Donnerstag 30. September 2004
Rainer Nehring zum Thema ARBEITERINNEN REGIONAL
Unter diesem Titel findet am 14.10.04 ab 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle Emscher-Lippe Nord (Recklinghausen) ein Infoabend für Arbeiterinnen und Arbeiter statt.
Im sogenannten Sommerloch - und auch jetzt noch - wird von Arbeitgebern und Politikern die Arbeitszeitverlängerung als alleiniges Heilmittel für Arbeit und Beschäftigung gepriesen.
Ob dem so ist, oder ob eine Arbeitszeitverkürzung die Lage am Arbeitsmarkt verbessert, soll an diesem Abend diskutiert werden.
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Mittwoch 22. September 2004
Rainer Nehring zum Thema POLITIK AKTUELL
Zur Zeit wird viel darüber gerätselt warum es der NPD und DVU gelungen ist in die Landesparlamente von Brandenburg und Sachsen einzuziehen.
- Wer blühende Landschaften verspricht, tatsächlich aber ein Experimentierfeld für Deregulierung, Privatisierung und Lohndumping geschaffen hat,
- wer Perspektivlosigkeit und Zukunftsängste den Menschen anbietet,
- wer Jugendlichen oft nur die Möglichkeit der Abwanderung lässt,
- wer Ungleichheit als gegeben und nicht für veränderbar hält,
wer diese Probleme 14 Jahre aussitzt, der braucht nicht lange zu rätseln warum!!!
Gerade junge Menschen brauchen eine Zukunft um diesen "rechten Parolen" nicht auf den Leim zu gehen.
Und sie müssen sich miteinander austauschen um sich gegen die "rechten Stammtisch-Provokateure" zur Wehr setzen zu können.
Die verdi-jugend veranstaltet deshalb die 2. Antirassismuskonferenz.
Vom 08-10 Oktober werden in Gladenbach zum Thema "Ausgrenzung beginnt im Kopf - Solidarität auch" Workshops und Foren abgehalten. Das Rahmenprogramm ist auch super! Also junge Arbeiterinnen und Arbeiter: Anmelden - und nix wie hin.
Einladung.pdf
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Montag 20. September 2004
Rainer Nehring zum Thema POLITIK AKTUELL
Abschlusserklärung der bundesweiten Aktionskonferenz
„Alle gemeinsam gegen Sozialkahlschlag“ am 18/19.09.04, Frankfurt/M.
Über 150 Aktivistinnen und Aktivisten der sozialen Bewegungen und
Montagsdemonstrationen gegen den Sozialabbau, Hartz IV und Agenda 2010,
versammelten sich am 18/19 September 2004 zu einer weiteren bundesweiten
Aktionskonferenz, um die Verzahnung der Bewegungen zu fördern und einen
nahtlosen Übergang des heissen Sommers in ein noch heisseren Herbst zu
organisieren!
Der Druck auf die grosse Koalition des Sozialabbaus der Bundestagsparteien
und Unternehmerverbände ist in den letzten Wochen massiv gewachsen. Aber
noch ist dieser Druck nicht groß genug! Obwohl die Bundesregierung mit
kleinen Korrekturen an Hartz IV auf die Montagsdemonstrationen reagierte,
hat die Bewegung noch nicht die Stärke erreicht, Hartz IV als Teil des
umfassenden Angriffes auf die sozialen Errungenschaften der Gesellschaft, zu
kippen.
Im Gegenteil, die Bundesregierung verkündet, dass weitere Korrekturen an
Hartz IV nicht in Frage kämen. Noch radikalere Angriff auf die
Sozialsysteme, Tarifverträge sowie Löhne und Gehälter werden von den
Unternehmerverbänden geplant.
>Wir erklären: Wir lehnen Hartz IV, die Agenda 2010 sowie alle anderen
Maßnahmen des sozialen Kahlschlags ab. Sie müssen rückgängig gemacht werden.
>Wir erklären: Wir werden den Protest der Strasse in diesem Sommer auch im
Herbst fortsetzen und treten dafür ein, das der Protest in die Betriebe und
Büros hineingetragen wird. Wenn der direkte Druck auf das Kapital wächst,
besteht eine Chance, dass wir im Kampf gegen soziale Demontage,
Arbeitszeitverlängerung, Rentenkürzungen, Massenarmut und Bildungsklau voran
kommen!
>Wir erklären: wir warten nicht bis die Gewerkschaftsspitzen sich uns
anschließen werden, aber wir werden sie auch nicht aus der Verantwortung zur
Stärkung der Bewegung entlassen!
Wir begrüssen es, dass regionale und örtliche GewerkschafterInnen und
Gliederungen eindeutig die Protestbewegung unterstützen.
>Wir erklären: Wir werden die Unterwanderung unseres Protestes durch
Rechtsradikale und Neo-Nazis, die gegen den sozialen Kahlschlag nur für die
Verbreitung ihrer menschenverachtende und rassistischen Ideologie ausnutzen
wollen, aktiv entgegentreten! Wir stellen fest: Gerade die Agenda 2010, die
das Ziel hat, dass Deutschland in der internationalen Konkurrenzfähigkeit
andere Länder besiegt, gibt den Nährboden für Nationalismus und Rassismus
ab.
>Wir erklären: Wir treten weiterhin für alle Forderungen des „Frankfurter
Appells“ der bundesweiten Aktionskonferenz vom 17/18.01.2004 ein.
Um unser Kampf zuzuspitzen, konzentrieren wir uns in diesem Herbst
insbesondere auf folgenden Forderungen aus dem „Frankfurter Appell“:
Reichtum besteuern - Weg mit Hartz IV - Weg mit den Praxisgebühren und
Zuzahlungen - Rentenkürzungen stoppen - Schluß mit Privatisierung - Keine
Verlängerung der Arbeitszeit
Wir rufen auf:
>Organisieren wir gemeinsam die Montags- und die anderen geplanten
Demonstrationen und Kundgebungen, sowie Aktionen bis hin zu Streiks im
Betrieb und Büro!
>Wir rufen zu einer gemeinsamen, bundesweiten Demonstration am Samstag, 2.
Oktober 2004 in Berlin auf und begrüßen und unterstützen die Demonstration
am Samstag, 6.November 2004 in Nürnberg.
>Als vorläufigen Höhepunkt des heissen Herbstes sehen wir den bundesweiten,
dezentralen Aktionstag am 17.November. Dieser ehemals arbeitsfreie Tag (Buß-
und Bettag) soll von allen Initiativen, Bündnissen, Gewerkschaften genutzt
werden, um mit vielfältigen Aktionen den Protest gegen den Sozialkahlschlag
zu stärken. An diesem Tag sollte möglichst wenig gearbeitet werden!
>Wir setzen uns im Rahmen des Europäischen Sozialforums dafür ein, dass im
Frühjahr 2005 zu einem weiteren europäischen Aktionstag in den
Haupt/Großstädten aufgerufen wird.
Nur gemeinsam sind wir stark!
Frankfurt/M., 19. September 2004,
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Donnerstag 16. September 2004
Rainer Nehring zum Thema ARBEITERINNENTAGE
Unter dem Motto "neues europa...gemeinsam verändern...statt gegenseitig ausspielen" finden
vom 04.-05. Oktober die diesjährigen ArbeiterInnentage in Osnabrück statt.
Gemeinsam mit Gästen aus Polen und den Niederlanden treffen sich 200 Arbeiterinnen und Arbeiter aus allen Regionen unserer Republik.
Erwartet werden spannende Referate mit anschließenden Diskussionen.
vorwort.pdf
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Mittwoch 15. September 2004
Rainer Nehring zum Thema GEWERKSCHAFT
In den letzten Jahren scheint die „Öffentliche Meinung“ der Stammtischparolen immer stärker geprägt zu werden von offensichtlich gespaltenen Persönlichkeiten.
Einerseits hat sich die von Wirtschaft, Politik und Medien seit langem gehirnwäscheartig erzeugte Meinung vom „Sozialstaat am Ende“ und von der „zwingend notwendigen sozialen Sparsamkeit“ in diesen Köpfen zur angeblich unumstösslichen Tatsache verfestigt. Wer es wagt, anderer Meinung zu sein, alternative Konzepte einzufordern oder auch nur soziale Gerechtigkeit anzumahnen, gilt als „ewig Gestriger“, „Besitzstandssicherer“ und „Blockierer“. Aus dieser Logik heraus ist natürlich auch ganz klar: Schuld an der „Misere“ sind die Gewerkschaften!
Andererseits sind sich die selben „Meinungsbildner“ aber auch völlig sicher: Wenn jemand über seine Verhältnisse lebt, dann immer nur die anderen! Die eigene Situation ist schließlich schon lange schlecht genug und bedarf dringend der Verbesserung – durch andere! Wenn „die dafür Zuständigen“ diese Verbesserungen erstens nicht ausreichend durchsetzen und zweitens es nicht einmal schaffen, alle von Politik und Arbeitgebern unter dem Deckmantel „Reformen“ geforderten Verschlechterungen zu verhindern, dann haben sie ihre Daseinsberechtigung verloren! Und wer sind diese „Zuständigen“, aber offensichtlich nicht Fähigen: Natürlich auch die Gewerkschaften!
Leute, werdet endlich wieder wach! Die „Krise des Sozialstaates“ ist nicht durch das maßlose Anspruchsdenken der abhängig Beschäftigten oder durch „skrupellose Sozialschmarotzer“ entstanden, auch nicht durch „verkrustete“ Gewerkschaften. Und sie ist auch, genau wie die „Globalisierung“, kein zwingend wirkendes Naturgesetz, sondern die Folge einer schon Jahrzehnte andauernden gigantischen Umverteilung von unten nach oben (so wie die „Globalisierung“ nur ein Mittel dazu ist). Sie ist von den sehr Reichen gewollt und von der Politik erst ermöglicht worden. Dieses „Wahnsinnsgeschäft“ wollen sich die Nutznießer natürlich auch für die Zukunft nicht kaputt machen lassen. Also muss tatsächlich gespart werden, selbstverständlich nur bei den weniger Reichen und am besten gleich bei den Armen, denn die haben ja keine Lobby mehr, wenn man die Gewerkschaften endlich erfolgreich totgeredet hat.
Es gibt nur eine Möglichkeit, diese verheerende Entwicklung zu stoppen: Massiver Widerstand auf allen denkbaren Ebenen und mit allen zulässigen Mitteln. Aber solcher Widerstand darf und wird nicht von einer abstrakten, anonymen „Gewerkschaft“ kommen, auch nicht nur von einem leider immer kleiner werdenden „Häuflein“ aktiver Gewerkschafter. Hier sind alle Betroffenen gefragt! Wenn der breite Wille dazu fehlt, könnte eine Gewerkschaft wirksamen Widerstand nicht einmal künstlich erzeugen. Sie kann ihn lediglich unterstützen, organisieren und gegebenenfalls finanzieren. Widerstehen wollen und Widerstand leisten müssen wir alle gemeinsam!
Christian Hohensee
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Dienstag 14. September 2004
Rainer Nehring zum Thema ARBEITERINNEN REGIONAL
Unter dem Deckmantel nötiger Reformen findet zur Zeit ein Beispielloser Sozialabbau statt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen länger arbeiten und auf Einkommen verzichten. Kranke zahlen drauf und Langzeitarbeitslose müssen ab 2005 jede Arbeit zu jedem Lohn annehmen.
Aus diesen und anderen Gründen trafen sich 50 Kolleginnen und Kollegen am Montag den 13.09.04 in Erfurt, Thüringen, zur ver.di Konferenz für Arbeiterinnen und Arbeiter.
Auf der Tagesordnung standen
- Billiglohn
- Situation der Flächentarifverträge
- Arbeits- und Gesundheitsschutz aus Sicht der Arbeiterinnen und Arbeiter.
Eine gelungene Veranstaltung für Arbeiterinnen und Arbeiter aus allen Fachbereichen die gemeinsam verändern wollen und sich nicht gegenseitig ausspielen lassen.
Wer dabei war kann seinen Eindruck unter "Kommentieren" schildern. Alle anderen können dort berichten, was es in anderen Regionen für Veranstaltungen der ArbeiterInnenausschüsse gibt.
Auf geht's - das ist Eure Seite!
Arbeitertag13.09.04.pdf
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Montag 6. September 2004
Rainer Nehring zum Thema GEWERKSCHAFT
Am 02. und 03. September tagte der BundesarbeiterInnenausschuss in Hamburg.
Auf der umfangreichen Tagesordnung standen die Themen Arbeitszeit, Mindestlohn und Bürgerversicherung.
Ein ausführlicherer Bericht folgt.
Mindestlohn.doc
Bürgervers.doc
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Freitag 3. September 2004
Heidi Kerschkamp
Liebe "Blogger"
heute mal ein Tipp, aus dem Ministerium für Ernährung "für den Fall der Fälle"oder wie kaufe ich RICHTIG ein!
Für den Fall der Fälle wird empfohlen folgende Lebensmittel zu lagern oder immer zu Hause haben.
Aufgepasst, denn hier kommt die Liste
Na dann guten Hunger!
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