Rainer Nehring zum Thema GEWERKSCHAFT

Solidarität

Sehr geehrte Damen und Herren und werte Kollegen,

Wir schreiben Sie alle an (Mail Adressen verdeckt)
weil Sie in irgendeiner Weise unseren Streik unterstützen
oder sich mit uns soldarisch erklärt haben.

Dafür möchten wir uns hiermit in aller Form bei Ihnen bedanken.

Wir möchten Sie aber gleichzeitig hier bitten Ihre Verwandten, Bekannten
und vor allem Ihre Kollegen bitten, auf unsere Internetseite zu gehen
und dort im Gästebuch Ihre Meinung zu unserem Streik zu hinterlassen.

http://www.streik-gdl.de.vu/
also leiten Sie einfach dieses Mail weiter




Gruss aus dem kalten Louisenthal

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Rainer Nehring zum Thema POLITIK AKTUELL

Gelesen, Gelacht, Gelocht ! Vom Irrsinn der Berater- Republik

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Durch Zufall bin ich gestern auf diese Sendung im NDR gestossen. Ich hoffe sie wird noch oft wiederholt. Merkt euch den Titel: GELESEN, GELACHT, GELOCHT. Man erfährt viel über die Verschwendung von Geldern in allen Bereichen.


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Eric Lobach zum Thema POLITIK AKTUELL

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer ist der falsche Weg!

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"Merkelsteuer. Das wird teuer." hieß ein populärer Slogan der SPD im Wahlkampf. Auf der eigenen Wahlkampfwebsite wurden die Argumente überzeugend zusammengetragen. Nun will man davon nichts mehr wissen. Dabei gibt es kluge und gerechte Alternativen. Erinnern Sie die SPD an den eigenen Wahlkampf. Senden Sie den Finanzpolitiker/innen die eigenen Argumente gegen die Mehrwertsteuer!

Zur Aktion:

http://www.campact.de/mwst/act/signer


05_30_ Mwst.pdf

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Rainer Nehring zum Thema POLITIK AKTUELL

Die Geschichte von Herrn Müller, oder wie wird Abkassiert

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Das auf dem Bild, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.



Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.



Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller.



Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.



Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewusst, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.



Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was hat er gemacht, der Herr Müller?

In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft.

Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.



Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt -- dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen -- dann wisst ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.



Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschliessen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe.
Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle..



Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut.



Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.




Sooohhhh, Zeit für's Bettchen, Kinners


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Rainer Nehring zum Thema Tarifrunden

ArbeiterInnen macht "GEGENDRUCK"

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SOLIDARITÄT ORGANISIEREN MIT DEN BESCHÄFTIGTEN VON GIESECKE & DEVRINT IN LOUISENTHAL – VER.DI-SOLIDARITÄTSAUFRUF (08.11.2005)

ver.di ruft zur Solidaritöt mit den Streikenden von Giesecke & Devrient, im Werk Louisenthal, auf. Seit vielen Wochen stehen die Beschäftigtn in der Auseinandersetzung mit der Geschäftsführung über die Schließung des Werks in Louisenthal. Seit Montag (07.11.2005) befindet sich die Belegschaft in einem unbefristeten Streik eingetreten. Vorhergehende 24stündige Warnstreiks an vier Tagen hatten noch nicht dazu geführt, dass die Geschäftsführung den Forderungen des Betriebsrats für einen Interessenausgleich und Sozialplan und der Forderung von ver.di nach einem Ergänzungstarifvertrag entgegenkommt. Aktuelle Informationen geben wir auf unserer Internetseite www.streik-gdl.de.vu sowie auf www.gegendruck.info.



Aufruf zur Solidarität:

http://www.verdi-verlage.de/pdf/gdl/GuDSoliaufruf.pdf


Solidaritätserklärungen können gemailt werden an:

mailto:streik-leitung-gdl@online.de


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Heidi Kerschkamp zum Thema POLITIK AKTUELL

Jetzt entscheiden und regieren uns die "Ossis"

In der Die Zeit fand ich diesen Kommentar, "ZERSTOIBT", den ich lesenswert finde.

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Neueste Kommentare

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt Ich weiß ja nicht, wo und was du so schaffst den Tag über..., wahrscheinlichbist du freigestellter BR? Aber das profunde Wissen des klas weiter...
HdB
01. September 22:13

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
So ist das nun mal, bietet man jemanden genug "Kohle", ist es vorbei mit der vorher selbst eingeforderten Solidarität. Vergessen sind die Sprüche über weiter...
rai-na
01. September 21:41

Wer sind wir?
Das is doch ganz normal bei der Firma, hier musst du alles machen. Nach einer Woche find ich zwar auch etwas früh, aber wenn not am Mann ist ist auch weiter...
Bernd
01. September 18:17

Wer sind wir?
Bernd seit eine woche beschäftigt, noch in der probezeit und schon die schlüssel in der hand??????????????????????? so eine ehre!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! weiter...
mischel
01. September 17:18

Wer sind wir?
Nun wer dort hin geht hat noch nicht`s gelernt, man wird belogen und betrogen und wer sagt das stimmt nicht,der lügt sich selbst in die Tasche weiter...
Andy
01. September 15:24

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@HdB Immer wieder finden sich Eskimos die den Afrikanern sagen was sie zu tun haben , zu den Arbeitsdirektoren gibt es genug beisp. die von Ver,di ... weiter...
ludwig vogt
01. September 14:06

Wer sind wir?
Hallo Mausi Wer zu diesem Fest geht , hatt wirklich das volle Rad ab!!!!! Vorne rum sind alle Nett und Freundlich und hinten rum hast du schon ... weiter...
TEDI OPFER ????
31. August 15:10

Wer sind wir?
Hallo Wer geht zum großen Super Fest???? weiter...
Mausi
31. August 15:04

Wer sind wir?
Putzfrauen bei Tedi von was Träumst du eigentlich. Die Türen schließt der der Spätschicht hat und am nächsten Morgen auf macht. Also wenn du den Schlü weiter...
Bernd
31. August 10:03

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@franklin Es war das Ende der Nachkriegsgewerkschaften schlechthin. "Aufsteiger protzen gerne mit dicken Zigarren" Der ehemalige Arbeitsminister ... weiter...
HdB
31. August 00:44

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ HdB ja in der Tat, der 92 er Streik war von Massen von Mitgliedern getragen und hätte ein besseres Ende verdient gehabt. War selbst dabei ! D weiter...
Franklin
31. August 00:10

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Hallo franklin, das erinnert ja fast wehmütig an die guten alten Zeiten lebhafter tvöd-Diskussionen hier! ...und Du hast wieder mal nichts verstande weiter...
HdB
31. August 00:07

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wer schließt die Toren(die Türen) eigentlich der tedi filliale bzl" s oder putzfrauen ? ich bin neue hier und mir würde vor kurzem schlüssel in weiter...
Mischel
30. August 23:19

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ ludwig vogt Du hast recht: nur wenige holen für alle einen Tarifabschluß heraus: das ist in der Tat eine Lachnummer. Solange Tarifabschlüsse auf d weiter...
Franklin
30. August 23:15

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt, ... fast bist du zu beneiden. Wie, glaubst DU denn, du Träumer, wird einer Arbeitsdirektor in so einem Unternehmen? DU glaubst also, weiter...
HdB
30. August 22:58

Wer sind wir?
Hallo Was geht im Wilden Süden denn so ab? weiter...
Ex mitarbeiterin
30. August 22:36

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Na ja der neoliberale Zeitgeist hat uns alle im Griff , ich finde es nicht verwerflich wenn der Koll Rainer Friebershäuser in einem Unternehmen wo die weiter...
ludwig vogt
30. August 12:11

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Hmm... na ja, wir wollen anerkennen, die Oberbonzen der Gewerkschaften haben sich doch auch bissel angestrengt... ...aber nur für ihre eigenen Bezüge weiter...
HdB
29. August 23:21

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
@ludwig vogt Und was schließen wir daraus? Die Manager haben alles richtig gemacht. Die Gewerkschaften als "Vertreter" der Arbeitnehmer haben 10 weiter...
rai-na
27. August 19:51

Der demographische Wandel in der deutschen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft – ein Erläuterungsversuch
Noch einen zum Wochenende ..Der Einkommensunterschied Wächst ... Während Manager 1996 im schnitt das 19-fache eines Mitarbeiter ( Arbeiter/innen ) ve weiter...
ludwig vogt
27. August 11:34