentation kann hier auch heruntergeladen werden.
Klaus Ernst von der WASG ging ebenfalls auf das Thema Niedriglohn-Mindestlohn ein. Auch sein Vortrag liegt hier zum download vor.
Zum Schluss wurde dann bekannt, dass Heidi Kerschkamp zum Ende des Jahres das ArbeiterInnen-Sekretariat verlassen wird. Die versammelten Arbeiterinnen und Arbeiter liesen es sich nicht nehmen ihr mit ausgiebigem stehenden Applaus für ihre langjährige Arbeit zu danken! Viel Glück Heidi – danke!
Die Rückkehr in die Klassengesellschaft! So lautet der diesjährige Titel der ArbeiterInnentage hier in Berlin. Nach der Begrüssung durch die BundesarbeiterInnenausschussvorsitzende Helga Blecker ging es dann auch gleich in die vollen.
Kurt Martin brachte es von Anfang an auf den Punkt:
Die Gewinne explodieren und die Löhne stagnieren.
Die Schere zwischen arm und reich wird immer grösser in Deutschland und die Ungerechtigkeit wächst von Tag zu Tag. Tarifauseinandersetzungen werden immer schwieriger und es gelingt immer seltener, bereits erreichtes zu verteidigen.
Er kritisierte auch den Trend der berufspolitischen Auseinandersetzung wie es zum Beispiel der Marburger Bund im Moment betreibt.
Und die Medien spielen das Spiel schön mit: wenn der Marburger Bund streikt, berichten die Medien recht positiv, streikt aber ver.di, schreien alle gleich nach Privatisierung.
Meiner Meinung nach auch ein Grund für die Anzahl von Austritten aus der Gewerkschaft. Die Propaganda-Maschine gegen die Gewerkschaften läuft halt auf vollen Touren.
Was gilt es also in der Zukunft für Arbeiterausschüsse zu bearbeiten: laut Kurt Martin müssen wir wieder in den Betrieben stark werden, uns die weissen Flecken in der Republik vornehmen und präsent sein. Wir müssen die Vertrauensleute-Arbeit stärken und zukunftsfähige gewerkschaftspolitische Antworten geben können.
Anworten auf die Frage, wie wir den Flächentarifvertrag und die Kampffähigkeit der Organisation in der Zukunft sichen wollen?
Antworten, die es uns mit Sicherheit in der Zukunft auch leichter machen, Mitglieder in verdi zu halten und neue dazu zugewinnen.
Zum Schluss hat Kurt Martin noch einmal seine ausdrückliche Unterstützung für die ArbeiterInnenausschüsse in verdi bekundet, was natürlich bei den anwesenden zu grossem Beifall führte.
Morgen geht es mit weiteren Berichten von Frank Bsirske, Klaus Ernst von der WASG und Olaf Groh Samberg weiter.
Mit einem Spalier für die teilnehmenden Gäste der Berliner Runde sind heute Nachmittag die ArbeiterInnentage in Berlin eingeläutet worden. Der Bezirk Berlin/Brandenburg hatte zu seiner traditionellen Diskussionsrunde eingeladen. Denn in Berlin ist Wahlkampf und da hat man den Vertretern der Parteien gleich mal einen entsprechenden Empfang bereitet.
Nun wird es in den nächsten zwei Tagen ganz viel um Gesundheitsreform, Rente und Mindestlohn gehen. Dazu aber dann am Donnerstag mehr.
Auf den diesjährigen verdi Arbeiterinnen und Arbeitertagen werden sich die Teilnehmerinnen in der Hauptsache mit sich, ihrer Herkunft und mit ihrer jetzigen Situation in dieser Gesellschaft befassen.
Der BundesarbeiterInnenausschuss hat dazu ein Konzept erarbeitet wie es mit den Arbeiterinnen und Arbeitern in verdi weitergehen soll.
Einen wesentlichen Beitrag das nach wie vor alte Benachteiligungen und neue Ausgrenzungen für die ArbeiterInnen bestehen liefert die Studie
"ArbeiterInnenmilieus in der Zeit der Deindustrialisierung" von Olaf Groh-Samberg.
Wir werden ab 06.Sept. 2006 von den ver.di BundesarbeiterInnentagen auf dieser Seite berichten.
Ist es Arroganz oder die Bürokratie gewesen, die eine Teilnahme des EU Kommissars für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, Vladimir Spidla verhindert hat?
Auch wenn Herr Spidla selbst nicht kommen konnte (einen Grund wollte man uns nicht nennen), so wurde uns doch zugesagt, dass auf jeden Fall ein Referent zu den Internationalen ArbeiterInnentagen kommen würde.
Das war die letzte Meldung aus Brüssel, seit dem ist Funkstille.
Wir haben den Eindruck, Brüssel scheint es nicht zu Interessieren wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt.
Nach der Ablehnung der EU Verfassung durch die Franzosen und Niederländer, wäre das eine Chance gewesen, vor über 200 betrieblichen Interessenvertretern aus vier Mitgliedsstaaten, für Europa zu werben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung drücken Ihr völliges Unverständnis über das Verhalten von Herrn Spidla und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus.
Sie Empfinden es als Arrogant so behandelt zu werden und Antworten:
Politiker brauchen Wählerinnen und Wähler ebenso wie Konzerne Kunden brauchen.
Die ArbeiterInnentage sind auch in Europa angekommen
und ich hoffe das Ihr alle gut zu Hause angekommen seit.
Danke für die vielen Anregungen, Ideen zur Umsetzung und dem Wissen nicht allein zu sein!
Die Deligation aus Berlin und Brandenburg bedankt sich für die tolle Organisation und die Möglichkeit sich über die Probleme der Arbeiterinnen auch über unsere Ländergrenzen hin, austauschen zu können.
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt
Ich weiß ja nicht, wo und was du so schaffst den Tag über..., wahrscheinlichbist du freigestellter BR? Aber das profunde Wissen des klas weiter...
HdB
01. September 22:13
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
So ist das nun mal, bietet man jemanden genug "Kohle", ist es vorbei mit der vorher selbst eingeforderten Solidarität. Vergessen sind die Sprüche über weiter...
rai-na
01. September 21:41
Wer sind wir?
Das is doch ganz normal bei der Firma, hier musst du alles machen. Nach einer Woche find ich zwar auch etwas früh, aber wenn not am Mann ist ist auch weiter...
Bernd
01. September 18:17
Wer sind wir?
Bernd
seit eine woche beschäftigt, noch in der probezeit und schon die schlüssel in der hand???????????????????????
so eine ehre!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! weiter...
mischel
01. September 17:18
Wer sind wir?
Nun wer dort hin geht hat noch nicht`s gelernt, man wird belogen und betrogen und wer sagt das stimmt nicht,der lügt sich selbst in die Tasche weiter...
Andy
01. September 15:24
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@HdB Immer wieder finden sich Eskimos die den Afrikanern sagen was sie zu tun haben , zu den Arbeitsdirektoren gibt es genug beisp. die von Ver,di ... weiter...
ludwig vogt
01. September 14:06
Wer sind wir?
Hallo Mausi
Wer zu diesem Fest geht , hatt wirklich das volle Rad ab!!!!!
Vorne rum sind alle Nett und Freundlich und hinten rum hast du schon ... weiter...
TEDI OPFER ????
31. August 15:10
Wer sind wir?
Hallo
Wer geht zum großen Super Fest???? weiter...
Mausi
31. August 15:04
Wer sind wir?
Putzfrauen bei Tedi von was Träumst du eigentlich. Die Türen schließt der der Spätschicht hat und am nächsten Morgen auf macht. Also wenn du den Schlü weiter...
Bernd
31. August 10:03
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@franklin
Es war das Ende der Nachkriegsgewerkschaften schlechthin.
"Aufsteiger protzen gerne mit dicken Zigarren"
Der ehemalige Arbeitsminister ... weiter...
HdB
31. August 00:44
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ HdB
ja in der Tat, der 92 er Streik war von Massen von Mitgliedern getragen und hätte ein besseres Ende verdient gehabt.
War selbst dabei !
D weiter...
Franklin
31. August 00:10
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Hallo franklin,
das erinnert ja fast wehmütig an die guten alten Zeiten lebhafter tvöd-Diskussionen hier!
...und Du hast wieder mal nichts verstande weiter...
HdB
31. August 00:07
Wer sind wir?
wer schließt die Toren(die Türen) eigentlich der tedi filliale bzl" s oder putzfrauen ? ich bin neue hier und mir würde vor kurzem schlüssel in weiter...
Mischel
30. August 23:19
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ ludwig vogt
Du hast recht: nur wenige holen für alle einen Tarifabschluß heraus: das ist in der Tat eine Lachnummer. Solange Tarifabschlüsse auf d weiter...
Franklin
30. August 23:15
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt,
... fast bist du zu beneiden.
Wie, glaubst DU denn, du Träumer, wird einer Arbeitsdirektor in so einem Unternehmen?
DU glaubst also, weiter...
HdB
30. August 22:58
Wer sind wir?
Hallo
Was geht im Wilden Süden denn so ab?
weiter...
Ex mitarbeiterin
30. August 22:36
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Na ja der neoliberale Zeitgeist hat uns alle im Griff , ich finde es nicht verwerflich wenn der Koll Rainer Friebershäuser in einem Unternehmen wo die weiter...
ludwig vogt
30. August 12:11
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Hmm... na ja, wir wollen anerkennen, die Oberbonzen der Gewerkschaften haben sich doch auch bissel angestrengt...
...aber nur für ihre eigenen Bezüge weiter...
HdB
29. August 23:21
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt
Und was schließen wir daraus?
Die Manager haben alles richtig gemacht. Die Gewerkschaften als "Vertreter" der Arbeitnehmer haben 10 weiter...
rai-na
27. August 19:51
Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Noch einen zum Wochenende ..Der Einkommensunterschied Wächst ...
Während Manager 1996 im schnitt das 19-fache eines Mitarbeiter ( Arbeiter/innen ) ve weiter...
ludwig vogt
27. August 11:34