GEMEINSAM ENTWICKELN!
Hier wollen wir Euch unsere Anstze und Ideen fr die anstehende Jugend- Kampagne zur Bundestagswahl 2005 vorstellen und mit euch diskutieren!
In diesem Weblog knnen wir schnell und direkt miteinander kommunizieren. Natrlich wird es Diskussionen, Missverstndnisse und Erklrungsbedarf geben. Deshalb schreibt uns Kommentare, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Kampagne auf die Beine stellen knnen!

 
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2005
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Administration

René Rudolf

www.ich-könnt-kotzen.de

angela-merkel.jpg

.....nach folgender Pressemitteilung dürfte deutlich sein, worauf wir uns im Falle einer schwarzen Regierung einstellen können.......

Ausbildungspakt ist die zweitbeste Lösung
Ausbildungsplatzproblem muss an der Wurzel angepackt werden

Zur heutigen ersten Zwischenbilanz für das Ausbildungsjahr 2005 erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dagmar Wöhrl MdB:

Wer angesichts der drohenden Lehrstellenlücke in diesem Jahr das Scheitern des Ausbildungspaktes verkündet, ist unseriös. Der Pakt hat sich bewährt. Die Gründe für die Ausbildungsmisere haben nichts mit fehlender Motivation der Betriebe zu tun oder mit nicht ausreichenden Anstrengungen der Wirtschaft, die Zusagen zu erfüllen. Immerhin investierten die Unternehmen schon heute 28 Milliarden Euro im Jahr in ihre rund 1,6 Millionen Auszubildenden.

Die Herausforderungen sind allerdings noch größer als im ersten Paktjahr. Die schwache Konjunktur, das Rekordniveau der Lohnzusatzkosten, der rasante Beschäftigungsabbau, die horrende Zahl der Firmenpleiten dämpfen empfindlich die Ausbildungsbereitschaft vieler Unternehmen. Zudem ist 2005 demographisch bedingt mit erneut steigenden Bewerberzahlen zu rechnen.

All diese Probleme können nicht durch den Pakt oder durch Absprache, sondern nur durch grundlegende wirtschafts-, sozial- und schulpolitische Reformen gelöst werden. Das Ausbildungsplatzproblem muss an der Wurzel angepackt werden. Der Ausbildungspakt ist zwar eine gute, aber dennoch nur die zweitbeste Lösung. Die beste Lösung, um die Lehrstellenlücke zu schließen, ist eine bessere Wirtschaftspolitik vor allem durch die Auflockerung des Arbeitsmarktes. Erst wenn die Betriebe wieder Spielräume haben, Arbeitsplätze zu schaffen, werden sie auch ausbilden können.

Die Ausbildungshürden müssen weg. Wir brauchen nach den Bundestagswahlen schnelle zusätzliche Impulse für mehr Ausbildung, etwa durch die Flexibilisierung der Vergütungen und der Beschäftigungszeiten der Auszubildenden.

Statt hier wieder mit der völlig kontraproduktiven Ausbildungsplatzabgabe zu drohen, sollten sich die Gewerkschaften lieber um moderate Ausbildungsabschlüsse bemühen, denn die Höhe der Ausbildungsvergütungen ist für viele Betriebe Ausbildungshemmnis Nummer eins.

Nach einem Wahlsieg im September wird die Union weiterhin am Ausbildungspakt mit der Wirtschaft festhalten und auf freiwilliges Engagement setzen. Ich bin zuversichtlich, dass die Wirtschaft trotz schwieriger Lage bis Ende des Jahres ihre Zusage, ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, einhalten wird. Ich rufe alle Unternehmen auf, wirklich jede Möglichkeit zur Schaffung oder Besetzung von Ausbildungsplätzen auszuschöpfen! Die Arbeitgeber müssen am Ball bleiben und auch in diesem Jahr wieder tausende neuer Ausbildungsplätze mobilisieren!

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
Politik mit Durchklick
http://www.cducsu.de

15 Kommentare Diesen Eintrag versenden drucken

Flo . Donnerstag 9. Juni 2005 09:35

Bei der Podiumsdiskussion am Roten Rathaus am WE kann man(n)/frau der Union und den Gelben ja gleich mal die Meinung geigen...

Detlef Raabe . Donnerstag 9. Juni 2005 13:54

Und das ist leider keine Einzelmeinung in der Union....

Pressemitteilung vom 8. Juni 2005:
Autor(en): Katherina Reiche

Ursachen der Ausbildungsmisere beseitigen
Wir brauchen eine engere Verzahnung von Schule und Berufsleben

Zur Zwischenbilanz des Ausbildungspaktes erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

Jugendliche brauchen Perspektiven. Die Anstrengungen der Wirtschaft sind enorm und sehr zu begrüßen.

Jedoch sind die Ursachen der Ausbildungsmisere noch nicht beseitigt. Die schlechte ökonomische Lage begrenzt die Möglichkeit der Unternehmen, Ausbildungsplätze zu schaffen. Die Bundesregierung hat mit ihrer vielfältig schädlichen Politik - von unseriöser Haushaltsführung bis zum Erlass innovationsfeindlicher Gesetze, wie z. B. dem Gentechnikgesetz - Wachstum in Deutschland ausgebremst. Sie ist damit für Wirtschaft und Jugendliche zu einer Regierung der Perspektivlosigkeit geworden.

Auch theorieschwächere Jugendliche brauchen Chancen, ins Berufsleben einsteigen zu können. Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes im Januar 2005 sind erste Schritte getan worden. Rot-Grün ist auf Unionsforderungen eingegangen. Richtigerweise wurden Verbund- und Stufenausbildung aufgewertet. Auf diesem Weg müssen wir weiter gehen. Auch die Ausbildungsvergütung muss flexibilisiert werden. Sie ist für viele Betriebe das Ausbildungshemmnis Nr. 1.

Die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen muss verbessert werden. Dies wird nicht über die Nivellierung in der rot-grünen Einheitsschule auf niedrigem Niveau gehen. Pisa hat deutlich gemacht, dass gerade wieder die Hauptschulen gestärkt werden müssen. Wir brauchen eine engere Verzahnung von Schule und Berufsleben. In den unionsgeführten Ländern gibt es dazu schon erfolgreiche Beispiele.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
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René Rudolf . Donnerstag 9. Juni 2005 14:17

Die FDP hat auch noch ein paar gute Ideen..........

PIEPER: Wirkliche Reformschritte in der Berufsbildung sind überfällig

BERLIN. Zur Auswertung der bisherigen Ergebnisse des Ausbildungspakts und den Äußerungen der Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn über eine angeblich mangelnde Ausbildungsbereitschaft der Betriebe erklärt die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, Cornelia PIEPER:

Es ist traurig, dass Bundesministerin Edelgard Bulmahn immer wieder den gleichen alten Hut aus der Rumpelkammer abgelegter Argumente herausholt, wenn es darum geht, der Wirtschaft den schwarzen Peter für die Ausbildungsplatzmisere zuzuschieben.
Natürlich ist es wahr, dass mehr als 70 Prozent aller Betriebe nicht ausbilden. Davon sind aber 87 Prozent, also die überwältigende Mehrzahl Kleinbetriebe mit weniger als 10 Beschäftigten, die oftmals gar nicht ausbilden können. Diese Betriebe sollten daher sogar nach den Plänen der SPD-Fraktion von der geplanten Ausbildungsabgabe ausgenommen werden.
Die Ausbildungsanstrengungen der Wirtschaft und besonders der Industrie- und Handelskammern und des Handwerks sind bemerkenswert. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage stieg zum Beispiel im Bereich der Industrie- und Handelskammern das Lehrstellenangebot im Vergleich zum Vorjahr im Mai um 1,4 Prozent.
Dennoch erhalten noch immer nicht alle jungen Menschen, die sich darum bewerben, einen Ausbildungsplatz. Statt mit nicht sachgerechten Zahlen zu argumentieren, hätte die Bundesregierung die Reform des Berufsbildungsrechts konsequenter betreiben müssen. Die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Kosten der Ausbildung sind neben erhöhtem Verwaltungs- und Prüfungsaufwand und den unzureichenden schulischen Voraussetzungen vieler Bewerber ein bedeutsames Ausbildungshemmnis.
Zumindest für die nicht tarifgebundenen Bereiche hätte erreicht werden müssen, dass die Ausbildungsvergütungen grundsätzlich betrieblichen Vereinbarungen oder Vereinbarungen zwischen Betrieb und Auszubildendem unterliegen. Diesen und andere Reformvorschläge, die die FDP in einem Gesetz vorgelegt hatte, hat die Bundesregierung jedoch zurückgewiesen. Wir werden die versäumten Reformen auch in diesem Bereich nachholen. Daher ist es nicht vermessen, anzukündigen, dass sich nach einem möglichen Regierungswechsel die Chancen der jungen Menschen auf einen Ausbildungsplatz verbessern werden.


Knut Steinhäuser
Telefon: (030) 227-52378
pressestelle@fdp-bundestag.de


Torsten Tenbieg . Donnerstag 9. Juni 2005 16:16

Und das meint die SPD,

auch nur kollektives Betteln

AG Bildung und Forschung

Ausbildungspakt steht vor Bewaehrungsprobe

Zur aktuellen Zwischenbilanz "Ausbildungspakt" erklaert der
bildungs- und forschungspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Joerg Tauss:

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist auch in diesem Jahr sehr
angespannt. Zwar liegt die aktuelle Luecke zwischen den
gemeldeten unbesetzten Ausbildungsplaetzen und den
ausbildungsplatzsuchenden Bewerbern mit rund 180.000 in etwa auf
dem Niveau des entsprechenden Monats in 2004. Allerdings gibt
der deutliche Rueckgang des gemeldeten Angebots an
Ausbildungsplaetzen um rund 9,7 Prozent Anlass zu ernster Sorge,
auch weil hier insbesondere betriebliche
Ausbildungsplatzangebote betroffen sind. Denn trotz der
erfreulichen Entwicklung bei den Einstiegsqualifikationen, die
in vielen Faellen in Ausbildungsverhaeltnisse muenden, koennen
diese doch einen betrieblichen Ausbildungsplatz nicht vollwertig
ersetzen. Auch wenn beruecksichtigt werden muss, dass die
gegenwaertigen BA-Zahlen nicht alle offenen Ausbildungsplaetze
abbilden und etwa die oft positiveren Zahlen des Handwerks erst
spaeter vorliegen koennen, fuehrt kein Weg an der Tatsache
vorbei, dass der Pakt in diesem Jahr vor seiner eigentlichen
Bewaehrungsprobe steht.

Im letzten Jahr ist es den Partnern des Ausbildungspaktes
gemeinsam gelungen, die Ausbildungsluecke zu schliessen und
jedem ausbildungswilligen jungen Menschen entweder einen
Ausbildungsplatz oder eine Einstiegsqualifizierungsmassnahme
anzubieten. Die Wirtschaft konnte ihre Zusagen aus dem Pakt
erfuellen. Auch die SPD-gefuehrte Bundesregierung hat ihren
Beitrag zu diesem Erfolg mit etwa 30 Prozent mehr
Ausbildungsplaetzen in der Bundesverwaltung geleistet und die im
Pakt vereinbarten 20 Prozent damit deutlich ueberschritten.
Diesen Weg wird sie auch in 2005 fortsetzen und appelliert
nachdruecklich auch an die Kommunen und an die Laender, dem
positiven Beispiel des Bundes zu folgen. Die Bundesregierung
unterstuetzt die Pakt-Partner mit dem Start der
Ausbildungsoffensive 2005 in ihren Anstrengungen, auch in diesem
Jahr die Ziele zu erreichen. So hat sie zum Beispiel wie im Pakt
vereinbart die Mittel fuer das erfolgreiche Programm STARegio
zur Foerderung von Ausbildungsverbuenden um 50 Prozent erhoeht.
Zudem stellt die Bundesregierung im Rahmen des
Ausbildungsprogramms Ost 2005 weitere 90 Millionen Euro fuer die
Foerderung von rund 14.000 neuen Ausbildungsplaetzen zur
Verfuegung. Ein erstes positives Zeichen aus der Wirtschaft ist
auch die im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich gestiegene
Zahl der neuen Ausbildungsvertraege in Industrie und Handel.

Weitere zusaetzliche Anstrengungen aller Pakt-Partner sind
notwendig, um den Vermittlungserfolg von 2004 auch in diesem
Jahr wiederholen und jedem jungen Menschen eine klare
Perspektive anbieten zu koennen. Auch die Wirtschaft ist
gefordert, sich in den kommenden Monaten noch staerker hierfuer
einzusetzen und ihre Verpflichtungen aus dem Pakt zu erfuellen.

Flo . Donnerstag 9. Juni 2005 16:51

Um mal ne Alternative darzustellen: Das meint die PDS *gg**:

08.06.2005
Ausbildungspakt gescheitert - Umlagefinanzierung muss kommen
Zur Zwischenbilanz beim Ausbildungspakt erklärt die stellvertretende Vorsitzende der PDS, Katja Kipping:

Das angekündigte Plus von 1,4 Prozent mehr Lehrstellen als im vergangenen Jahr ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der ausgehandelte "Ausbildungspakt" zwischen Industrie, Unternehmen und Politik gescheitert ist.

Im vergangenen Ausbildungsjahr blieben Tausende junge Menschen außen vor und die Situation in diesem Jahr hat sich keineswegs entspannt. Die reinen Fakten sind erschreckend: 175.000 fehlende Ausbildungsplätze und über 70 Prozent der Unternehmen, die nicht ausbilden.

In der Konsequenz kann das nur eines bedeuten: Die Zeit der freiwilligen Vereinbarungen und Hoffnungen auf eine Einsicht der Unternehmer in die Zukunft junger Menschen ist endgültig vorbei.

Jetzt muss die Ausbildungsumlagefinanzierung kommen. Wer nicht ausbildet, muss zahlen.

Darin ist sich übrigens die PDS mit dem Vorsitzenden des DGB, Sommer, einig, der heute die Ausbildungsplatzumlage als Anforderung an die Wahlprogramme der Parteien sah.

Flo . Donnerstag 9. Juni 2005 16:59

Ahso, das mit der Alternative nehm ich weg- ich will ja keine Wahlwerbung, Wahlwerbung, Wahlwerbung machen ... übrigens, die WASG sieht's wahrscheinlich auch so, aber, keine Wahlwerbung!!!!
Take it Gysi!

Flo . Donnerstag 9. Juni 2005 20:54

Um nochmal zum Sloagen zurückzukommen:
"Mach's Dir selbst!"

das weißt doch darauf hin, dass auch Eigeninitiative gefragt ist *g***

Oliver . Samstag 11. Juni 2005 09:17

Hi,

zur FDP bzw. zum Komentar der Frau Pieper kann ich nur sagen das die Frau und die FDP träumt.

Die Frau Pieper war zu einer Jugend-Talk-Runde in Sachsen-Anhalt mit anderen Vertreter/innen anderer Parteien und diskutierte fleißig mit unseren Jugendlichen. Wir haben nach der Diskussionsrunde eine geheime Abstimmung durchgeführt um zu sehen, wie die einzelnen Parteien abschneiden.

Das genaue Ergebnis habe ich jetzt nicht im Kopf. Da müsste ich mal in den alten Unterlagen nach sehen, aber ich kann euch sagen das die FDP nur 2 Stimmen bekommen hatte.

Ein großer Werbe-slogan der FDP in Sachsen-Anhalt war: "Höppner geht - die Arbeit kommt!"

Höppner war der Ministerpräsident und von der SPD. Höppner ist nach der Wahl gegangen und die FDP in den Landtag eingezogen.

Ja und was soll ich euch sagen...die Arbeit ist immer noch nicht in Sachsen-Anhalt angekommen. Nur Frau Pieper die ist nach Berlin gegangen.

Das zeigt mir das die FDP nur leere Wahlversprechen gibt. Und die CDU ist ja nun hier auch an der Macht mit Prof.Dr. Böhmer, aber besser ist nichts geworden.

Soviel mal aus Sachsen-Anhalt.

Viele Grüße

Oliver

fdsfds . Freitag 13. Juni 2008 05:34

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Christoph Rahn . Freitag 1. August 2008 18:08

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Christoph Naber . Sonntag 14. September 2008 12:34

Frau Merkel hat absolut Recht.
Eine gesunde Wirtschaft ist und bleibt immer das Rückrat einer Gesellschaft.

Deshalb hat Frau Merkel absolut Recht, dass Massnahmen Dritter - z.B. der Ausbildungspakt - immer nur die zweitbeste Lösung sind. Stärkt die Wirtschaft und es geht Eucht gut.

vv . Dienstag 22. September 2009 12:15

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jachefas . Dienstag 12. Januar 2010 11:03

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