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Lidl lohnt sich?
Hallo Leute, ich habe mir jetzt mal diese ganzen Kommentare durchgelesen und kann nur lachen. Ihr schimpft und schimpft. Warum kündigt ihr nicht?Ich weiter...
Sandra
12. 04. 18:22

Lidl lohnt sich?
also definitiv unter 10 euro!! war in beiden läden beschäftigt gewesen.unbezahlte überstd. und bei edeka gibt es statt weihnachtsgeld,anwesenheitspräm weiter...
lidl lohnt sich!!!!
9. 04. 17:41

Lidl lohnt sich?
huhu, kann jemand etwas über die Löhne bei zB Edeka bzw Rewe sagen ? Bin gelehrnte Einzelhandelskauffrau mit nun 5 Jahren Berufserfahrung. Kann i weiter...
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Lidl lohnt sich?
@ fotorollo -@alleinunterhalter u.a. einige Unterschiede gibt’s schon noch ! --------->>>> ganz aktuell! Erste offizielle Klage in Deutschlan weiter...
m.i.o.
8. 04. 11:07

Lidl lohnt sich?
Das ist doch überall das gleiche Theater. Gewinnmaximierung der Konzerne mit scheinheiligen Argumenten wie Wirtschaftskrise, Umsatzrückgänge etc etc. weiter...
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Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Würde mich ja wirklich interessieren, ob Lidl die angekündigten Massnahmen wirklich umgesetzt hat. Ich habe bei Lidl mehrfach als Alleinunterhalter weiter...
Alleinunterhalter
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Interessanter Spot, regt zum Nachdenken an. weiter...
Haarentfernung
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Kein Greenpeace-Magazin mehr bei Lidl
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shijin
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Lidl lohnt sich?
Nur weil sie dich 2 jahre haben frühschicht machen lassen,wirst du ihnen ewig dankbar sein.Du wirst immer da sein wenn sie Dich brauchen,auch wenn sie weiter...
Sonne28
28. 03. 21:07

Lidl lohnt sich?
@ Sonne28 Das hast du doch in jeder Branche,das ist doch nicht nur bei Lidl so..........das ist das was mich immer so aufregt.Ich bin froh so einen ... weiter...
Ela
28. 03. 20:33

Lidl lohnt sich?
@ Alice, solche (oder andere) Schweinereien sind mittlerweile in fast jedem Discount-Einzelhandelsbetrieb an der Tagesordnung. Natürlich habt ihr e weiter...
Elke
28. 03. 20:25

Lidl lohnt sich?
Hallo und einen schönen Sonntag. Dat is ja n Ding; bei Lidl hat man über 13 Euro Stundenlohn??? Das ist ja richtig viel Geld!!! Also ich als Minijobbe weiter...
Alice
28. 03. 20:10

Lidl lohnt sich?
Naja also so kann man das nun wirklich nicht sehen!Da unterstellst Du aber vielen ganz schöne Sachen?Es ist doch lediglich ur so,das mann für die 13 e weiter...
Sonne28
28. 03. 18:54

Lidl lohnt sich?
An die Leute Die gegen Lidl schimpfen!!! Ihr habt doch alle einen Knall,sagt mir mal wo man als Frau einen Std. Lohn von 13,29 bekommt? Das man dafür weiter...
Ela
27. 03. 20:15

Lidl lohnt sich?
Hallo Kollegen, ich habe mit Interesse die Kommentare der Ernstings family Verkäuferinnen im "Lidl Schwarzbuch" gelesen. Auch ich bin dort als Verkäu weiter...
Alice
26. 03. 17:48

Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Grüsse aus NRW weiter...
Hamsterkäfig
25. 03. 22:03

Lidl lohnt sich?
@ Lidl Teilzeit zu Deiner Frage –man könnte tatsächlich meinen das ist nicht erlaubt- aber durchaus bei Lidl/Kaufland und Co. nicht unüblich. Der A weiter...
m.i.o.
24. 03. 19:54

Lidl lohnt sich?
Da sich ja hier sicherlich einige Mitarbeiter von LIDL befinden, wäre ich froh, wenn jemand mir auf meine Frage antworten könnte. Mich würde interessi weiter...
LIDL_Teilzeit
24. 03. 15:05

Lidl lohnt sich?
@ lidllove Toll - Dein Kommentar. ach übrigens.... zu Deiner Info! Deutschland ganz unten -------> http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu weiter...
m.i.o.
24. 03. 14:28

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Bernd Steinmann

Was ist so besonders an Lidl?

Interview zum Schwarz-Buch

Frage: Warum hat ver.di ein Schwarz-Buch Lidl veröffentlicht und kein Schwarz-Buch Aldi?

Antwort: Lidl ist ein besonders krasses Beispiel dafür, dass die meisten Discounter das Verkaufspersonal gnadenlos ausnutzen. Aldi nehmen wir uns als nächstes vor...

Frage: Was ist besonders schlimm?

Antwort: Das Klima der Angst, das von den vorgesetzten Verkaufsleitern geschürt wird. Die Bespitzelung bei so genannten Spätkontrollen, die mindestens einmal in der Woche stattfinden und wo sogar die PKWs der Beschäftigten kontrolliert werden, stellt sämtliche Lidl-Beschäftigte ständig unter einen generellen Diebstahlsverdacht.

Auffällig ist die gnadenlose Arbeitshetze an den Kassen und bei der Verräumung von Waren. Die Tatsache, dass wir niemanden gefunden haben, der/die seine Pausen-zeiten richtig in Anspruch nehmen kann, spricht für sich. Unbezahlte Mehrarbeit ist bei Lidl auch vor und nach der Ladenöffnung verbreitet, obwohl es von Zeit zu Zeit Anweisungen gibt, alle Überstunden aufzuschreiben. Nach unseren Erkenntnissen ist unbezahlte Mehrarbeit keinesfalls eine Ausnahmeerscheinung.

Besonders schlimm ist auch die Tatsache, dass langjährige Beschäftigte offenbar systematisch herausgedrängt werden, weil sie zu teuer geworden sind, und durch billigeres Personal (ungelernte Teilzeitkräfte und Mini-Jobber) ersetzt werden.

Frage: Wie repräsentativ ist die Darstellung im Schwarz-Buch?

Antwort: Wir haben mit weit über hundert Beschäftigten Gespräche geführt bzw. haben Informationen auf dem elektronischen bzw. traditionellen Postweg bekommen. Mehrere der Gesprächspartner waren Verkaufsleiter, also jeweils für 5 bis 6 Filialen zuständig. Viele unserer Zeugen waren als Springer eingesetzt. Das heißt sie haben in unterschiedlichen Läden gearbeitet – immer dort, wo gerade Not am “Mann” war. Auch die Filalleiter/innen, die uns Auskunft gaben, haben in der Einarbeitungszeit mehrere Filialen kennengelernt. Wir haben hochgerechnet, dass wir bei den Recherchen Details aus etwa 200 bis 250 Lidl-Filialen zwischen Kiel und München erfahren haben.

Frage: Warum kommen die meisten Zeugen/Zeuginnen nur anonym zu Wort?

Antwort: Die ehemaligen Lidl-Beschäftigten haben oft Vereinbarungen unterzeichnet, in denen mit Vertragsstrafen gedroht wird, falls sie über Details aus ihrem Berufsleben be-richten. Die noch bei Lidl tätigen Zeugen wären nicht mehr lange dort, wenn wir ihre Identität offenbaren würden.

Frage: Wie lässt sich charakterisieren, was Sie als System Lidl bezeichnen?

Antwort:Das System Lidl ist nach unseren Recherchen auf Angst und zum Teil unmenschlicher Arbeitshetze aufgebaut. Wir haben viele Zeugen gefunden, die bestätigen, dass unbequeme Leute gezielt aufs Korn genommen werden: Das geschieht über Test-käufe oder auch Versetzungen in recht weit enfernte Filialen. Bei Testkäufen werden nach übereinstimmenden Zeugenaussagen manchmal sogar Kolleginnen aus ande-ren Filialen eingesetzt. Das ist besonders perfide. Dann gibt es auch die Methode, Frauen mit einem recht langen Arbeitsweg kurzfristig nur für 4 Stunden einzusetzen bzw. sie sehr kurzfristig für Samstagsarbeit einzuplanen. Unbequem sind Leute, die das einfordern, was ihnen zusteht oder sich kritisch zu den Arbeitsbedingungen äu-ßern. Zum System Lidl gehört die noch immer extrem gewerkschafts- und betriebsratsfeindliche Unternehmenspolitik.


Frage: Lidl behauptet, wenn Überstunden nicht bezahlt würden, seien das nur Einzelfälle...

Antwort:Wir wissen, dass es von Zeit zu Zeit Anweisungen gibt, alle Überstunden aufzu-schreiben. Dies sind nach Zeugenaussagen Reaktionen auf die öffentliche Kritik von ver.di. Diese Anweisungen haben nach unseren Erkenntnissen aber nicht lange Be-stand, weil sie immer wieder ganz schnell an der inneren Logik des Systems Lidl scheitern.

Frage: Wie ist das zu verstehen?

Antwort: Die Vertriebsleitungen in den einzelnen Lidl-Vertriebsgesellschaften (etwa 20 mit jeweils 120 bis 150 Filialen) üben ständigen Druck auf die Verkaufsleiter aus, mit mög-lichst wenig Personal möglichst hohen Umsatz zu machen. Das unterscheidet sich erst einmal nicht von anderen Discountern, doch die Härte, mit der dieses Ziel reali-siert wird, ist nach unseren Informationen extrem.

Die Verkaufsleiter stehen in harter Konkurrenz zueinander, eine möglichst hohe Kennziffer für die Nettoleistung pro Verkaufsbezirk bzw. pro einzelner Filiale zu erreichen. (Die Nettoleistung ergibt sich, wenn man den Monatsumsatz durch die Zahl der verbrauchten Mitarbeiterstunden teilt). Das heißt, die Kennziffer für die Nettoleistung ist um so höher je weniger Stunden eingesetzt bzw. tatsächlich abgerechnet werden.

Die Verkaufsleiter, bei denen die Fluktuation übrigens sehr hoch ist, geben den Druck ihrerseits an die Filialbeschäftigten einschließlich der Filialleiter/innen weiter.

Wir haben keinen Lidl-Beschäftigten gefunden, der seine Pausen richtig machen kann. Viele leisten vor und nach Ladenöffnung unbezahlte Arbeit. Das trifft auch ganz besonders für die Filialleitungen zu. Dabei kann es sich um Minuten handeln oder auch um Stunden. Es gibt Produktivitätsvorgaben (Nettoleistung) die nur unter diesen Umständen zu schaffen sind.

Frage: Herr Gehrig hat in einem aktuellen Interview die Vorwürfe von ver.di zurückgewiesen....

Antwort:Es mag ja sein, dass Herr Gehrig viel von Betriebswirtschaft versteht, aber von Men-schenführung versteht er offensichtlich nichts. Das System Lidl beruht nach unseren Erkenntnissen auf Angst und gnadenloser Arbeitshetze: Pausen können nur bruchteilhaft genommen werden. Die Arbeitsanforderungen können in vielen Filialen bei chronischer personeller Unterbesetzung nur durch so genannte freiwillige Vor- und Nacharbeiten geschafft werden.

12 Kommentare · Diesen Eintrag versenden · drucken

Andreas . Mittwoch 29. Dezember 2004 00:51

Nicht nur bei lidl und Aldi gibts so etwas!
Mobbing, Unterdrückung, Missachtung von Arbeitnehmerrechten.
Und -aufgepasst- bei einem "sozialen" Verein wie dem Deutschen Roten Kreuz. Im speziellen Fall hier beim DRK Ortsverein Schwelm.
Betriebrsat wird behindert, geblockt und die Betriebsratmitglieder gemobbt, wo es nur geht. Die Mitarbeiter werden "sektenähnlich" vom Arbeitgeber "eingenordet" und eingeschüchtert.
Mal nachsehen, solange es noch geht: http://www.drk-betriebsrat.net

Anonymous . Mittwoch 29. Dezember 2004 14:04

Bei der Rewe Wiesloch werden Mitarbeiter, die krank waren, "gebeten" den Krankenschein zu zerreißen und dafür Resturlaub zu nehmen. Und das obwohl nur wenige (drei) Krankentage in diesem Jahr vorlagen!
Bei großen Softwarefimen in Deutschland gibt es nicht einmal einen Betriebsrat, somit kann die Geschäftsleitung mit den Leuten umgehen wie es ihr gerade taktisch in den Sinn paßt. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sind "ratlos" bzw. "kritiklos". Und die Top-Manager bewirken perspektivenlose und innovationslose, rein gewinntaktische Entscheidungen und haben jeglichen sozialen/menschlichen/und auch unternehmerischen Bezug zur Wirklichkeit verloren.
Das sind keine schönen Auswirkungen der allseits hoch gepriesenen "Globalisierung".
Helmut Schmidt hat schon Recht mit der Bedrohung der Gesellschaft durch global agierende Unternehmen.

Simon Eichenauer . Mittwoch 29. Dezember 2004 14:24

Ich bin alles andere als ein Verdi-Fan, aber die Schwarzbuch-Aktion hat mich doch beeindruckt. Ich persönlich habe in den letzten Tagen einmal darauf geachtet, wie die Angestellten in verschiedenen Supermärkten auf mich wirkten. Bei Lidl, aber auch bei Aldi und Netto, sahen sie meistens müde und gestresst aus. Am besten dagegen haben sie mir beim Superspar um die Ecke gefallen. Der ist zwar teurer, aber die Leute sind nett und lachen oft, weswegen ich erstmal nur noch dort einkaufe.

Heidi . Mittwoch 29. Dezember 2004 15:23

Auch in Elektronikmärkten (z. B. Expert-Tevi-Markt) herrschen menschenunwürdige Zustände: unbezahlte Überstunden sind an der Tagesordnung, freie Tage werden regelmäßig ersatzlos gestrichen, Mitarbeiter werden täglich kontrolliert (Testkäufer, Taschenkontrollen, Abhören von Kundengesprächen), Urlaub wird nicht genehmigt und verfällt deshalb, usw.
Betriebsrat gibt es auch nicht, da die Mitarbeiter so eingeschüchtert sind und sich niemand etwas sagen traut. Haben alle Angst um ihre Arbeitsplätze!

Volker . Donnerstag 30. Dezember 2004 13:19

Ich meine es liegt immer an allen Beteiligten, ob sie auch von harten und notwendigen Massnahmen betroffen sind. Auch in der Person der Vorgesetzten, wer die Vorgaben hier nicht einhält (Bezahlung aller geleisteten Stunden, Ehrlichkeit usw.) hat auch hier in seiner Funktion als Verkaufs- oder Vertriebsleiter nichts verloren.
Wer Vorgaben einhält und ehrlich ist hat auch nichts zu befürchten und kann einen guten und annerkannten Job machen, sei es als Verkäufer/-in, Filialverantwortliche/-r oder Führungskraft. Die geschilderten Berichte kommen m.E. von Leuten, von denen sich das Unternehmen aus guten Gründen getrennt hat (Waren alle immer ehrlich, pünktlich, fleissig?).
Leider habe ich in der Vergangeheit und in der Gegenwart oft genug erlebt, was mit Firmen passiert, in denen es keine eindeutigen Vorgaben gibt, nur unzureichende Leistungen erbracht werden und in denen die Mitarbeiter die eigene Firma beklauen, wo es nur geht und somit die Existenz aller Arbeitsplätze riskieren.
Es bleibt zu wünschen, dass einige Firmen aufwachen und notwendige Schritte einleiten, die es bei Lidl, Aldi und in anderen Unternehmen gibt (beileibe aber nicht alle). Diese Firmen sind schließlich nicht umsonst so erfolgreich und dies nicht nur "auf dem Rücken ihrer armen Beschäftigten", schließlich geben sie allen Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz, wer dies nicht möchte, braucht einen Arbeitsplatz bei diesem Firmen auch nicht zu wählen.

Wolfgang aus Berlin . Donnerstag 30. Dezember 2004 18:41

Also, wenn ich das hier lese wird mir fast schlecht. Was für einer Gehirnwäsche muss man sich unterzogen haben um so eine Einstellung zu vertreten? Sicher, monitär sind das bestimmt alles sehr erfolgreiche Unternehmen, aber verdient hat ja wohl nur ein kleiner Teil. Die Brüder Allbrecht(ALDI) zum Beispiel. Milliarden über Milliarden haben sie auf dem Rücken anderer verdient. Mir wird schon wieder schlecht.....

max . Donnerstag 30. Dezember 2004 18:54

....klar, aber selber bei Aldi einkaufen gehen!!!

Wolfgang aus Berlin . Donnerstag 30. Dezember 2004 19:00

Lieber Max,
ich war noch nie im Aldi einkaufen und darauf bin ich auch ein bischen stolz. ;)

mursk . Donnerstag 30. Dezember 2004 22:29

Na ja, ob die Beschäftigten bei Lidl & Co. einen unbedingt "sicheren" Arbeitsplatz innehalten, das wage ich mal (nach all den bekanntgewordenen Details) für dahingestellt. Das ist ja wohl *etwas* weit hergeholt!

Stimmt, "die Unternehmen sind nicht umsonst so erfolgreich". Weswegen ist wohl überhaupt irgendein Unternehmen erfolgreich?
Vielleicht, weil möglichst viel Profit erzielt wird? Es bedarf schon einer gehörigen Portion Ignoranz, diese Tatsachen mal eben so auszublenden. Wenn ein Produkt bei Lidl 39 Cent kostet, dann doch bekanntermaßen nur, weil in die ganze Produktionskette (vom Landwirt bis zur Veredlung des Produktes) kaum Geld investiert wurde *und* weil die Filiale mit einer Hand voll Leute auskommen muss. Weil die Beschäftigten 40 Artikel pro Minute über den Scanner ziehen müssen (probieren Sie das mal, Herr "Volker") und das bitte sechs Stunden *am Stück*. Weil das Personal alle Jobs alleine bewältigt. Sehr effizient. Vom Reinigen der Toiletten bis zum Auspacken 2 Meter hochbepackten Europalletten & dem Kassieren. Alles machen die selben drei bis vier Männecken. Super. Und das alles zu einem grandiosen Spitzenlohn. Am Rande darf ich hier erwähnen, dass einige KollegInnen nach Dienstende (21-22 h) noch zu ihren zweiten Jobs antreten dürfen: Z.B. an Tankstellen putzen. Denn nur mit zwei Jobs können viele KollegInnen ihren Lebensunterhalt erst bestreiten. Verhältnisse wie bislang nur aus den USA bekannt...

Die Leute, die jetzt sagen, dass das "notwendig" ist, denen kann ich leider nur noch mein leises Beileid ausprechen - diese Leute belügen sich selbst. Schade eigentlich.
Ich habe selbst habe diesen Job gewählt. "Freiwillig" - denn was ist die Alternative? Völlig zu verarmen? Tolle Alternative.

"Herr Volker" aber hat bestimmt den totalen Durchbick und weiß, wo es im Leben lang geht... *gääääähn*

quote . Dienstag 4. Januar 2005 17:46

ich arbeite beim media markt
und was lese kommt mir sehr bekannt vor:
die mms die ich kenne haben keinen betriebsrat - vor weihnachten (zwischen Nov und Dez) sind bei
uns in der filiale 4 leute entlassen worden:
2 leute weil sie krank wurden
einer weil er nach weihnachtsgeld gefragt
hat und eine dame weil sie zuwenig stunden hatte (+ 2 kassenkraefte) (bei unter 40 angestellten)
den kollegen wurde der nichtraucherraum
abgeschlossen.
uns wurde anfang november ein aenderungsvertrag aufgtischt bei dem wir auf unser ueberstunden verzichten mussten und wegen inventur und weihnnachtsgeschaeft mussten wir vollschicht (9.30-20.00) seit november arbeiten, teilweise ohne freien tag.

Jens Müller . Donnerstag 6. Januar 2005 22:19

Ich wäre sehr interessiert daran, mal insgesamt eine Übersicht zu bekommen, wie es bei den einzelnen Handelsunternehmen (aber auch den Herstellern) mit Arbeitnehmerrechten aussieht.

Äußerst notwendig wäre ja wohl auch ein "Schwarzbuch" Schlecker ...

Die Stiftung Warentest hat übrigens in ihrem neuen Test von Räucherlachs die Übernahme sozialer Verantwortung durch die Züchter bewertet - hoffentlich macht das Schule! Der Stiftung Warentest werden wohl noch mehr Leute vertrauen als ver.di.

k . Donnerstag 27. Januar 2005 16:01

Es gibt ja nicht nur aldi lidl oder schlecker auch andere firmen wie zb norma dort ist es auch nicht einfach zu arbeiten.viele stunden werden nicht bezahlt jeden monat ist eine inventur und sie sind froh wenn sie vor 11 uhr zu hause sind denn man muss ja den anderen tag wieder um 6 uhr anfangen.