DIE SENDUNG ZUR ARBEIT
Neueste Kommentare

Lidl lohnt sich?
Hallo Leute, ich habe mir jetzt mal diese ganzen Kommentare durchgelesen und kann nur lachen. Ihr schimpft und schimpft. Warum kündigt ihr nicht?Ich weiter...
Sandra
12. 04. 18:22

Lidl lohnt sich?
also definitiv unter 10 euro!! war in beiden läden beschäftigt gewesen.unbezahlte überstd. und bei edeka gibt es statt weihnachtsgeld,anwesenheitspräm weiter...
lidl lohnt sich!!!!
9. 04. 17:41

Lidl lohnt sich?
huhu, kann jemand etwas über die Löhne bei zB Edeka bzw Rewe sagen ? Bin gelehrnte Einzelhandelskauffrau mit nun 5 Jahren Berufserfahrung. Kann i weiter...
Uschmusch
8. 04. 13:31

KINO-SPOT: KLAR ZUR WAHL!
Interessant. weiter...
Cuperose
8. 04. 11:40

Lidl lohnt sich?
@ fotorollo -@alleinunterhalter u.a. einige Unterschiede gibt’s schon noch ! --------->>>> ganz aktuell! Erste offizielle Klage in Deutschlan weiter...
m.i.o.
8. 04. 11:07

Lidl lohnt sich?
Das ist doch überall das gleiche Theater. Gewinnmaximierung der Konzerne mit scheinheiligen Argumenten wie Wirtschaftskrise, Umsatzrückgänge etc etc. weiter...
foto roLlo
8. 04. 08:51

Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Würde mich ja wirklich interessieren, ob Lidl die angekündigten Massnahmen wirklich umgesetzt hat. Ich habe bei Lidl mehrfach als Alleinunterhalter weiter...
Alleinunterhalter
30. 03. 21:51

KINO-SPOT: KLAR ZUR WAHL!
Interessanter Spot, regt zum Nachdenken an. weiter...
Haarentfernung
30. 03. 16:01

Kein Greenpeace-Magazin mehr bei Lidl
replica bags weiter...
shijin
30. 03. 10:48

Lidl lohnt sich?
Nur weil sie dich 2 jahre haben frühschicht machen lassen,wirst du ihnen ewig dankbar sein.Du wirst immer da sein wenn sie Dich brauchen,auch wenn sie weiter...
Sonne28
28. 03. 21:07

Lidl lohnt sich?
@ Sonne28 Das hast du doch in jeder Branche,das ist doch nicht nur bei Lidl so..........das ist das was mich immer so aufregt.Ich bin froh so einen ... weiter...
Ela
28. 03. 20:33

Lidl lohnt sich?
@ Alice, solche (oder andere) Schweinereien sind mittlerweile in fast jedem Discount-Einzelhandelsbetrieb an der Tagesordnung. Natürlich habt ihr e weiter...
Elke
28. 03. 20:25

Lidl lohnt sich?
Hallo und einen schönen Sonntag. Dat is ja n Ding; bei Lidl hat man über 13 Euro Stundenlohn??? Das ist ja richtig viel Geld!!! Also ich als Minijobbe weiter...
Alice
28. 03. 20:10

Lidl lohnt sich?
Naja also so kann man das nun wirklich nicht sehen!Da unterstellst Du aber vielen ganz schöne Sachen?Es ist doch lediglich ur so,das mann für die 13 e weiter...
Sonne28
28. 03. 18:54

Lidl lohnt sich?
An die Leute Die gegen Lidl schimpfen!!! Ihr habt doch alle einen Knall,sagt mir mal wo man als Frau einen Std. Lohn von 13,29 bekommt? Das man dafür weiter...
Ela
27. 03. 20:15

Lidl lohnt sich?
Hallo Kollegen, ich habe mit Interesse die Kommentare der Ernstings family Verkäuferinnen im "Lidl Schwarzbuch" gelesen. Auch ich bin dort als Verkäu weiter...
Alice
26. 03. 17:48

Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Grüsse aus NRW weiter...
Hamsterkäfig
25. 03. 22:03

Lidl lohnt sich?
@ Lidl Teilzeit zu Deiner Frage –man könnte tatsächlich meinen das ist nicht erlaubt- aber durchaus bei Lidl/Kaufland und Co. nicht unüblich. Der A weiter...
m.i.o.
24. 03. 19:54

Lidl lohnt sich?
Da sich ja hier sicherlich einige Mitarbeiter von LIDL befinden, wäre ich froh, wenn jemand mir auf meine Frage antworten könnte. Mich würde interessi weiter...
LIDL_Teilzeit
24. 03. 15:05

Lidl lohnt sich?
@ lidllove Toll - Dein Kommentar. ach übrigens.... zu Deiner Info! Deutschland ganz unten -------> http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu weiter...
m.i.o.
24. 03. 14:28

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zum Thema AKTIONEN

Einladung zum Arbeitnehmer-Gottesdienst in München

Arbeitnehmer-Gottesdienst_02.jpg Arbeitnehmer-Gottesdienst_03.jpg

Fotos (ergänzt am 09.12.05): ver.di München

Die katholische Betriebsseelsorge und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) laden gemeinsam mit ver.di zu einem ökumenischen Arbeitnehmer-Gottesdienst ein:
"Die Würde des Menschen darf nicht vor den Türen eines Betriebes enden. Doch die Realität der Arbeitswelt sieht oft anders aus: Immer häufiger werden Beschäftigte ausgenutzt, unter enormen Leistungsdruck gesetzt, miserabel bezahlt, an der Wahl eines Betriebsrats gehindert oder grundlos gekündigt. Der Arbeitnehmer-Gottesdienst soll diese brennenden Probleme aufgreifen und die Möglichkeit bieten, Sorgen zu artikulieren. Die Veranstaltung richtet sich an alle Münchnerinnen und Münchner, die das Thema betrifft oder berührt – egal welcher Konfession sie angehören."

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 30. November, um 18 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in der Pacellistr. 6, unweit des S- und U-Bahnhofs Karlsplatz in der Münchner City.

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30.11.2005, 19:24
Doener ergänzt, dass auch Spiegel-Online über den Gottesdienst berichtet. Danke für diesen Hinweis! Ein sehr lesenswerter Artikel!

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zum Thema AKTIONEN

Einigungsstelle für Calw

In Calw bleibt es spannend: Die Einigungsstelle ist nun eingerichtet, zwei Sitzungstermine stehen fest. Am 29. und 30. November versuchen der Betriebsrat und die Lidl-Geschäftsführung, eine Einigung zu finden für die Beschäftigten der Ende September rechtswidrig geschlossenen Filiale in Calw. Verhandelt wird nicht nur ein Interessenausgleich, sondern auch ein Sozialplan für die Beschäftigten.

Für Lidl drängt die Zeit - am 8. November hat der Betriebsrrat vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart einen Vergleich mit Lidl geschlossen und bis Ende dieses Monats auf weitere Ordnungsgeldanträge verzichtet, danach könnte es teuer werden für Lidl. Bisher hat die Geschäftsleitung nach Aussage des stellvertretenden ver.di-Landesbezirksleiters Werner Wild noch keine Lösungsvorschläge gemacht.

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Bernd Steinmann

Hamann und Giese ausgezeichnet

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Foto: transit / v. Polentz

Die Otto Brenner Stiftung, die Stiftung der IG Metall, hat den Autor Andreas Hamann und die Autorin Gudrun Giese mit dem Preis für Neue Medien-Projekte ausgezeichnet. Die Otto Brenner Stiftung würdigt damit deren Recherche beim Schwarzbuch Lidl: "Die Jury hat sich für eine Berücksichtigung bei der Preisverleihung entschieden, weil mutig gegen Missstände angegangen wird, gründlich recherchiert wurde [...] und das Schwarzbuch Lidl inzwischen zu einer Art Referenzgröße für ähnliche Projekte geworden ist."

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zum Thema AKTIONEN

Lidl-Aktionswoche von Attac

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Das globalisierungskritische Netzwerk Attac setzt sich schon seit einiger Zeit mit Lidl auseinander. Vom 21. bis 26. November findet nun eine bundesweite Aktionswoche statt, in deren Rahmen Attac Kundinnen und Kunden des Discounters informieren und Druck auf den Konzern ausüben will.

Attac kritisiert, dass Lidl keine Auskunft über die Herkunft und Produktionsbedingungen seiner Produkte gibt. Die niedrigen Preise würden zu Lasten der Beschäftigten in den Herstellerländern ermöglicht, die unter schwersten Bedingungen ohne Arbeitsschutz und bei miserabler Bezahlung arbeiten müssten. Gleiches gelte auch für den Druck, den Lidl durch seine Marktmacht auf Hersteller in Deutschland ausübe.

Attac eröffnete die Aktionswoche bereits am 17. November mit einer Protestkundgebung vor der Firmenzentrale in Neckarsulm. Gemeinsam mit der Fair-Handelsorganisation BanaFair und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) demonstrierten sie gegen die Einkaufspolitik und die mangelnde Transparenz des Konzerns.

Am 19. November organisierten Attac-Aktivistinnen und -Aktivisten eine Protest- und Informationsveranstaltung voreiner Lidl-Filiale in München-Schwabing, an der sich auch der ver.di-Bezirk München beteiligte (siehe Fotos oben).

Pressemitteilung von attac zur Demo in Neckarsulm

Seiten zur Lidl-Kampagne von Attac, hier zuder Aktion in München
Fotos: attac München

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Bernd Steinmann

Arbeitsleben: Alle unter Kontrolle

"Ob Lidl, Schlecker oder Aldi - bei den Discountern regieren die Patriarchen. Und die Mitarbeiter dürfen nur eines: Funktionieren". So leitet Marcus Rohwetter seinen Bericht über die Praktiken der Discounter in den Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" ein. Rohwetter hat gut nachgefragt. Ein lesenswerter Artikel.
Zur Zeit, Ausgabe vom 17. November 2005

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zum Thema AKTIONEN

Die 100.000-Euro-Frage: Wer nicht zahlen muss, hat Recht?!

Fred freut sich in diesem Weblog, dass Lidl die Auseinandersetzung vor dem Landesarbeitsgericht Stuttgart sozusagen gewonnen habe, da das Unternehmen die 100.000 Euro Ordnungsgeld nicht zahlen müsse. Was Fred schreibt, ist leider nur die Hälfte der Tatsachen. Und deshalb sind die Schlüsse, die er daraus zieht, leider auch nicht richtig.

Es stimmt, dass Lidl die 100.000 Euro nicht zahlen muss. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Stuttgart entschieden. Allerdings muss Lidl nur deshalb nicht zahlen, weil das Arbeitsgericht Pforzheim offenbar eine Anhörung nicht durchgeführt hat. Das LAG Stuttgart hat seiner Entscheidung hinzugefügt, dass dem Grundsatz nach die Geldstrafe zu Recht verhängt worden sei.

Da Fred schreibt, dass es ihn gewundert hätte, wenn Lidl „für einen normalen betriebswirtschaftlichen Vorgang (der Schließung eines nicht tragbaren Standort)[...] zur Kasse gebeten worden wäre“, hier noch ein Hinweis: Lidl wurde nicht wegen der Schließung eines nicht tragbaren Standortes zur Kasse gebeten, sondern wegen des bislang nicht erfolgten Interessenausgleichs mit dem Betriebsrat – was aber in der Tat ein normaler betriebswirtschaftlicher Vorgang ist, den Lidl einfach mal ausgeklammert hat. Das dies nicht geht, belegen beide Entscheidungen – die aus Pforzheim und auch die des Landesarbeitsgerichts Stuttgart.

Zu Freds Darstellung, wer in Calw keinen Interessenausgleich angestrebt hat: Nicht die Belegschaft hat den Interessenausgleich abgelehnt (denn sie hat ihn gefordert und musste ihn vor Gericht erkämpfen), sondern Lidl. Die Geschäftsführung ist nicht auf Verhandlungsvorschläge eingegangen und hatte letzthin noch das Vermittlungsangebot von Herta Däubler-Gmelin abgelehnt.

Die Beschäftigten in Calw haben also sehr wohl in dieser gerichtlichen Auseinandersetzung Recht bekommen, mithin gewonnen. Wenn Lidl (und offenbar auch Fred) unter einem Interessenausgleich versteht, dass Beschäftigte ohne Verhandlung irgendwelche Versetzungsanordnungen unterschreiben sollen, wenn Lidl also gesetzliche Regelungen betrieblicher Mitbestimmung ignoriert, so geht diese Rechnung nicht auf.

Das Thema Calw ist mitnichten abgeschlossen, lieber Fred, auch wenn es Dich „nervt“. Sollte Lidl sich nicht bis Ende des Monats mit Gewerkschaft und Betriebsrat zusammensetzen und den Interessenausgleich verhandeln, könnte es noch mal bunt werden – und diesmal vielleicht auch richtig teuer für Lidl.

Interessant bleibt auch die Frage nach einem Ersatzstandort. Nur mal am Rande. Immerhin rollte der Euro ganz prächtig im Alten Bahnhof, und der Calwer Gemeinderat hatte im August die Baugenehmigung für das von Lidl erworbene Grundstück gegenüber der jetzigen Filiale ja schon fast in trockenen Tüchern – nur hatte Lidl es plötzlich nicht mehr so eilig. Und das, obwohl sich über 9000 Kunden für den Erhalt des Marktes in Calw ausgesprochen haben.

Fragen über Fragen – es bleibt spannend.

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zum Thema AKTIONEN

LAG Stuttgart bestätigt: Schließung in Calw rechtswidrig

Laden zu, Schlösser austauschen, Leute versetzen - so einfach, stellte sich die Lidl-Führungsriege vor, kann man eine unbequeme Belegschaft loswerden. Dass das ein bisschen zu einfach gedacht war, bekam Lidl am 8. November nun auch vom Landesarbeitsgericht Stuttgart bestätigt.

Schon im September hatte das Arbeitsgericht Pforzheim festgestellt, dass die Schließung der Filiale nicht rechtmäßig war, da es keinen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat gegeben hatte. Lidl hatte gegen diese Entscheidung Beschwerde eingereicht und musste heute vor dem Landesarbeitsgericht erkennen, damit keinen Erfolg zu haben. Deshalb zog Lidl die Beschwerde zurück und will sich jetzt doch mit dem Betriebsrat zu einem Interessenausgleich zusammenfinden und gegebenenfalls über einen Sozialplan verhandeln.

Der Betriebsrat erklärte sich in einem Vergleich bereit, bis Ende November keine weiteren Anträge auf Ordnungsgeld zu stellen, wenn Lidl bis dahin tatsächlich Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufnimmt. Die Belegschaft bleibt weiterhin freigestellt.

mehr dazu auf den Seiten von ver.di Baden-Württemberg zu Calw

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