Donnerstag 16. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
Liebe BloggerInnen,
heute mal keine Politik, kein ver.di und auch sonst nichts unangenehmes, denn für dieses Jahr reichts.
Euch allen Frohe Feiertage und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr wünscht euch allen BloggerIn Heidi
Weihnachtsgruß.ppt
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Freitag 10. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
Ein Artikel zum nachdenken, denn Weihnachten haben wir alle Zeit.
Traurige Zeit, denn der Artikel läßt die Wut kochen. Nun ist Mann oder Frau Arbeitslos und es wird hier an das von den Großeltern ersparte Geld für die Enkelkinder gegriffen. Ausgeben können wir nichts mehr weil nichts da ist, sparen sollten wir auch nicht mehr, denn es wird dir von Bundesagentur für Arbeit abgenommen oder verrechnet wenn du arbeitslos wirst. Schlimme Zeiten stehen vor uns und schlimmere werden folgen.
Geht es uns allen immer noch zu gut um Aufzustehen?
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Dienstag 7. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
Wie sollte es auch anders sein, wer fährt fette Gewinne ein, nicht die, die es verdienen, nein wie immer und immer wieder die Unternehmen. Was wären die Unternehmen doch arm ohne uns.
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Freitag 3. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
Die Kluft zwischen Arm und Reich ist doch schon lange da, nur will es keiner merken oder wahrhaben - Suppenküchen für Kinder, Armes, Reiches DEUTSCHLAND?
Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst
Die Bundesregierung sieht sich mit einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich konfrontiert: Der neue Armuts- und Reichtumsbericht soll Anfang 2005 vorgestellt werden.
Während den neoliberalen Kritikern aus FDP, CDU/CSU und Arbeitgeberverbänden der Schröder‘sche Reformkurs nicht weit genug geht, können die linken Reformgegner nun auf eine Bestätigung ihrer These verweisen, wonach die Bundesregierung mit ihrer Politik eine Umverteilung von unten nach oben betreibe.
Die Abschaffung der Vermögenssteuer, eine im internationalen Vergleich geringe Erbschaftssteuer, die Senkung des Spitzensteuersatzes und die Unternehmenssteuerreform haben de facto zu einem weiteren Auseinanderdriften der Einkommen in Deutschland geführt.
Der Bericht der Bundesregierung stellt jedenfalls fest: Zehn Prozent der deutschen Haushalte verfügen über ganze 47 Prozent des Nettovermögens von fünf Billionen Euro. Das bedeutet einen Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber 1998 (45 Prozent).
Die Hälfte aller Haushalte besitzt nur vier Prozent des gesamten Ersparten (1998: 4,4 Prozent). Gleichzeitig ist ein Anstieg derjenigen zu verzeichnen, die ihr Dasein unterhalb der von der Europäischen Union festgesetzten Armutsgrenze fristen. Waren es 1998 noch 12,1 Prozent, so sind 2004 nun 13,5 Prozent der Haushalte verarmt. Die Zahl der überschuldeten Haushalte ist mit 3,13 Millionen um 13 Prozentpunkte höher als 1998.
Ein neuer Trend ist auch bei den Gruppen zu verzeichnen, die von Armut betroffen sind: Nicht mehr die Rentner, sondern mit 13,9 Prozent sind vorrangig Familien mit Kindern und ganz besonders Alleinerziehende auf Sozialhilfe angewiesen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren stellen unter den Sozialhilfeempfängern gar die „mit Abstand größte Gruppe“.
Kaum einem Hilfeempfänger gelingt dabei der Aufstieg aus der Bedürftigkeit in die Mittelschicht. Sinkende Altersarmut und – wie zuletzt auch die neue Pisa-Studie belegte – mangelnde Aufstiegschancen für Kinder aus sozial schwachen Familien sind weitere zentrale Befunde des Berichts.
wipo aktuell Nr_13.pdf
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Donnerstag 2. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
nun kann es auch für die UNTERNEHMER und REICHEN Weihnachten werden. Das Geld stimmt und die Kasse klingelt.
Unternehmens-Gewinne erreichen 2004 Rekordstand
Einkommen bei den Arbeitnehmern dagegen weiter rückläufig
Die Gewinne von Unternehmen und Vermögensbesitzern in Deutschland haben einen neuen Rekordstand erreicht. Ihr Anteil am gesamten Volkseinkommen stieg im dritten Quartal auf 30,5 Prozent, wie die Bundesbank mitteilte.
Das ist die höchste Quote seit 1971. Die Lohnquote fiel entsprechend auf ihren niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren. In den vergangenen Wochen hatten die 30 im Dax zusammengefassten großen deutschen Konzerne für die ersten drei Quartale bereits kräftige Gewinnzuwächse von bis zu 217 Prozent gemeldet. Die jetzt veröffentlichten gesamtwirtschaftlichen Daten geben der Entwicklung noch einmal eine neue Dimension. Politiker der rot-grünen Koalition forderten als Reaktion eine Wende bei der Lohnpolitik und eine höhere Besteuerung von Vermögen.
Nach Angaben der Bundesbank fiel das gesamte Volkseinkommen im dritten Quartal um 0,5 Prozent. Auch bestätigten die Experten erste Schätzungen, wonach die Wirtschaft nur noch um 0,1 Prozent zugelegt hat. Den größten Anteil am Einkommensrückgang hatten dabei die Arbeitnehmer, die in der Summe brutto 0,6 Prozent weniger verdienten als im Frühjahr. Die Einnahmen aus Gewinnen und Vermögen erreichten dagegen saisonbereinigt 123,6 Mrd. Euro. Das sind knapp 25 Prozent mehr als Ende 2000, als vor allem die Einkommen aus Vermögen wegen des Börsencrashs stark gesunken waren.
Auseinanderdriften zwischen Gewinnen und Löhnen extrem
Banken-Ökonomen werteten die deutlichen Gewinnzuwächse überwiegend als positives Zeichen. "Zu Beginn eines Aufschwungs steigen die Gewinne immer sehr stark, erst danach folgen die Löhne", sagte Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank. Wie die Bundesbank meldete, investierten die Unternehmen im dritten Quartal 4,1 Prozent mehr in Ausrüstungen als im Frühjahr. Das war der stärkste Zuwachs seit vier Jahren. Dazu habe die Gewinnentwicklung beigetragen, sagte Thomas Hueck, Ökonom von der HypoVereinsbank.
Allerdings sei das Auseinanderdriften zwischen Gewinnen und Löhnen diesmal extrem, so Solveen. Nach Abzug der gestiegenen Abgaben erhielten die Beschäftigten im Sommer netto 0,9 Prozent weniger als im Frühjahr. Das war der stärkste Rückgang seit der Rezession von 1991. Gedämpft wurde die Einkommensentwicklung zudem dadurch, dass vom Staat weniger Sozialleistungen wie Renten gezahlt wurden: Sie fielen im dritten Quartal in Folge - so stark wie in keinem Jahr seit der Einheit. Entsprechend skeptisch beurteilten die Experten die Aussichten dafür, dass die Deutschen wieder mehr Geld für den Konsum ausgeben. Laut Bundesbank stagnierte der private Verbrauch im Sommer, nachdem er im Frühjahr sogar gesunken war. "Der Konsum ist schwach, weil die Einkommen schwach sind", sagte Commerzbank-Ökonom Solveen.
Forderungen nach Lohnzurückhaltung kritisch hinterfragen
Der SPD-Wirtschaftspolitiker Rainer Wend forderte deshalb: "Man muss die gebetsmühlenartig wiederholten Forderungen nach Lohnzurückhaltung kritisch hinterfragen. Da sind jetzt die Tarifparteien gefragt", sagte er der FTD. Zudem regte er verstärkte öffentliche Investitionen an. Seine Grünen-Kollegin Thea Dückert sprach sich für eine Erhöhung der Erbschaftsteuer aus.
Dagegen sagte der CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs, die deutschen Unternehmen hätten trotz zuletzt höherer Gewinne noch eine "viel zu geringe Eigenkapitalquote". Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) meinte, die schwache Nachfrage liege "mit Sicherheit nicht an zu geringen Löhnen". Investitionsprogramme oder höhere Löhne lehnte DIHK-Experte Michael Fuchs ab.
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Mittwoch 1. Dezember 2004
Heidi Kerschkamp
Unser Terminplan für 2005 wurde auf der Sitzung in Heidelberg beschlossen.
1. Sitzung BAA in Berlin vom 24.02. - 26.02.05
2. Sitzung BAA in Magdeburg vom 31.08. - 02.09.05
3. Sitzung BAA in Aachen vom 23.11. - 25.11.05
SEMINAR in Gladenbach vom 17.04. - 22.04.05
BundesarbeiterInnentage in Breslau/Polen
vom 14.10. - 17.10.05
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