Montag 30. Mai 2005
Tom Bueschemann zum Thema ALLGEMEIN
Nach einigen Gesprächen in den letzten Tagen mit haupt-und ehrenamtlichen der Jugend gibt es die ersten Ansätze/bzw. grundsätzliche Ausrichtungen für die Zeit bis zur Wahl im September. Aber es ist natürlich noch nichts fertig gebacken.
Am Wochenende werden wir uns mit der erweiterten Arbeitsgruppe um den BJV in Klausur begeben um gemeinsam etwas für den Kick-Off in Gladenbach zu erarbeiten. Sicher werden wir einige Module aus der "scheiss-jugend" Kampagne übernehmen können aber sicher ist wohl auch, dass es nicht der Slogan sein kann.
Puhh, werden einige jetzt sagen:;)
Für die doch recht kurzfristige Aktion wollen wir eher an unsere Aktiven und Mitglieder denken. Die können und sollten wir noch kurzfristig erreichen. scheiss-jugend hingegen war immer auch oder vor allem auf die Personen ausgerichtet, die noch nichts mit der Gewerkschaft zu tun hatten und für die" politische" Arbeit ein Fremdwort ist.
Stichwort: Tarifvertrag, klar --kaufst du Handy-- kriegst du Tarifvertrag.
scheiss-jugend diente in erster Linie dramaturgisch für das was am Ende heraus kommen sollte.
Um dem "Neuen" einen Geschmack zu geben, werden wir spätestens am Dienstag nächste Woche ein neues Papier dazu hier einstellen.
Ich fände es toll wenn gerade in den nächsten Tagen noch einige neue Ideen oder Anregungen dazu hier von euch in den Blog geschrieben werden. Das kann unserem Arbeitskreis bestimmt nur gut tun.;)
Und ich hoffe mal, dass wir uns am 12.Juni dann hier in Berlin beim Projekt P sehen werden. Das wäre natürlich noch einmal eine schöne Gelegenheit, den Stand der Dinge zu besprechen bevor es dann eine Woche später nach Gladenbach geht.
In diesem Sinne: Klingt euch ein, gebt uns alles....
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Wenn es keine Gesetze gibt die ausreichende Vollmachten erteilen werden Staatsdiener wie Minister/innen oder Beamte des größten Arbeitgebers des Landes (Agentur für Arbeit) zu Bettlern degradiert.
Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und die Arbeitsagenten in NRW machen vor was die Funktion des Staates im Neoliberalismus ist: Betteln bei der Wirtschaft, Zitat Tagesschau:
Bulmahn erwartet von der Wirtschaft mehr Engagement bei der Schaffung betrieblicher Ausbildungsplätze. Dies sei Teil des zwischen Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden geschlossenen "Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs", betonte die Ministerin.
Dieser Pakt ist bekanntlich ein reiner PR-Gag, beinhaltet er doch
keinerlei bindende Verpflichtungen für die Wirtschaft.
Die Frage stellt sich auch wie die Ministerin die Unternehmen erreichen will welche Standorte ins Ausland, am besten gleich nach Übersee, verlagert haben. Billigflüge für Arbeitsagenten?
Wenn die Politik ohne Machtbefugnisse agiert, gerät sie leicht zur Lachnummer.
Die Agentur für Arbeit, die für Leistungsbeziehende, spätestens seit ALG II zur Züchtigungs- und Kontrollinstanz wurde, hat keinerlei Kontrollmechanismen den Unternehmen gegenüber. Fälle von durch Unternehmen angeordneter Schwarzarbeit bei gleichzeitigem Bezug von Arbeitlosengeld sind nur die Spitze des Eisbergs beim unternehmerischen Erfindungsreichtum. Firmen die sich allein durch Praktikanten über Wasser halten aber nicht ausbilden ebenso.
Wer als Unternehmer die Infrastruktur nutzt, keine Steuern bezahlt (Gewinn im Ausland verbucht) und nicht ausbildet, muss zu einer
Umlage-Finanzierung verpflichtet werden.
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Mittwoch 25. Mai 2005
René Rudolf zum Thema ALLGEMEIN
Nach ersten Gesprächen und Überlegungen im Kampagnenteam und mit der Geschäftsführung des Bundesjugendvorstandes heute, ist klar geworden, dass das bestehende Kampagnenkonzept auf die vorgezogene Bundestagswahl nicht eins zu eins umsetzbar ist.
Das macht aber nichts! Jetzt ist wieder Kreativität und Engagement gefragt.
Wir müssen in den nächsten Tagen Ideen entwickeln, die klar auf die Bundestagswahl im September 2005 ausgerichtet sind. Wir haben dann in Gladenbach miteinander die Möglichkeit die Ideen und Vorstellung gemeinsam zu bewerten, weiter zu entwickeln und Vereinbarungen zu treffen.
Nach der Wahl müssen wir die politische Lage neu betrachtet und unsere Arbeit darauf ausrichten.
Wir werden mit Hochdruck und Spaß an neuen Ideen arbeiten und laden euch ein, eure Vorstellungen und Meinungen beizutragen!
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Dienstag 24. Mai 2005
Torsten Tenbieg zum Thema ALLGEMEIN
Hallo,
gestern fragten viele nach, wie es mit den Überlegungen vom Wochenende weiter geht. Wir denken, dass vorgezogene Bundestagswahlen sehr wahrscheinlich sind und das deshalb die Kampagne entsprechend angepasst werden muss.
Wie bereits geschrieben, können sicherlich einzelne Elemente aus den bisherigen Überlegungen mit genutzt werden. Damit ihr euch eine Meinung dazu bilden könnt, ist hier der Stand der Überlegungen, wie er auch am Wochenende auf der BJV-Sitzung diskutiert worden ist, eingestellt.
Der Termin für die "Kick Off" Veranstaltung vom 17. bis 19. Juni 2005 in Gladenbach bleibt und ist natürlich ein Muss für alle, damit wir es gemeinsam da draussen rocken lassen können. Wir müssen diesen Termin nutzen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Natürlich freuen wir uns bereits im Vorfeld über Diskussionen und Anregungen am besten im Weblog.
Da unser Weblog an 'Internet-Bekanntheit' (siehe auch hier) gewinnt, sollte jede/r, der die interne Präsentation haben möchte, uns eine kurze e.Mail schicken. Dann bekommt er/sie sofort zugesendet.
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Montag 23. Mai 2005
Torsten Tenbieg zum Thema ALLGEMEIN
Manchmal kommt doch alles ganz anders als man denkt. Erst am Wochenende hat sich der Bundesjugendvorstand ausgiebig mit der Planung unserer Kampagne beschäftigt. In Arbeitsgruppen wurde an der Ausgestaltung zu den Inhalten, den Zielen, den Elementen und der Kommunikation gearbeitet.
Vorher schon fand eine Verständigung dahingehend statt, dass der Begriff Bundestagswahl aus dem Kampagnentitel gestrichen werden sollte, da sich die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne nicht zwingend an der Bundestagswahl orientierte.
Erwartungsgemäß wurde der Kampagnentitel im BJV ebenso kontrovers diskutiert, wie dies schon aufgrund der Reaktionen hier im Blog, als auch aufgrund vieler persönlicher Gespräche, zu erwarten war. Die ausführliche und optisch verbesserte Präsentation zur Kampagne von Tom und Christoph haben diese Diskussion allerdings schon etwas entschärft. (Diese wird im Laufe des Tages noch hier eingestellt werden.) Der aktuelle Stand ist der, dass sich zwar die Mehrheit des BJV für den derzeitigen Titel ausgesprochen hat, wir aber das Ziel haben möglichst alle Aktiven zu Beteiligen und mitzunehmen, da ja ein wesentliches Ziel der Kampagne die verbesserte Kommunikation innerhalb der ver.di-Jugend sein soll.
Bei all diesen Diskussion konnte natürlich niemand ahnen, was am späten Sonntagabend folgen würde. Nach der Ankündigung von Gerhard Schröder als Konsequenz der verlorenen Landtagswahl in NRW, Neuwahlen schon in diesem September anzukündigen, müssen wir uns nun erst mal auch neu sortieren. Grundsätzlich sehen wir zwar die verfassungsrechtlichen Schwierigkeiten die den Neuwahlen im Wege stehen könnten, sind jedoch der Überzeugung, dass diese nun auch tatsächlich kommen werden.
Nach ersten Diskussion zur veränderten Lage haben wir für uns zweierlei festgestellt: Wir müssen uns jetzt ganz dringend darüber Gedanken machen, was wir im Vorfeld der Neuwahlen unternehmen, wie wir uns aufstellen, und welche Handlungsoptionen wie haben.
Außerdem müssen wir überlegen, ob und wie die Kampagne neu ausgerichtet werden muss. Derzeit überwiegt die Meinung, dass die Kampagnenelemente durchaus auch in der veränderten politischen Situation angewendet werden können, die geplanten Inhalte jedoch noch mal überdacht werden müssen. Wahrscheinlich ist, dass wir nach der Bundestagswahl im September mit anderen Problemen zu kämpfen haben als fehlende Ausbildungsplätze. Geht es nach dem Willen der FDP führen wir dann eine Auseinandersetzung über die Zukunft der Gewerkschaften....
Steffi Rabe
Torsten Tenbieg
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Donnerstag 12. Mai 2005
Langweiler und Chaoten
Demonstrationen, im Sinne von Umzügen mit Fahnen, Transparenten und Parolen, interessieren heutzutage kaum noch Jemanden. Es sei denn sie ziehen Hundertausende an und die Medien stehen dahinter. Vor Allem auch gewerkschaftliche Veranstaltungen sind verschrien als langweilig und bevormundend. Forderungen und Parolen werden vorgegeben, jede Demo endet mit einer Kundgebung bei der ein Paar Honoratioren immergleiche halbherzige Reden halten, während die Hälfte der Demonstrierenden schon auf dem Nach-Hause-Weg ist.
Öffentlichkeitswirksame militante Aktionen des zivilen Ungehorsams und das, was im Polizei- sowie dem Jargon der bürgerlichen Medien als "gewaltbereite Demonstranten" bezeichnet wird, tun, ist für gewerkschaftliche Kampfmethoden bedingt oder gar nicht anwendbar.
Doch es gibt nicht nur schwarz oder weiss, auch nicht mal nur die Graustufen. Nicht erst seit dem Beginn Antiglobalisierung-Bewegung gibt es eine Fülle bunter Protestformen und Taktiken die diesen Dualismus hinterfragen oder einfach umgehen.
Gebt uns unsere Strasse zurück
Klassiker sind
Reclaim the Streets, wörtlich "Die Strasse zurückgewinnen", Critical Mass (massive und spontane Fahrrad-Demonstrationen), Pink & Silver (eine Art karnevaleske Form des Protests) und etliche weitere Methoden die teilweise aus der sogenannten Kommunikationsguerilla bekannt sind und auf eine Irritation der Passanten aus sind. Ein Aufbrechen der Wahrnehmungsgewohnheiten ist oftmals ihr vorrangiges Ziel. Allen gemeinsam ist, sie sind kreativ und sie sind so angwelegt, dass sie Spass machen, Freude bereiten, unabhängig vom "politischen Erfolg". Hinzu kommt, sie binden die Umgebung, die Unbeteiligten ein. Der Erfolg ist oftmals allein schon die Aktion selbst.
Was? Das alles gibt es?
Diese ungeheure Vielfalt ist bislang weithin unbekannt. Ein gerade erschienenes
Buch nimmt sich des Themas in seiner ganzen Breite und Mannigfaltigkeit aber nun an.
go.stop.act! oder "Die Kunst des kreativen Straßenprotests." bietet nicht nur einen Überblick, das Buch schildert auch ganz konkrete Aktionen. Die Aktiven selber schreiben vielfach. Die Aktionen stammen fast durchweg aus den letzten Jahren, aus der letzten Dekade.
Zu den auch für unsere Kampagne zentralen Aktionsformen wie Reclaim the Streets gesellen sich aber etliche noch unbekannte und kürzlich erst entstandene oder weiterentwickelte Mischformen. Diese sind teils erst aus der neuen Situation entstanden der Privatisierung des vormals öffentlichen Raums und den immer stärker werdenen Einschränkungen der Demonstratationfreiheit, die ihren absoluten und unerträglichen Höhepunkt beim diesjährigen Bush-Besuch hatten. Dabei wurden jegliche Banner und Parolen auf der Wegstrecke des Präsidenten aus dem Weg geräumt. Der erlaubte Protest fand weit weg und grossteils von den Medien nur am Rande erwähnt statt.
go.stop.act! schafft es auch neue Begriffe gut zu erklären. Was mag sich hinter "Urbane Panik" verbergen? Oder was ist "Guerilla Vision"?
Was 10 gut machen können 1000 viel besser
Eine Kampagne wie die unsere kann anhand dieser Methoden enorme Kraft entwickeln. Denn diese Methoden funktionieren bereits mit wenigen Beteiligten. Reclaim the Streets braucht immerhin schon ein Paar Hundert Leute. Aber was wäre wenn auf einmal 30 Theater-Gruppen im U-Bahn-Netz einer Großstadt aktiv werden? Wie bringen wir die Möglichkeiten der Technik ein, Foto- und Videokameras, Mobiltelefone, SMS? Das sind die Fragen die wir uns stellen müssen. Viele davon sind bei go.stop.act! schon beantwortet. Diese können wir aber auch oder sogar besser beantworten.
Es kann aber nicht nur darum gehen mitzuhalten und aufzugreifen, die Stärken der Gewerkschaften liegen auch woanders. Diese gilt es zu erkennen und mit den existierenden Methoden zu kombinieren, zu verstärken.
Zuallerst aber gilt zu Fragen:
Wie können wir uns sinnbildlich von der Pferdekutsche lösen in einer Zeit in der alle mit schnellen Wagen unterwegs sind? Welche Methoden habt Ihr schon angewendet, welche wollt Ihr anwenden?
Wie kann eine Gewerkschaftsjugend eine Methode wie Reclaim the Streets umsetzen?
go.stop.act-Infos
Das Buch go.stop.act ist bei der
Trotzdem Verlagsgenossenschaft erschienen. Der Preis beträgt 18 Euro.
Es gibt auch einen
Weblog zum Kreativen Strassenprotest.
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Dienstag 10. Mai 2005
zum Thema INHALTE
Die Deutsche Post, vor Kurzem noch mit ver.di einig geworden in einem Ausbildungspakt, zeigt, dass von höheren Gewinnen ("Der Konzerngewinn lag mit rund 1,59 Milliarden Euro um 21,3 Prozent höher als 2003") die Beschäftigten noch lange keine Verbesserung zu erwarten haben. Im Gegenteil, wie bei vielen anderen Konzernen wird trotz Rekordgewinnen oder gerade wegen dieser an den Beschäftigten gespart.
Nun trifft es die Azubis. Die Post will nicht alle 2300 Auszubildenden übernehmen.
Rolf Büttner vom ver.di-Bundesvorstand hat bereits zum morgigen 10 Jahres-Jubiläum der Deutschen Post AG Kritik geübt und eine konkrete Aktion am 11. Mai angekündigt:
ver.di wird anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Deutschen Post AG am 11. Mai in Köln eine Aktion durchführen, um auf die Situation der Auszubildenden aufmerksam zu machen. Zehn Jahre Post AG und gleichzeitig die Ankündigung, die Auszubildenden nicht übernehmen zu wollen, seien wahrlich kein Grund zu feiern.
Auch hier zeigt sich ein idealer Angriffspunkt für eine Kampagne: Es wird enorm viel mehr verdient von den Konzernen und dennoch müssen die Beschäftigten leiden. Diese asoziale Dimension ist ein Skandal der einfach zum Himmel schreit. Das muss inhaltlich transportiert werden. Ein Ende der Bescheidenheit sollte statuiert werden.
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Montag 9. Mai 2005
Bild: Quelle und Copyright - Krasse Zeiten
Auch, laut Beteiligten, mit Hilfe der Polizei konnte die schlimmste Blamage zum 60. Jahrestag der Befreiung von der Nazi-Diktatur verhindert werden.
Schlimm genug, dass ca. 3.000 Neonazis mitten in der Hauptstadt sich versammeln konnten. Auch ihr Motto und ihre Botschaft konnten sie nicht nur bei Kundgebung sondern auch durch die Presse die es zitierte "kund geben".
Die Aufrufe zu blockieren und zu verhindern, vor allem auch aus dem antifaschistischen Lager, seit Wochen klebten stadtweit verschiedenste Plakate, wurden auch explizit von etlichen ver.di-Leuten unterstützt. Sie blieben nicht ungehört. Die Rede ist von 6.000 (Polizei-Angaben) über 15.000 Demonstrierenden (Organisatoren des Spasibo-Bündnisses) bis zu Zehntausenden (Presse).
Aufgrund der Blockaden der genehmigten NPD-Marschroute durch die Innenstadt, legte die Polizei der NPD eine Absage der Demonstration nahe. Es blieb bei der Kundgebung die zuvor beinahe hermetisch abgeriegelt wurde.
Neben etwaigen antifaschistischen Gruppen waren auch Attac und die Jusos sichtbar bei den Protesten vertreten.
DGB und DGB-Jugend waren auch vor Ort tätig, ihre Parolen reichten von "Braune Flaschen zum Altglas!" bis zu "Kein Sex mit Neonazis".
Besonders lehrreich für eine ver.di-Jugend Kampagne war der bereits am 7. Mai zu beobachtende Zulauf der vielen Tausend Besucher zum Konzert unter dem Motto "Deutschland, du Opfer". Es spielten Tocotronic, Von Spar, Kassiopeia und Kraftpost.
Zur Fotostrecke bei "Krasse Zeiten".
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Mittwoch 4. Mai 2005
René Rudolf zum Thema KOMMUNIKATION
Hier gibt es die Ideen der ver.di-Jugendkampagne zur Bundestagswahl 2006. Nach einer ersten Vorstellung auf dem Treffen der Landesjugendsekretäre/innen und des Bereich Jugend wird sich der Bundesjugendvorstand Ende Mai intensiv mit der der Kamapagne und deren Inhalte befassen.
Wir warten auf Anregungen und Ideen hier im blog!
17.-19. Juni: interner Kampagnenstart in Gladenbach
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Die diesjährige Job Parade in Schwerin brachte laut veranstaltender DGB Jugend 35.000 Leute auf die Straße. Zum Techno gings um Ausbildungsplätze, Arbeitslosigkeit und sozialen Protest. Vor allem die beteiligten 15 Wagen waren mit Transparenten bestückt, bei den Besuchern herrschte dagegen eher ausgelassene Stimmung.
PLATOON war vor Ort und kann die inzwischen von der IHK angezweifelten Besucherzahlen bestätigen. Von anfänglich ca. 8.000 steigerte sich die enorme Zulauf bis zu 40.000.
Fotos gibt es online bei SN-Fotos.
Die Presse ist gespalten, einerseits wohlwollend, andererseits an Anti-Gewerkschaftliche Hetze grenzend:
MTV - Schrille Nachhilfe für die Politik
Neues Deutschland - Party und Protest mit viel Bass
SVZ-Online - Party und Protest mit viel Bass
Lübecker Nachrichten - Schweriner Job-Parade: Verwegene Schätzung der Teilnehmerzahlen
MV Region Online - IHK: DGB demonstrierte gegen sich selbst !
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