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Lidl lohnt sich?
also definitiv unter 10 euro!! war in beiden läden beschäftigt gewesen.unbezahlte überstd. und bei edeka gibt es statt weihnachtsgeld,anwesenheitspräm weiter...
lidl lohnt sich!!!!
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Lidl lohnt sich?
huhu, kann jemand etwas über die Löhne bei zB Edeka bzw Rewe sagen ? Bin gelehrnte Einzelhandelskauffrau mit nun 5 Jahren Berufserfahrung. Kann i weiter...
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Lidl lohnt sich?
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m.i.o.
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Lidl lohnt sich?
Das ist doch überall das gleiche Theater. Gewinnmaximierung der Konzerne mit scheinheiligen Argumenten wie Wirtschaftskrise, Umsatzrückgänge etc etc. weiter...
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Lidl lohnt sich?
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Lidl lohnt sich?
@ Sonne28 Das hast du doch in jeder Branche,das ist doch nicht nur bei Lidl so..........das ist das was mich immer so aufregt.Ich bin froh so einen ... weiter...
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Lidl lohnt sich?
@ Alice, solche (oder andere) Schweinereien sind mittlerweile in fast jedem Discount-Einzelhandelsbetrieb an der Tagesordnung. Natürlich habt ihr e weiter...
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Lidl lohnt sich?
Hallo und einen schönen Sonntag. Dat is ja n Ding; bei Lidl hat man über 13 Euro Stundenlohn??? Das ist ja richtig viel Geld!!! Also ich als Minijobbe weiter...
Alice
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Lidl lohnt sich?
Naja also so kann man das nun wirklich nicht sehen!Da unterstellst Du aber vielen ganz schöne Sachen?Es ist doch lediglich ur so,das mann für die 13 e weiter...
Sonne28
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Lidl lohnt sich?
An die Leute Die gegen Lidl schimpfen!!! Ihr habt doch alle einen Knall,sagt mir mal wo man als Frau einen Std. Lohn von 13,29 bekommt? Das man dafür weiter...
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Lidl lohnt sich?
Hallo Kollegen, ich habe mit Interesse die Kommentare der Ernstings family Verkäuferinnen im "Lidl Schwarzbuch" gelesen. Auch ich bin dort als Verkäu weiter...
Alice
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Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Grüsse aus NRW weiter...
Hamsterkäfig
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Lidl lohnt sich?
@ Lidl Teilzeit zu Deiner Frage –man könnte tatsächlich meinen das ist nicht erlaubt- aber durchaus bei Lidl/Kaufland und Co. nicht unüblich. Der A weiter...
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Lidl lohnt sich?
Da sich ja hier sicherlich einige Mitarbeiter von LIDL befinden, wäre ich froh, wenn jemand mir auf meine Frage antworten könnte. Mich würde interessi weiter...
LIDL_Teilzeit
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91 Kommentare · Diesen Eintrag versenden · drucken

Limbach . Mittwoch 29. Dezember 2004 15:59

Auch ich kann nicht von mir behaupten ein Ver.di-Fan zu sein. Diese Aktion jedoch ist ein grosser Pluspunkt, wahrscheinlich, da ich dieses Mal selbst betroffen bin.
Ich wurde von der Firma Lidl in Portugal 1997 zum Bezirksleiter, später zum Betriebsleiter ausgebildet und eingesetzt. Ich habe die Komentare vollständig gelesen und kann sie mit meinem Namen bestätigen. Diese Unternehmenspolitik, die Behandlung der Mitarbeiter und die Inexistens von Arbeitnehmerrechten, müssen einfach sanktioniert werden. Ich selbst mache dies schon seit langem, indem ich einfach nicht dort einkaufe und jeder Person aus meinem Bekanntenkreis davor abrate ees zu tun.
Es ist erstaunlich wie sehr sich die Menschen von dieser Firma unterdrücken lassen, anstatt sch zuammenzuschliessen und gerichtlich dagegen vorzugehen. Heutzutage ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit zu gross, so dass man es gar nicht wagt sich gegen diese Art von Behandlung aufzubäumen.
Ich, als ehemalige Führungskraft der Firma Lidl in Portugal, wurde letztendlich ebenso "bekämpft", als ich versuchte die Haltung des Unternehmens zu verbessern und Leistung durch eine positive Motivation der Mitarbeiter zu erreichen. Eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse und die Einhaltung von Ruhetagen meiner Mitarbeiter, wurde als "unternehmensschädigende" Haltung bemängelt. Hinweise auf Sicherheitsmängel, die die Gesundheit der Mitarbeiter in Frage stellen, wurden ignoriert. Verbesserungsvorschläge wurden als Gefahr von meinem damaligen Vorgesetzten gesehen und als Mobbing gedeutet.
Trotz bester Ergebnisse auf Grund hochmotivierter Mitarbeiter, wurde mir nahe gelegt das Unternehmen zu verlassen.
Gott sei Dank, dass es so kam! Wenigstens durfte ich lernen, wie ein Unternehmen nicht geführt werden darf.

Helmut Hoormann . Mittwoch 29. Dezember 2004 16:33

Ich habe für viele Dinge Verständnis, dass aber ausgerechnet eine Gewerkschaft sich - nach ihrer weiss Gott nicht rühmlichen Vergangenheit als Arbeitgeber im Lebensmittelhandel - Lidl angreift, finde ich unverständlich.

Lidl ist überaus erfolgreich und als fairer Partner bekannt.

Das kann man von verdi sicherlich nicht so behaupten.

Sascha . Mittwoch 29. Dezember 2004 16:59

Wenn man den Inhalten des Schwarzbuches Glauben schenken darf, ist Lidl wohl wirklich etwas zu weit gegangen. Allerdings sind derlei Verhaltensmuster im Einzelhandel wirklich nicht unbekannt (siehe Schlecker). Eine Aktion wie diese, Schwarzbuch + Weblog, scheint gerade deshalb jedoch selektiv und, weil exklusiv gegen Lidl gerichtet, unfair. Arbeitnehmer nehmen oftmals nicht die ernste Lage wahr in der sich der Einzelhandel befindet (geringe Margen, grosser Wettbewerbsdruck etc.) und bilden dann vorschnell eine Meinung - Ver.di scheint dies clever als Gelegenheit Profil zu zeigen erkannt zu haben. Wenn die Arbeitgeber jedoch die gleichen Schluesse zoegen wie in einigen anderen europaeischen Laendern und kassen automatisieren wuerden (eine Kassiererin fuer vier oder fuenf Computerkassen) waer' das Geschrei sicherlich gross. Doch wuerde wohl auch hier die Einsicht fehlen, dies auf sich selbst gezogen zu haben...

mursk . Mittwoch 29. Dezember 2004 23:26

Immer wieder erstaunlich finde ich die Menschen, die alles als "normal" oder "angemessen" werten, weil es ja nun mal so ist: Nur weil die Arbeitsbedingungen auch bei Schlecker (und dem Gros aller anderen Einzelhandelsketten!) unter aller Kanone sind, heißt das doch bitte nicht, dass wir dann sagen: "Ist halt so!"
Die Chance liegt doch darin, Kraft & Konzentration in *ein* Projekt zu stecken, dort einen Erfolg zu erzielen und wegweisend für andere Firmen und vor allem KollegInnen zu sein...
Mal angenommen, die Arbitsbedingungen bei der Fa. Lidl bessern sich zugunsten der Beschäftigten. Das käme sicherlich über kurz oder lang vielen KollegInnen des Einzelhandels zu gute.

Max Meyer . Donnerstag 30. Dezember 2004 08:42

Auch ich habe eine 3-monatige Lidl-Karriere hinter mir und kann das dort geführte System das aus angstmachen, unterdrücken und ausbeuten besteht nur bestätigen. Verantwortlich hierfür sind wohl die Herren und Damen in Nadelstreifen denen jedes Mittel recht ist sich selbst, auf Kosten anderer, zu profilieren! Die Gerichte sollte solche Typen mal für ein paar Monate ins "Kaffee-Viereck" schicken - zum Nachdenken. Geldstrafen nutzen hier nichts! Andere Menschen auf diese Art und Weise auszubeuten ist erbärmlich und ich würde mich schämen! Aber anscheinend beruhigt hier das Geld das Gewissen! Ein Freund der Gewerkschaften bin ich auch nicht unbedingt aber diese Aktion ist der richtige Weg. Es ist eine der Kernaufgaben der Gewerkschaften für die Einhaltung von Arbeitsbedingungen in Unternehmen zu kämpfen und Misstände öffentlich anzubrangern. Diese Aktion verdient unser aller Respekt.

Nicht jede Schweinerei ist mit einem "festen" Arbeitsplatz zu rechtfertigen!

Den Ausbeutern bei Lidl wünsche ich alles erdenklich schlechte an den Hals!!!!

Michael . Freitag 31. Dezember 2004 23:15

So verdi jetzt langst wisst ihr eigentlich was ihr da macht.Ihr gefärdet mit der Kampagne unter dem Deckmantel der Ritterlichkeit Arbeitsplätze.Ich bin seit 4 Jahren stellv Filialverantwortlicher und wenn ich diese kommentare von Lidl Kollegen in Anführungsstrichen lese wird mir übel .Wo arbeiten diese Leute bei Lidl ? Bestimmt nicht!Wurde hier schon mal erwähnt das das Unternehmen Weihnachtsgeld zahlt ?Also ich habe davon nichts gelesen hier . Und jetzt noch ein wort an Verdi persönlich und den vorstand wer sich in berlin einen Prachtbau hinstellt für ein paar Millionen euro und dann kein geld mehr hat und dann meint er müße in ein unternehmen wie lidl mit einer schmutzkampagne sondergleichen eindringen dem sage ich nur pfui habt ihr das nötig aber das passt ja zum style in Deutschland die regierung macht es ja vor. Mit dem Dosenpfand von unserem geistig nicht gerade verwöhntem Umweltminister der wohl nicht weiß was er den leuten im Einzelhandel damit angetan hat ganz zu schweigen von den arbeitsplätzen der Dosenhersteller.So liebe Genossen im Verdi Vorstand ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und mehr Hirn im neuen Jahr und Finger weg von Lidl

Barfly . Sonntag 2. Januar 2005 09:48

+++zynismus on+++
Verdi, Du darfst doch nicht auf unmenschliche Arbeitsbedingungen und Sklaverei hinweisen bzw. dieses anprangern. Du gefährdest den "Standort Deutschland" und dessen hochbegehrte Arbeitsplätze. Sollte Lidl sich aufgrund dieser schmählichen Hetzkampagne entschließen ihre Filialen in unserem Land zu schließen könnten viele Arbeitnehmer gar keinen Ausbeuter-Lohndumping-Sklaven-"Arbeitsplatz" mehr finden. Dann wäre sogar der Kanzler traurig...
+++zynismus off+++

Frank Gätzschmann . Sonntag 2. Januar 2005 11:28

Ich arbeite seit ca.zwei Jahren bei Lidl und bin seit ca.2 Monaten Filialverantwortlicher! Ich finde das über die Arbeitsmethoden bei Lidl zu viel um den heißen Brei geredet wird!
Wo gibt es noch Unternehmen in denen Mitarbeiter 4 Wochen am Stück Urlaub bekommen? Wo gibt es noch Unternehmen die noch Urlaubs und Weihnachtsgeld zahlen! Wo bekommt man noch Kassiererspätzulagen und bekommt jede Überstunde bezahlt!
O.K. Man muß hinterher sein um Sie bezahlt zu bekommen, aber dies passiert in anderen Unternehmen auch!
Ich bin gelernter Koch und finde das man sich schließlich für die Dienstleistung und den Kundenservice entschieden hat! Man kann nicht eine halbe Stunde Pause am Stück machen, wenn der Laden voll ist und man in die 2.Kasse muss ist das nun mal Kundenservice!
In der Gastronomie kann ich auch nicht meine Pause durchziehen,wenn das a la carte Restaurant voll ist, wird das Essen auch im stehen am Herd zu sich genommen!

Fakt ist das man bei Lidl gutes Geld bekommt und man sich wirklich nicht kaputt arbeitet, wenn man sein Team motiviert und mit Freude am Umgang mit Menschen arbeitet!
Lidl hat seit dieser Negativ Propaganda sehr viel für seine Mitarbeiter getan
und wird auch in Zukunft hoffe ich so weiter machen!

Gruß Frank.G.

Rita Gutermuth . Sonntag 2. Januar 2005 18:18

Hier meine Erfahrung mit Kaufland:
REWE Marktübernahme durch Kaufland
Es begann am Sonntag den 1.6.2003, als alle Beschäftigten arbeiten mußten und es auch taten. Keiner will ja gleich am Anfang Zirkus. Tage später, als die ersten wegen der Vergütung des Sonntags nachfragten, bekammen sie als Antwort: keine, das war doch freiwillig!?
Am neuen Kassensystem wurde nur sehr kurz geschult. Am ersten verkaufsoffenen Tag wurde eine 60 jährige Kollegin vor den Kunden von einem Gebietsverkaufsleiter "zur Sau gemacht", weil es diesem nicht schnell genug ging. Er packte dem Kunden seine Waren in den Einkaufswagen und schenkte sie ihm.
Die Kassenkräfte mußten Zwangsüberstunden machen, da die verantwortliche Kassenaufsicht(aus einem anderen Kaufland-Markt zur Einarbeitung der hiesigen Beschäftigten) die Kasse einfach nicht schloß. Ebenso bekammen sie keine Pause, konnten nicht mal aufs WC.
Nach einer Woche beim neuen Arbeitgeber hatte ich erst mal 4 Wochen Urlaub, worüber auch gemeckert wurde. Jedoch war dieser Urlaub ja bereits vor langer Zeit von REWE genehmigt.
Wieder zu Hause, rief ich am Samstag im Geschäft an, und ließ mir meine Arbeitszeiten für die nächste Woche geben. Eine Kollegin, welche nicht für den Plan verantwortlich war, gab mir die Zeiten durch. Von Montag bis Samstag 70 Std.!!!
Ich telefonierte abermals, und sagte nun der verantwortlichen Person, das ein Fehler im Plan sei, sie diesen doch bitte korrigieren und dann zufaxen sollte. Sowas hatte die "gute Frau" wahrscheinlich noch nicht erlebt, wurde pambig, wollte dies auf keinen Fall tun, mich nicht mal mit dem Marktleiter verbinden. Ein neues Telefonat und das Gespräch mit dem Chef endete mit dem Satz: "Sie haben am Montag hier auf der Matte zu stehen"
Bei den nun folgenden Gesprächen mit Kolleginnen erfuhr ich noch einiges, was sich in den vergangenen Wochen abspielte:
1)Mitarbeiter die bis 22 Uhr Dienst hatten, konnten den Markt nicht verlassen weil die Türen veschlossen waren und erst nach massivem Verlangen gegen 23 Uhr geöffnet wurden.
2)Ein langjähriger solider Mitarbeiter wurde beschimpft, er wäre zu langsam (was nicht stimmt) und wenn er der Sache nicht gewachsen sei, solle er sich was anderes suchen.
3)Der Kollegin aus der Drogerie wurde gesagt, wenn sie nicht alles bestellt hat, "gibt es ein paar auf die Schnauze" ,-genauer Wortlaut.
4)Übernommene Pauschalkräfte sollen neue Verträge unterschreiben, mit weniger Stundenlohn, kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Auf den Einwand, das ein Vertrag bestehe, kam als Antwort: der ist zu alt!
5) Ein Kollege sollte von 5 Uhr 30 bis 23 Uhr arbeiten, bekam keine Pause, dafür aber einen Kreislaufzusammenbruch, sodass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste!
usw.
Zwischenzeitlich wurde durch den Übergangsbetriebsrat der zuständige Verdi Gewerkschaftssekretär Hans Ries informiert.
Ich telefonierte mehrmals mit Herrn Ries, dieser setzte ein Schreiben an die Kauflandzentrale auf, worin er mit Klage vor dem Arbeitsgericht drohte.
Am Montag stand ich "auf der Matte". Der Plan war nun zwar auf 48 Std geändert, worauf ich mich aber nicht einließ. Als der Marktleiter mich im laufe des Gesprächs auch noch anschrie, verlies ich einfach diesen behaglichen Ort und ging zum Arzt. Zugern hätte ich gesehen, wie Chef und Kassenaufsicht mit offenem Mund dastanden.
Der Marktleiter rief dann bei uns zu Hause an, war stinkfreundlich und meinte alles sei ein Missverständnis. Mittlerweile hatte sich wahrscheinlich auch die Zentrale bei ihm gemeldet, denn Herr Ries von Verdi bekam auch einen Anruf von der Rechtsabteilung, welche ihm mitteilte dass natürlich der Sonntag sowie alle Überstunden bezahlt,und auch keine weiteren gemacht werden müssen......
Jetzt wirds langsam zu lang, -seit diesem Tag bin ich Krank, habe einen Klinikaufenthalt (hier waren mehrere Kauflandbeschäftigte) hinter mir und bekomme nun auch kein Krankengeld mehr, sondern die Bundesagentur für Arbeit "sorgt für mich".(Arbeitsvertrag ruht)

XY . Montag 3. Januar 2005 13:24

Neben den vielen subjektiv eingefärbten Kommentaren fällt es einem Außenstehenden schwer die Wahrheit von Übertreibung zu unterscheiden. Da mein Mann in der Lidl-Zentrale arbeitet, kann ich nur Folgendes dazu sagen: Mit seinem Gehalt sind sämtliche Überstunden abgegolten. Die Regel-Arbeitszeit in der Zentrale geht von 08.00-19.00 Uhr. Praktisch geht sie sehr oft von 07.30 bis 20.00 Uhr. Von Urlaubs- oder gar Weihnachtsgeld kann er nut träumen. In der Firma wird grundsätzlich gesiezt - persönliche Kontakte sind unerwünscht. Anzug und ein konservatives Aussehen (kurze Haare, kein Bart, kein Ohrring) werden vorausgesetzt. Informationen aus den Filialien o.a. Tochterfirmen werden nicht weitergegeben - ein interner Austausch ist auch hier nicht erwünscht.
Da ich selbst in einem (teureren) Supermarkt tätig war, weiß ich, dass der Einzelhandel z.Zt. ziemlich zu schlucken hat und dass die jenigen, die ganz unten in der Leistungskette stehen, da am wenigsten zu Lachen haben. Leider ist es ja auch so, dass viele nur noch billig einkaufen wollen (wie schon oft erwähnt). Da ist es doch logisch, dass das Unternehmen an irgendeiner Stelle sparen muss. Allerdings finde ich den internen Umgang bei Lidl wirklich "unter aller Sau" und nicht rechtens. Und trotz dieser Bedingungen (die Lidl teilweise auch gleich so benennt) fangen dort immer wieder Leute an zu arbeiten....

anonym . Montag 3. Januar 2005 23:00

Ich bin seit gut 15monate bei Lidl in x beschäftigt.
Ich erleben alles was so im Schwarzbuch drinsteht z.Bsp.
Überstunden(einmal hatte ich 1 1/2 Std. länger gemacht und natürlich konnten sie mir die nicht bezahlen wo ich eigentlich jeden cent brauchen kann)
dann müßen wir nicht 15min. vorher anfangen sondern 30min. die wir nicht bezahlt kriegen.
Man ist kaum umgezogen schon bekommt man 3 Aufgaben auf einmal auf die man garnicht schaffen kann da man z.Bsp. die Kollegin um 14uhr ablösen muß an der Kasse weil sie dann Feierabend hat.
Ich werde grundsätzlich wenn ich zum Beispiel um 14Uhr Feierabend habe erst manchmal viertel oder halb abgerechnet.
Die man auch nicht bezahlt bekommt,man verschenkt soviele Ü-Stunden das ist der blanke Wahnsinn.
Pausen kann man auch nicht richtig zu ende führen man wird oder teilweise ich werde auch ab und zu von einer Kollegin schickaniert.
und jetzt haben alle Kolleginnen teilweise ein Minuskonto weil wir soviel frei haben und auf unsere Stunden nicht kommen und so sieht dann auch der Lohn sehr mirre aus.
Wenn ich was anderes finden würde wäre ich schon längst weg von Lidl.

2 bestraffte MA . Montag 10. Januar 2005 10:06

Also anfangs dachte ich was schreiben die denn da über meinen Arbeitgeber, aber dann ist in meiner Filiale etwas vorgefallen. Ich wurde mit noch einer Mitarbeiterin versetzt und wir haben unsere Stellvertreterposten verloren was uns getroffen hat, schließlich waren wir es die den Markt ständig aus dem "Dreck" gezogen haben. Wir waren nie krank, ich habe einen 2jährigen Sohn, wenn er krank war bin ich arbeiten gegangen und habe ihn irgendwo untergebracht. Die Versetzung hat uns schwer getroffen und eigentlich wollen wir das nicht auf uns sitzen lassen, aber leider haben wir keine andere Chance als klein bei zu geben. Der Verkaufsleiter sitzt am längeren Hebel.

el@ND . Dienstag 11. Januar 2005 02:09

Liebe Lidl&Kaufland ex-/Mitarbeiter,
die Kommentare oben bestätigen nur meine Thesis: "Soziale und humane Menschen, haben bei Lidl&Kaufland ein kurzes Leben!"
"Wer zahlt schon heutzutage noch Weihnachtsgeld?"(siehe oben bei Frank G.)
Bestimmt nicht nur Lidl!
Ich hatte sogar einen Audi A4 bei Lidl als ich dort als Verkaufsleiter tätig war. Aber glauben sie mir, bei Lidl gebe ich keinen Cent mehr aus. Die masuchistische Arbeitsphilosophie von Lidl ist einfach nicht mein Ding. Ich möchte weiterhin ein normales Leben führen und nachts in Ruhe schlafen können.
Wieviele Menschen kennen sie die bei Lidl länger als 8 Jahren arbeiten? Ich habe erlebt wie die monatlichen Versammlungen von den Verkaufsleitern verlaufen... keiner sollte stolz sein bei Lidl zu arbeiten! Dort wird sowieso keiner sehr lange arbeiten können!



Terese Eisel . Donnerstag 13. Januar 2005 19:26

Also, ich war knapp 7 Jahre Filialleiterin bei Lidl und kann nur sagen als ich das Buch gelesen habe war es für mich wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich habe da einiges mitgemacht so das ich eigentlich auch ein Buch drüber schreiben könnte,vielleicht mach ich das auch noch.Für mich ist das der größte Scheiß-Verein den es gibt.

Stephan . Freitag 14. Januar 2005 15:27

Der Name LIDL steht auch in Polen für "ANGST" "EINSCHÜCHTERUNG" "MENSCHENRECHTSVERLETZUNG" "60 STUNDENWOCHE" "UNBEZAHLTE ÜBERSTUNDEN". Und das schlimmste ist, dass hier LIDL den Ruf der Deutschen völlig ruiniert. Ich versuche meistens vergeblich polnischen Mitarbeitern klar zu machen, dass LIDL nicht typisch deutsch ist. Wie lange darf dieses Unternehmen noch das schöne Haus Europa beflecken. Steht auf! Helft uns! WIR BRAUCHEN EUCH;DENN GEWERKSCHAFTEN EXISTIEREN HIER PRAKTISCH NICHT

Ines Landsmann . Montag 17. Januar 2005 19:45

Ich war / bin noch bis 28.02.2005 LIDL Mitarbeiterin (stellvertretende Marktleiterin). Heute habe ich meine Kündigung bekommen. Die neue Kollegin stand schon vor der Tür und das während meiner Arbeitszeit.

Am Mittwoch, den 12.01.2005 legte mir mein VL nahe einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Dieses lehnte ich sofort ab. Heute, am 17.01.2005 kam er mit meiner Kündigung an. Begründung: Inventurdifferenzen, er kann mir nicht mehr vertrauen.

Dazu muss ich sage, unsere damalige Marktleiterin wurde wegen Diebstahl (abgeschriebenes Brot, welches wir an Kundschaft verschenken durften entlassen). Von August bis Ende Februar leitete ich dann die Filiale. Unsere Inventuren waren gut. Die bis dahin entstandenen Minusdifferenzen gelang mir minimal abzubauen. Im März kam dann ein neuer Marktleiter und von da an ging alles bergab. Inventuren stimmten überhaupt nicht mehr, im Tresor fehlte dauernd Geld. Er wurde auch entlassen, und ein neuer Marktleiter kam.

Nun sind unsere Inventuren immer schlimmer geworden. Und man unterstellt mir, dass ich daran Schuld habe. Dieses liegt aber nicht an mir, sondern an einem neuem LIDL Konzept. Abschriften werden vom Umsatz abhängig gut geschrieben. Das heißt, wenn ich z.B.Obst bestelle, im Wert von 800,00 Euro bekomme ich nur 3,60 Euro gut geschrieben. Und wer etwas rechnen kann, weiß das dieses nie reicht. Das entspricht so ungefähr 4,5 Netze Clementinen. Und da ist noch kein anderes Obst dabei, keine Radieschen, kein Kopfsalat usw.

Ich weiß echt nicht warum ich entlassen wurde. Bis zum heutigen Tag, hab ich gerne bei LIDL gearbeitet. Vielleicht lag es auch an meinem Mann. Er rief Herrn .....( großer Chef von LIDL) an, weil er eine Hochzeitsreise gebucht hatte. Am 20.12.2004 haben wir geheiratet und mein Mann wollte mich mit dieser Reise überraschen, aber unser VL Herr E. wollte mir zu diesem Termin nicht frei geben. Und wieder rief mein Mann beim großen Chef an.

Unser großer Chef sagte: "Es geht doch alles klar." Und darauf hin sagte mein Mann zu Ihm: "Das der Termin welches der VL Herr E. vorschlägt ( 27. und 28. 12.) nicht mit der geplanten Reise vom 23.12. bis 26.12.2004 übereinstimmt." Unser großer Chef sagte dann, er würde sich darum kümmern und wir können die Reise antreten.

Nun kam mein VL Herr E. an und ich durfte plötzlich bis 31.12.2004 frei machen.
Lag es nun daran, dass mein Mann angerufen hatte?????????????????? Oder liegt es wirklich an den Inventurdifferenzen??????

Oder liegt es an meiner Arbeitseinteilung, dass ich es für richtiger sehe die Ware zu verräumen, als ein Truhen zu putzen, welche wir innerhalb von 3 Tagen schon 2 mal geputzt haben und wir diese am 3 Tag ein drittes mal putzen sollten

Ich denke, Ware verräumen ist wichtiger. Denn wenn keine Ware verräumt wird, werden die Regale nicht gefüllt und die Kundschaft kann nichts kaufen, bzw. hat die Kundschaft Probleme in diesem Markt durch die Gänge zu kommen. Dieser Markt ist wirklich sehr klein und wenn eine Palette nur fünf cm zu weit von einem Regal entfernt ist, hat die Kundschaft keine Möglichkeit mit Ihren Einkaufswägen vorbei zu kommen

Ich weiß es nicht. Aber eins weiß ich bestimmt. Ich hab mich aufgeopfert für die Firma Lidl.
Und hoffe nur, dass der Schuldige bestraft wird.

Horst Krien . Dienstag 18. Januar 2005 09:52

Zum Kommentar von Michael am 31.Dezember 2004 möchte ich anmerken: Er bezeichnet den Umweltminister "als geistig nicht verwöhnt". Wessen Geisteskind ist er den selbst? Von Rechtschreibung, orthographischen und grammatikalischen Fehlern strotzt sein Artkel nur so. Aber er ist "Filialleiter" bei Lidl. Arme Firma.

Mäuschen . Dienstag 18. Januar 2005 12:34

Lieber Frank, ich glaube du hast überhaupt keine Ahnung von was du da redest.
Warum tut Lidl denn zur zeit sowiel (wie du behauptest) für die Mitarbeiter. Wegen der schlechten Presse, wir müssen arsch freundlich zu den kunden sein und selber behandelt man uns wie dreck. Das W-und Ur. geld, sind die Überstunden, Spätzulagen und evtl. Nachtzulagen die ausversehen unter den Tisch fallen. Ich bin jeden tag mit Bauchschmerzen auf arbeit gegangen, weil man nie wusste was wieder passiert.

Ehrenamtlicher Kämpfer . Dienstag 18. Januar 2005 14:32

Liebe Ines, dein Kommentar erschüttert mich und ich fühle mich bestätigt in der Annahme, dass das bei Lidl dann doch immer wieder auf diese miese Art abgeht. Jetzt hoffe ich aber auch für dich, dass du bereits Mitglied bei ver.di bist und somit auf eine Unterstützung durch die Rechtsabteilung hoffen kannst. Es kann bestimmt nicht schaden, die Verträge die du unterschreiben musstest, mal prüfen zu lassen.
Wie sieht es den aus bei euch in der Filiale? Gibt es schon so etwas wie organisierte Kollegen? Kann man darauf aufbauen? Wo bräuchtest du/ihr jetzt Unterstützung?

Dann hoffe ich, dass es deinen Mann nun nicht auch an den Kragen geht. Die Spitzel von Lidl sind überall. und ist dein mann denn schon in der gewerkschaft? Wäre ihm zu raten.
Hier kannst du dich vertraulich an einen direkten Kontakt bei verdi wenden. Alles Gute und halt uns auf dem laufenden.

Stephan . Dienstag 18. Januar 2005 17:40

zum Beitrag von Horst Krien
Lieber Horst!
Das ist bei Lidl Methode. So hat das Dritte Reich auch funktioniert. Gib einem Dummkopf Macht und er wird sie garantiert missbrauchen. Woanders hätte er diese Stelle gar nicht bekommen. Und das "Ich habe von allem nichts gewusst" ist ja auch nicht so ganz neu. Wer bei Lidl kauft macht da mit.

Werner . Mittwoch 19. Januar 2005 15:20

Servus Ines Landsmann,

wehre dich gegen die Kündigung, die Klage muss spätestens am 7.2.05 beim Arbeitsgericht eingegangen sein. Klein beigeben bedeutet Unterstützung der Lidl-"Philosophie"!

Wenn du ver.di Mitglied bist, melde dich bei deinem Bezirk. Wenn nicht, hast du vielleicht eine Rechtsschutzversicherung. Fehlt auch das, nicht verzagen: Reiche selbst Klage bei deinem Arbeitsgericht ein. Die Kosten in erster Instanz sind überschaubar, auf der anderen Seite gewinnst du deinen Arbeitsplatz zurück, evtl. erstreitest du eine Abfindung.

Ansonsten: Trete deiner Gewerkschaft ver.di bei - dort bekommst du weitere Tipps zur aktuellen Situation und Hilfe auch in Zukunft. Dazu stärkst du deine Rechte durch deine Unterstützung deiner Vereinigung.

Viel Erfolg,
Werner

Ines Landsmann . Sonntag 23. Januar 2005 18:27

Danke Werner, ich hab mich gewehrt. Meine Kündigung wurde zurück genommen. Ich war beim Anwalt und Klage wurde eingereicht. Ein Gespräch mit unseren großen Chef hat was gebracht. Am 31.01. darf ich wieder arbeiten und bis dahin hab ich noch bezahlt frei bekommen. Ich freu mich echt, weil ich nicht der Mensch bin, der faul zu Hause rum hängt. Und mein VL wird auch noch sein teil abbekommen.
Und er wird mir nichts mehr können, und das ist mir das wichtigste.

Anja . Sonntag 23. Januar 2005 19:50

Liebe Ines,
ich hoffe das Du Recht behälst.
Ich wünsche es Dir von ganzem Herzen.

Biene 1 . Montag 24. Januar 2005 13:10

Hallo ich selber arbeite bei Kaufland und habe da einen Minijob, mein Vertrag wurde schon 3 mal verlängert der jetzige bis Juni, was ich unmögliche finde ist ich mache Überstunden ohne Ende und bekomme keine Bezahlung oder mal frei dafür ( es kommt dann die Antwort das sei Be´triebsintersse) und wurde nicht bezahlt werden, mein Kollege ( mit selbem Vertrag hatte sich mal in den Finger geschnitten und musste 2 Wochen krankfeiern danach hatte er MINUSSTUNDEN gehabt ( 30 STD) und er hat kein Geld erhalten, da Kaufland bei Krankheit nichts bezahlt,

Das ist doch ungerecht Oder? Herr Schwarz hatte sich nach der veröffentlicherunge des Buches per Fax in unserer Filiale gemeldet und darin hies es, Lidl hat miT kAUFLAND nichts zu tun,**grins**
ich finde die tun sich überhaupt nichts,da beide die gleichen Machenschaften ausüben,

Mhhh . Dienstag 25. Januar 2005 18:34

KAUFLAND!!

Bei unserem Meeting hat unser Hausleiter uns die Kundenzettel in die Hand gedrückt mit dem Kommentar wir sollen die heute ausfüllen und abgeben, diese wurden auch kontrolliert ob auch jeder nur gutes notiert hatte,,, da unser Hausleiter auch mal unter den 3 besten Plätzen kommt,,,,sein Ziel war natürlich der 1 Platz , ( wurde aber nur der 3)

Ich finde es echt bescheuert das die Filialen sich so selbst verarschen ( soory für den Ausdruck) und wir die Zettel ausfüllen müssen,was nun alle 3 Monate bei einem Meeting gemacht werden muss... ach ja, dafür gibt es ja 13 Euro für jeden Mitarbeiter aus der gewonnen Filiale , wo bleibt das Geld ??? Wir haben es nicht erhalten
Was sagt ihr dazu??

Täubchen 1 . Mittwoch 26. Januar 2005 18:04

Ich bin eine Mitarbeiterin von einem Lidl bei Pforzheim. Ich bin seit ca. 6 1/2 Jahren bei der Firma angestellt. Zur Zeit gehen merkwürdige Dinge vor sich. Beispielsweise werden wir bzw. speziell ich nach falscher Geldrückgabe eines Kunden ins Büro gebeten und muß Hosentaschen, Rucksack, Geldbeutel sowie Spint und Arbeitskleidung von der Marktleitung durchsuchen lassen.
Seit ein paar Tagen haben wir Mitarbeiter von der Marktleitung ein Sprechverbot untereinander erteilt bekommen. Pausen gibt es in der Regel bei uns nicht. Pinkelpausen sind so eine Sache für sich. Mit ärzlichem Attest, das man Blasenschwäche hat, ist einmal bis zweimal am Morgen der Toilettengang gewährleistet. Aber in der Regel dürfen wir nicht den Kassenbereich verlassen. Auch werden Überstunden nicht bezahlt. Wobei sie gerade ein neues System dafür entwickelt haben. Sobald ein Mitarbeiter an der Kasse abgelöst wird, endet automatisch die Arbeitszeit, obwohl noch nicht abgerechnet wurde.

Black Beauty . Mittwoch 26. Januar 2005 18:53

Hallo Täubchen1,

gehst du nicht mit Bauchschmerzen auf die Arbeit???

Pechlisel . Mittwoch 26. Januar 2005 20:01

lach,,,,sowas gibt es bei dmarkt auch schon,,

mobbing überstunden usw, und es wird immer schlimmer,

ich denke es ist überall soo

Anja . Donnerstag 27. Januar 2005 17:44

Habt ihr schon diese affige Werbung für Azubis im Fernsehen gesehen.
Ich frage mich wer die denn ausbilden soll.
Denn die Marktleiter die ich bei LIDL kenne, haben keine Ausbildereignungs Prüfung abgelegt.
Du die Herren im Anzug, frisch von der Uni, die haben die auch nicht.

A.K. . Donnerstag 27. Januar 2005 19:01

Im Juni 2001 sollte im Zentrallager der Firma Aldi in Mahlber-Orschweier eine Betriebsratswahl stattfinden. Ein halbes Jahr hat die Geschäftsführung die Gewerkschaftsmitglieder versucht zu ermitteln und auch rechtlich die Versammlung zu verhindern versucht. Nur durch die Androhung der Auflösung des Fuhrparkes konnten wir unser Ziel erreichen. Wir haben allen Mitarbeitern versprochen sie können jederzeit mittels Beschwerden zu ihrem Recht kommen. Wenn sich heute einer beschwert haben wir Mittel ihn rauszubekommen. "Sozialterroristen" und Leute die den Mund aufmachen machen wir klein. Ich selbst habe durch meine Intrigen einen prima Vorgesetztenposten in der Firma bekommen. Nur so kommt man hier zu etwas.

SilverCrest . Donnerstag 27. Januar 2005 21:24

Hallo an alle ,die mal bei Lidl beschäftigt waren.
Ich habe alle Kommentare von euch gelesen . Ich selber arbeite jetzt seit 5 Jahren bei Lidl und kann das die Mißstände nicht ganz nachvollziehen . Ich arbeite gern in meiner Filiale und habe solche Probleme nicht .Ich selber bin Marktleiter und bekomme alle Stunden bezahlt wenn ich Sie mir aufschreibe ,auch meine Mitarbeiter bekommen alle Überstunden bezahlt ,dieses ist die Aufgabe des Marktleiters ,das jeder Mitarbeiter für seine geleisteten Stunden auch die bezahlt bekommt. Die Firma LIDL hat da mit garnichts zu tuhen,wenn der Marktleiter die Stunden nicht schreibt so kann das die Zentrale auch nicht wissen.Selbst der Leistungsdruck der mal vor 2 Jahren war ist nicht mehr so hoch . Bei anderen Firmen wird auch so gearbeitet ohne denen ihre Namen zu nennen. Ich weis es habe vorher bei einer anderen Firma solche Mißstände erlebt.

Dee-Jay . Donnerstag 27. Januar 2005 22:36

Ich habe den Bericht in Publik gelesen und muß mich dem dortigen Kommentar der Norma-Mitarbeiterin anschließen. Meine Tochter hat mal als Teilzeitkraft dort gearbeitet. Auch dort wurden Überstunden nicht bezahlt, Lohnzahlungen erfolgten nicht korrekt. Und noch heute, fast 2 Jahren nachdem meine Tochter dort nicht arbeitet, muss sie immer wieder erfahren, daß man sie dort noch als Mitarbeiterin führt und gemeldet hat, in Filialen, die sie nie gesehen hat. Nicht bezahlte Überstunden haben mir auch Mitarbeiterinnen aus der Norma-Filiale in meiner Nachbarschaft ebstätigt. Das Personal wechselt dort schneller, als man seine Wäsche wechselt. Das Problem mit der Ausbeutung der Mitarbeiter ist wohl bei den meisten Discountern eher üblich, weshalb Verdi auch mal die anderen diesbezüglich untersuchen sollte.

Marc Schmidt, Edermuende . Samstag 29. Januar 2005 10:35

Ich habe über 1 Jahr als Filialverantwortlicher gearbeitet.
Ich kann ihnen so viele Verstöße aufzählen.
Regelarbeitszeit pro Tag 13-14 Stunden
10 Stunden Eintragen ;die Restliche Zeit wurde einfach nicht genehmigt.
In einem Lidl Laden dürfen sich nicht alle Kolegen verstehen. Das war in meinem Markt so. Mein Vorgesetzter hat nichts mehr von den Mitarbeitern erfahren, somit mußte ich in einen anderen Markt.
Ich mußte jeden Tag einen Spint einer Mitarbeiterin durchsuchen, wenn ich das nicht getan hätte , wäre eine Abmahnung fällig gewesen.
Mindestens zwei mal in der Woche kamen Testeinkäufer. Jede Mitarbeiterin die einen Artikel übersehen hat bekam eine Abmahnung. Das Ungerechte dabei war das die Testeinkäufer rausgegangen sind und somit nicht ersichtlich war wo sie Gestohlenen Waren versteckt hatten. Man sollte alle Mitarbeiter von Lidl darauf hinweisen das sie die Abmahnung nicht unterschreiben müssen, wenn der Sachverhalt nicht klar ist.
Es wurden alle Mitarbeiter in den Maße unter Druck gesetzt das sie versetzt werden können, d.h. einer Mitarbeiterin ohne Auto wurde gesagt sie müße 30 Kilometer entfernt arbeiten ,wenn sie keine Überstunden macht, die natürlich nicht bezahlt würden .
Es kamen regelmäßig Lieferungen die Getürkt waren, d.h. Es wurden Mengen verfälscht , um fehler zu produzieren um somit die Mitarbeiter weiter unter Druck setzten zu können.
Wenn sie noch mehr erfahren möchten.
Ich bin Mitglied.

Anne . Sonntag 30. Januar 2005 14:38

Hy
ich kann jetzt nicht direkt was über Lidl schreiben, aber über meine Erfahrung bei Kaufland.Ich war damals, vor einem halbem Jahr dankbar, das ich direkt nach meiner Lehre bei Rewe sofor was neues gefunden habe. Und zwar bei Kaufland. Es ging um ein Neueröfnungsmarkt. Zur einarbeitung wurde ich erst in einen anderen Markt geschickt der ca 70 km von meinem Wohnort entfernt liegt. Den Mitarbeitern wurde versprochen, auch mir dass wir das Fahrtgeld jewals von Kaufland zurückerstattet bekommen, haben aber niemals was davon gesehen. Dann in dem Neueröffnungsmarkt haben ich so wie sehr viele andere Mitarbeiter jede Menge Überstunden machen müssen, die wir zwar bezahlt bekommen haben, aber zum normalem Stundenlohn. Auch die Sonntagsarbeit, oder Nachtarbeit haben wir nur zu dem normalen Stundenlohn bekommen, wenn überhaupt. Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, dass die Projektleiterin gesagt hatte, dass wer seine Arbeit gut macht, keine Angst haben muß um seinen Arbeitsplatz, und der Hausleiter mir auch gesagt hat, dass ich mir keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen müsste. Hatte einen Halbjahresvertrag bis Dezember 2004 gehabt, der dann um ein halbes Jahr verlängert wurde. Am letzten freitag habe ich meine Kündigung bekommen. Der Grund war, dass ich sensibel wäre, dass wiederum ist für mich kein Kündigungsgrund, weil ich meine Arbeit gut gemacht habe.Was ich dann erfahren habe, ist das wir Personalabbau haben. Der Hausleiter hatte damals zur Eröffnung 13 % Personal, und muß auf 6% runter, da er aber das beste Haus werde will, will er noch weiter runter. Ich bin also nicht die einzige die gekündigt wurde. Eine Kollegin erzählte mir, die auch 5 Std Kraft war, so wie ich, bekam einen neuen Vertrag mit Überstundenpauschale angeboten, denn sie aber nicht angenommen hatte, und darauf hin ihre kündigung bekommt. Überstundenpauschale heißt, man bekommt 150 Euro mehr im Monat, hat aber damit seine Seele an Kaufland verkauft, und darf jeden Monat das dreifache Arbeiten. Es heißt, demnächst müssen die Waren-Gruppenführer die 8Std-Verträge haben auf 6Std runter, aber ihre Überstundenpauschale behalten müssen. Meine Erfahrungen bei Kaufland waren also nicht sehr positiv. Ich bin sehr entäuscht, dass ein so großes Unternehmen, wie dass von Kaufland sich so was leisten kann, die Mitarbeiter so auszunutzen. Würde mich wirklich interessieren, ob andere Mitarbeiter in Kauflandhäusern auch solche Erfahrungen gemacht haben??

Johann aus S. . Montag 31. Januar 2005 21:54

Also ! Ich bin seit ca. 7 Monaten im Unternehmen Kaufland als Führungskraft beschäftigt. Meine Arbeitszeiten betragen im Schnitt zw. 50 und 70 Stunden pro Woche ! Überstunden ????? Was ist das ?? Weder Freizeit noch Überstunden werden bezahlt !! Nur meine 37,5 Std. tauchen auf meiner Abrechnung auf. Es ist ein permanenter Druck auf mich ausgesetzt, durch neue sogenannte Orga. Anweisungen. Meine Abteilung schrumpft ständig. Mitarbeiter werden nach dem sie vergrault wurden nicht ersetzt ich darf dann irgendwie deren Stunden kompensieren. So kommt es dann schon mal vor von 5 Uhr bis 20,30 Uhr ohne Pause durchzuarbeiten, selbst eine kleine Pause zum Essen oder auf die Toilette gehen fällt dann schwer. Denn der Druck durch die Garantien( 2,50 bei länger als 5 Min warten) ist ständig vorhanden. Es ist einfach nur Wahnsinn was von mir verlangt wird. Ich mache dieses weil ich die Arbeit brauche. Ich habe Familie und schieb ständig doppel Schichten und bekomme nur eine bezahlt. Ich habe im Schnitt 100 Überstunden pro Monat, wobei ich noch nicht meine Pausen berücksichtigt habe, denn diese kann ich aus Personal Mangel nicht machen. Dafür bekomme ich nichts weil ich im Computer meine Überstunden nicht auftauchen. Kaufland ist für mich ein Unternehemen welches durch ständige Kontrolle und Einschüchterung ein vielfaches aus seinen Mitarbeitern herrausquetscht, bis es nicht mehr geht. Ich kann nicht mehr schlafen, nach der Arbeit verfolgt mich das System ! Was soll ich denn machen als Abteilungs Verantwortlicher (WBL) bin ich doch für jeden, GF,VKL,FM,HL und Mitarbeiter der Idiot, der immer die volle Breitseite bekommt ! Es ist die Hölle ! Kaufland zahlt mir am Ende jeden Monats kein Gehalt sondern ein Schmerzensgeld ! Ich hoffe ich komme da wieder raus ! Ich bringe ständig 110 % Leistung und habe noch nie ein Lob geschweige denn eine Vergütung bekommen nur Tarif !

Bernd Westermann . Dienstag 1. Februar 2005 17:27

@Johann aus S.
Es gibt eine Behörde die sich um solche Verstöße z.B. gegen das Arbeitszeitgesetz kümmert:
Staatl. Amt für Arbeitsschutz (www.arbeitsschutz.nrw.de)
Dort kannst Du auch ohne Deinen Namen zu nennen Anzeige erstatten.
Belangt wird in solchen Fällen immer nur der Arbeitgeber, der wiederum könnte mit Abmahnung gegen seine Mitarbeiter reagieren...
Schildere den Herren vom Amt Deine Situation, damit die Kontrollen vor Ort durchführen können. Informiere auch den zust. ver.di Sekretär, dann läuft die Sache und Du brauchst nur zuschauen...
Wichtig ist, dass etwas in Gang kommt und noch mehr Aufmerksamkeit erregt wird, dann wird sich Lidl in Zukunft hüten weiter die Leute zu versklaven!
Die von Dir beschriebenen Arbeitsbedingungen hält niemand sehr lange aus!
Aber es gibt ja genug von uns...

MrGhost . Mittwoch 2. Februar 2005 11:49

"Denn der Druck durch die Garantien( 2,50 bei länger als 5 Min warten) ..."
Diesen Satz habe ich nicht verstanden?

Udo Inkeller . Mittwoch 2. Februar 2005 18:56

Er meint wohl jene Aktion, durch die Kunden ein Gutschein oder eine Gutschrift erteilt wird, wenn sie an der Ladenkasse länger als 5 Minuten warten mußte, bevor sie abkassiert wurden.

Johann aus S. . Mittwoch 2. Februar 2005 18:58

@ MrGhost
Die Kunden bei Kaufland bekommen Garantien d.h. Wer an einer Bedienungstheke oder an der Kasse länger als 5 Min. warten muss hat das recht erworben 2,50¤ zu kassieren. In dem Moment wird der Hausleiter informiert und wer bekommt das ab, der Abteilungs Verantwortliche. Diese Garantien gelten auch für abgelaufene MHD `s . Es gibt zich Formulare & Aktenordner die zu führen sind, Personal muss von uns eingeteilt werden und natürlich auch im PC gepflegt werden. Jetzt kommt das beste : Überstunden dürfen nicht gemacht werden !!!! Das ist der helle Wahnsinn !! Wenn ich also meine Abteilung plane und die paar Leute sind sehr schnell verplant, stehe ich jede Woche vor einer logistischen Meisterleistung , wo am Ende immer wieder ich der Lückenbüsser bin und nur weil ich Vollzeit Kraft bin.

@Bernd Westermann
Danke für den Tip aber es wäre offensichtlich wenn ich deinem Vorschlag folgen würde. Das ich derjenige war welcher die Filiale angezeigt hat. Wenn ich ganz ehrlich bin fehlt mir noch der Mumm aber es tut gut noch Optionen zu haben. Ach übrigens ich habe meinen Chef mal direkt darauf angesprochen, was mit meinen Überstunden ist.( Welche garnicht vorhanden sind, weil ich im System garnicht mit Stempelkarte geführt werde.) Es gab eine alles erklärende Antwort: BEI KAUFLAND IST ES SELBSTVERSTÄNDLICH, FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE LÄNGER ZU ARBEITEN ! WENN ICH AUF MEINE 37,5 STD. BESTEHEN WÜRDE WÄRE ICH NICHT MEHR TRAGBAR FÜR DAS UNTERNEHMEN !

Also ausnutzen lassen oder Kündigung bzw. die treten dich dann so lange bis du freiwillig gehst.
Weil ich so langsam anfange nicht alles ohne wiederspruch zu machen bekomme ich das schon kräftig zu spüren. Z.B. die kommen unangemeldet in dein Büro und nehmen alle Ordner auseinander und suchen nach Fehlern. Dann wird dir erst mal klar gemacht wie unfähig du doch bist. Wir bekommen täglich neue Auflagen und Anweisungen und vor lauter packen und schuften bis zum Abwinken, ist man gezwungen die ganzen Ordner nach teilweise 10-14 Std. pro Tag, zu bearbeiten. Wenn sich dann ein Fehler einschleicht ist doch klar.

Für mich liegt ein Vergleich mit der Zeit in den 40 er Jahren nahe, dort gab es auch einen Mann der die hohe Arbeitslosigkeit und die Verzweiflungen in seinem Land zu seinem Nutzen machte. Kaufland über alles !

tom.B . Mittwoch 2. Februar 2005 19:43

ich bin einfach nur sprachlos. diese methoden sind doch unglaublich. wie weit wollen die discounter noch gehen um sich die kunden in die läden zu holen?
dir , johann, wünsch ich die kraft und den mut dich bei deinen vorgesetzten durchzusetzen.

ich habe da mal eine grundsätzliche frage:

wie könnte man denn eurer meinung nach als nicht unmittelbar betroffener die lidl-mitarbeiter Innen unterstützen? was müsste passieren um von aussen noch mehr zu bewegen?

ich bin sehr auf die anworten gespannt.

MrGhost . Freitag 4. Februar 2005 13:25

Was ganz interessantes:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,340359,00.html

Sonja von Schwartzenberg . Samstag 5. Februar 2005 12:00

Ich bin ebenfalls eine ehemalige Mitarbeiterin von Lidl und als letztes Jahr der Bericht über Lidl raus kam, wollte ich nicht glauben, was da gesagt wurde.
Jetzt weiß ich es leider besser, denn eine Beschwerde über unsere VL, reichte aus um mich zu entlassen.
Die Begründung lautet, ich sei nicht Teamfähig und ich werde für den Monat Februar freigestellt und bekomm den kompletten Lohn.
Seltesamerweise erhalte ich auch ein gutes Zeugnis, obwohl ich nicht Teamfähig bin. Das ganze stinkt zum Himmel und ich kann jedem Mitarbeiter von Lidl nur raten, sich zu wehren.
Es heißt nicht umsonst " Gemeinsam sind wir stark".
Denn es kann nicht sein, das es soviele VL gibt, die Ihre Mitarbeiter wie ein Stück Vieh behandeln.

"Sauermann" . Samstag 12. Februar 2005 20:48

Hallo Johann aus S

Da kann es bei Lidel doch garnet so schlecht sein, wenn es da Aufmüpfige Mitarbeiter sogar bis in den Betriebsrat schaffen.
Ich habe bei der TSR Recycling gearbeitet, das ist einer der größter Schrottbetriebe in Deutschland, bei denen hat ein Aufmüpfiger keine Chance auf den Betriebsr..
Da finden zwar auch Betriebsratswahlen statt, aber . . . . . .

Bei denen wärst Du nie in den Betriebsrat gekommen, im Gegenteil wärst Du den Mobbern zum Fraß vorgeworfen worden, bis Du reif für die Kündigung gewesen wärst..

Muß ich jetzt noch dazu Schreiben, das dieser Beitrag frei erfunden ist , damit mich niemand belangen kann - oder wie?????

liwi . Freitag 25. Februar 2005 12:00

Ich hab im Nov. bei Lidl angefangen und war begeistert, ich hatte einen netten Chef nette Kollegen und ein gutes Arbeitsklima. Ich konnte die Vorwürfe die Lidl gemacht werden nur zurückweisen, tja und dann kam der neue Verkaufsleiter ein A… erster Klasse. Er hat unseren Chef versetzt angeblich nur für 4 Wochen tja mittlerweile heißt es ein halbes Jahr. Er hat auch mich und eine Kollegin in eine andere Filiale versetzt, angeblich nur für eine Woche. Tja diese eine Woche verlängerte sich aber immer wieder und ich bekam auch meine Arbeitszeiten immer später. Ich hatte die Nase voll und suchte das Gespräch mit dem Typ. Es war sachlich und freundlich und ich habe mich auch nicht widersetzt, nur auf einige Mängel hingewiesen, was ganz neben bei mein gutes Recht ist und boom, am nächsten Tag hatte ich die Kündigung in der Hand, und man sollte nicht glauben dass ein Widerspruch bei der Chefetage irgendwas bringt. Die rufen dich dann an und erklären dir, dass man da nichts machen kann. So ein Blödsinn.
Ich finde es auch total schlimm, dass dieser Typ es geschafft hat, ein gut funktionierendes Team in nur wenigen Wochen kaputt zu machen und nun jeder, aus Angst, gegen jeden ist.
Lidl ist die reinste Schikane. Diese ständigen Inventuren, die bis in die Nacht dauern und diese ewigen Anrufe am freien Tag. Ätzend.
Die Überstunden wurden zumindest bezahlt. Wenigstens das.
Na ja aber im Endeffekt sieht es doch so aus. Wer nicht kuscht und sich verhält wie im Mittelalter, der passt halt nicht ins Unternehmen und wird gegangen.
Ich kann nur jedem empfehlen dort nicht anzufangen, denn in dem Moment wo man den Vertrag unterschreibt hat man die Wahl: gib deine Rechte auf und füge dich oder geh. Besonders an die die darüber nachdenken eine Ausbildung dort zu machen. Das sollte sehr gut überlegt sein, denn wenn du nicht das machst was die wollen wird dir mit Kommentaren wie:" Der Arbeitsmarkt ist voll mit Leuten die Arbeit oder einen Ausbildungsplatz suchen, du hast die Wahl“ zugesetzt. Ich denke das sagt alles und man sollte sich echt klar machen, dass 3 Jahre Ausbildung die Hölle bedeuten können.
Ich wünschte echt man könnte mehr tun, wir (5 Leute die was tun wollen) überlegen ob man evtl. zur Presse gehen sollte, die Frage ist nur: Wen interessiert’s?!

Hansi S. . Sonntag 27. Februar 2005 15:23

hallo und so ich bin seit 7 jahren bei lidl und habe schon viele höhen und tiefen mitgemacht !! bin immer noch gerne filialverantwortlicher, und die vorwürfe die gemacht werden trifft mit sicherheit nicht auf die ganze gesellschaft zu !! ausnahmen und schwarze schafe gibt es in jeder firma !! nur wenn ich meine arbeit gut mache kann mir auch keiner was anhaben und dann versteh ich mich ja auch mit jedem !! oder ??

Helmut . Sonntag 27. Februar 2005 17:36

Hallo Hansi
Ich will hier nicht das Unternehmen Lidl schlecht machen. Das muß hier klar und deutlich gesagt werden. Es gibt hier schon gravierende Unterschiede in der Führungsetagen der einzelnen Gesellschaften. Übrigens ich war über 14 Jahre bei diesem Unternehmen. Damals waren wir wie eine Familie ob Groß oder Klein. Jeder hat sich für den Aufbau der Unternehmens stark gemacht. Übrigens ich komme aus dem Süden der Republik und hier schlugen die Uhren damals einfach anders. Den schlechten Ruf hat Lidl, aber auch die anderen Discounter durch Verkaufsleiter sprich Bezirksleiter ,Geschäftsführer und Betriebsleiter die absolut keine Menschenführung gelernt und studiert haben. Ich kann aus meiner Zeit als stellvertr.Betriebsleiter eines Zentrallagers nur sagen, die Betriebswirte die bei uns als BL damals eingestellt wurden, arrogant und jeglichen Bezug zum Personal verloren hatten hatten. Unzulänglichkeiten und Mißstände gelangten nur selten an die Zentrale in Neckarsulm. Die meisten Fälle wurden und werden in den selbstg. Niederlassungen geregelt und kommen so gar nicht an die massgebenden Personen. Das ist doch das Problem. Herr Gehrig müßte sich einfach in der Jetzigen Situation jede Niederlassung vornehmen und durchleuchten. Aber sitzen und schweigen das geht früher oder später in die Hose.

Gruß H.

kaira . Mittwoch 2. März 2005 16:00

Hallo an alle,
kann meinem vorredner hansi nur recht geben komme auch aus dem süden meine frau hatte mit lidl zu tun grausam ,erst als sie auf die wirklich ungebildeten neuen billigkräfte- bezirksleiter kamen gings mit dem ärger los da wurden dann alle rausgeekelt die nicht die nationalität des neuen hatten bsp. meine frau durfte nach erfolgreicher Inventur abends um 10.30 uhr nachdem alle anderen schon nach hause sind laut Kitchikaslan so hieß der Trottel damals nochmals den ganzen laden nachzählen . auf anruf meiner frau hin sagte ich ihm nur ich werde auf ihn warten am feierabend...bis 3.00 uhr in der nacht hat er sich nicht blicken lassen. dieser ar.... hat zuvor mehrmals anch feierabend unser gemeinsames auto dursucht und mehrere male versucht fehlbeträge in der kasse meiner frau zuzuschieben wohlbemerkt nur große beträge usw usw. ihr kennt das ja. bis die mitarbeiter gemerkt haben das der nicht mal richtig rechnen konnte.
na ja am nächsten tag war die künidgung da . das war sommer 2003, ich ans internet gegen lidl kurz recherchiert und siehe da gegen lidl wurde ja schon mal ermittelt incl. fernsehbeitrag und zwar wegen ERPRESSUNG der mitarbeiter der hammer .
ich ans telefon den Chef für bereich göppingen aalen und noch n paar mehr sprechen wollen erst nach mehrmaligem drohen mit der presse ans tefon bekommen . und siehe da 1woche später bei einer besprechung wurde die kündigung zurückgenommen und besseres gehalt versprochen , wurde von uns aber dann abgelehnt habe 6 wo bezahlter urlaub ,ordentliche kündigung , bestes zeugniss und 5 monatsgehälter abfindung rausgeschlagen aber nur weil ich massiv ruhig und sachlich gedroht habe .
natürlich haben wir mittlerweile hunderte davon überzeugen können nicht mehr bei lidl zu kaufen und kaufen auch nie mehr dort . wir verbraucher haben die eigentlich macht . in diesem sinne wenn ihr noch bei lidl arbeitet WEHRT euch.
PS: einige dieser Dumpfbacken bezirksleiter sind ja rausgeflogen incl den wir bearbeitet haben und sind jetzt alle bei Penny untergekommen man sollte verdi drauf aufmerksam machen.
grüße kaira

liwi . Donnerstag 3. März 2005 11:47

Hallo Kaira
Das Problem ist doch wenn nicht mehr bei Lidl eingekauft wird, kratzt das die Chefetage doch nicht, sondern die Mitarbeiter werden entlassen. Es gibt zu viele Ignoranten auf dieser Welt als dass man damit was bewirken könnte. Ich seh das doch jetzt auch, ich wurde freigestellt und meine Kollegen werden deshalb früher nach hause geschickt, Stunden sparen und so. Ich find das so arm, die Chefs die A.... vom Dienst trifft es als letztes.

Christof Tenk . Donnerstag 3. März 2005 21:18

- - - hier stand ein unkonstruktiver / beleidigender / dummer Kommentar! Wurde gelöscht! - - - weblog.admin

Moonshine . Freitag 4. März 2005 12:28

Man kann nicht eine halbe Stunde Pause am Stück machen, wenn der Laden voll ist und man in die 2.Kasse muss ist das nun mal Kundenservice!

meine Kollegen werden deshalb früher nach hause geschickt, Stunden sparen und so.

Ja wo ist denn der dritte Kollege der die Pausen möglich machen könnte die man an einem 10-12 std. Tag weiss Gott nötig hat?
Doch nicht etwa nach Hause geschickt worden damit die Stundenleistung stimmt?





kaira . Montag 7. März 2005 17:50

@liwi
hallo kurzfristig gesehen magst du recht haben aber wenn wir nicht endlich unsere macht ausspielen gehts immer so weiter oder glaubt irgendjemand die kuschen vor verdi nie.
wir müssen die pleite machen das geht . du hast recht die chefs trifft es immer am schluß aber es trifft sie und von ganz oben tut der sturz erst richtig weh. ausserdem seid mal kreativ lieber jetzt noch 2-3 harte jahre und sone Fa. bekämpfen pleite machen danach haben wir massnhaft billige immobilien die eine gemeinschaft von verkäuferinnen anmieten können und ihr eigenes geschäft machen. das heißt zwar nochmals die zähne zusammenbeißen aber dann sind wir die sieger und so sollte man es mit allen firmen machen die versuchen uns zu erpressen und uns ausquetschen wollen siehe SIEMENS Daimler usw.usw. bei Fa.schell hat das vor 20 jahren gut funtioniert die wurden solange boykottiert bis sie aufgegeben haben.
Ich kaufe aufjedenfalls nie mehr bei Lidl fahre nie mehr einen Daimler und an allen produkten von siemens laufe ich vorbei und mir fehlt bis heute nichts.

überleg mal so einen betrieb wie lidl aufzuamchen kann ja wohl jeder kaufmannslehrling und das mit 100% mehr know how als jeder bachelor oder buisiness school yogi siehe neue bezirksleiter bei lidl kann kein deutsch und nich rechnen is 24 aber hat nen abschluß. da kannste nur lachen. es stehen so viele hochmotievierte kaufleute auf der strasse aber solche pfeifen werden eingestellt wenn in der obersten chefetage ( schwarz )auch nur looser sitzen die das ganze system eigentlich von 2 alten erfahrenen männern abgekupfert haben ( aldi ) kann man aber nichts anderes erwarten.

also kämpft gegen lidl boykottiert ihn

grüße kaira

Hoernchen1981 . Montag 7. März 2005 20:33

Hallo ich bin 17Monate bei Lidl und kann dies alles nur bestätigen was da abläuft.
Z.Zt. bin ich mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall krank geschrieben.
Mein Chef fragte nur wie lange ich denn krank wäre,so eine Frechheit. Was meint ihr wartet der nur bis ich gesund bin wegen der Kündigung? Weil damit kann man theoretisch nicht mehr arbeiten wenn es sich herausstellt. Kann man schon aber nicht mehr bei Lidl.

marc . Dienstag 8. März 2005 01:21

hallo, ich würde gerne bei Lidl in der Logistikabteilung anfangen aber wenn ich die Komentarre hier lese dann bekomme ich schon Angst.
Hat jemand Erfahrungen in der Logistikabteilung gemacht, wie ist das Arbeitsklima und der Stress? ist der Job gut bezahlt?
danke für die Antworte

kaira . Dienstag 8. März 2005 12:13

@hoernchen
nach 5 mon. krank kann er dich kündigen deshalb seine frage. bei einem bandscheibenvorfall dauert das ja oft länger den interessiert nicht ob du gesund wirst sondern wann er wieder einen hat den er schinden kann ob du oder ein anderer ist dem schnuppe.
@ marc
man hat ja oftmals keine große wahl aber is halt ne gewissensentscheidung so wie
würdest du töten, einen diktator unterstützten, bei einem Ganov...syndikat arbeiten vermutlich nicht und siehste da fällt das nein sagen nicht mehr schwer.
grüße kaira
Ps: nur 6 mon alle nicht mehr bei lidl kaufen da verzichtet man auf nichts aber dann sind wir den ersten dreckskonzern los. und wenns acht monate dauert.

Hoernchen1981 . Dienstag 8. März 2005 18:37

@kaira
wie meinst du das mit deinem letzdem Abschitt?
also kann es trotzdem sein das er mich feuern kann,ja?
Hast du auch Erfahrung in diesem Gebiet oder arbeitest du auch bei Lidl?
Wenn er mich kündigen sollte muß er mir auch ne Abfindung zahlen,oder nicht?

Roland . Mittwoch 9. März 2005 15:00

hallo hoernchen,
leider kannst du auch während der krankheit gekündigt werden und hast nicht unbedingt anspruch auf eine abfindung.
ich kann dir nur raten schnellstens mit ver.di in kontakt zu treten und dich dort richtig beraten zu lassen.

LadyS . Mittwoch 9. März 2005 22:36

Hallo. Also ich arbeite seit einigen monaten bei lidl und ich muss sagen ich hab echt glück. Mein BL ist ganz in ordnung! Aber der VL ist ein A... und dann so mitarbeiter die dem noch in den hintern kriechen echt zum heulen dann diese ewigen anrufe an den freien tagen weil der chef die planung totel bescheuert macht. Einige werden früher heim geschickt und dafür sollen die anderen länger bleiben und die sch.... arbeit machen. da fragt man sich echt was man verkehrt macht nur weil man dem chef nicht die füsse küsst?

Carmen . Donnerstag 10. März 2005 11:43

Hallo.Es ist sehr interessant was ich hier so gelesen habe.20Jahre war ich beim Aldi
jetzt bin ich seid einem halben Jahr beim Lidl.Rausgemoppt wurde ich von einer Bl aber ich hatte eine gute Rechtschutzversicherung und Anwalt d.h.wenn man im Recht ist kommt man auch dazu.Ihr habt probleme da kann ich darüber lachen.Was regt ihr euch über Taschenkontrollen etc. auf wenn du nichts angestellt hast hast du nichts zu befürchten.Fakt ist das man immer irgendetwas zum meckern findet.Wenn ich ein Problem habe spreche ich denjenigen darauf an.Schade das viele wenn es darauf ankommt nicht mehr reden können!Ihr habt Rechte von denen ihr nichts wisst.Man muss sich nicht alles gefallen lassen sonst wäre ich ganz bestimmt nichts 20jahre beim Aldi gewesen.Ich weiss wie es ist unter Leistungsdruck und dann noch freundlich sein zu arbeiten.Das ist doch beim Lidl noch Human.

LadyS . Donnerstag 10. März 2005 22:24

Carmen da magst du recht haben, aber du musst auch sehen imnwelchem bezirk du bist. Was du für einen BL hast und so weiter und wenn du auf deine Arbeit angewiesen bist hälst du den mund aus angst die arbeit zu verlieren!

Martina Kaehler . Freitag 11. März 2005 00:39

Bevor Ihr euch alle immer über die anderen aufregt solltet ihr euch fragen ob ihr wenn ihr die arbeit der anderen machen würdet ob dann nicht auch wieder einer was zu meckern hat.das ist immer auch eine sache von was las ich mit mir machen.und wenn man keinen mumm hat sich zu äußern wenn einem was nicht passt gibt es immer noch das gesetz welches man im zweifelsfall bemühen kann.und nebenbei bemerkt wenn ich zur arbeit gehe dann bin ich nicht auf urlaub dann hab ich was zu leisten für mein geld.wenn man einen besseren job will dann kann man sich ja einen suchen.ich laß mir auch nicht alles gefallen aber ich habe trotz ab und zu mal meckern meinen job seit langer zeit.mein chef ist jemand mit dem man reden kann.aber wer nur seine rechte meint vertreten zu müssen anstatt zu arbeiten dem kann es nicht schaden zurechtgewiesen zu werden redet mehr miteinander dann ist vieles gleich viel leichter und viele wege zum anwalt usw.werden überflüssig.martina

Sammy . Freitag 11. März 2005 19:41

Lady S
Eine Arbeitstelle ist mehr als sehr wichtig heutzutage geworden,denn sie zu verlieren bedeutet Arbeitslosigkeit bis zum verzweifeln mittlerweile.
Nur Es gibt Stolz, Würde, und einen ruhigen klaren Kopf die viel viel wichtiger und wertvoller sind als Geld. Wenn es unerträglich wird, und nicht Menschenwürdig,dann schadest du dir nur wenn du nichts dagegen unternimmst.

Martina
Bei dir sage ich nur "Hut ab" Die Einstellung ist die die auch sein soll. Du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen !

Carmen . Freitag 11. März 2005 20:44

Martina. kennst du das?

Wir arbeiten um zu LEBEN

nicht wir leben um zu ARBEITEN!



Leider trifft dieses bald nicht mehr zu,weil es zu viele gibt die nichts dagegen tun.Ich hoffe nicht das du V-kraft bist den dann haben es deine Mitarbeiter nicht so toll bei dir.Ich bin eine ,aber ich sage mir so wie ich behandelt werden will, behandel ich meine Kollegen.Und glaube mir ich kann auf der Arbeit genauso lachen als wäre ich im Urlaub dieses gilt auch für meine Kollegen und Chef.



muss det sein . Donnerstag 24. März 2005 12:12

man bis man findet wo man schreiben kann das dauert ja -

ich wollt nur sagen - die kampagne sollte gleich eine kampagne gegen 1Euro-Jobs mit einschließen, denn die sind ja wohl noch schlimmer und es geht um die einheit von den ganzen bereichen

ben . Freitag 25. März 2005 22:09

Hallo also ich bin seid über drei jahren bei Lidl und muss sagen das ich einige sachen auch nicht ganz verstehe aber wenn man manchmal sieht was es auch für personal gibt kann man Lidl auch verstehen mir geht es da sehr gut tolles team tolles klima und arbeiten müssenwir alle was manche vergessen und nur ihre zeit absitzrn weil sie geld brauchen.Sollten probleme auftreten ist verdi auch keine grosse hilfe die reden und schreiben zwar viel aber sonst nur heisse luft finde ich. Kämpfen müssen wir alle für uns alleine das ist die heutige zeit.

Karl-Willi PAUL . Montag 4. April 2005 10:37

Liebe SympatisantInnen,

unsere Lidl Kampagne ist im Saarland erfolgreich. Die Anfragen nach Informationen und dem Angebot, uns zu unterstützen, nehmen deutlich zu. Heute Abend habe ich die Gelegenheit, dem AfA -Kreisvorstand Saarbrücken unsere Lidl - Kampagne vorzustellen.
Weitere Termine sind beim Diakonischen zentrum Völklingen, der Dritte-Welt-Gruppe der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde und dem DGB Ortskartell in Völklingen.

Ich wünsche uns weiterhin viel Erfolg und den erfolgreichen Aufstand ("Wir gründen
Betriebsräte!!!!") der Beschäftigten bei LIDL

Karl-Willi PAUL
Projekt LIDL Saar 0681 98849 510
Karl-Willi.Paul@verdi.de

Jonfhh . Montag 4. April 2005 21:41

Sehr geeherter Herr Paul,
ich glaube Ihnen kann wirklich keiner mehr helfen, sie sollten lieber mal vor der eigenen Haustür einen Aufstand anzetteln! Oder wieviel Arbeitsplätze hat Verdi in den letzten 3 Jahren gestrichen. Wissen wie viele Arbeitspläte LIDL in den vergangenen geschaffen hat? Die angeblich durch Betriebsräte geschaffenen besseren Arbeitsbedingungen ( Parkplatz wird jetzt extern gereinigt, Überstunden werden bezahlt), gibt es schon seit Jahren. Im übrigen Lidl zahlt Weihnachts- und Urlaubsgeld, Überstunden werden mit 20 % Aufschlag vergütet etc. .Da gibt es Handelsunternehmen die deutlich schlechtere Bedingungen haben (auch mit Ihren so tollen Betriebsräten), was sie hier abziehen ist purer Populismus den mittlerweile jeder durschaut.

Thanos . Sonntag 10. April 2005 18:58

Liebe Leute,

was bei Lidl Deutschland passiert passiert auch bei Lidl im Ausland. Unbezahlte Ueberstunden, Unterbesetzung und schlechte Behandlung von Lieferanten und Mitarbeitern gehoeren zur Firmenphilosophie. Sowohl ein Studienkollege von mir der in Irland bei Lidl war (und schon wieder gekuendigt hat) sowie ich, der auch fuer Lidl im Ausland schaffe koennen das bestaetigen. Ich denke einfach, derjenige der bei Lidl bleibt ist einfach selber schuld oder sadistisch bzw. masochistisch veranlagt. Und falls hier irgendwelche Leute dies abstreiten, dann sollten sie sich schaemen fuer die Luegen die sie verbreiten.

Schleckermäulchen . Montag 11. April 2005 19:48

Hallo Jonfhh,
oder das Team, das dieses Pseudonym benutzt, denn die Zeiten, zu denen Sie schreiben, lassen in Verbindung mit Ihren Arbeitszeiten, die sie angeben, nur den Schluss zu, dass sie sonst nicht mehr schlafen. Ich bin "nur" Kunde, aber 15 Jahre Einzelhandel lehren ein Gespür für die Arbeitsatmosphäre, das man nicht los wird.
Angst vor Kunden, vor Kollegen, vor jeder Unterbrechung durch Fragen, Unwilligkeit gegenüber den eigenen Kollegen, ein Tonfall, der tief blicken läßt. Einzelfälle? Ich habe aufgehört, bei Lidl zu kaufen, weil den Frauen dort anzumerken ist, das sie "platt gemacht" werden. Menschen, die das ableugnen, zeigen als Kunden Ignoranz und als Teil des Systems Menschenverachtung. Da kann das Unternehmen noch so eifrig spenden und eigene Wohltaten feiern. Gegen Leistung habe ich genauso wenig wie alle anderen, gegen die gezielte Unterdrückung kann man nur ankämpfen. Und wenn das bedeutet, gegen das Unternehmen anzugehen, dann muß es so sein. Lidl hat der Menschenwürde den Krieg erklärt und das sollten wir allen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen in dieser Deutlichkeit sagen - ich werde es jedenfalls tun. Danach können gern die Albrechtbrüder drankommen, wenn sie nicht lernen wollen!

Jonfhh . Montag 11. April 2005 21:32

@ Thanos
Sie stellen hier Behauptungen auf, ohne sie auch nur im Ansatz zu kronketisieren, geschweige denn sie beweisen zu können. Und solange sie das nicht tun, ist das nur einfallsloser Verdi Populismus (Gähn)!! Kündigen sie doch bei Lidl und fangen bei Verdi in der Presse(Lidl)abteilung an!

Jonfhh . Montag 11. April 2005 21:47

@ Schleckermäulchen
Warum sollte eine Verkäuferin bei Lidl Angst vor Kunden und vor Kollegen haben? Die tun Ihr nichts!!!!!!!
Sie wurden offenbar 15 Jahre (Im Einzelhandel
) in irgendeinen Keller gesperrt, dass solche Symptome auftreten, wie sie sie hier beschreiben. Es ist Ihr gutes recht dort einzukaufen wo es ihnen gefällt, aber hören sie bitte mit diesem Geschwafel von Menschenwürde auf denn Fakt ist: Bei Lidl werden alle! gesezlichen Standards und Regelungen eingehalten. Fakt ist bei Lidl wird jede Minute Arbeit bezahlt (wird mittlerweile schon nicht mal mehr von Verdi bestritten!), also bitte, erkundigen sie sich vorher ein bischen genauer, bevor sie sich irgendeiner populistischen möchtegern Bewegung anschliessen. Und noch ein Satz zu dem Vorwurf : "Hallo Jonfhh,
oder das Team, das dieses Pseudonym benutzt, denn die Zeiten, zu denen Sie schreiben, lassen in Verbindung mit Ihren Arbeitszeiten, die sie angeben, nur den Schluss zu, dass sie sonst nicht mehr schlafen": Die meisten Beiträge von mir sind spät abends verfasst worden, aber entschuldigen sie bitte ich nehme mir auch das Recht heraus wenn ich bis nachts um zwei eine Inventur hatte auch einmal auszuschlafen!

Jonfhh . Montag 11. April 2005 21:48

@ Thanos
Sie stellen hier Behauptungen auf, ohne sie auch nur im Ansatz zu kronketisieren, geschweige denn sie beweisen zu können. Und solange sie das nicht tun, ist das nur einfallsloser Verdi Populismus (Gähn)!! Kündigen sie doch bei Lidl und fangen bei Verdi in der Presse(Lidl)abteilung an!

Schleckermäulchen . Dienstag 12. April 2005 13:40

Hallo Jonfhh,
allein Ihre Ausdrucksweise zeigt doch, wie sehr mein Eindruck gerechtfertigt ist. Ihre Art,
Andersdenkende zu behandeln, stellt das System LIDL-System life dar. Nur können SIE nicht alle einschüchtern und unter Druck setzen. Und wissen sie was: Wenn es nur ver.di-Populismus ist, was scheren sie sich denn darum? Vorsicht, da kommt Ihr Um- gang durch, und da sie sagen, sie seien Führungskraft, scheint das Ihr Stil zu sein, und da ist ihre Maske verrutscht. Mir tun Ihre Untergebenen leid.
Als jemand, der längere Zeit Wochen jen- seits der 60-Arbeitsstundenmarke geleistet hat, werden sie mir nicht weismachen, danach habe man noch Lust (oder den Kopf frei) für Giftspritzerei Ihrer Ausprägung.
Und bevor Sie augenscheinlich die Unwahr- heit schreiben, lassen sie es einfach. Denn das Betriebsverfassungsgesetz wird definitiv nicht eingehalten, oder sind mir die Betriebs- ratswahlen entgangen?
Und wenn sie Beiträge so langweilen, das sie gähnen müssen - niemand zwingt sie zur ANTWORT. Oder werden Sie nach Zeilen bezahlt?

Jonfhh . Dienstag 12. April 2005 21:18

Hallo Schleckermäulchen,
leider tuen sich auch bei Ihrem an mich gerichteten, eloquenten Artikel ein paar Wissenslücken und Unklarheiten auf.

Punkt eins: Da wo es gesetzlich notwendig ist (Mindestanzahl der Beschäftigten etc.) haben wir (LIDL) Betriebsräte bzw Betriebsratswahlen.

Punkt zwei: Meine persönlichen Motive, hier aktiv in den Weblog einzugreifen, richten sich ausschlieslich danach, Unwissende über die wahren Gegebnheiten bei Lidl aufzuklären. Ich denke, dass ich ein bedeutend höheren Kenntnisstand, von gewissen Vorgängen bei Lidl habe, als irgendeine Gewerkschaftssekräterin die dies mehrfach schon von sich zu (Unrecht) behauptet hat.

Punlt 3: Ja es gibt noch Menschen in Deutschland die noch gerne Arbeiten, ohne dabei ständig auf die Uhr zu schauen.

Punkt 4: Es will niemand bei Lidl irgendjemand einschüchtern. Bei Lidl herrscht nicht umsonst "Fairneß genüber jedem" im Unternehmensgrundsatz. Das dieser auch aktiv betrieben wird, können Ihnen ausser den einigen wenigen die es hier bereits schon getan haben, tausende von FilialmitarbeiterInnen bestätigen. Die Tatsache das viele es nicht tun, (Positiv oder Negativ) zeigt doch nur, dass für die eigentlichen Betroffenen, dieser ganze Populismus gar kein Thema ist.

Punkt fünf: Mein imaginäres "Gähn" richtete sich an die Antworten die sich ständig wiederholen. Unter dem Motto: So das Argument zog nicht, handeln wir mal wie immer, wenn ich nicht mehr weiterkann
fange ich wieder von vorne an."

Zum Schluss eine Frage in eigenem Interesse. Sie Schleckermäulchen wirken nicht gerade wie eine Betroffene, in was für einem Verhältnis stehen sie überhaubt zu dieser Sache?

Carmen . Dienstag 12. April 2005 22:55

@Schleckermäulchen
Sag mal auf was für einen Trip befindest du dich?Du sprichst von Krieg?Du hättest dein Psychologiestudium nicht abbrechen dürfen!So viel dummes geschwätz habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.Meinst du das beim Lidl oder Aldi nur Leute arbeiten die Hilfe von Dir brauchen?Man ich war beim Aldi und bin jetzt beim Lidl und ich lebe noch.Du kommst mir nicht wie eine Kunde vor sondern wie eine frustrierte MA.Würde mich ja wirklich interessieren den dann hätte ich dir noch viel zu schreiben!


@Jonfhh.
Ich denke mal dir macht das arbeiten beim Lidl auch Spaß, mir auch.Deine Einstellung ist Ok.Frage mich wie man sich Schleckermäulchen nennen kann.Stinkstiefelchen wäre besser.

Nic . Mittwoch 13. April 2005 00:18

@ Jonfhh

Sie wissen ganz genau das es Bezirke bei Lidl gibt, wo die Mitarbeiter NICHT alle Stunden bezahlt bekommen.
In dem Lidl wo ich gearbeitet habe, mußte JEDER Mitarbeiter eine halbe Stunde vor Dienstbeginn da sein. Wenn Feierabend war ist man erst aus der Kasse rausgekommen, mußte dann die Kasse (Cashbox) abrechnen, den ganzen liegengebliebenen kram aus der Kasse wegschaffen und die Pfandboxen leerräumen. Ruck-Zuck ist da noch ne halbe Stunde rum. So haben wir täglich mind. 1 Stunde Lidl notgedrungen "geschenkt".
Also erzählen sie uns hier keinen Sch....!
Betriebsrat hat auch nie von sich hören lassen, soviel zu dem Thema.....

Nic . Mittwoch 13. April 2005 00:27

@Jonfhh

im übrigem, da sie sich so an ihren Paragraphen festklammern:
Pausen waren bei uns an der Seltenheit. Doch schreibt der Gesetzgeber nach 4 Stunden eine halbstündige Pause vor.
Die war Lidl natürlich auch geschenkt und den Betriebsrat hats nie gekümmert...
Lidl zahlt deshalb soviel Gehalt, weil das Schweigegeld mit eingerechnet ist!

ehemaliger Aldi Azubi . Mittwoch 13. April 2005 22:29

Hallo
Ich melde mich auch mal zu Wort
Deutschland ist teilweise eine Leistungsgesellschaft, teilweise nicht. Bei Lidl (wie auch bei anderen Discountern) muss eine gewisse Leistung gebracht werden, sonst müssen die anderen MItarbeiter härter arbeiten (im Büro und in großen Betrieben ist das etwas anderes, da ist es normal, dass Leute "mitgezogen" werden, die kaum Leistung erbringen. Es mußte in einem Gerichtsurteil sogar erst noch entschieden werden, dass eine Kündigung rechtswirksam aufgrund von Unfähigkeit ist ,wenn die betreffende Person unter 50 % der durchschnittlichen Leistung bringt. Dies bestraft die tüchtigen. Das davon eventuell auch ältere MItarbeiter betroffen sind ist eher die Ausnahme, da macht dann die Erfahrung und Routine den Verlust an Schnelligkeit mehr als wett.

Das Personen, die eine schlechte Leistung bringen, dies mit Sicherheit nicht einsehen, sondern direkt vorschieben, dass das eigenen Gesicht dem Vorgesetzten nicht paßt, ist verständlich und sogar reiner selbstschutz (wer gesteht sich schon ein, dass er eine schlechte Leistung bringt).

Dass bei MItarbeitern, die deutlich schlechter arbeiten als der Durchschnitt, eventuell Vorwände gesucht werden, diesen los zu werden, ist bei Aldi Praxis und das wird (eventuell) bei LIdl nicht anders sein.
ABER : Pfandbetrug und Diebstah wird niemals (der würde ich wirklich jeden Betrag darauf wetten) jemanden völlig grundlos vorgeworfen, wen soetwas so wäre, könnte der VL sich sofort einen neuen Job suchen

Es ist selbstverständlich ein Leistungsdruck vorhanden, der dann teilweise dazu führt, dass Zuckerbrot und Peitsche eingesetzt wird um dieses Ziel zu erreichen. Teilweise sind schlechte Filialleiter nicht in der Lage die gleiche Leistung wie gute Filialleiter zu bringen. Dies wird dann versucht auf dem RÜcken der MItarbeiter auszugleichen, was selbstverständlich nicht in Ordnung ist. Dies ist aber i.d.R. nicht das Werk des VL sondern des Filialverantwortlichen.

Und wenn ich nun höre, dass Vorgaben absolut nicht zu erfüllen sind, so kann ich darauf nur erwiedern, das Aldi eine mehr als 50 % höhere Leistung (Umsatz / Anzahl Stunden) erreicht als Lidl. Dies liegt auch daran, dass dort tatsächlich erwartet wird, dass täglich 30 - 45 Minuten unentgeltlich gearbeitet wird. Dies ist meiner Meinung nach aber völlig in Ordnung, da es dort einen Stundenlohn von fast 20 € gibt (Prämien umgerechnet) und dann kann auch etwas mehr erwartet werden. Aufgrund der sehr hohen Bezahlung gibt es anscheinend von Aldi MItarbeitern weniger Beschwerden, sonst hieße es hier Aldiblog
Aber jetzt reicht es auch für meinen ersten Eintrag

VL . Donnerstag 14. April 2005 00:54

Sehr geehrter Herr jonfhh,

mit großem Interesse habe ich Ihre "pseudo-intellektuellen Ergüsse" in diesem Weblog verfolgt und fühle mich selbst im Jahr 1 nach LIDL immer mehr bekräftigt das Richtige getan zu haben. Nein, ich bin kein gescheiterter Verkaufsleiter, der sich rächen will. Vielmehr entdecke ich in Ihnen genau diesen Schlag Menschen, den ich in meinen Jahren als Verkaufsleiter bei LIDL kennen und nicht schätzen gelernt habe. Entweder Sie sind bereits Vertriebsleiter oder auf dem besten Wege dort hin, denn wie Sie argumentieren hinterläßt bei mir nur das kalte Grauen. Sie haben nicht nur sämtliche Plattitüden der LIDL-Management-Sprache internalisiert. Nein sie konstituieren sich förmlich mit diesem Unternehmen und werten jede Kritik gegen die Handlungsweisen des Unternehmens als Angriff gegen Ihre Person. So wie Sie durch Ihr "Tun" bei Lidl sich hier äußern, erinnert schon sehr an die konditionierten Scientologen, für die so manch anderer Bezirksleiter in anderen Unternehmen und Branchen nur ein müdes Gähnen oder Kopfschüttlen erübrigt. Nicht nur, daß Sie die sogenannten Regeln und "Säulen" anscheinend auswendig beherrschen; nein Sie argumentieren genau so, wie es sich ein Herr Schwarz oder Herr Gehring (der übrigens in ähnlicher Sprache mit genau diesen Argumenten agiert) nur wünschen kann. Auf jedes Argument muß ein Gegenargument folgen. Genau so, wie Sie es gelernt haben. Herzlichen Glückwunsch hierzu!

Zum Thema Unternehmesphilosophie: Diese Punkte sind leider nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Sofern ich dies noch wiedergeben kann:
- Fairness ist ein Gebot gegenüber jedem im Unternehmen ...
- Vereinbarungen werden in einem Klima des Vertauens eingehalten
- Lob und Anerkennung sollen das Betriebsklima bestimmen

...ein Beispiel aus dem täglichen VL-Leben im sogn. Kostengespräch bei der Vertriebs- und Geschäftsleitung:

Herr X, Ihre Kostenstruktur (gemeint sind die Personalkosten, d.Verf.) läßt doch stark zu wünschen übrig. Sie müssen sich von von Ihren Kostentreibern (163h-Verträge und Endstufen, d.Verf.) trennen. Wir werden Ihren Erfolg in den nächsten VL-Besprechungen konkretisieren.....

All dies wird selbstverständlich nicht schriftlich festgehalten. Nein, man könnte sich ja selbst einen Strick hieraus drehen. Der VL ist für die Umsetzung verantwortlich. Komme was wolle. Und zum Thema Stundenleistung. Wie glauben Sie, daß eine 800 qm-Filiale in 1b-Lage eine 450er Leistung zustandebringen soll. Nur mit Geringfügigen läßt sich keine Filiale betreiben. Bei der gewollten Fluktuation keine Chance. Insofern beglückwünsche ich alle Verantwortlichen im Management zum "Superazubi". Eine 500er-Leistung war noch nie so nah....

Mit besten Wünschen für Ihre Zukunft und viel Erfolg bei allen Arbeitsgerichten Ihres Kreises....

Ein Verkaufleiter, der sich besonnen hat und eine menschlichere Postion gefunden hat....

Carmen . Donnerstag 14. April 2005 10:07

@ehemaliger Aldi Azubi

Du hast beim Aldi einiges mitbekommen leider solltest du keinen Betrag verwetten, denn den würdest du verlieren.Glaub mir!Ich war lange genug dabei um dieses zu behaupten.Mitarbeiter die nicht die Meinung des/der BL sind werden einfach versetzt und zwar in eine Abschiebefiliale.Ja da sitzt in der Regel ein FL der nichts anderes zu tun hat als den MA nach allen Regeln der Kunst beim arbeiten fertig zu machen.Pack mal von 7.00Uhr bis 9.00Uhr 7 Kühlungen alleine aus.Danach nassgeschwitzt in die Kasse und immer schön freundlich,dann Schnittpaletten auspacken und irgendwann so gegen 13Uhr hast du Pause denn du hast ja um 13.30 Schluss.!Schaffst du das nicht hast du irgendwann mal selbst gekündigt oder du wirst gekündigt.Du bist als Azubi beim Aldi geschützt gewesen du hast doch garnicht alles mitbekommen.Ich wette das genügend Aldimitarbeiter nur darauf warten das Verdi sich für die genauso Stark machen wie für den Lidl.Hattest Du eine Bereichsleiterin oder einen Bereichsleiter?

@Verdimitarbeiter
Ihr wisst doch ganz genau wie es beim Aldi läuft, warum passiert da nichts.Langjährige Mitarbeiter werden rausgeekelt und gegen neue ausgetaucht.Ja Neue fragen nicht sie arbeiten arbeiten und arbeiten!

unbekannt . Donnerstag 14. April 2005 19:24

Lidl Mitarbeiter

ich arbeite seit 2 Jahren bei Lidl und ich kann von meiner Seite aus nur sagen, so wie Ihr es darstellt ist es noch harmlos. Meine 2 Kollegen und meine Chefin lieben es Leute fertig zu machen. Sie haben bereits 2 Mitarbeiterinen so gemobbt, dass Sie freiwillig gegangen sind. Nun bin ich an der Reihe. Wegen jeder Kleinigkeit wird man angeschrien runter gemacht und behandelt wie der letzte Dreck.
Selbst eine Aussprache hat da nichts bewirkt jetzt ist es noch schlimmer.
Ich kann nachts nicht mehr schlafen vor Angst was morgen wieder passiert. Ich weiß wirklich nicht wie lange ich das bei LIDL noch aushalte. Von Mitarbeiterführung haben noch nicht viel gehört!!!!!!!!!!!!!!!! Aber jeder ist ersetztbar.

Hoernchen1981 . Freitag 15. April 2005 10:50

Bin jetzt seid 6Wochen krank und habe richtige Angst irgendwann wieder zur Arbeit zu gehen. Mein Chef rief ich an und interessierte sich irgendwie garnicht mehr auf mein Anruf.
eigentlich ist die sache gegessen mit dem Einzelhandel( Lendenwirbel ist kaputt und zwei Wirbel sind mit angegriffen
Ab wann kann mich Lidl kündigen?

Schleckermäulchen . Freitag 15. April 2005 16:00

Hallo Johnfhh, Hallo Carmen,
die einzigen, die ihr Pseudonym ändern sollten sind Sie: in "LOHNSCHREIBER"!
Nennen sie Orte und Namen, wo NACHVOLL ZIEHBAR all das eingehalten wird, was Sie behaupten. Würde es stimmen, was Sie sagen, müßte es hunderte LIDL- Betriebs räte geben. Hätten sie Recht, müßten Sie mit größter Erfolgsaussicht ver.di verklagen können - und LIDL hätte die beste Reklame, die sich denken läßt. Sie können nur Dreck werfen - wo sind denn die Informationen, die sie geben wollen? Ihre Tonlage und Wor twahl bestätigen doch die Aussagen der anderen. Alle schwach und faul? Man muß schon das Gemüt Fleischerhundes haben, um so drauf zu sein.
Ich habe mit Freuden festgestellt, welche Wirkung das ausdrucken und verteilen Ihrer
Beiträge auslöst ... plötzlich kennt jeder jem anden, der Lidl-geschädigt ist. Und spannen d ist, wenn selbst ver.di -Gegner feststellen, dass das, was Sie Lohnschreiber loslassen, die Notwendigkeit (!) offenlegt, sich zu beteil igen. DANKE FÜR IHRE ZUARBEIT!

Und Carmen, wer sagt denn, dass ich abge brochen habe...
Und OK ist an Ihrer Einstellung Überhaupt nichts.

All denen, die ANGST haben, kann ich nur raten, zu ver.di zu gehen. Die Leute, die ich in den letzten Tagen kennengelernt habe,
haben wenigstens Anstand am Leib. Und Meine Fragen wurden vernünftig beantwor tet.

lisa . Freitag 15. April 2005 16:13

JONFHH,
das ist doch die gute alte Lidl-Art: Menschen angreifen, beleidigen, abwerten, ängstigen, lügen und immer noch eins drauf. So sind sie. Das soll Führung sein? So viel kann man gar nicht essen, wie man kotzen muß. Gut, das man Sie durchschaut. Was bin ich froh, da weg zu sein. Ein Jahr kaputtgespielt wor den nach allen Regeln der Kunst. Ich kann allen nur sagen: zu ver.di gehen, das sind die einzigen, die sich für uns interessieren und helfen. Was in dem Buch steht, ist wahr.

Und Menschen, die hier das Gegenteil sagen , gehören zu den Schindern. Schämt Euch

Jonfhh . Freitag 15. April 2005 19:48

@ Schleckermäulchen
Es ist wirklich faszinierend wie sie Selbstlos und ohne Eigeninteresse (wer es glaubt!), das erfogreiche Unternehmen Lidl kaputtreden wollen. Eines vorweg, es wird Ihnen nicht gelingen, weil die meisten Menschen, Sie und ihre Mitstreiter längst durchschaut haben. Denn was Fakten betrifft, sind sie diejenige, die wirklich noch überhaupt keine erbracht hat. Mit beleidigenden Äusserungen und völlig verwirrten Mutmassungen werden Sie gar nichts erreichen.
Zum Thema kostenlose Werbung durch meine Äusserungen, nur eines. Warten Sie doch einfach einmal die neuen Lidl Umsatz- und Bilanzstatistiken ab und lesen sie daran einmal ab, wieviel Menschen Ihnen und Verdi überhaupt noch glauben schenken. Ich für meinen Teil, stehe an der Basis und erlebe tagtäglich glückliche MitarbeitrInnen, die stolz sind, in einem so erfolgsorientierten Unternehmen zu arbeiten. Das werden sie vermutlich aber gar nicht mitbekommen, weil Ihnen schon längst derBezug zur Basis verloren gegangen ist.

Carmen . Freitag 15. April 2005 22:09

@Schleckermäulchen
Du bist ja immer noch frustriert?Hörmal wenn du solche Probleme beim Arbeiten hast brauchst du doch nur in die Gewerkschaft einzutreten.Macht das doch es ist so einfach und du kannst dann bestimmt besser schlafen!Ich fühle mich beim Lidl wohl.Wahrscheinlich liegt es daran das wir in unserer Filiale miteinander reden können.Glaubst du wirklich das alle Filialverantwortliche gleich sind?Und noch was,beim Aldi sind alle Kassiererinen stundenmäßig gleich hoch bezahlt worden d.h. übertariflich.Ich habe beim Lidl angefangen und die andere Seite kennengelernt.Beim Lidl wird nicht jede gleich bezahlt d.h. eine Kollegin die nichts anderes macht auser zu Kassieren und ihre Possitionen bei gerade mal 32 hat, verdient mehr als andere die Verantwortung haben und sich die Hacken wund rennen.Ich beschwere mich nicht, denn das Arbeitsklima ist bei uns so gut ,das wir beim Arbeiten noch lachen.Jetzt frage ich mich,arbeitest du mit oder gegen dein Team?Denn wir sind ein Team und haben wir Probleme ,dann gehen wir zu unserem Chef.Es gibt allerdings auch Menschen die mit nichts zufrieden sind.
Zum Schluss noch ich schreibe meinen Namen immer hin und steh zu dem was ich schreibe.Was ist mit DIR? Nur Mut!Immerhin hast du noch einen Kreuzug gegen Lidl und die Albrechtbrüder vor.Nicht meckern!Handeln!


gez. Lohnschreiber

Moonshine . Samstag 16. April 2005 08:56

Ich für meinen Teil, stehe an der Basis und erlebe tagtäglich glückliche MitarbeitrInnen, die stolz sind, in einem so erfolgsorientierten Unternehmen zu arbeiten.

Das ist ja der Hohn schlechthin...

Agnes Schreieder, ver.di . Sonntag 17. April 2005 13:57

In über 2 500 Lidl-Filialen in Deutschland gibt es derzeit in gerade einmal acht (8 !) Filialen gewählte Betriebsräte. Rund 35 000 Beschäftigte in Lidl-Filialen haben keine Arbeitnehmervertretung. Die gesetzlich vorgesehenen Mitbestimmungsrechte fallen überall, wo es keine Betriebsräte gibt, ersatzlos weg. Auch in den bundesweit knapp 30 Lidl-Lägern gibt es nur bei rund der Hälfte Betriebsräte. Die Unternehmensleitung hat bislang an vielen Orten die Wahl von Betriebsräten aktiv und gezielt verhindert.

Leistungen für Beschäftigte wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, tarifliche Stundenlöhne und Spätöffnungszuschläge hat ver.di in den Einzelhandels-Tarifverträgen für ihre Mitglieder vereinbart. Betriebsräte können vor Ort überprüfen und sich dafür einsetzen, dass alle Zeiten erfasst werden und damit die Beschäftigten auch tatsächlich nach Tarif bezahlt werden.

Allerdings hat die Lidl-Konzernleitung inzwischen in allen Lägern die LKW-Fahrer ausgegliedert und an Speditionen und Fremdfirmen übergeben. Die Fahrer erhalten grundsätzlich bei ihren neuen Arbeitgebern keine Einzelhandels-Tarife mehr. Die Ansprüche der Beschäftigten wurden durch die Ausgliederung erheblich reduziert.

ver.di will in der Lidl-Kampagne die Beschäftigten bei der Wahl von Betriebsräten unterstützen und damit dazu beitragen, dass die Beschäftigten mitbestimmen können und ihre tariflichen Ansprüche auch tatsächlich erhalten.

Anmerkung . Sonntag 17. April 2005 14:15

erfolgreiche Firmen wie Aldi und Lidl lehnen es strikt ab mit Gewerkschaften zusammenzuarbeiten und schaffe fast tägliche neue Arbeitsplätze!!
Opel und Karstadt sind sehr stark gewerkschaftlich organisiert und bauen täglich Arbeitsplätze ab!!
Was lernen wir daraus?? Gründet Betriebsräte bei Aldi und Lidl, damit es Deutschland noch besser geht und wir dann vielleicht bald die 6Mio Arbeitslosengrenze schaffen!!!
GO VERDI GO!!!!!

Jonfhh . Sonntag 17. April 2005 14:38

Sehr richtig@ Anmerkung!
@ Verdi.
Sie wollen ja wohl nicht ernsthaft behaubten, wie im Weblog von Frau Schreieder am 17.04.05 angedeutet, dass Lidl die vertraglich vereinbarten Vergütungen nicht korrekt abrechnet. Die Stundenlisten in den Filialen sind vollkommen transparent und jeder Mitarbeiter trägt sie selbst ein. Am Monatsende unterschreibt er die komplette Stundenliste dann auch noch. Das soll keine ausreichende Transparenz sein? Sie scheinen wahrhaftig in einem Paralleluniversum zu Leben. Bei Lidl braucht man keine Betriebsräte und erst recht nicht Verdi (So ganz kostenlos ist Verdi für die Mitglieder ja dann doch nicht), um fair miteinander umzugehen.

Thomas Bürklin . Sonntag 17. April 2005 17:53

Gut, Verdi! Es ist an der Zeit, nicht länger in anonymer Form über die Täter zu reden, sondern sie klar und deutlich beim Namen zu nennen. Wenn ich richtig informiert bin, sitzt auch Anton Schlecker im Lidl-Vorstand, das erklärt die deckungs-gleiche Philosopie im Umgang mit den Arbeitnehmern. Ich bin stolz, Verdi-Mitglied zu sein, weil meine Gewerkschaft die Mißverhältnisse offensiv angeht - in anderen Gewerkschaften redet man nur darüber. Weiter so !!!

weblog-Admin . Montag 18. April 2005 15:40

Dies ist ein guter Kommentar, um DIESE Diskussion an DIESER Stelle zu schließen!

Da wir sehr viele neue Artikel im Weblog haben, die zu weiteren Diskussionen oder Erfahrungsberichten einladen, möchte ich alle Besucher bitten, dort ihre Kommentare zu schreiben.

Es wird sonst zu unübersichtlich! Wir freuen uns über weitere zahlreiche Meinungen und Informationen!

Es macht Spass mit euch zu 'bloggen'!