Mittwoch 1. August 2007
zum Thema AKTIONEN
13 ehrenamtlich Aktive der Lidl-Kampagne führten am 27. Juli Aktionen vor insgesamt 4 Oldenburger Lidl-Filialen durch.
Die Aktivistinnen und Aktivisten hatten sich schwarz gekleidet und weiße Gesichtsmasken angezogen. In den Händen hielten sie verschiedene Motive des "Fair Kaufen"-Wettbewerbs, der auf vielfältige Weise das Prinizip "Billig durch Ausbeutung" thematisiert.
Mit den Aktionen wurden Lidl-Kundinnen und Kunden auf die Unternehmenspolitik von Discountern hinsichtlich Produzenten, Beschäftigten und Kundinnen/Kunden aufmerksam gemacht.
Die Oldenburger Aktiven berichteten dazu: "Jeder/jede ein Plakat in der Hand riefen ihre Aussagen in die Kundenmenge, die teilweise sehr interessiert stehen blieben. Ein paar Kunden hielten die Szenen auf ihrer Kamera fest."
Weitere Infos und Fotos sind auf der Internetseite des ver.di-Bezirks Weser-Ems zu sehen
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Arno Nym . Donnerstag 2. August 2007 13:19
Aktionen vor einem Geschäft, mit dem Ziel Kunden abzuwerben, sind ganz klar geschäftsschädigend, und ich hoffe doch sehr, das ver.di das mal mit einstweiliger Verfügung und Strafandrohung bei zuwidderhandlung klar gemacht wird.
ex-lidl-kunde . Donnerstag 2. August 2007 14:19
aber die kunden werden doch garnicht abgeworben,sondern auf obengenanntes prinzip aufmerksam gemacht...wohin sollte verdi sie auch abwerben,ich glaube,die haben garkeine supermärkte...:-)
mr. Inside- out . Donnerstag 2. August 2007 14:25
Hallo Ano Nym,
am besten ihr macht einen Stachedraht
um Eure Läden wie beim G 8 Gipfel in Rostock. Dahinter sitzen/arbeiten dann die "ganz wichtigen" VIP Leute von Lidl bzw. Lidl &Schwarz quasi inkl. auch die Verkäufer/innen und erzählt immer neue
Placebos von Eurem Unternehmen/bzw. Management. Auf der anderen Seite sind die Demonstranten (für Menschenrechte)- und halt leider auch die Kunden. Am besten wäre, ihr verkauft Eure so billigen Lebensmittel an Euch selbst.
Dann gibts evtl. keine Probleme. Ihr braucht Euch nicht mehr aufregen und es gibt keine Geschäftsschädigung - wenn andere die Wahrheit sagen.
Übrigens: wer hier wen schädigt -inkl. Gesundheit, entgangene Lebensqualität,
müsste eigentlich bekannt sein.
Ansonsten schau doch nochmals nach was ich Dir am 29. Juli -1:36 geschrieben habe. Das trifft immer noch zu.
clever&smart . Donnerstag 2. August 2007 17:27
Hallo an alle die Lidl hier schädigen wollen , lasst es bitte sein , das ist keine Art seinen Arbeitgeber so zu erniedrigen , schließlich bekommt Ihr Monat für Moant pünktlich Euer Gehalt überwiesen.Es ist egal welcher Arbeitgeber an den Pranger gestellt wird , diese Art , wie Sie hier kommuniziert wird , ist beschähmend.Ich war selbst 4 jahre bei Lidl und war zufrieden jetzt seit dem 01.08. habe ich gewechselt in ein anderes sehr großes Unternehmen und mir gefällt es bisher sehr sehr gut und wenn es mir nicht gefallen würde , würde ich es sicherlich nicht über 3 Dritte wissen lassen , das ist keine Art und Weise , so über seinen Arbeitgeber zu reden.In meinem neuen Unternehmen , geht es nicht so sozial ab , wie bei Lidl , da wird richtig Leistung erwartet und gefordert.Lidl ist ein Sozialverein , glaubt mir das !!!
Angelika Düerkop . Donnerstag 2. August 2007 20:20
An Clever Wenn du doch so zufrieden warst wieso verlässt du dann so ein Unternehmen. Wer glaubt das Lidl ein Sozialverein ist,derjenige glaubt auch an den Weihnachtsmann.Sozial heisst das jede Minute bezahlt werden muss,jede.Tariflöhne bei jedem Mitarbeiter ist sozial. Das Recht auf eine Gewerkschaft ist sozial. Lidl ist von allem das Gegenteil und sozial gegen die eigenen Mitarbeiter waren und werden sie nie sein. Das kannste auch glauben
ex-lidl-kunde . Donnerstag 2. August 2007 21:30
ähhm....ich bekomme garkein gehalt von lidl..:-) arbeite irgendwie ganz wo anders..:-)
und wieso ist es von den betroffenen keine art und weise,so über lidl zu reden?wenn lidl soooo sozial wäre,würde sich wohl niemand beschwehren...:-) manches ist hier schon sehr witzig,entschuldigt...ach,übrigens,leistung wird wohl fast überall verlangt,da,wo ich arbeite übrigens auch so richtig!
in diesem sinne,lieber clever&smart,das herz schlägt links...:-)
eine Lidl Mitarbeiterin . Donnerstag 2. August 2007 22:14
Guten Tag, oder eher Moin Moin, wie man hier in Oldenburg sagt.
Was die Ver.di Vertreter, da vor unserem Markt veranstaltet haben war nicht in Ordnung. Ver.di Vertreter haben den Kunden zugerufen, dass man hier nicht einkaufen darf ( 3 dieser Ver.di Vertreter sind sogar Stammkunden unserer Filiale). Man ist dort von den Verdi- Vertretern, nur weil man bei Lidl angestellt ist, beschimpft und beleidigt worden. Auf diese Weise kann man mich nicht überzeugen Ver.di beizutreten. Sogar Kunden kamen in den Laden und sagten: " Man müsse die Polizei rufen" und das ist für die Verdi ein Armutszeugnis.
Ich habe nichts dagegen, wenn die Ver.di sich für Menschen einsetzt, denen es an ihrem Arbeitsplatz schlecht ergeht.
Leider waren sie bei uns an der falschen Adresse.
Ich bekomme jede Minute bezahlt, darf nicht länger als 10 Stunden arbeiten, meine Ruhezeiten werden eingehalten ( womit ich nicht glücklich bin, aber mich fragt ja keiner), ich darf auf Toilette wann ich will, Urlaubsgeld (wer bekommt das heute noch???), Weihnachtsgeld und -geschenk,usw., usw., usw.. Kurz gesagt, ich hatte noch nie so einen geilen Arbeitgeber wie jetzt. Es läuft alles fantastisch.
Ich frage mich, was das Ziel dieser Aktion war??? Welches Ergebnis sollte diese Demo erzielen???
War das Ziel
- Kunden belästigen und anpöbeln???
- Lidl Angestellte beschimpfen und diskriminieren???
ex-lidlk-kunde . Donnerstag 2. August 2007 22:28
wenn das so war,sollte man mal verdi fragen,was sie da angestellt haben,so geht es ja nun auch auf keinen fall. hallo,blog autorin nicole,bitte da um aufklärung,was wirklich vor dem markt passiert ist.wenn sollte die berichterstattung auch fair sein,das verlangen wir ja auch von lidl.....
puplic relations . Donnerstag 2. August 2007 23:43
Hallo -
@ eine Lidl Mitarbeiterin,
die Demo war u.a. für Dich!
Und das dürfen Deine Kunden doch wissen. Sei unbesorgt, ist nur zu Deinem Vorteil.
So ist das auch bei Streiks; auch diese
die das Gegenteil behaupten, profitieren
immer davon. Eigentlich auch nicht in Ordnung- oder ?
Wie lange bist Du eigentlich schon bei Lidl?
1 Monat, 1 Jahr, 5 Jahre, 8/10 Jahre ?
wenn erst 1 -2 Monate, dann warte mal ab wie es Dir nach 5 Jahren geht. Hoffentlich kommt Dir nichts in der Zeit etwas komisch vor. Hoffentlich brauchst Du nie reklamieren, dass die Chefs Dir doch ganz was anderes, (oder lieber gar nichts) bei der Einstellung erzählt haben.
Hast Du auch bemerkt, dass Du bei Deinem Arbeitsvertrag einiges blanko unterschrieben hast ? (z.B. Überstunden...... mit Gehalt abgegolten, ect.) („Freiwillige Überstunden“ aus Geschäftsinteresse nennt das Lidl).
Wenn Du nach1 Jahr bemerkst, dass es Dir immer schlechter geht, weil Du immer auf Abruf Deiner Firma bereit stehen musst, obs Dir passt oder nicht. Das Personal unglaublich knapp ist im Verhältnis zur Arbeit, aber Du machst das schon. Deine Kolleg/innen deswegen aber gehen. Nicht weil sie die Arbeit nicht können oder zu langsam sind, sondern es „nur“ Jobs sind, die Arbeitsrechtlich von Lidl „anders“ bewertet werden, was in der Regel unter fair zu verstehen ist.
Wenn Dir nach 3/5/7 Jahre plötzlich auffällt, den Filialverantwortlichen oder Dich selbst fragst, wieso Du und Deine Lidl&Schwarz Kolleginnen (ob Lidl, Kaufland, Handelshof - egal) immer noch den gleichen Lohn bekommst. Du immer noch da bist, aber Deine „Filialverantwortlichen“ plötzlich gehen, oder ausgetauscht werden wie die Handtücher in Hotels. Du keinen Ansprechpartner hast. Der psychische
Druck bei Dir plötzlich Burn Out Symtome auslösen können, Du aber der Meinung bist das private Umfeld, der private Stress ist schuld. Du Nachts kaum mehr schlafen kannst.
Du plötzlich bemerkst, dass Deine Kolleg/innen bei Streiks sogar mit Verdi vor Deinem Laden stehen, (eigentlich für Dich) und Du kannst Dir immer noch nicht erklären warum.
Entweder findest Du dann tatsächlich mangels praktischer Erfahrung mit einem fairen Arbeitgeber Deinen Job immer noch toll, (und holst bei der nächsten Demo persönlich die Polizei, bzw. den Schäuble zur Überwachung. Oder Du hast irgendwann doch gemerkt, dass Deine Zeit in der (schein)heilen „Lidlwelt“ für die Katz war.
Ena . Freitag 3. August 2007 10:37
Hello ich schreibe aus Kroatien,und ich weiss nicht viel deutsch.Aber ich bin arbeite in LIdl-Kroatien.Uglavnom dobila sam otkaz bez razloga.Jako su grozni prema radnicima,ponizavaju ih,nemaju nikakva prava...
Nicole (Blog-Autorin) . Freitag 3. August 2007 19:10
Huhu, ex-lidl-kunde!
Blog-Autorin Nicole kann da leider dieses Mal nicht aufklären, da sie nicht in Oldenburg war. Vielleicht weiß Autor David mehr? Oder die Oldenburger ver.di-AktivistInnen? David hat schon auf ihren Bericht hingewiesen.
Beste Grüße,
Nicole
martina . Samstag 11. August 2007 07:18
wenn ihr lidl kaputt gemacht habt wohin geht ihr dann arbeiten?
mr.Inside-out . Samstag 11. August 2007 11:16
Hallo Martina, 100% Lidl-
auf so einen mikrigen Satz (nur hohle Sprechblase) als Frage sollte eigentlich niemand antworten.
Da Du und ein paar andere Kolleg/Innen mangels wirtschaftlicher, sozialer Kentnisse – wahrscheinlich auch die Schulbildung nur in einer Crashkurs erworben – nicht in der Lage bist die Frage selbst zu beantworten sage/ ich es Dir halt halt trotzdem nochmals.
Wenn es es Euren ganzen „Laden“ nicht geben würde? Heisst das -er ist unbedingt notwendig ??
Ganz kurz: Nein – eigentlich braucht Euch - zumindest Euer System niemand. Das würde sich schnell erledigen und verteilen. Sicherlich nach anderen Kriterien. Du glaubst gar nicht wie vielen Menschen und vor allen Mitarbeiter/innen es dann (zu Deiner Überraschung) besser gehen würde.
1. So ein Unternehmen wie Lidl&Schwarz sollte es überhaupt nicht geben.
(dieses gibt es leider in jetzigen Form, weil es besonders „clevere“ Unternehmer gibt, die gerade in der Zeit allgemein hoher Arbeitslosigkeit der Meinung sind, sich durch die Angst bzw. den Kampf um Arbeitplätze, sich nun mal mit Menschen bedienen zu können -billig, sklavisch nach Gutsherrenart das meiste Geld damit zu verdienen zu können. (Mit vielen Waren/Handelsspannen kann man das schon lange nicht mehr!)
Auschließlich nach dem Gewinnmaximierungsprinzip nur durch eine billige, willige Arbeitskraft : „Jeder findet Arbeit, wenn man es zulässt, dass der Lohn und der soziale Standard weit genug fällt; denn je weiter er fällt, desto attraktiver wird er für Arbeitgeber, Arbeitsplätze bereitzustellen, um sich die bietenden Gewinnchancen auszunutzen. (Zitat: H.W. Sinn –IFO Insitut Müchen 2003,S.93) Dieter Schwarz und seine Manager von Lidl&Schwarz halten sich an solchen Turbokapitalistischen Unsinn – als „ökonomische Weissheit“ verkauft – und die Mitarbeiter/innen glauben dies auch noch – sogar zu ihrem eigenen Nachteil!!!(oder merken es nicht) Einfach verrückt, oder nicht ? Solche Arbeitsplätze sollt es einfach nicht geben.
2. Es gibt noch viele andere Unternehmen auch im Einzelhandel die in ihrem Leitbild (wenn Du überhaupt weißt was das ist), human, menschlich fairer, offener, sozialer, ökonomisch nachhaltiger- (nach CSR Kriterien !), einen Beitrag zur Gesellschaft/Gemeinschaft leisten.
siehe z.B.
http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Gewinne%20Corporate%20Responsibility/197512.html
Du solltest Dich mal kundig manchen was die ökologischen, ökonomischen, sozialen und globalen Belange eines guten Unternehmens bedeuten; ja der gesellschaftliche Dialog zur Nachhaltigkeit eines Unternehmens ausmacht.
3.Die Philosophie der Geschäftsleitungen und Manager bei L&S so mit Menschen und Wirtschaftmärkten umzugehen ist schon Hand in Hand in Richtung Scientology. (Frage mal Deine Chefs ob sie nicht schon Mitglied sind, wahrscheinlich haben sie schon lange das Clearing hinter sich). Das L&S System kontrolliert sich selbst ohne Moral und offener Selbstreflektion. Und in seiner Omnipotenz mit allen Mitteln wollen sie den Markt auch noch beherrschen und kontrollieren. Nur der mieserable Arbeitsmarkt lässt das zu sonst nicht.
Meinst Du tatsächlich die meisten Deiner ausgebeuteten Kolleg/innen in ganz Europa würden sonst in Deinem, derartigen Unternehmen arbeiten ? Sicherlich 99 % niemals.
4. Wenn es den nicht geben würde, gäbe es andere, (und die kommen wieder. warte ab – lies mal die Zukunftstrends im Einzelhandel – da braucht man Dich tatsächlich nicht mehr –da sind Fachkräfte mit Kompetenz –die Kunden mit ganz anderer Nachfrage von Waren, Menschen die noch wirklich bedienen können, gefragt !) Statt Zwangsweise Kartons stapeln und an der Kasse sitzen- und den Kunden fragen was willst Du hier - sei doch froh dass es uns gibt. So denkt ihr ! Toll.
5. Wenn es Euch nicht gäbe, sind die vielen Menschen an anderen Arbeitsplätzen !! Lebensmittel gibt’s genug, weniger Erzeuger weniger Lieferanten wären ausgebeutet,
(siehe jetzt basic -verfolge mal die aktuellen Statements von den ehem. Gründern, die steigen schon wieder aus !!- warum wohl ?!
Und vor allen Dingen, die zig tausende Mitarbeiter/innen würden anders behandelt, do wo ihr euch breit macht, geht’s nur nach unten. Sei es beim Wettkampf um die niedrigste Unternehmensbesteuerung, die rabiateste Freihandelszone oder eben die Dumping-Meisterschaft im Einzelhandel. Und.... um des Überlebenskampfes willen, der anderen Einzelhandelsbetriebe, müssen diese dann mit der Veringerung von finanziellen, ethischen, sozialen Standards zwangsläufig nachziehen; auch diese die eher geneigt sind, auf ArbeitnehmerInnenrechte und gute Produktionsbedingungen zu achten. Eine Schraube ohne Ende ! ( Siehe auch Infos Hans Böckler Stiftung.)
Euer Unternehmen trägt also noch dazu maßgeblich dazu bei, dass es vielen Menschen schlechter geht, als wenn es Euch nicht gäbe. Auf das brauchst Du/Ihr nicht stolz sein.
Merke:
Unternehmen wi Lidl&Schwarz die nur in Gewinnen denken werden bald viel zu verlieren haben. Verlass Dich drauf.
Arno Nym . Mittwoch 15. August 2007 02:10
An mr.Inside-out, alle Unternehmen dennken nur in Gewinnen, deshalb existieren sie überhaupt erst. In Gewinnen denken ist kein Lidl&Schwarz-Phänomen. Der einizige Unterschied zu anderen Unternehmen ist, das Lidl&Schwarz es bisher geschafft hat sich die Gwerkschaften vom Hals zu halten, und desshalb macht verdi etwas mehr Wind darum.
Tarzan . Mittwoch 15. August 2007 02:16
@ Arno Nym
natürlich denken alle Unternehmen an Gewinne , müssen sie auch , Lidl versucht es mit allen Mitteln , damit meine ich auch mit sehr unfairen Bedingungen.Deswegen gibt es ja auch viele Lidl-Gegner die dagegen sind.Verd.i würde es sicherlich Lidl gönnen proviet zu machen , aber nicht auf kosten von Mitarbeitern bzw. unfairen Bedingungen.
Theo . Mittwoch 15. August 2007 02:23
Zu diesem Thema habe ich folgende zu sagen:
Ich habe absoluten Respekt vor Unternehmen die wirtschaftlichen Erfolg haben , die es unter anderem verstehen auf ehrliche Art und Weise hohe Erträge erziehlen.Aber nicht Lidl , die auf Kosten von unfairen Verhandlungen mit Lieferanten , sowie auch auf ihrer absolut harten Personalpolitik . Da zu benötige ich keine Intelligenz , sondern Charakterlosigkeit
Gast . Mittwoch 15. August 2007 02:32
Guten Morgen habe Ihre Diskussion über den Erfolg von Lidl soeben mit verfolgt , meine Meinung dazu ist folgende:
In meinem beruflichen Engagement bin ich stets von dem Gedanken ausgegangen , dass kaum etwas so gut sein kann , dass man es nicht jeden Tag ein bisschen besser ,schneller , effizienter , kurzum intelligenter machen könnte.
Als ständige persönliche Herausforderung sehe ich das schnelle Umsetzen von neuem in meinem Verantwortungsbereich. Fleiß , gesunder Menschenverstand und fachliche Kompetenz sind für mich die wesentlichen Dinge bei der Motivation und
Führung mir anvertrauter Mitarbeiter.
So führe ich mein "noch" klein Unternehmen und habe auch mit meiner Philosophie Erfog.
mr.Inside-out . Freitag 28. September 2007 04:19
Nebst den vielen Nickligkeiten, Schickanen, Psycholog.Druck, Ausbeutung Selbstausbeutung, Drill, gesundheitl. entsteh. Probleme, Existenzängste, ect. pp. mit denen heute täglich die Mitarbeiter/innen >besonders in den Dicounterläden anzutreffen sind, möchte ich mal auf folgende Fakten aufmerksam machen. Die viele o.g. Zusammenhänge nehmen die Mitarbeiter scheinbar zum Teil feststellbar nur oberflächlich bewußt wahr. Z.B. auf was finanziell ein Mitarbeitern bei den Discountern „unfreiwillig“ verzichtet, letztendlich von ihm abgepresst wird.
Wie sich die nichtbezahlten- somit „ersparten“ Arbeitsstunden von Mitabeitern in manchen Konzernen er/rechnen.
Ohne Gewähr aber zutreffend)
Berechnungsgrundlage 1 Jahr (defakto oft sogar mehrere, viele Jahre !)
1 Jahr = ca. 250 Arbeitstage - (5 Tagewoche) bei 1 Mitarbeiter.
Davon jeden Tag – mind. 1 Stunde zusätzlich subsummiert, zwar beschäftigt - aber nicht bezahlt.
Ergibt in einem Jahr >250 nichtbezahlte Arbeitsstunden.
Theoretischer Lohndurchschnitt z.B. 10 Euro (Lidl sagt er zahlt doch gut) – ergibt = 2500.-€ brutto zugunsten der Firma als zusätzliche (aber nicht bezahlte, „geschenkte“ Arbeitsleitung eines Mitarbeiters zugunsten der Firma.
Das entspricht zum finanziellen Nachteil, bzw.Lebensstandard, des MA. z.B. dem Gegenwert eines Superurlaubs; (in 4 Jahren bereits 1 Mittelklasse Auto) !!!! „verschenkt“, (man kann auch sagen psychol. abgepresst worden.).
Bei 1000 Mitarbeitern = 2500 x 1000 = bereits 2.500.000 € !
Bei 170.000 Mitarbeiter = (soviel hat Lidl&Schwarz in ganz Europa in 600 Firmen verschachtelt)
Geschätzt - Vollzeit ca 30000 MA. x 2500 € =
Halbtags ca. 40000 MA x 1250 € =
Teilzeit ca. 60000 MA x 800 € =
Minijobs ca. 30000 MA x 400 € =
Aushilfen ca. 10000 MA x 400 € =
Da bei 1000 Mitarbeiter bereits jährlich eine Summe von mind. ca. 2.5 Millionen Euro von Lidl&Schwarz an Arbeitlohn -ausschließlich durch nicht bezahlte Stunden erspart wird, kann sich anhand der Aufstellung jede/r selbst ausrechnen, welche riesigen Summen hier ohne Gegenleistung (= 0 Lohn) gesamt „gespart“ - quasi generiert wird.
(Wie gesagt ich spreche nur von hochgerechneten, zu 100% > nicht bezahlten< Stunden.!!)
So funktioniert das „Konzept des Dumpings“ „erfolgreicher“ deutscher Unternehmen.
Wo die Mitarbeiter/ die Gesellschaft nur draufzahlen . Und....es paar große Taschen gibt, in denen die o.g. Summen landen.
Fazit: Durch die hohe Arbeitslosigkeit kann sich bisher leider (noch !) kaum jemand erlauben, in solchen Unternehmen nicht zu arbeiten. Doch dass gegängelte, ausgebeutete Mitarbeiter keine dauerhaft motivierte Mitarbeiter sind, ist eine bekannte (unternehmerische) Tatsache. Und genau damit entstehen langfristig die größten Risiken über den tatsächlichen, Erfolg oder Nichterfolg eines Unternehmens.
mr. inside -out . Freitag 28. September 2007 04:45
@hallo Admin -
stelle fest, dass die Zeitanzeige der Mails
auf den Seiten mit der tatsächlich Übermittlungszeit nicht übereinstimmen.
Meine o.g. Mail wurde um ca. 11.30 versandt und nicht um 04:19 !
Gruss
Danke für den Hinweis, es wird daran gearbeitet. - jk
anonym . Samstag 29. September 2007 09:10
Hallo mr. inside-out,
du hast recht, nur hat du noch die ganzen
Prakti Mitarbeiter ohne Leistung vergessen und das bis zu ca. 4 Wochen, das macht dann noch einiges mehr aus was in irgend eine große Tasche landet.
fadsf . Dienstag 9. März 2010 09:06
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