Mittwoch 23. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema TVöD
In Niedersachsen, im Saarland und in München haben Landesbeschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.
Sie wollen die selben Tarifbedingungen wie ihre Kolleginnen und Kollegen in der Kommune und beim Bund.
Weitere Streikaktionen werden folgen.
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hinweise_zu_warnstreiks_-_rechtliche_grundlagen.pdf
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Donnerstag 17. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema POLITIK AKTUELL
Esist Zeit sich zu wehren!
Die Häuptlinge werden immer frecher mit ihren Forderungen an die Indianer.
Norbert Walter, Chefvolkswirt der deutschen Bank spricht aus was diese "Häuptlinge"
wollen.
"Es werden zwei oder drei Familienmitglieder arbeiten müssen, damit es zum Leben reicht"
ist seine Botschaft an das arbeitende Volk
Ich frage mich wie lange wollen wir weitere Verschlechterungen in Einkommen, Arbeits- und Lebensbedingungen
noch hinnehmen.
Es ist an der Zeit das wir ArbeiterInnen uns organisieren.
Solange wie in Europa nur die Marktbedingungen und nicht die Einkommen, Arbeits- und Lebensbedingungen
harmonisiert werden sind wir erpressbar.
Lasst uns kämpfen!
05_06 wipo aktuell.pdf
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Dienstag 15. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema TVöD
TVöD, Erfolg oder Misserfolg, fest steht, am 1. Oktober 2005 wird das neue Tarifrecht im öffentlichen Dienst eingeführt.
So hat es die Bundestarifkommission mit 80 Ja, 32 Neinstimmen und 5 Enthaltungen beschlossen.
Ich möchte das an dieser Stelle nicht bewerten, mich würde vielmehr eure Meinung dazu interessieren.
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Montag 7. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema GEWERKSCHAFT
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Arbeitszeit verkürzen, bedeutet Arbeitplätze sichern und Arbeitsplätze schaffen.
Das kann nur gelingen wenn gleiche Bedingungen in Europa bestehen.
Harmonisierung der Arbeitszeiten in Europa wäre eine Voraussetzung dafür.
Unterstützt die Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich:
Titel
Christian Giacomuzzi, Paris
35 Stunden sind genug !
Frankreichs Gewerkschaften feiern Erfolg im Kampf für Erhalt der »kurzen
Arbeitswoche«. Hunderttausende auf den Straßen. Weitere Aktionen geplant
Als entscheidende Schlacht gegen die konservative Regierung haben
Frankreichs Gewerkschafter und Vertreter der Linksopposition die Aktionen am
Sonnabend im Kampf für die 35-Stunden-Woche bewertet. Landesweit beteiligten
sich weit über 300 000 Menschen, nach Gewerkschaftsangaben über eine halbe
Million, an 140 Demonstrationen und Protestaktionen. Der Protest richtet
sich gegen die von der Regierungspartei UMP geplante Lockerung der
gesetzlich geregelten Arbeitszeitverkürzung. Die 35-Stunden-Woche war im
Jahr 2000 vom damaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Lionel Jospin
eingeführt worden. Nach der angestrebten Aufhebung wären Arbeitszeiten bis
zu 48 Stunden pro Woche zulässig – dies ist die in der EU gültige
Obergrenze. Am Dienstag soll im Parlament in erster Lesung darüber
abgestimmt werden.
Allein in Paris gingen am Sonnabend 90000 Menschen auf die Straße, in
Marseille waren es 50000, in Bordeaux und Toulouse je 25000. »Schon am
Montag werden die Angestellten in den Unternehmen darüber beraten, wie die
Aktionen fortgesetzt werden«, betonte der Chef der stärksten französischen
Gewerkschaft CGT (Confédération générale du travail), Bernard Thibault, und
fügte hinzu: »Wenn wir immer mehr werden, wird die Regierung letzten Endes
ihre Haltung ändern müssen.«
Aufgerufen zu den Kundgebungen vom Samstag hatten sämtliche französischen
Gewerkschaften und die Sozialistischen Partei (PS), unter deren Regierung im
Jahr 2000 die »kurze Woche« eingeführt wurde. Die ehemalige
Arbeitsministerin Martine Aubry (PS), die für den entsprechenden
Gesetzentwurf verantwortlich gezeichnet hatte, beteiligte sich mit weiteren
15000 Personen an einer Demonstration im nordfranzösischen Lille, dessen
Bürgermeisterin sie ist.
»Die 35-Stunden-Woche ist ein starkes Symbol der Rechte, die von der Linken
und von der Republik errungen wurden. Wir kämpfen heute dafür, aber auch für
die Rettung des öffentlichen Schulwesens und der Forschung, für die
Vollbeschäftigung und die Anhebung der Kaufkraft«, erklärte Martine Aubry.
Der ehemalige Bildungs- und Kulturminister Jack Lang (PS), der ebenfalls an
der Demonstration teilnahm, bezeichnete die landesweite Mobilmachung als
einen »breiten Protest gegen die Regierung, gegen den Kapitalismus und gegen
den Unternehmerverband MEDEF«.
Sozialistenchef Francois Hollande forderte im westfranzösischen Rennes die
Regierung zur Rücknahme des Gesetzentwurfes auf, der gegenwärtig in der
Nationalversammlung diskutiert wird. »Die Regierung soll das Gesetz
zurücknehmen und Verhandlungen über die Arbeitszeit aufnehmen«, so Hollande.
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Mittwoch 2. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema MINDESTLOHN
Der Export boomt die Binnennachfrage schrumpft.
Die Löhne sinken!
Die Schere zwischen arm und reich geht weiter auseinander
Nur wenn die Masse mehr Geld in der Tasche hat kann mehr
gekauft werden, weil bei denen Bedarf besteht die wenig oder nichts haben.
Und da wo Güter gekauft werden muss produziert werden und wo produziert wird
braucht man Arbeitskräfte die wiederum Geld verdienen.
Wer arbeitet muss aber auch soviel verdienen, dass die Bedürfnisse befriedigt werden.
Dazu brauchen wir ein Einkommen mit dem man auskommt und keinen Armutslohn.
Es gibt die gesetzliche Grundsicherung, warum soll es nicht auch einen gesetzlichen Mindestlohn geben, wie in den meisten EU-Staaten.
einblick 02.doc
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Heidi Kerschkamp
Traurig aber sehr wahr und es tut sehr weh, wenn man Nachrichten hört und in den Zeitungen die Zahlen der Arbeitslosen liest.Es ist ja nun mal Winter und im Winter gibt es ja bekanntlich immer mehr ARBEITSLOSE als im Sommer, aber auch der Sommer wird kommen und dann steigen die Zahlen weiter oder wann und wo wird wieder über Arbeit nachgedacht.
Wie stellen sich Herrn Minister Clement und Herr Bundeskanzler Schröder denn zu diesem Thema?
Herr Minister Clement ist der Meinung es ist noch was zu bewegen!
Beide habe gut bezahlte JOBS kennen keine Sorgen, nur wo bleiben die neuen angekündigten ARBEITSPLÄTZE? Nicht nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, nein Arbeit richtige Arbeit und diese nicht nur befristet.
Die Jugend muß sich warm anziehen, denn sie tut mir leid, wenn diese sich um Stellen kümmern müssen.
Gibt es in Deutschland keine Arbeit mehr?
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Dienstag 1. Februar 2005
Rainer Nehring zum Thema ARBEITERINNEN REGIONAL
Am 11.12.2004 und am 22.01 2005 hat der LBZ ArbeiterInnenausschuss im Saarland zu einer Info-Veranstaltung über den Stand der Verhandlungen zum neuen Tarifrecht im öffentlichen Dienst eingeladen.
190 Kolleginnen und Kollegen folgten dieser Einladung sowie den Informationen mit großem Interesse.
Den fragenden Teilnehmern standen der Landesbezirksleiter Rolf Linsler, der Tarifsekretär Wolfgang Feig, Rainer Nehring aus den ArbeiterInnensekretariat zur Verfügung.
Für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung möchte ich mich bei dem Kollegen Bernd Oleynik und dem LBZ-ArbeiterInnenausschuss, sicher auch im Namen der Anwesenden, herzlich bedanken.
Arbeitertagung Kirkel.ppt
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