Freitag 5. Oktober 2007
zum Thema WIR SCHREIBEN HIER
Die Beschäftigten einer Lidl-Filiale in Stuttgart-Feuerbach haben am 04. Oktober einen 3-köpfigen Betriebsrat gewählt. Damit kann die Belegschaft zukünftig die Einhaltung von Gesetzen und tariflichen Vereinbarungen gewährleisten und dauerhaft verbesserte Arbeitsbedingungen sichern.
Die mutigen Beschäftigten der Stuttgarter Filiale zeigen: Auch bei Lidl ist es möglich, eine betriebliche Interessensvertretung zu wählen, wenn die Belegschaft zusammensteht.
Der Betriebsrat verfasste unmittelbar nach der erfolgreichen Wahl eine Grußadresse an den 2. ver.di-Bundeskongress, in der er sich unter anderem für die Unterstützung durch die gewerkschaftliche Lidl-Kampagne bedankten. Am Abend des 05. Oktober trug die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane den rund 1.000 Delegierten die Grußadresse unter Applaus vor.
Die Aktiven der bundesweiten Lidl-Kampagne gratulieren den frisch gewählten BetriebsrätInnen!
Die Tageszeitung "JungeWelt" berichtete
62 Kommentare · Diesen Eintrag versenden · drucken
hansi . Freitag 5. Oktober 2007 14:12
Viele Glückwünsche nach Stuttgart-Feuerbach, fantastische Leistung!
puplic-relations . Freitag 5. Oktober 2007 17:48
Tolle Leistung. Gratulation.
Das Beispiel zeigt, dass eine Mitarbeitervertretung, Gründung eines Betriebsrates - auch mit Unterstützung von aussen - trotz des Lidl&Schwarz Systems und dessen Schickanen - mit genügend Selbstvertrauen und mit dem Glauben an die eigene Stärke positive Veränderungen möglich sind.
Hoffentlich ist dies die Initialzündung dass noch weitere folgen werden. Die Zeit ist reif für Mut, Protest und Verbesserungen in der Arbeitswelt. Ganz besonders beim Lidl&Schwarz Konzern.
P.Heymann . Freitag 19. Oktober 2007 09:20
Einen Herzlichen Glückwunsch liebe Kolleginnen und Kollegen. Endlich scheint sich etwas in diesem Arbeitnehmerfeindlichen Unternehmen in Richtung Normalität zu bewegen. Ich hoffe für Euch, das Ihr die Ziele die Ihr Erreichen wollt auch realisieren könnt.
Öffentlichkeitsarbeit . Freitag 19. Oktober 2007 09:41
jetzt braucht die Niederlassung Anzing und die armen Beschäftigten der Firma Lidl in München Betriebsräte , dann denke ich werden auch da normale Zustände für die Arbeitnehmer entretten.
不锈钢管 . Donnerstag 15. Januar 2009 01:45
不锈管
不锈板
Alex aus Erlangen . Sonntag 8. Februar 2009 03:24
Glückwunsch!
Kosmetikschulblogger . Samstag 18. April 2009 13:51
Auch von mir: Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!
Tuningblog . Montag 8. Juni 2009 17:29
Wenn es doch mehr solche Fillialen mit Betriebsräten gäbe.
Euch einen Glückwunsch.
taschenlampe . Samstag 27. Juni 2009 12:17
Auch von mir herzlichen Glückwunsch! Hoffentlich wird es jetzt besser!
Lidl-FL . Samstag 27. Juni 2009 22:28
Soso, hat Ver.di wieder mal ein Ziel erreicht:
Einen neuen Betriebsrat, auf dass sich wieder viele viele zahlende Mitglieder anmelden und kräftig blechen, für eine Gewerkschaft, die immer wieder auf eine Firma losgeht, bei der es wohl schon so oft funktioniert hat neue Mitglieder anzuwerben.
Dass Ver.di selbst Bespitzelungsmethoden anwendet wird selbstverständlich mit keinem Wort erwähnt.
ich bin Filialleiter bei Lidl und letztens kam ein pensionierter Filialleiter vom Penny? herein und meinte, dass er sich für Ver.di des öfteren mal in meiner Filiale umschauen sollte und auffälliges melden sollte.
So, und nun?
Wer bespitzelt hier wen?
Alleine die Tatsache dass Verdi den "Schwarzmarkt" herausbringt ist für mich nur noch eine Hetzkampagne und der Kampf um neue Mitglieder.
Da geht es nur noch ums große Geld, die Medien haben Lidl nun eben ins Auge gefasst und machen aus ner Mücke gleich eine ganze Elefantenherde.
Wenn in einem anderen Betrieb sowas passiert wird das -wenn überhaupt- vielleicht im Lokalteil von der Heimatzeitung veröffentlicht. Es hat ja bei Lidl schon öfter funktioniert, warum nicht immer wieder anstacheln und ein paar Mitglieder dazunehmen?!
Ich behaupte ja nicht, dass es wirklich allen Lidl-Mitarbeitern gut geht, schwarze Schafe gibt es überall, ob es jetzt ein FL oder VL ist, aber Verdi gibt sich schon gewaltig viel Mühe den Leuten etwas gutes zu tun.
Villeicht sollte man einfach mal die Hintergründe in Erfahrung bringen, reine Nächstenliebe ist das bestimmt nicht....
Haarentfernung . Dienstag 14. Juli 2009 13:13
hallo und herzliche glückwünsche,
hatte selber bis März´09 in einem Sozialausschuss gesessen und waren der meinung einen Sozialausschuss in 2009 zu gründen...leider kam alles anders und unser AG hat sich vom deutschen Markt wieder zurückgezogen und über 300 MA durften sich einen neuen Job suchen.
Red Devil . Dienstag 14. Juli 2009 13:15
Hallo und herzliche Glückwünsche,
da kann man ja nur hoffen, das diese Modell Schule macht und einige andere (nicht nur LIdl) folgen werden.
VG aus dem Norden
Trockenfutter . Freitag 24. Juli 2009 15:24
Hallo,
von mir auch viele Glückwünsche dazu, und hoffe das es jetzt besser wird.
like . Sonntag 9. August 2009 21:08
hallo,
bin bei Euch gerade mal vorbeigesurft...interessantes Thema. Fragt sich ob das Schule machen kann oder die Geschäftsleitung vorher in guter Stasi"-Manier die Mitarbeiter ausspäht.
Viele Grüße und Erfolg bei der Unterstützung solcher Projekte!
baufinanzierung . Donnerstag 13. August 2009 13:38
Ein grosser Erfolg.
Anti-Tengelmann-Fraktion . Freitag 14. August 2009 18:28
Tengelmann München (Zielstattstraße 10) ist der aller letzte Sklavenverein. Lidl ist gar nichts dargegen. Mobbing steht an der Tagesordnung. Unser Districtmanager Herr N. versucht uns alle zu beschuldigen des Diebstahles, da unsere Inventur so schlecht ausgefallen ist. Der Mann gehört in die Irrenanstalt.
Peter Maske . Montag 17. August 2009 10:40
... da bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei der Betriebsratsgründung in der Stuttgarter Filiale nicht nur um einen Einzelerfolg handelt!
Daniel Urne . Dienstag 18. August 2009 00:13
Hallo und meine Glückwünsche,
Hat viel Spaß gemacht, Eure tollen Seiten zu durchstöbern! Sehr beeindruckende Kampfergebnisse! ;-)
Gut struktuierte Homepage- ausführliche Erläuterungen & ansprechendes Design.
Viel Erfolg beim weiteren Ausbau Eurer Seite!
vg
wow . Dienstag 18. August 2009 05:19
Hailey Glassman calls Jon her 'first love'8.18Cwow power leveling,wow gold,buy wow gold
Lowrance . Dienstag 1. September 2009 18:28
Glückwünsche zu diesem Erfolg. Hoffe es geht weiter so!
Jet Protector . Donnerstag 17. September 2009 10:22
Glückwunsch und weiter so!
Herr Peters . Freitag 18. September 2009 16:10
Warum Betriebsräte bei Lidl wenn es doch einen Mitarbeiter für Soziales gibt.
Warum sich betrieblich organisieren wenn die Geschäftsleitung hier insbesondere Herr Gehrig in Anzing weise und zum Wohle der Mitarbeiter weise entscheidet.
Wir hier in Bielefeld sind zufrieden und hören nicht auf den ganzen Unsinn!!
Wir haben sogar im Kassenbüro eine Bild unseres Geschäftsführers Herrn Gehrig und sind Stolz auf ihn. An alle die hier im Blog lügen über Lidl verbreiten schämt euch und entschuldigt euch öffentlich bei Herr Gehrig!!!
Mit freundlichen Grüßen
Lidl Bielefeld Herr Peters
anonym . Freitag 18. September 2009 18:30
@ Herr Peters
ich und auch viele andere habe über Tatsächliche Arbeitsbedingungen die bei Lidl praktiziert werden hier im Blog berichtet.
Vielleicht verbreitest du ja Lügen hier im Blog.
Dann entschuldige du dich öffentlich bei uns Mitarbeiter von Lild die diese unmenschlichen Behandlung bei Lidl tagtäglich erlebt haben und noch erleben.
Vielleicht wurde es von oben angeordnet das im Kassenbüro ein Bild von Herr Gehring hängt.
Wenn du stolz auf die unmenschlichen und unfairen Arbeitsbedingungen bei Lidl bist dann freu dich doch einfach.
Freu dich doch einfach über die vielen unbezahlten Überstunden.
In allen Lidl Filialen das gleiche System Personalkosteneinsparung ( unbezahlte Mehrarbeit) Leistung Leistung usw.
m.i.o. . Freitag 18. September 2009 19:44
@ Herr Peters- ...mal wieder. Super.
Du weißt sicher auch ich schreibe etwas mehr als andere, es hat bei Euch Gründe, die kann man etwas genauer betrachtet leider nicht ganz in einem Satz sagen.
Ich mache gerade Feierabend während manche MA von Dir noch bis 24.00 Uhr schuften. Du sicher auch nicht. Ich weiss nicht ob sich dies rechnet oder nicht, ich glaube aber kaum. Wer dies bezahlt ist auch klar –oder ?
Was verstehst Du unter- Zitat: „viele andere haben über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen bei Lidl hier im Blog berichtet“? Alles andere –also die Kritik und Tatsachenberichte sind alles Lügen? Ja lebst in einem besonderen Lidl, hinterm Discounter Mond? Und...hast Du immer noch nicht gemerkt, für was Betriebsräte und Mitbestimmung in solchen riesigen Unternehmen da sind ? Insbesondere in Konzernen wie Lidl, Aldi und Co?! Dann lese u.a. meine vorige Mail - Studie TU München. Als was arbeitet Du @Herr Peters denn bei Lidl&Schwarz ? Wann bist Du welcher Gehirnwäsche unterzogen worden? Bekommst Du dafür den Neckarsulmer Lidl- PR Orden 2009? Du solltest Dich bei tausenden MA entschuldigen müssen, dass Du hier auf dem verdi Blog solchen Müll verzapfst.
@ Herr Peters.. bist Du in der Positiv Propaganda Abteilung –oder bist Du evtl. zusätzlich der @ gegen Lidl Kritiker? Beides kommt aufs gleiche heraus. Herr Peters – jegliche Lidl Werbung –ob Lidl lohnt sich (für wen ist klar) –oder Lidl/Schwarz hat „Mitarbeiter für Soziales“ die Mitarbeiter brauchen deshalb keinen Betriebsrat- natürlich, natürlich... alles easy. Ist ja Toll - Lidl der Retter der Arbeitlosen – der Mitarbeiter... obwohl dieser Discounter durch den Billigwahn selbst erst Arbeitlose und Billiglöhne produziert. (Ursache- Wirkung)
Das perfekte Perpedum mobile des doppelten Gewinns im großen Stil. So wird man tatsächlich Supermultimilliardär – zu einem der reichsten Menschen des Erdballs.
Ich glaube fast Du @ Herr Peters surfst in der Lidl Welt herum und versuchst große weisse Wäsche- Imagekosmetik. Du macht Werbung für die „Mitarbeiter für Soziales“ – obwohl es dort nichts soziales gibt –leider nur Placebos? Es genügt nicht wenn so jemand wie Du Bertriebsratsresistent/dagegen imun in der Zentrale sitzt, loyale Däumchen zugunsten der Chefs drehst. Aber in den Filialen geht alles drunter und drüber –Jeder gegen Jeden –ohne Rechte – ohne richtige, taffe Ansprechpartner. Ist das absichtlich, oder weil Du es nicht besser weisst –oder besser wissen willst? Letztendlich also keine Ahnung hat, was hinter den Kulissen in diesem Konzern –der Input für andere –der L&S Wahnsinn - der jeden Tag abläuft.
Man o man.. für wie blöd halten solche @ Herr Peters Schreiber die Blog Leser, bzw. die Mitarbeiter?! Hier ist nicht Onkel D. Schwarz Supermultimillardär- Märchenstunde.
Hier geht es um viele Existenzen und faire Arbeitsbedingungen von Menschen – die normal leben wollen- verarscht wird man schon genug. Herr Peters betrüge bitte andere, erzähle anderen so einen schei... Müll.
Das glauben ja nicht mehr Deine FL. siehe z.B.Ex @ alter Bekannter –seine aktuellen Infos sprachen Bände –obwohl er bis vor Kurzem Deinen Laden noch mit Zähnen und Messer verteidigt hat! Oder zahlst Du den vielen Mitarbeitern die verlorene Lebensqualität, die Überstunden umsonst, über viele Jahre die falschen niedrigen, immer gleichen Löhne –subsummiert in 5 stelliger Höhe pro MA x tausende zurück? Arbeitest Du auch so unter Druck für 3 Menschen mit? Wie lange hält man das aus – manche 1 Monat –manche 3 Jahre- wenige 20 Jahre- ob zu teuer oderdie Gesundheit kaputt kommt aufs gleiche heraus. Das habe ich hier schon mal gefragt und geschrieben. Wenn Du das alles nachzahlen müsstest, da muss aber Dein Chef gewaltig mit viel Cash aushelfen –das stemmst Du nicht mehr alleine, das geht über die Jahre um Millardenbeträge. Inzwischen hat Lidl an jeder Ecke und im Ausland damit die weiteren überflüssigen Läden und die Expansionen in den Osten/oder aktuell in die Schweiz finanziert. (da gibt’s schon neuen Ärger!) Auch als riesiger Konzern kann man sicht herausreden wir sind nun mal so groß da können wir nicht alles sehen. Aber alles erlauben- und alle Ausbeutung und Suergau`s sind Zufall?! So einfach ist das nicht –ob mit oder ohne Betriebsrat.
Man kann es nicht oft genug sagen.Von der Dauerbereitschaft also „Just in Time“ , die fehlenden,vorenthaltenen Tariflohnabschlüsse über viele Jahre, der fehlenden Sozial/ Rentenversicherungs-Beiträge für die mikrige Rente - der anteiligen –nicht mehr der tatsächlichen Arbeitszeit angeglichenen ehemals „dauergültigen“ Arbeitsvertrag –damit entgehender veränderter prozentualen, Sonderzahlungen, Zuschläge, ect. –ebenfalls subsummiert nicht einmal mitgerechnet. !!!So funktioniert das „Konzept des Dumpings“der ersparten, abgepressten Effizenz aus Mitarbeitern eines „erfolgreichen“ deutschen Unternehmen. Lidl&Schwarz und Co. in dem die meisten Mitarbeiter/ die ganze Gesellschaft mittel- und langfristig nur draufzahlt . Und....es paar große Taschen gibt, in denen die o.g. riesigen Summen landen –nicht von Hefe und Kopfsalat für 9 cent bei Lidl und Kaufland verkaufen. (Auch bei der Hefe und dem Kopfsalat haben andere (Erzeuger) draufgezahlt.
Nach den vielen Infos - ob auf dem Lidl Blog oder in fast allen Medien- (ausser der Bild –die profitiert vom Kleinschreiben oder Verschweigen)die über viele Jahre nach wie vor das Gegenteil beweisen können – sollte sich jede/r hier solchen verarschenden Unfug sparen.
Apropo...noch nie etwas davon gehört?!
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tatort-kassensturz-spiel-mir-das-lidl-_aid_366303.html
Gegen Ausbeutung, Verdrängung und ökologische Zerstörung. -–
Für ein ganz anderes „Klima“! (der fairen Unternehmensmoral !)
http://supermarktaktionstag.blogspot.com/2009/03/super-markt-billigpreise-sind-nicht-zum_23.html
>>
Ps. in der DDR hatten die meisten Konsumgenossenschaften ein Bild von Erich Honecker an den Wänden hängen –die Stasi-inkl. Kamera hinter div. Aktenordner/Freunden/Arbeitskollegen versteckt –aber es gab leider keine Bananen. Inzwischen kann Lidl/Schwarz nebst Bild von Gehrig auf diesem Gebiet alles aufbieten.
Ach ja... viele Grüsse an Herr Gehrig in Anzing –er soll öffentlich mal bekannt geben, wann sein Unternehmen endlich fair und moralisch aufrichtig mit Mitarbeitern umgeht, statt in Talk-Shows alles zu negieren und verschleiern –bei „keine Shakehands mit Herr Dingsda“. Ich glaube darauf warten alle bis zum St. Nimmerleinstag. Bei Lidl+
Schwarz ist jeder Tag- St. Nimmerleinstag.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,551880,00.html
Fazit: Durch die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland kann sich bisher leider (noch !) kaum jemand erlauben, in solchen Unternehmen nicht zu arbeiten. Doch dass gegängelte, ausgebeutete Mitarbeiter keine dauerhaft motivierte Mitarbeiter sind, ist eine bekannte (unternehmerische) Tatsache. Und genau damit entstehen >langfristig< die größten Risiken über den tatsächlichen, Erfolg oder Nichterfolg eines Unternehmens –auch ganz besonders bei Lidl/Schwarz&co. In diesen Konzernen ist das nicht anders - ansonsten sind auch diese eines Tages hoffentlich vom Markt
(der Ausbeutung) gefegt worden.
Grüsse nach Bielefeld... oder nach Neckarsulm über den Stacheldraht und Bewegungsmelder.
Wünsche ein schönes Wochenende allen kritischen MA und Verbrauchern auf dem verdi Blog. Bleibt dran.
m.f.G.
m.i.o.
jet protector . Dienstag 6. Oktober 2009 15:12
hallo und herzliche glückwünsche!
m.i.o. . Dienstag 6. Oktober 2009 15:28
@.........
Neues Bla Bla von der neuen schwarz- gelben Regierung zu den Arbeitsplätzen in Deutschland. Kann man das als faires Unternehmen, oder als MA in den Discountern glauben -insbesondere in denen es bis jetzt überhaupt keine Mitbestimmung und Arbeitnehmerrechte gibt?! Auszug eines Interviews mit Jürgen Rüttgers amtierender CDU nrw- Ministerprsident :
Bleibt es bei der betrieblichen Mitbestimmung oder wird es Änderungen geben?
J. Rüttgers zu Bild :“ Es wäre ein riesiger Anfangsfehler, wenn wir jetzt die Mitbestimmung zurückdrehen wollten. In der Krise hat sich die soziale Partnerschaft in den Unternehmen sehr bewährt. Da wäre es falsch, mit einer solchen Debatte das Klima in den Betrieben zu vergiften.Wers glaubt wird selig. Hat dieser Polit- Großverdiener schon mal in solche Betriebe wie die Discounter u.ähnl. hineingeschaut -oder nur bei Opel - um wie ein Truthahn seine Federn zu präsentieren ? (Ex Glos Wi.Min. lässt grüssen - mit seinem unkompetenten Vollbeschäftigungs-geschwafel. (Mit Lohndumping, Zeitarbeiter, H4 1 Euro Jober -inkl. staatl. Quersubventioniert, aufgefüllt. Und nun... in Zukunft - Kündigungsschutz Debatten, Arbeitnehmerrechte und Löhne ohne Kontrolle am Boden > Lohndumping, Ausbeutung, Kontrolle reingwaschen?
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Kuendigungsschutz-Arbeitnehmerrechte-BDA-DIHK;art271,2911204
Merkle, Würth, Schwarz, Albrecht Broth.& KIK und Co lässt grüssen.
Siehe > aktuell nebst A. nun Schlecker Drogeriefürst E. Müller und seine Konzerndenkweise:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/drogeriekoenig-mueller-der-fall-des-friseurs;2384231
Auszug aus den Wirtschaftsinformationen - Zitat:
„Für das Obszönste überhaupt scheint Erwin Müller Betriebsräte zu halten. Wer einen gründen will, dem streicht er Schichtzulagen oder Personalrabatt. Dokumente, die dem Handelsblatt vorliegen, belegen das. Die Gewerkschaft Verdi hat im März Anzeige gegen Erwin Müller erstattet "wegen des Verdachts einer Straftat gem. Paragraf 119 Abs.1 Nr.1" des Betriebsverfassungsgesetzes. Danach droht demjenigen bis zu einem Jahr Haft, der die Wahl eines Betriebsrats behindert oder beeinflusst.
Vor einigen Wochen siegten die Mitarbeiter gegen Erwin Müller. Am 15. April wählten sie in Neu-Ulm den ersten Betriebsrat in Müllers Reich. Der amtierte allerdings nur einen Tag lang. Am 16. April verkaufte Müller das Lager an eine Spedition, die regelmäßig für ihn fährt.
Wieder hat Müller Geld gespart. Alleine die wegen einer Betriebsversammlung ausgefallene Arbeitszeit habe ihn 46526 Euro gekostet, rechnete Erwin Müller im August 2008 in einer Mitarbeiter-Information vor, die dem HB vorliegt“......
Und....
„.....Als vor einigen Wochen der Vorwurf wieder hochkocht, Müller sei "unsozial", da reagiert Erwin Müller mit einer mehrseitigen, öffentlichen Rechtfertigung. In 20 Punkten zählt er auf, wie er seine Mitarbeiter verwöhne: Er zahle stets pünktlich und nach Tarif, er stecke je Mitarbeiter ........ !“
>Was er aber daran noch zusätzlich verdient sagt er natürlich nicht !
Kommt dies niemanden bei >Lidl,Aldi und Co bekannt vor???!!!
Es geht inzwischen natürlich auch in o.g. Unternehmen alles drunter und drüber –Trotzdem.... Erwin Müller (und sein Drogerie Imperium) hält sich für unsterblich" –
... und Lidl,Kaufland, Aldi &co. natürlich auch ! Wie lange noch ?
http://konsumpf.de/?tag=discounter&paged=2
------------------------------------------------
Ps. ganz aktuell:
Am Mittwoch 7.10.09 Zum morgigen „Welttag > für menschenwürdige Arbeit“ –---- >
Aufruf >
STOPP - der Ausbeutung von Menschen zu Schnäppchenpreisen –auch im Textilhandel -
Protest vor der Lidl Zentrale Neckarsulm - 14.00 Uhr !
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-10/15118923-lidl-soll-ausbeutung-fuer-schnaeppchenpreise-beenden-zum-welttag-fuer-menschenwuerdige-arbeit-am-7-oktober-proteste-vor-discounter-zentrale-007.htm
m.f.G.
m.i.o.
lucie . Samstag 24. Oktober 2009 12:40
herzlichen glückwunsch ! wehrt euch !
daniel . Montag 26. Oktober 2009 19:34
ich arbeite auch in einem Lidl, und kann das nur gutheißen !
Max . Samstag 31. Oktober 2009 21:35
Huhu
Ich habe Erfahrungen mit diesem "tollen" Betriebsrat in Hamburg gemacht.
DAS ist kein Betriebsrat, sondern einfach eine Protestaktion......der Betriebsrat wird ständig als "Fluchtweg" genutzt um den eigenen Hintern aus der Schlinge zu ziehen.
Man muss sich das mal vorstellen..da holt sich der Betriebsrat ein KAMERATEAM und fährt von Filiale zu Filiale um den Mitarbeitern dort einzureden, dass ihr Leben durch einen Betriebsrat gleich viel ruhiger ist.
Ich finde eure Intention ja ganz nett aber hört doch endlich auf die Leute quasi zu "bekehren" bzw ihnen den "Heiligen Retter in weisser Rüstung" vorzugaukeln.
Früher hab ich die Aufklärungsarbeit von Verdi befürwortet aber nachdem ich nun von Verdiaktivisten min schon 10 mal belästigt worden bin, bzw irgendwelche dummen Flyer in die Hand gedrückt bekommen habe und mir Sprüche wie "ein Betriebsrat schützt Sie vor Ausbeutung" an den Kopf geknallt worden sind, bin ich schlauer.
Wer so zwanghaft versucht neue Mitglieder zu werben, der hat nur die Kohle im Hinterkopf...das ist wie bei den Typen , die jedesmal anrufen um mir zu sagen, dass ich in einer Lotterie gewonnen hätte xD
m.i.o. . Dienstag 3. November 2009 10:32
@ Max – (und Co.)
Du hast nichts begriffen - Leider.
Du schadest mit Deiner Äußerung nur Dir selbst und Deinen Arbeitskolleg/innen.
Oder kommst Du direkt aus der Propagandaabteilung von Lidl&Schwarz?
Übrigens- es gibt den § 19 des Betriebsverfassungsgesetzes – die Behinderung /Verhinderung eines Betriebsrats kann lt. Gesetz bis zu 1 Jahr Knast nach sich ziehen. Das hat seine Gründe- lehne Dich also als evtl. Mitarbeiter=Ameise zugunsten von Lidl&Co nicht aus dem Fenster.
Leider werden die Arbeitsrechte schon lange gedehnt, ausgehebelt und vom Staat nicht konseqent überwacht und umgesetzt –das kommt deshalb immer noch Aldi, Lidl,Kaufland und Co. zugute. Und Dir offensichtlich auch – Du brauchst nicht viel denken.
Übrigens....Ganz aktuell – wie u.a. von mir seit gut 2 Jahren schon immer hier auf dem Blog geschrieben - Lidl&Schwarz hat mit seinem Ausbeuter-System gut abgeschaut – und zu seinen Gunsten nochmals perfektioniert. --->> Bei Aldi –der Mutter der deutschen Discounter.
So langsam merkt es endlich jeder Blinde – siehe auch meine letzten Kommentare- es tut sich was !
Brandaktuell !
>>>“ Aldi ? Mutter aller Discounter?: Dokumentation im NDR Fernsehen und als Video-on-Demand im Internet.
Gestern Sendetermin Montag 2. Nov.
oo Uhr.
http://www.ndr.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemeldungndr4836.html
http://www.firmenpresse.de/pressinfo131888.html
Zu Deiner Info: es gibt nebst dem Film (fast 1 ½ Stunden die Wirklichkeit des Wahnsinns der Discounter-Multimillardäre!) - demnächst offensichtlich ein neues Aldi Schwarzbuch.
(Verdi und div. Journalisten waren nicht so inaktiv wie manche hier vielleicht meinen!).
Dann ist (mit Deiner loyalen Unterstützung) der Ausbeuterkonzern Lidl&Schwarz „endlich“ in den Medien nicht mehr „so alleine“ –obwohl der Konzern gerade Aldi überholen will. Nicht nur im Gewinn,der Größe der Effizienz, sondern auch mit seinen perfiden Methoden auf Kosten der Mitarbeiter/der ganzen Gesellschaft.
Es wird Zeit dass die Discounter und seinen Verteidigern =Handlangern wie Du - endlich der Verdrängungs- Beschwichtigungs- Schikane- und Ausbeuter- Zahn - der Vernichtung von Lebensqualität - gezogen wird. Und Deinen gleich mit. Auf Dauer !!!
m.f.G.
m.i.o.
m.i.o. . Dienstag 3. November 2009 12:12
@ Max -und Co.
kleiner aber wichtiger Nachtrag zu meinem Kommentar von heute >
was in den Medien die "tatz" dazu sagt:
u.a. Zitat:
" Das ist schon viel - und doch müsste noch viel mehr berichtet werden: über die Macht, die Aldi und die anderen Discounter wie Lidl und Co auf die Produzenten haben. Und über die Rücksicht, die in vielen Medien genommen wird: Aldi und Lidl schalten in fast jeder der von der Anzeigenkrise geplagten deutschen Zeitungen mindestens einmal pro Woche ganzseitige Anzeigen. Und sind alles andere als zimperlich, kritische Berichterstattung mit Werbeentzug abzustrafen.!" - Ende.
So weit ist es in Deutschen riesigen (EH) Unternehmenskonzernen in denen die Willkür herrscht schon gekommen - übrigens meistens ohne Betriebsräte -die sind nur Sand im Getriebe dieser Ausbeuter - kein Wunder!
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/wir-muessen-draussen-drehen/
m.i.o.
m.i.o. . Donnerstag 5. November 2009 11:31
@ Max und Co.
nochmals ein kleine wichtige Zugabe !>
Damit Du in deiner Lidl Welt einmal Bescheid weißt, wie es in Wirklichkeit bei den "tollen" Discountern -an ihren Arbeitsplätzen - allen voran Aldi und Lidl&Schwarz aussieht - hier direkt der Link zum Film: > > "Aldi die Mutter aller Discounter" <´< - Dauer 82 Minuten - über den PC abspielbar. (mit Ton!)
http://www.ndr.de:80/kultur/film/festivals/nordische_filmtage/mutterallerdiscounter100.html
(Lidl/Schwarz kommt auch gleich am Anfang darin vor!) Letztendlich ist der Inhalt, das Konzernverhalten, die Inhaber, die Manager und insbesondere natürlich die Bedingungen der Mitarbeiter das Pendant zu Lidl/Schwarz.
Ich hoffe dass dieser Link auf den Film des NDR lange aktiv bleibt. Und hoffentlich hast Du den Ton an Deinem PC an. (statt stumm wie die MA, vor lauter Angst um den Arbeitsplatz im Film einige MA allerdings nicht mehr !)
Wenn Du dann immer noch meinst, Du bist optimal zufrieden bei Lidl und Co. alles andere, wie die wenigen Betriebsräte sind nur >unnötige Protestaktionen und sogar von verdi gesteuert – dann solltest Du wirklich ohne Betriebsrat lt. Deinem Kommentar/ Zitat: "Lotterie spielen" - >>>> aber mit/ bzw. an Deinem Arbeitsplatz !!!
"Lotterie" = letztendlich das große Monopoly spielen die Manager und D.Schwarz mit Dir – den Mitarbeitern.
Bei aller Achtung und viel Goodwill für eine Unternehmerfamilie- im besten Fall haben diese mit persönlichem Fleiß und kaufmännischen Geschick 1 Milliarde Euro in ihrem Unternehmen verdient/ zusammengebracht. Aber... die weitere unvorstellbare Summe 12 –15 Milliarden € - sind Anteile der vielen Tausend Mitarbeiter, (inkl. Erzeuger, Zulieferbetriebe, ect.) die diese erwirtschafteten – jedoch nicht als Lohn, fairer Bezahlung und Behandlung - oder daraus abgeleiteter, bzw. anders gearteter Sozialleistungen/Arbeits- und Lebensqualität erhalten haben -sondern durch deren Ausbeutung.
Richtige, faire Arbeitsplätze (ob mit- oder ohne Betriebsrat) sehen anders aus!
http://www.oxfam.de/download/Aufruf_Discounter.pdf
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/billigkraefte-lassen-kassen-klingeln/
Apropo-
Lidl und Aldi – hat nicht nur in Deutschland –auch im Ausland /z.B. in der Schweiz... schon wieder die gleichen Probleme; kein Wunder.
http://www.woz.ch/artikel/2009/nr12/wirtschaft/17661.html
http://www.syna.ch/sektoren-branchen/sektor-dienstleistung/detailhandel/aldi.html
m.f.g.
m.i.o.
Ps. Anmerkung an die verdi -Admins
Hoffentlich stellt Ihr von ver.di diesen wichtigen aktuellen Aldi Film direkt ins Netz/bzw. in den Blog.
Auch wenn dieser vom NDR zur falschen Sendezeit nachts und immer noch viel zu softgespült wurde. Dieser gehört täglich zur besten Sendezeit gezeigt- trotzdem er ist ein Zeichen,wie es in unserer Discounter -Arbeitswelt aussieht.
Der nebenstehende „Klar zur Wahl“ - Film ist doch dagegen seit spätestens 28. 9. 09 ziemlich out !
Konrad . Dienstag 10. November 2009 12:14
Wir wünschen Euch viel Erfolg mit dem neuen Betriebsrat und bessere Arbeitsbedingungen !
Lars Schmidt . Freitag 13. November 2009 20:14
Verdi ist eine wichtige Institution in der BRD - sie vertritt die letzten, noch übriggebliebenen Rechte von Arbeitnehmern
Sektor . Montag 14. Dezember 2009 07:15
Ohne Verdi wären die Arbeitsbedingungen bei den Discountern sicher noch schlechter. Insofern eine gute Sache, dass ihr die Betriebsräte bei Lidl durchgesetzt habt. Vor einigen Jahren erschien das noch undenkbar.
Elke . Mittwoch 16. Dezember 2009 11:34
Guten Morgen….
Die Wogen haben sich geglättet. Das Bekanntwerden ähnlicher Skandale in anderen Unternehmen hat sein Übriges dazu beigetragen. Viele glauben es sei ein ganz normales Vorgehen Mitarbeiter zu bespitzeln- die sind ja angeblich die Bösen, vor die sich das Utnernehmen schützen will. Selbst der Staat trägt sich mit den Gedanken Telekommunikationsdaten ohne festen Verdacht zu speichern. Überwachung überall- in der Tiefgarage, an den Zapfsäulen der Tanken, in den Unternehmen, im Staatwesen ¬¬-> George Orwell und sein Roman 1984 (B.B.i.w.y.)- wir sind nah dran!
Alles wird zur Gewohnheit, der Mensch gewöhnt sich, ist anpassungfähig und ordnet sich unter. Niedrige Löhne für Schwerstarbeit -, vor zwanzig Jahren undenkbar- heute salonfähig. Der Öffentlichkeit als Arbeitsplatz rettendes Instrument präsentiert, vom Staat unterstützt, von Unternehmen und dem Finanzadel gern und bereitwillig aufgegriffen und umgesetzt. Kaum mehr als zehn Prozent der Bevölkerung besitzen 60% des Geldes in der Bundesrepublik!! Gestern im Rundfunk -> Hartz4 sei richtig, die Reform hätte vielen mehr gebracht, als genommen…. Witz komm raus! In Zeiten von Arbeitslosenhilfe, gab es keine Tafeln wie man sie heute kennt, ganz zu Schweigen von dem immer größer werdenden Andrang. Früher, wenn die Arbeitslosenhilfe nicht ausreichte gab es Sozialhilfe obendrauf. Gelder wurden individuell nach Bedarf gezahlt- heute nur noch pauschal nach Haushaltsvorstand, Haushaltsgröße und Anzahl/Alter der Kinder. Die Armut wächst. Im Pauschsatz für Kinder werden noch nicht einmal Schulmaterialien und Windeln berücksichtigt, eben so wenig von Busfahrkartenkosten für den Transport zur Schule.
Die zweite Ausage war- seit der Einführung von Hartz4 gibt es weniger Langzeitarbeitslose. Das ist gut, da haben sich die aufgerafft die das System ausgenutzt haben um zu faulenzen- die echten Bedürftigen dagegen können es nicht! Nach den neuesten Informationen sind 80% der Empfänger entweder Behindert, Kinder, Erwachsene über 60 , oder chronisch Kranke ohne (ausreichenden) Rentenanspruch. Die restlichen 20 % , der Rest der Arbeitsfähig ist, entweder keine findet oder nicht arbeiten will, beziehungsweise über keinen Schulabschluss/ keine Ausbildung hat oder trotz Arbeit unterstützt werden muss.
Sorry, kleine Abweichung.
Ich hasse Vorurteile gegen Benachteiligten- gestern war Wallraff „Unter Null“ im Zweiten. Da konnte man ein wenig seine Gedankenwelt und sein Schema F- Denken korrigiern, in Richtung >Offenheit und Verständniss gegenüber Menschen die in Bedrängnis geraten sind.
Wir brauchen Menschen wie Wallraff und auch solche wie m.i.o. und alle die äh nlich Denken und dies aussprechen.
Viele Arbeitnehmer sind in Bedrängnis geraten- sei es weil sie zu wenig verdienen, nur Teizeitjobs bekommen, befristete Verträge ohne Jobsicherheit und obendrein noch unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen.
Die vielen Jahre in denen ich bei Lidl arbeitete erging es mir genauso- immer denken du brauchst den Job, das Geld ->woanders ist auch nicht besser. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind altersbedingt schlecht. In den letzten Jahren der Tätigkeit bin ich oftmals nur noch mit Widerwillen zur Arbeit gegangen mit einem mulmigen Gefühl im Bauch was der Arbgeitsalltag mit sich bringt. Der hatte es in sich-auch die Kolleginnen die gegeneinander arbeiteten und intrigierten was das Zeug hielt. Ein Klima des Misstrauens, zwei Läger die sich bekämpften. Hohe Krankheitsstände, wenig Motivation, viel Streiterei . Der Blog hier hat ein mir geholfen, zu verstehen dass es nicht meine Schuld ist, sondern vom System erzeugt wird - durch den hohen Streßfaktor der so manch/e Arbeitnehmer/in zermürbt und ein Schatten seiner/ihrer selbst wird. Die vielen Informationen in Form von Links hier erhalten oder selbst recherchiert haben mich „aufgeklärt“. Auch die Aussagen anderer Mitarbeiter die entweder positiv oder negativ waren- was aber egal für meine Meinungsbildung war. Beide Seiten habe ich gelesen, nachvollziehen können und mich trotzdem auf die Seite des Widerstands/ der Kritik geschlagen - da diese mir richtiger erscheint- egal ob man bei Aldi, Netto oder wo auch immer noch schlimmer dran ist. Auschlaggegbend ist doch der Umstand, dass es solche Bedingungen gibt- egal wo, in welcher Qualität!
Lidl versucht immer zu beschwichtigen- mit- wir zahlen angemessen (übertariflich) wir behandeln unsere Mitarbeiter gut. Die dies schreiben sitzen in der Zentrale und bekommen gar nicht mit was in den Filialen geschieht. Sie hören nur auf Führungskräfte oder befragen auch mal kleine Angestellte- die sich jedoch nicht trauen Tacheles zu reden- aus Angst die Stelle zu verlieren. Diese Angst durchzieht das geamte Unternehmen! Ich war dabei, ich weiß was ich schreibe. Mein ganzer Arbeitsalltag war geprägt von Eile, Hektik und Kontrollen. Angemeldete Kontrollen (Revision), aber auch ausserplanmäßige. Der Versuch Fehler zu vermeiden - die normalerweise heftigst gerügt wurden- seien sie auch noch so klein gewesen. Andere haben Fehler unbemerkt von anderen gemacht, aus Schlamperei oder/und Zeitnot- und die kam oft vor. Nie war es jemand- oder man hatte immer eine bestimmte Person sofort unter Generallverdacht (nicht mich) gestellt. Ganz einfach, und sie konnte sich kaum dagegen wehren. Aus Erfahrung in anderen Filialen weiß ich, dass es dort nicht viel besser abläuft. Es gibt aber Verkaufsstellen in unserer Region in denen es wirklich gut funktioniert- aber das ist die Außnahme – meine persönliche Erfahrung.
Für mich steht fest- ich bin heilfroh diesem Unternehmen den Rücken gekehrt zu haben, ich bin untröstlich dass ich es erst so spät gewagt habe. Immer standen finanzielle Aspekte meiner Entscheidung im Wege- das Haus, die teure Schule Kinder, der Mann in einem unsicheren Arbeitsverhältnis. Na ja, über die Bezahlung konnte ich wirklich nicht klagen (relativ auf den Handel bezogen)- aber der Rest, die Arbeitsatmosphäre, die zerstrittenen Kollegen/innen, meine eigene Entmutigung und das Gefühl versagt zu haben, auf der Stelle zu treten, keine Aufstiegsmöglichkeiten zu haben, keine Aussicht auf einen vollwertigen Arbeitsvertrag, ect. Dazu die ewige Panik, trotz gut geleisteter Arbeit unter Umständen den Arbeitsplatz zu verlieren - machten mir dann doch klar dass ich gehen muss, wenn ich noch etwas Selbstwertgefühl von dem bisschen Rest der mir blieb erhalten will.
Ich bereue diesen Entschluß nicht. Selbst mit dem Wissen, dass dieser Schritt mit einem Risiko behaftet ist- nicht. Endlich geht es mir wieder gut, ich kann das Leben und die Familie in vollen Zügen genießen. Habe mehr Stundenlohn, einen höheren Vertrag, leichtere Arbeit, Wochenenden die ihren Namen gerecht werden, feste Arbeitstage, einen festen freien Tag in der Woche. Mein Leben ist wieder planbar/berechenbar geworden. Dazu mehr Verdienst!
Bisher habe ich nur gewonnen.
Ich vermisse Lidl nicht!
Nie wieder beim Discounter!
@ m.i.o.
Ich hoffe es geht Dir gut?!
Deine Kritik und Anregungen im Blog haben mich auf den richtigen Weg gebracht.
Danke!
Viele Grüße
Elke
Sonne30 . Donnerstag 17. Dezember 2009 18:00
Liebe Elke,da hast du wirklich einen ECHTEN GLÜCKSGRIFF!!So was bekommt man auch nur einmal.Ich beneide Dich,genieße es,halt es fest dein Glück.
Katy . Freitag 18. Dezember 2009 18:53
Ich vermisse LIDL auch nicht. Aber erst mal ein frohes Weihnachtsfest.
Elke . Freitag 18. Dezember 2009 21:53
Hallo Sonne --> älter geworden :-); hallo Katy,
ja die Suche hat sich gelohnt! Das Wagnis etwas neues zu beginnen ebenfalls- bisher kann ich das uneingeschränkt bestätigen. Ich hoffe, das wird auch auf auf lange Sicht so bleiben.....
Bei Lidl und Co. wollte ich nicht mehr. Wir haben hier Netto, (vorher Plus),Aldi und Lidl das volle Programm eben. Egal wo Du einkaufen gehst überall das gleiche Szenario. Die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich in einigen Punkten aber im Großen und Ganzen kann man alle über einen Kamm scheren. Da mache ich mir nichts vor.
Ein Wechsel macht/e nur Sinn, wenn man dem Ganzen den Rücken zukehrt. Das sollte sich ein jeder bewußt machen. Ein Wechsel innerhalb der Discountschiene bringt allenfalls andere Probleme mit sich -neue -und die meisten alten bleiben erhalten oder verschärfen sich sogar.
Ich kenne einen Filialleiter der ist von Lidl nach Plus und war zufriedener -> bis Netto das Unternehmen aufkaufte- jetzt erlebt er den Höllentrip - noch schlimmer als bei Lidl. Eigentlich dachte ich , schlimmer gehts nicht - aber anscheinend doch.....
Alle Arbeitspläte beim Discounter sind nicht für die Dauer, wer das schafft- länger als 15 Jahre, älter als 45- der merkt nichts mehr- funktioniert nur im System, denkt Systemtreu, richtet sein ganzes Leben danch aus, ist kein freier Mensch mehr. Wenn man die Jubilare die Lidl ( Mitarbeiterzeitschrift) vorstellt, anschaut, sieht man wie wenig von über 50.000.Mitarbeitern länger als 20 Jahre im Unternehmen sind, und entweder haben sie Führungspositionen (mind. VT) oder sitzen in der Zentrale einer Vertriebsgesellschaft, oder in Neckarsulm selbst.
Einfache Mitarbeiter in den Filialen sind auch meistenteils einfach zu führen/ leicht zu unterdrücken.
Besonders schlimm fand ich es, wenn MA darauf stolz sind mehr als 60 Posten in der Minute an der Kasse kassiert zu haben, sich darüber lustig machten, dass in anderen Läden die Kassierinnen "so lahm" sind. Tatsächlich monierten, dass in anderen Geschäften die Kassiererinnen nur an der Kasse sitzen und "nicht arbeiten" müssten. Ich würde sagen, die Gehirnwäsche dass ein Mitarbeiter der mal einen Leerlauf hat (z. B. Kundengespräch) ein minderwertiger Arbeitnehmer ist, hat tatsächlich seine Wirkung erzielt. Der Leistungsgedanke der wie ein Damoklessschwert über dem ganzen Unternehmen schwebt, hat eines gebracht- jeder beobachtet den anderen- damit bloß niemand eine Minute mal ohne Arbeit ist. Prinzipiell war die Bespitzelung mittels Dedekteien gar nicht nötig- das machen die Mitarbeiter schon unter sich.
Eigentlich kann jeder froh sein, wenn er sich diesem Dauerstreß des Kampfes gegen die Zeit entziehen kann. Genauso kam es mir täglich vor, die Arbeit wurde nicht weniger- die Zeit raste nur so dahin. Das Lager war gerammelt voll und der nächste LKW kam schon wieder um neue neue Ware zu bingen. Der Warenfluß riß eigentlich nie ab. Immer zu wenig leute und wenn mal etwas ruhiger wurde/war dann hat man garantieert jemanden nach Hause geschickt- die Leistung ihr wißt ja.
Niemand erwartet das man wie eine Schnecke arbeiten kann- aber ein vernünftiges Tempo- also zügig und qualitativ gute Arbeit- die ich persönlich als das Maß aller Dinge betrachte. Dauerstress und permanenter Leistungsdruck, Arbeit im Akkord sind die Motivationskiller NR. I. Der Feind der die Gesundheit der Arbeitnehmer bedroht. Noch nie gab es so eine hohe Anzahl an psychischen Erkrankungen wie heutzutage in der modernen Arbeitswelt.
Übrigens haben Discounter einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Allerdings glaube ich persönlich, dass es u U. an den zerstörerischen Preiskämpfen liegt. eigetlich könnte aldi- wenn man den Managermagazin glauben schenken kann- Lidl aus dem rennen schicken-mit ruinösen Preiskampagnen. Aldi kann sich so etwas für eine Weile leisten- Lidl hat zu kämpfen mit hohen Zinslasten- wegen der Verschuldung. Irgendwann können die nicht mehr mitzeihen und fallen zurück. Wenn die Aldi-Brüder das beabsichtigen- könnten sie ihren ärgsten Rivalen das fürchten lehren. Dann bekommt Lidlm die Quittung für unvorsichtiges Expandieren. Viele ausserdeutsche Märkte laufen nur schleppend und kosten mehr als sie einbringen- erzielen rote Zahlen. Den geht es halb so gut- wie mancher es glaubt. Wenn Schwarz wirklich über die geschätzten 10 Milliarden Privatvermögen verfügt- dürfte es an der Zeit sein- seinem Unternehmen unter die Arme zu greifen! Tja die Schwaben - das fleissige Völkle Schaffe, schaffe - Häusle baue....
Übrigens Gehrig tobte! Rohrer hat den nächsten Manager für Edeka abgeworben. Da lichtet sich die Spitze, wenn die "guten" Vertriebler alle abgezogen werden.
Markus . Mittwoch 30. Dezember 2009 23:15
Wichtig ist doch, dass man daran arbeitet, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. wenn es nicht direkt miteinander geht, dann muss man es halt organisierter versuchen. Ich drücke die Daumen.
--
UMTS Stick
Elke . Donnerstag 31. Dezember 2009 17:54
@ Markus,
so ist es. Mit einem Betriebsrat der gründliche Kenntnisse im Arbeits- und Sozialrecht hat und regelmäßig durch Schulungen /Seminare immer auf den aktuellsten Stand ist/bleibt, kann das ermöglicht werden. Im Alleingang nicht-. Die Angestellten im Handel, insbesondere bei den Discountern sind dafür viel zu schnell ersetzbar, als das der Arbeitgeber sich der Mühe unterzieht ihnen alle ´Rechte bedingungslos zu gewähren. Ganz im Gegenteil- oberste Priorität bei den niederigen Margen sind die Kosten und der Umsatz. Alles was Kosten in irgendeiner Form einspart wird verlangt. Da sich die Leistung sich am Umsatz orientiert, werden bei niedrigen Umsätzen kostenlose Arbeitsstunden vorausgesetzt und von vielen Filialleitern verlangt. Wer nicht mitzieht darf gehen.
Siehe Kommentar von Jayson der jetzt unter der Regie von Netto (Edeka) endlich begriffenn hat was einige Arbeitgeber sich herausnehmen, wie sie Arbeitnehmerrechte aushebeln/unterwandern.
Leider haben alle die nicht unberechtigte Angst ihren Arbeitsplatz einzubüßen und nach einem Jahr Arbeitslosigkeit HartzIV Empfänger zu werden. Dieses unsagbare ungerechte Gesetz zu Lasten langjähriger Arbeitnehmer die oftmals unverschuldet arbeitslos geworden sind, sehr oft sogar altersbedingt´um dann nach mehr als 20jähriger Tätigkeit behandelt /gleichgestellt werden mit Menschen die nie arbeiten wollten/oder konnten.
Ein Gesetz das pauschalisiert und Menschen zu einem Einheitsindividium macht. Vor dem Gesetz sind alle gleich auf H4 Empfänger trifft dies zu. Mit einem Minimum leben müssen, mit dem man nicht mehr lebt, sondern einfach nur noch überlebt! Essen, trinken, etwas Kleidung und ein danach über den Kopf. Diese Personen zahlen drauf- weil die Politik versagt hat und immer die falschen begünstigt- die, die ohnehin genug haben. Ein Staat der sich damit brüstet Langzeitarbeitslose mit Hilfe von Hartz4 abgebaut zu haben. Aber wie die Arbeitspläte geschaffen sind, wie die Verdienstmöglichkeiten aussehen- das wird verschwiegen-Hauptsache die Statistik stimmt und weist einen Erfolg aus- der gar keiner ist- alles nur geschönt.
Klar, dass Arbeitnehmer die es besser wissen und sich in kleinsten Verhältnissen bewegen und leben , bange haben ihre schlecht bezahlte Arbeit zu verlieren. Frauen ohne qualifizierte Ausbildung, mit kleinen Kindern ohne Betreuungsmöglichkeiten die in Teilzeitarbeit dazuverdienen müssen und Personen die sonst gar keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. All diese sind leichte Beute für Ausbeuter und haben keine Lobby. Dazu kommt noch, dass sie entweder nicht die richtigen Umgangsformen haben, vielleicht einen Migrationhintergrund und/oder zu wenig Selbstbewußsein um ihre Ansprüche geltend zu machen.
Gerade in diesen prekären Arbeitsbereichen muss ein Betriebsrat her, der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen ausbalanciert und auf Einhaltung der Arbeitnehmerrechte drängt.
8 Betriebsräte in über 3000 Filialen- ein trauriger Zustand und genauso traurig geht es in vielen Filialen zu. Hackordnung und das Gesetz des Stärkeren sind an der Tagesordnung. Einfach brachial. Filialleiter die ihre Miarbeiter runterputzen und Mehrarbeit verlangen. Paletten die nach Arbeitsende weiterverräumt werden müssen- ohne Bezahlung. Filialleiter die ihren Mitarbeitern verbieten morgens vor Ladenöffnung während des Obstverräumens private Gespräche zu führen. Solche, die Mitarbeiter an ihren freien Tagen in die Filiale zitieren (Anfahrt gut 30 km)- weil sie ein Fehler vom Vortag wieder richtigstellen müssen (Karton falsch aufgeschnitten). Verkaufleiter die eine Filialleitung während sder Schicht in die Zentrale schicken um einen Formular abzugeben, was am Vortag in der Hauspost vergessen wurde. Ein FL der die Stunden der Mitarbeiter in die AZE einträgt/ändert damit die Leistung am Abend stimmte,
. kurzerhand Pausen ausdehnte- die man niemals genommen hatte. Da wurden aus 10 Minuten -schnell den heißen Kaffee runterspülen - mal locker 45 Minuten Pause- alle haben mitgemacht. Willkür, Machtausübung und Druck, menschenverachtender Umgang mit Mitarbeitern. Kassiererinnen denen man einen Kassensturz verweigert (lt. Kundin zu wenig Geld zurückgegeben)- die Differenz (20€ ) musste sie am Schichtende aus eigener Tasche zahlen. Derselbe Fl - ich duze euch-ihr habt mich zu siezen! Jeder beäugte jeden- Misstrauen pur - immer und überall. Jeder Fehler, jedes unbedachte Wort, einfach alles wurde sozusagen "aufbewahrt" . Machte man einen Fehler, durfte man sich anhören- immer machst du- und promt kam eine Aussage über eine Angelegenheit die vor Monaten, sogar vor Jahren mal vorgekommen ist. Das nenne ich Elefantengedächnis!
Das Betriebsklima war zerstört- neben dem hohen Leistungsdruck, kam der Leidensdruck bei vielen hinzu. Am Ende ging gar nichts mehr- entweder schwieg man sich an, oder stritt sich.
So viel zur Teamkultur!
Guten Rutsch ins neue Jahr!
m.i.o. . Freitag 1. Januar 2010 16:06
@....................
Sehr geehrter Herr Prof.Eichenberger –
Leider kam der an Sie gerichtete Kommentar von mir nach meiner recherierten E-mail- Adresse an Ihre Uni in der Schweiz (eichenberger@unifr.ch) als Fehlermeldung unzustellbar zurück.
Vielleicht gelingt es wenigstens ver.di direkt mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Vorsorglich und aus meinem persönlichen Grunde, sende /bzw. veröffentliche ich diese Mail nun an Sie als "offenes Schreiben" statt in „Blick ch“ bei „verdi“ auf dessen Lidl- Blog. Vielleicht lesen es hier hunderte Lidl, Aldi Mitarbeiter denen es ebenfalls die Sprache verschlägt- über so viel Schweizer Uni- Proffessoren – Unbekümmertheit; ja Dummheit. Ich hätte da mehr erwartet. Sie machen es sich offensichtlich sehr einfach; scheinbar unangreifbar. Sie verkennen aber die Lage die auch in der Schweiz im Discount passieren wird –die Anfänge bestätigen dies bereits –Lidl und Aldi fällt schon wieder in diesem "neuen Expansionsland" negativ auf. Auch die Verbraucher machen vor lauter „Billig“ den gleichen Fehler wie in Deutschland – mit den gleichen Folgen.
Als ich verschied. neue Online -Informationen u.a. in „Blick“ über Sie –ausgelöst durch den Migros Manager H. Bolliger - dessen Aussage über die Praktiken und Auswirkungen der deutschen Discounter Lidl und Aldi in der Schweiz las, stockte mir doch fast der Atem.
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/aldi-und-lidl-schiessen-zurueck-136826
Insbesondere über Ihre komplett unkritische Darstellung der Verharmlosung/ Verlagerung der Problematik - der negierten, glattgebügelten Kritik Ihrerseits -der angeblich fairen Discounter, nun auch in der Schweiz agierend. Insbesondere auch Der dort entstehenden, neuen Arbeits- und Marktbedingungen durch Lidl, Aldi und Co. Ihre Gegenreaktion –quasi der Zustimmung zugunsten der Discounter durch die Äußerungen des Schweizer Migros Chefs ist meines Erachtens völlig daneben. (von Ihnen sogar als reiner Eigenutz von "Migros" bezeichnet). Ich glaube Sie haben auf lange Sicht die ganze Dimension nicht richtig erfasst. Was H. Bolliger letztendlich sicher damit ausdrücken wollte.
Erlauben Sie mir bitte – nicht nur er, auch ich und viele andere Kritiker würden sehr gerne mit Ihnen darüber mal vor Ort Klartext reden. Ja... ich werde sogar richtig ärgerlich dabei; mir wird übel. Sie wissen nicht was Sie damit den bereits seit vielen Jahren Betroffenen MA/ und Kleinbetrieben direkt oder indirekt für einen negativen Gefallen tun. Sie sind im Begriff diese Ausbeuterunternehmen reinzuwaschen, ohne die wirklichen Bedingungen in Deutschland zur Kenntnis zu nehmen.
Sicher zahlen Sie nicht die enormen Einkommensverluste durch solche extremen Arbeitsplätze direkt entstanden selbst nach. Z.B. in ca. 10 Jahren bei vergleichbaren Arbeitsplätzen ca. 50.000 tsd. Euro weniger Lohn =abgepresst durch immer gleiche Löhne, nicht bezahlte Überstunden, Soz.-leistungen, Renten-Ansprüche;Lebensqualität verloren. Die allgemein bekannten Ausbeutungsmethoden- der Mitbestimmung/Betriebrat/ Arbeitnehmerrechts- freien Zone in solchen Aldi, Lidl Konzernen - als die Spitze des Eisberges - nicht einmal berücksichtigt. Glauben Sie nur nicht das trift nicht zu -hätte kein System - oder der Migros Chef Bolliger male den Teufel an die Wand. Nein... es ist so - wenn man mit Sachverstand hinter die Kulissen der Discounter schaut. Das ist eventl. für die Schweiz Neuland - aber nicht umsonst macht bereits Ihre Gewerkschaft UNIA darüber von sich Reden. Sie sollten sich darüber schnellstens mal informieren.
Aus Ihrer nachzulesenden Argumentation heraus kann ich nur für mich fast vermuten, dass für Sie sehr nahe durch Ihren Beitrag an div. "Zuwendungen" von den entsprechenden Konzerne angesiedelt sind. da wären Sie nicht "der Erste". Da wird man schnell auf einem Auge Blind –bekommt man den Tunnelblick, (das gibts sogar bei internenen Managern/FL,ect. wenn sich diese "erfolgreiche" Feudalfürsten mit Ihren Stiftungen Weiss –waschen. Siehe dazu:
http://idw-online.de/pages/de/news349371
Apropo:
Es ist schon längst bekannt, dass es auch ähnlich enge, freundschaftliche Verbindungen zwischen Bild und Lidl in Deutschland gibt. Aber eine solche Dimension möchte ich Ihnen gar nicht mal unterstellen.
Wenn auch die Reaktion des Herrn Bolliger als „Eigeninteresse“ gefärbt wäre - scheinen Sie mir allerdings über die Strukturen im Deutschen Einzelhandel -insbesondere in den Strukturen/ des Systems der Discounter Lidl und Aldi sehr wenig Einblick zu haben. Migros Chef Bolligers Einwände sind durchaus nach vielen Jahren Erfahrung Discount in Deutschland -jetzt in die Schweiz überschwappend, voll gerechtfertigt. Dieses Dinscountersystem ist der Wolf im Schafspelz -die Büchse der Pandora für die Mitarbeiter, Erzeuger, der Umwelt -der ganzen Gesellschaft. Langfristig von fairen Bedingungen, Nachhaltigkeit, Lebensqualität keine Spur -im Gegenteil. Dieses System wird auch niemals zu fairen bedingungen im EH /der Wirtschaft beitragen. Am besten wäre es, ein solches sollte es gar nicht geben.
Nehmen sie bitte auch einmal die gleichfalls sicher nicht weniger fachl. fundierte Experten Meinungen von anderen entgegen. Im übrigen geht es bei dem Discountersystem nicht nur um „Billig“ , sondern um die Auswüchse dahinter - wer dafür zahlt und welche Bedingungen daraus letztendlich (in der BRD spricht man wie die Fakten bestätigen beim Bankencrash und deren Ursache/ Folgen/Refinanzierung durch den Steuerzahler/Arbeitnehmern von „Systemrelevant“,) geschaffen werden. Vor vielen Jahren wurde dieses Problem auch noch nicht als solches in Deutschland angesehen - inzwischen ist dies jedoch völlig anders- ins Gegenteil verkehrt. Daraus hat sich eine Oligopol- Übermacht/ Marktmacht, Marktverdrängung, Gier und Unmoral entwickelt -die alles diktiert und manipuliert. Durch ihre Lobbyiisten/ alleine durch ihre schiere/relative große Zahl von Arbeitplätzen egal welche –wegen fehlender Alternativen - sogar die Polik damit manipuliert, schönrechnet. Die Preise- die ErzeugerU/Hersteller Bedingungen -die Löhne, die Arbeitszeiten, die Arbeitsrechte bis zur Überwachung/Bespitzelung -unzählige Überstunden umsonst, minimalstes Personal - letztendlich verminderte/ keine Lebensqualität. Es ist nichts anderes als eine Spirale nach unten. des sozialen, gesellschaftlichen Abstiegs - der Lidl- und Aldiisierung. Alle zahlen drauf von solchen Bedingungen. Geiz und Billig ist nicht Geil -es macht arm. Im Hirn und im Geldbeutel, in der menschlichen, sozialen Kultur eines Landes. Es zählt nur noch der reine Profit –Jeder gegen Jeden.
Wenn die schöne Schweiz- in der ich so oft bin, ihren Menschen denen es noch relativ gut geht - dies sich auch erlauben kann - nicht merkt -nicht einmal gebildeten Menschen wie Sie- dann bitte schön. Gute Nacht - Arbeitswelt. Kann es dies sein, in Ihrem eigenen Interesse auch als Hochpreisland – alleine im Hinblick deren Arbeitnehmer – Niemals.
Ich möchte Sie deshalb nochmals direkt auf einige Fakten hinweisen,auch wenn ich mi fast nicht vorstellen kann, dass Ihnen diese nicht bekannt sein sollten -also vor ihrem lobpreisender Statement eigentlich bedenken sollten. Der sogenannte „Wettbewerb“ der keiner ist- die "Schnäppchen" der Discounter sind teuer erkauft, sowohl durch gesellschaftliche wie auch umweltbezügliche Schäden, die diese Firmen weltweit anrichten. Mit einigen Links können Sie sich zusätzlich noch entsprechende Informationen verschaffen:
#Diese beiden Grundsatzartikel fassen eine Vielzahl der Kritikpunkte und Nachteile des Discountwahns zusammen:
http://konsumpf.de/?p=2353
http://konsumpf.de/?p=2766
- Mehrere Studien zeigen die üblen Bedingungen, unter denen diese Aktionsware der Discounter andernorts hergestellt wird:
http://www.suedwind-institut.de/web-beitraege/pe/pe2009-02__09-02-03_aldi-studie-2.htm
http://www.saubere-kleidung.de/2008/ccc_08-01-30_pu_discounter_lidl-kik.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,592711,00.html
Eine Vielzahl weiterer Texte quer durch alle Medien beschäftigen sich mit den schlimmen Folgen und Hintergründen des Aldi- & Lidl-Erfolgs:
http://www.zeit.de/2008/19/Wallraff-19
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1422478
http://www.zeit.de/2005/47/Fiese_Arbeit-Alternative
http://lidl.verdi.de/
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/aldi-brutal;1383241
http://www.cvengineering.ch/politikritik/index-Dateien/Discounter.htm
Ganz aktuell noch ein Bericht aus der Wirtschaftswoche, der ebenfalls (und das von einem so konservativem Heft!) die Probleme dieser Ankurbelung sinnlosen Konsums durch Billigpreise thematisiert: Auch Lidl als Auftraggeber/Produktabnehmer kommt darin vor –Über Aldi gibt es aktuell ähnliche:
http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/die-fabrik-der-welt-hat-sich-veraendert-413909/
Solche bekannten Hintergründe, die eigentlich Ihrem Berufsstand als Uni -Proffessor -nicht als intellektuelle Bildungslücke- entsprächen, werden leider (mir nicht erschließbar) ignoriert. Man sollte solch skrupellosen Konzernen wie Lidl, Aldi etc. nicht auch noch zusätzlich eine Bühne geben, indem man ihre Produkte und Ihr Geschäftsmodel so verteidigt. Das machen dies Konzerne sowieso aus Imagegründen selbst. Ich finde das von Ihnen wie von Lidl, Aldi und Co.verantwortungslos.
Übrigens: wie jetzt lt. „Blick ch- online“ nun auch Lidl, Aldi in der Diskussion zurückschlägt ist nicht die Wahrheit. Es nützt nichts, wenn man angeblich 4016.- /bzw.3800.- Franken als Ganztags-Beschäftigt in diesen Discountern „verdienen kann“. Man müsste dazu wissen: Bis zu 85 % der tausenden MA sind als Mini/Teizeit/ max. Halbtagskraft eingestellt. Langjährige Ganztagsfachkräfte mit viel Engagement und Erfahrung verdienen in Deutschland nicht einmal nach 10 Jahren Tätigkeit brutto 2000.- Euro! (Aldi Süd derzeit 12,75 Std. Lohn) Entsprechend anteilig sind auch die klassischen Sozialleistungen, Arbeitsbedingungen, Rentenzahlungen, ect. ausgerichtet. Es reicht gerade zum Überleben; mehr nicht. Die unzähligen Überstunden umsonst nicht mitgerechnet. Wieso sollten ausgerechnet die Löhne in der Schweiz, umgerechnet in SFR höher sein als in Deutschland? Ebenfalls der unfaire Umgang mit den MA und den Erzeugern/ Zulieferern (nicht wenige Male mittelfristig scheinselbstständig durch Abhängigeit von Lidl/Aldi –zu minimalsten Liefer- Konditionen. Die meisten Experten und Verbraucher haben offensichtlich keine Ahnung wie es in Deutschland mit diesen Harddiscountern wirklich aussieht. Gute Nacht Schweiz – wehrt Euch bevor es zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen und ein gutes neues Jahr aus Deutschland (ohne Lidl/Aldi Discounter und deren Marktmacht Propaganda. -
Ein Kritiker und Insider der sich bei Lidl, Aldi sowohl in Betriebs- als auch Volkwirtschaft inkl. CSR Kriterien/fairer Bedingungen in der Arbeitswelt durchaus sehr gut auskennt.)
m.f.G.
m.i.o.
Elke . Sonntag 3. Januar 2010 19:36
hi m.i.o,
Frohes Neues Jahr.
Habe eben im Blick gelesesen - Eichenbergers Ansichten. Den Kommentaren nach sind Migros und Coop in der Schweiz ebenfalls Riesenkonzerne die alles aufkaufen und massenweise kleine Läden verdrängt haben. Insgesamt auch mit hohen Gewinnen und Managergehältern.
Insofern mag man Bollingers Reden als Eigeninteresse ansehen- was es ja wohl auch ist. Andererseits müsste der Prof. schon erkennen, dass billige Preise am Ende Arbeitsplatzverlust (durch Einsparungen) und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mit sich bringen (Leistungsverdichtung) Jemand der wie er, der in der Wirtschaft "zu Hause" ist muss mehr wissen als das, was in der Schweiz vor sich geht. Selbst wenn die Schweiz eine Art Sonderstatus in der europäischen Wirtschaftszone innehat- muss sie sich davor in Acht nehmen, dass nicht eine Abwärtspirale losgetreten wird. Die Nachbarsländer dürften als Beispiel ausreichen, um zu erklennen was schnell passieren kann- wenn alles nur noch billig sein soll. Da mag der Eichenberger mit seiner Vorstellung/Meinung hohe Preise schaden der Wirtschaft, vielleicht richtig liegen- aber spottbillig-teilweise sogar unter dem Einkaufspreis schädigt bestimmt mehr- vor allem die Gesamtwirtschaft durch ausfallende Einnahmen.
Migros ist kein Lamm -eher ein reißender Tiger der durch sein Fast-Monopol , -neben Coop und Denner ziemlich viel Marktmacht hat. Da sind Vorwürfe gegen Bollinger nicht ganz unberechtigt. Kunden sehen die gut ausgestatteten Läden und ziehen den Schluß daraus- das die Ausstattung höhere Preise verursacht- Lidl und Aldi dagegen dank der spärlichen Ausstattung günstige Preise anbieten könne - vor allem auch deswegen- weil Migros wie man zu lesen bekommt den Lieferanten angeblich denselben Einkaufspreis zahlt wie die Discounter. Allerdings wissen die Kunden nicht- das die Abnahmemenge den Preis bestimmt- nicht Gesellschaftsform. Migros ist riesig- eine Einkaufgenossenschaft und nimmt dementsprechende Mengen ab. Bleibt aber offen- wenn die Margen so viel höher sind als bei einem -Discounter- wo versickern sie dann? Bezahlen sie das Personal so gut, haben sie so viel davon (Personal)- oder stecken die vielen Manager es sich selbst in die Tasche. Wo Lidl es lässt ist klar- vornehmlich wird es in die Expansion gesteckt oder/und "geparkt" in Stiftungen. Wie dieses Geld generiert wird und auf wessen Kosten ist auch bekannt. Aber warum sollte ein Bollinger besser sein als Schwarz? Beide Konzerne sind groß- beide rücksichtslos.
Übrigens, versuche es mal hier:
http://www.unifr.ch/ecopol/de/chairs/professors
Elke . Sonntag 3. Januar 2010 19:53
Sorry, der Gründer ist ja Duttmeier und Bollinger wohl jemand wie Gehrig?
http://migros.unia.ch/news_aktionen.9.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5BbackPid%5D=902&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3733&cHash=b7e584b2f0
http://ethicalswiss.blogspot.com/2009/03/case-study-migros.html
http://www.beobachter.ch/arbeit/artikel/detailhandel_die-migros-knausert/
m.i.o. . Montag 4. Januar 2010 13:01
@ Elke Hallo –
schreibe Dir –und anderen auf Deinen Kommentar an mich mal wieder ziemlich viele Zeilen- aber zum Thema hoffentlich interessante. Vielen Dank für Deine Mail über Migros CH.
Natürlich ist mir klar, dass es bei Migros -auch ein relativ riesiges Einzelhandels-Unternehmen mit ca. 80.000 MA –aus verschiedener Genossenschaften, Aktiengesellschaften und Stiftungen zusammengefasst –derart größtes Schweizer EH Unternehmen - auch keine Heiligen in der Branche sind und sicher nicht nur Superfaire Manager das Unternehmen führen. Auch da mit harten Bandagen gekämpft –es gibt auch öffentliche Kritik, (auch von der UNIA) dass einzelne MA unter fragwürdigen Umständen schon gegangen worden sind. Sicher nicht im Sinne von Pionier Gottlieb Duttweiler. Als ehemaliger Gründer 1925, wollte dieser dass die Migros als Genossenschaft niemals in erster Linie vorrangig nach Gewinn strebt. Seine Vision: ein besonders soziales Unternehmen. Gottlieb und Adele Duttweilers 15 Thesen sollten für Arbeitsbedingungen sorgen, die vorbildlich sind. Da sind sicher im Laufe der Jahre leider auch gewaltige Abstriche gemacht worden. Jedoch in Deutschen Discountern gibt’s nur Abstriche und über die vielen Jahre tausende ausgebeutete Mitarbeiter, ob noch in den Unternehmen tätig oder längst freiwillig oder unfreiwillig unter fragwürdigen Methoden ausgeschieden. Von anderen rigiden Methoden mal ganz zu schweigen – sind ebenfalls bekannt.
http://www.inrate.ch/fileadmin/pdf/medienspiegel/Mitteilungen_2007/7._Juli_2007_Unia_fordert_bessere_Arbeitsbedingungen_Basler_Zeitung.pdf
Mir ging es auch nicht im Entferntesten darum, die Unternehmensstruktur und Unternehmens-Philosophie/ die Personalführung /das Management (trotz allgem. schwierigen Zeiten in EH –sicher auch in der Schweiz) von Migros (ohne selbst einen genauen Überblick vor Ort zu haben), zu verteidigen – sondern um das Grundsätzliche aus der Warnung (wenn auch tlw.zum Eigennutz von Migros) hinzuweisen – wohin letzendlich auch diese Entwicklung in der Schweiz führen wird. Sicher schadet es oberflächlich betrachtet nicht, in eine sehr eingefahrene Markt- Struktur -wiederum vorhandenen anderen Oligopol - neuen Wettbewerb zu bringen. Allerdings... entscheidend ist doch zu welchen Bedingungen – wenn die Auswirkungen – ob Positive oder aber Negative in anderen Ländern bereits längst sichtbar sind. Sicher gab es dieses Für und Wider früher auch in Deutschlands EH –es wurden ignoriert –die Folgen sind bekannt -und nun bald in der Schweiz.
Siehe Informationen u.a. vom 3.2009 >
http://woz.ch/artikel/2009/nr12/wirtschaft/17661.html
http://www.rentenklau.ch/news_aktionen.9.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4220&tx_ttnews%5BbackPid%5D=3403&cHash=dfe89b0b0e
http://oberland.juso.org/download/referat_lidl.pdf
Die Gehälter in der Schweiz sind - verglichen mit den EU-Ländern - sehr hoch. Weltweit verzeichnet die Schweiz das höchste Pro-Kopf-Einkommen. Auch das durchschnittliche Anfangseinkommen liegt in der Schweiz höher als in Deutschland. Da jedoch das Leben in der Schweiz sehr kostspielig ist und die Lebenshaltungskosten (auch Wohnen, Krankenkasse, Steuern) 30-50 Prozent über dem Niveau der umgebenden Länder liegt- div. soz./Versicherungen nicht vom Lohn einbehalten- müssen selbst bezahlt werden - relativiert sich ein so hohes Gehalt allerdings wieder. Unter dem Strich bleibt aber sicher eine größere % Wertschöpfung = Lebensqualität aus seinem Einkommen übrig –in Relation zu Deutschland.
Siehe:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/408/486820/text/
Ach ja – mir ist zusätzlich aktuell aufgefallen > ausgerechnet von dem sehr obskure, sehr fragwürdigen Ex Aldi Manager D.Brandes –
http://diegesellschafter.de/diskussion/forum/thread.php?sid=7ddf0e270977ac56b969453baffb3c9e&fid=20&nid=107281
-siehe auch seine Funktion „Aldi- Schönfärberei“ bei dem 1 stünd. Fernsehbericht des WDR Nov. 2009 „Aldi die Mutter alles Discounter“ –dessen Praktiken - macht noch zugunsten des von mir kritisierten werten CH. Uni Proff. R. Eichenberger verbale Discounter- Hilfe. Kopfschüttel! – Auch dieser Geldgeile - Manager wird es nie kapieren. Man - o man - sonst noch wer ? Siehe >
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Bolliger-betreibt-billige-Polemik/story/17289168
übrigens.....D. Brandes und Proff. R. Eichenberger... sind diese Infos nur Einbildung?? Auf Ihre Kommentare wäre ich echt gespannt:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/342/457004/text/
http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12805LBZeitfragen.html
Sicher ist die Schweizer Arbeitswelt, auch deren Politik, Erhalt von div. Markt-Strukturen nicht ganz verständlich; anders als in Deutschland. Siehe >
http://doku.iab.de/mittab/2003/2003_1_MittAB_Straubhaar_Werner.pdf
http://www.unifr.ch/finwiss/assets/files/Publikationen/n-academic/24%20Kaufkraft.pdf
Trotz alledem.... ist Migros und Coop CH sicher wesentlich humaner fairer, nachhaltiger gegenüber den MA, Verbrauchern, der Gesellschaft und Umwelt ausgerichtet, als die deutschen Discounter allen voran Lidl/Schwarz und Aldi und Co. je waren und jemals sein werden:
http://moneycab.presscab.com/de/templates/default.aspx?a=64301&z=2
http://de.wikipedia.org/wiki/Migros
(Die riesige Kritik z.B auf Wikipedia nachzulesen - wie bei Lidl/Aldi –fehlt fast völlig – immerhin!!
Auch Migros (oder Coop) als Unternehmen hat deshalb trotz aller sicher ebenfalls vorhandenen großen Schwächen eine anderes System/VK Philosophie als die Discounter in Deutschland. Alleine schon in dem wirklich positiv auffallenden, umfangreichen, super-präsentierten Angebot an Lebensmitteln nicht einmal einbezogen. Das wird es bei Lidl, Aldi und Co sowieso niemals geben –sondern nur um Profit in ihrem Minimalismus- System mit perfiden, effizientesten Mitteln. Die Deutschen EH Discounter sind die größten Ausbeuterunternehmen - und die Verbraucher auch u.a. durch diese Ursachen zu europäischen Schnäppchenjägern Nr. 1 erzogen, mutiert. (ob freiwillig –oder zwangsläufig soll sich jeder selbst fragen!)
Übrigens –zwar in Bezug der MA nicht relevant – nur was das Marketing angeht der Betrieb ist nun mal in der Schweiz in dessen Kaufkraft aufgewachsen und das Angebot ist an den Ansprüchen des Schweizer Klientels orientiert. Aber... “MIGROS ist die Schweizer Botschaft an Deutsche Konsumenten” – siehe auch deren Läden in Süddeutschland. Wenns nicht so paradox wäre - Kunden sagen - Könnte man bei MIGROS zu ALDI un d Lidl Preisen einkaufen, wären wir im PARADIES – grins! (Man kann doch selbst nicht erwarten gut zu verdienen und bei /über anderer Ausbeutung seine Vorteile sichern.) Zwar sind die Migros- Produkte etwas teurer als in anderen Supermärkten, dafür stimmt auch die Qualität der Ware, das Angebot und vor allem der Geschmack ! Deutschland ist nicht nur in der Arbeitswelt der Behandlung der MA verkümmert, dank der Discounter inzwischen auch auch an der Wert und Qalität-Bestimmung von Produkten - an der Einkaufskultur von Lebensmitteln sowieso. Bei Aldi und Lidl fallen Dir Deine im Akkord billig gekaufte Ware nach vier Artikeln schon über die Ablagekante. Zack- Zack. Hauptsache die Kohle dagelassen... der Nächste bitte. Und wir lassen es uns gefallen; deren Knechte zu sein. Bei Migros wirst Du zumindest noch wie ein Kunde behandelt. Und ich hoffe, dass dies auch so bleibt –auch dem Personal zugute kommt. So nebenbei der neue aktuelle Clou -die neue Generationsidee von Aldi- „Backautomaten“ für“ billige“ vorgefertigte Teig-Produkte erspart bleibt.
Ach ja- zum Thema dass ich es nicht vergesse –nochmals die Unterschiede zu Lidl, Aldi – Migros Coop CH.
2004 -bis ?
A/ Betriebsgewinn in% des Umsatzes
Aldi Süd 9,3%
Aldi Nord 6,7%
Lidl 6,7 %
Allg. Supermarkt 3,0%
Coop CH 3,7%
Migros CH 2,4%
---------------------------------
B / pro m2 Umsatz
Aldi Süd 17,251
Aldi Nord -
Lidl 8,138
Allg. Supermarkt 6,138
Coop 12,825
Migros 13,857
--------------------------------
C Personalkosten in%des Umsatzes in SFr./E
Aldi Süd 4,6%
Aldi Nord 4,9%
Lidl 5,9%
Allg. Supermarkt 13,1%
Coop 18,5%
Migros 22,5%
Ergo > Warum, wie und in welcher Höhe die Betriebsgewinne der einzelnen Unternehmen generiert werden; welcher Faktor die Personalkosten zwischen den Discountern und Migros und Coop ausmachen, kann man zumindest erkennen. Wer mehr auf das Personal wert legt.
http://www.fazfinance.net/Aktuell/Wirtschaft-und-Konjunktur/Aldi-eroeffnet-vier-Filialen-in-der-Schweiz-Aldi-locken-Schweizer-Preise-0518.html
Sicher geht in den Schweizer EH Unternehmen vieles beim Gewinn an Ineffizenz und aufwendiger Waren-Logistik Marketing/Warenpräsentation drauf. Mit sogar halber Höhe der Lidl/ Aldi Betriebsgewinne ist/wären durch die hohen Personalkosten der Schweizer Konzerne die Deutschen Discounter immer noch im Vorteil. Kein Wunder - Wenn die MA i.d. R. aber ordentlich behandelt und bezahlt werden –statt knapp 5% wie bei Lidl/Aldi 18-22 % des Umsatzes in Personalkosten investieren – was macht zumindest aus der Sicht der Arbeitnehmer dann mehr Sinn?!
Übrigens – nicht zu vergessen -ganz wichtig –wir sollten die gesamte EH Problematik nun nicht auf 2 Länder Schweiz <> Deutschland beschränken. – sondern nur die weitere Mitarbeiter, die Entwicklung und die Bedingungen der Ost-Expansion von Aldi, Lidl und Co verfolgen ;das spricht weitere Bände. Die entsprechende Antwort erspare ich mir – siehe oben.
Dazu -> Marktkonzentration in der Nahrungsmittelbranche<
http://reset.to/knowledge/who-feeds-world-marktkonzentration-der-nahrungsmittelbranche
Ps. **Statement von D. Brandes –siehe oben - über Aldi: ....“ Dazu kommen die Konzentration auf die Kernkompetenz, konsequentes Handeln sowie die Beherrschung der Details. „Diese Einfachheit hilft, Prozesse so zu gestalten, dass eine Organisation wirksam und verlässlich ist“, ist Dieter Brandes, überzeugt. Das werde von den Verbrauchern honoriert. „In Zeiten zunehmender Komplexität kommt es auf das Vertrauen an.“ Die andere Seite des Unternehmenserfolgs ist die Kostenminimierung im Management: Verzicht auf Stabsstellen, Verzicht auf PR, Verzicht auf Marketing, Verzicht auf eigenständige Controlling-Einheiten, auf Zahlenkolonnen und jährliche Budgetierung. Stattdessen zählen Eigenverantwortung, der gesunde Menschenverstand und das Ziel, so Dieter Brandes, „morgen besser zu sein als heute.“ Viele haben versucht, das Aldi-Prinzip zu kopieren. Doch kaum einer der Nachahmer hat es geschafft, ebenso erfolgreich zu sein. Eine überraschende Parallele sieht Dieter Brandes aber doch: „Definiert man einen Discounter als ein Unternehmen, das alles weglässt, was nicht wesentlich ist, so gibt es ein einziges deutsches Unternehmen, das in diesem Sinne eine erfolgreiche Kopie ist: "Porsche.“ -Ende.
Ach ja....?!
Was daraus geworden ist –ist bekannt. Aber das ist wieder ein anderes Thema: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/419/480896/text/
Porsche Chef Wiedeking sagte vor nicht langer Zeit in div. Printmedien/ Zitat: „Unsere Gesellschaft lebt davon, dass man sich orientieren kann, dass man eine Werteskala hat und dass man weiß, dass es ein gesellschaftliches Grundverständnis gibt. Dieses Grundverständnis scheint verloren gegangen zu sein. Nehmen Sie den Satz »Geiz ist geil«. Geiz ist eine Todsünde, und Geiz zerstört die Werteskala und schafft dann Desorientierung.
-Zeit- : Welche Werte gehen kaputt?
Wiedeking: »Geiz ist geil« heißt nichts anderes als »Billig ist gut«, und billig zerstört die gesellschaftliche Anerkennung für Arbeit. Wer als Werker täglich suggeriert bekommt, dass das, was er mit seiner Hände Arbeit schafft, nur durch Verramschen zu etwas Kleingeld gemacht werden kann, verliert jegliches Wertegefühl. Konkret: Es geht eine Werteordnung kaputt, in der Arbeit eine wichtige Rolle spielt.!“ ......
> Zumindest da hatte er Recht ! < (Seine eigene Gier hatte er leider in dem Moment offensichtlich vergessen).
ansonsten... wenn Unrecht zu Recht wird- wird Widerstand zur Pflicht. (Berthold Brecht.)
viele Grüsse
m.i.o.
Elke . Montag 4. Januar 2010 20:27
Hallo m.i.o.,
danke - gut wie immer. Die Unternehmenszahlen die Du angeführt hast sprechen eine deutliche Sprache. Was bezeichnest Du als Betriebsgewinn -> den Gewinn vor Zinsen, nach Steuern oder den Gewinn vor Steuern?
Migros kenne ich nicht- wohne am anderen Ende Deutschlands- quasi ca. 800 - 900 km gegenüber. Im Sommer wenn ich Verwandte und PET besuche, werde ich mir einen Migros Markt anschauen und einmal die Insel Mainau betreten. Ich stützte mich nur auf die paar Texte die ich gelesen habe. Ich denke die Ansichten der Schweizer über ein Arbeitsverhältnis muss man in Anbetracht der schweizerischen Verhältnisse wohl vorsichtig bewerten und in Relation (sofern man dazu befähigt ist) zu deutschen Arbeitsbedingungen setzen. Es kommt halt immer auf den Betrachter/Betrachtungswinkel an. Übrigens habe ich mich schon gestern ein wenig bei Wiki. über Duttweiler und die Gründung des Unternehmens informiert. Die Schweiz finde ich Klasse- so erfrischend anders- manchmal auch etwas befremdlich (Frauenwahlrecht?/ Schießanlagen am Hang- über Straßen hinweg wird scharf geschossen/ Emil „Die Schweizermacher“- einfach genial!) Neulich die Abstimmung über Minarette- fand ich okay- Bürgerwille halt.
Ich lese gelegentlich im Blick und habe ein wenig die Leserkommentare über Lidl verfolgt Die meisten Stimmen sind durchweg begeistert. Wenige sehen es kritisch. Grenzgänger kaufen nach wie vor in Deutschland ein - weil es da noch billiger ist. Im Grunde genommen kann man es ihnen nicht verübeln- wir haben es ja genauso begrüßt das die Märkte sich gegenseitig unterboten- wir Verbraucher immer noch günstiger einkaufen konnten. Die Folgen wurden viel zu spät erkannt und werden von vielen immer noch gänzlich ignoriert. Selbst eine langjährige Freundin aus Jugendtagen, mit der ich heute telefoniert habe, sagte sie wüsste ja wie schlimm diese Ausbeuterläden sind- geht aber trotzdem dort einkaufen- weil sie diese Artikel nirgends woanders in diesem Preis-Leistungsverhältnis (ohne sich ins Auto setzen zu müssen) erhält. Dabei verdient sie das Dreifache wie ich und ist alles andere als arm. Jedenfalls habe ich ihr gesagt, diese Einstellung ist genau die, die diese Läden am Leben erhält und trägt dazu bei, dass die Arbeitsbedingungen so mies sind und so bleiben werden – wenn nicht….
Menschen sind so fürchterlich bequem und lethargisch, wenn es darum geht Gewohnheiten aufzugeben und/oder Lebensumstände zu ändern, es sei denn, sie erhoffen für sich einen Vorteil…
Was ich meine- es wird schwer sein, jemanden dazu zu bringen auf den Einkauf beim Discounter zu verzichten- wenn er nicht selbst in irgendeiner Form negative Erfahrungen mit ihnen gemacht hat. Besonders hier in Deutschland - wo die meisten Verbraucher ignorieren, dass die sogenannten teuren Waren eigentlich die sind - die einen wertmäßigen „normalen“ Preis haben, den, der dafür steht, dass man Nachhaltig wirtschaften kann und die Arbeitswelt wieder humanisiert , statt aus Kostendruck rationalisiert -werden könnte.
Aber in allen Entwicklungsstufen und Geschichtsstadien haben Menschen Irrtümer gelebt und als Realität/ als Richtig wahrgenommen/empfunden - auch dieser -unser gelebter (aktiv) /erlebter (passiv) Irrtum- die (Abartigkeit) der Wirtschaftsentwicklung - Profit auf Kosten der Erde/Erdbewohner - wird eines Tages Geschichte sein. Discounter wie Lidl, Aldi und Co. auch, - alles eine Frage der Zeit.
Viele Grüße
Elke
PS. Da wir ein gemeinsame „Vorliebe“ für Profs. zu haben scheinen- Wie findest Du diesen Beitrag?
http://www.fh-oow.de/fbw-whv/downloads/17/arbeitspapier1-aldisierung.pdf
m.i.o. . Donnerstag 7. Januar 2010 16:46
@ Elke - Hallo
habe Deinen Link gelesen. Er ist allerdings aus dem Jahre 2003/2004 und die Infos behandeln ausschließlich nach div. Bwl. Kiterien das Konzept von Aldi aus der Sicht des operativen und strategischen Marketing – Wettbewerbs, Produktpolitik im engeren Sinne, der Preispolitik und die Wahrnehmung des Unternehmens/der Marke aus der Sicht des Kunden, ect. Diese Fakten können subjektiv durchaus so sein; bis zu og. Jahren. Inzwischen hat sich die Situation und das System aber noch viel komplexer entwickelt, bzw. nochmals potenziert. Die meisten Verbraucher haben darüber sicher keine Kenntnisse, genausowenig die klassischen, normalen Mitarbeiter – um das zu verstehen ist sicher eine Marketing/Bwl Ausbildung/Kenntnis notwendig. Die Kunden entscheiden sicher aus diesem Grunde genauso wie in den Kapiteln beschrieben. Ich würde jedoch dazu tendieren zu sagen, es hat sich durch div. komplexe Anschubfaktoren erst so ergeben – ob die Aldi Brothers, ex Manager Brandes oder andere - ich bezweifle, dass diese kaufmännisch, marketingtechnisch gescheiter, besser als andere sind; nur etwas cleverer, effizenter, ihren (logistischer Vorsprung), die Wahrnehmung ihres (vermeintlichen) Images, ihre erreichte Marktmacht –die allgem. Arbeitslosigkeit kam dazu; strategisch ausgenutzt. Der Kunde hat die Strategie von Aldi durch sein eigenes Verhalten sogar eher verstärkt. Auch die Überkapazität, div. Nicht- Auslastung div. Zulieferbetriebe –waren für Aldi nicht wenige Male ideale Voraussetzungen. Inzwischen sind sicher nicht wenige (auch Markenunternehmen- durch No Name Produkte bzw. gleiche Aldi- Eigenmarken) bereits diktiert so Preis- und Produktions-abhängig geworden.
So sind die Discounter, Aldi, dann Lidl und Co. die doppelten Nutznießer- Aldi konnte sein System ausbauen und verfeinern – musste nur weniger Fehler machen als die anderen. Auch in Bezug auf die Mitarbeiter aus der Schusslinie bleiben... mit Understatement;kostenlose Promotion -inkl. Negativschlagzeilen/div. Supergau machten andere; insbes. Lidl/Schwarz. Lange Jahre mit dem System des Prinzip –immer mehr- immer billiger - auch mit Dumpingmethoden - um Marktführer, ein Monopol im EH zu erreichen. Im Laufe der Jahres haben dies andere Unternehmen natürlich erkannt, kopiert, zwangsläufig um aufzuholen, vorrangig von Lidl/Schwarz. Und sei es inklusive mit div. Fremdkapital, mit noch mehr preisagressiverem Verhalten – mit noch weniger Rücksicht auf die Belange der MA. Einige andere Mitbewerber zogen ebenfalls nach –die Konzequenzen sich bekannt. 5/6 EH Konzerne beherrschen bereits über 80 % des ges.Marktes in Deutschland. Mit über 40 –45% alleine die Discounter. Schon mehrer Male geschrieben; eigentlich nichts Neues.
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/warum-aldi-co-immer-wieder-die-preise-senken-411165/2/
Um nicht wieder Marktanteile zu verlieren, entstand wegen des längst gesättigten, stagnierenden Marktes der gnadenlose Preiskampf der letzten Jahre. Die Konsequenz so nebenbei ---> Die Ausbeutung der MA –deren miesen Behandlung der Politik des Standby/Hire und Fire. All dies wird in agressive Wettbewerbsvorteile umgesetzt. Wenn auf diesem Trip inzwischen aber jedes Discount -Unternehmen ist - schmilzt sogar dieser vermeintliche „Vorteil“ (negativ) (zum Nachteil der Mitarbeiter, der ganzen Gesellschaft, der entst. Kosten durch Arbeitslosigkeit, geringe Löhne, Zuzahlung, H4 – indirekte Subventionierung der Löhne zugunsten der Unternehmen), dahin. Es ist somit auch hier längst die klassische Spirale abwärts - ins Minus/Nirwana.
Langfristig, logisch zum Nachteil auch sogar für die Unternehmen selbst. Siehe meine letzten Mails. (Naja ausser den Inhabern diese vermeintlichen sozialen Gönner (jede/r kann sich ihre Produkte (aus deutsschland,China oder dem Hindukusch (da werden diese gerade verteidigt) leisten),der „Stiftungs“- Absahner und Milliardäre haben ihre Schäfchen ja längst im Trockenen. Niemand will seinen Marktanteil, Gewinn schmälern, verlieren, die MA davon partizipieren, (höchstens die Sklaventreiber). So spart man dafür grundsätzlich an div. "Variablen" - den Schrauben am Personal, Löhnen, Arbeitnehmerrechten – ob erforderlich oder nicht. Die bisherigen Gewinne und die Privatvermögen der Discounter Supermultimilliardäre ist eine deutliches Zeichen wo alles hinwandert. (50 Mrd. € Privatvermögen von/in 2 deutschen Discounter Unternehmen Aldi/Lidl - entsprechend 12x den Baukosten des 828m höchsten und teuersten Wolkenkratzer der Welt.
des „Buri Dubai“ –
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,447509,00.html
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/VAE/dubai.html
Die Gier, der Größenwahn und Pleite- der Feudalfürsten... auch die Konzequenzen sind inzwischen auch hier an manche Menschen durchgedrungen. Auf der einen Seite unermesslicher Luxus –auf der anderen Seite Discount und deren Bedingungen. Zwei Seiten der gleichen Medaille. (Superkapitalismus unter dem Deckmantel mit „Billig“ ,Wohlstand und Fortschritt für alle. Mit fatalen Folgen.
Auf Dauer wird dies nicht mehr funktionieren. Einiges wird auf der Strecke bleiben. Die kleinen Unternehmen sind es durch solche Methoden bereits. Vor lauter Gier (im globalen Monopoly-Spiel) sind es dann irgendwann die Großen selbst. Siehe gerade aktuell Quelle/Karstadt/Arcandor.
Und logisch.... je weniger gewerkschaftl. organisiert, je weniger Chancen hast Du als Arbeitnehmer irgendwie da sozialverträglich, physisch und psychisch heil herauszukommen. Damit sieht es im EH –insbesondere bei den Discountern -ganz schlecht aus.
Die Mitarbeiter sind leider wegen fehlender Vor-Kennnisse, siehe oben – fehlendem Intellekt fehlender System Kritik am eigenen Arbeitsplatz, fehlender Solidarität, auch eigenem fehlendem Organisationsvermögen –zu ihrem Nachteil zugunsten Lidl, Aldi und co- Arbeitgeber nicht in der Lage auf ihre eigene Lage aufmerksam zu machen. Null. Ein konsequenter öffentlicher Hilferuf fehlt völlig. Es wird alles irgendwie ertragen – verdrängt, div. Aktionen auf die Gewerkschaften abgewälzt. Mit 500 € Einkommen noch div. überlegen für was ein Beitrag nützlich ist. Den Sinn der gemeinschaftlichen Durchsetzungskraft innerhalb der Gewerkschaften sehen die MA leider nicht – ergo –das System sollen/ müss(ten immer andere, aussenstehende öffentlich kritisieren.
Ja...wenn es nicht einmal die eigenen MA merken ?! So denken viele Verbraucher selbst schuld - wieso soll ich mich dafür einsetzen wenn ich billig einkaufen kann die Mitarbeiter ihre schlechte Situation
nicht öffentlich machen. Pro Lidl Mitarbeiter auf der Strasse gegen ihre eigenen Interessen Plakate hochhalten .
verrückt. So passiert es evtl. auch einmal in der Schweiz. Nichts kapiert.
http://betriebsraete.suite101.de/article.cfm/betriebe_ohne_betriebsrat
http://www.soziologie.ws.tum.de/de/taxonomy/term/18
Es fehlt allerdings nicht mehr viel. Vieleicht kommt Hilfe ganz unerwartet. Irgendwann wacht durch die Hintertüre hoffentlich auch der Kunde auf –denn er ist irgendwo anders auch ein Mitarbeiter –dass es ihn genauso treffen kann –siehe die vielen Pleiten und die rigiden Methoden der MA Entlassungen (wegen angebl. Diebstahl von 1.50 , ect. sprechen Bände - (Tengelmann und Co. lässt grüssen). Den wirklichen „Diebstahl“ an Einkommen, Lebensqualität, das schwindende Vertrauen in diese Unternehmen –vergessen durch die Bank solche Ausbeuterunternehmen völlig.
http://www.compliance-magazin.de/markt/studien/pricewaterhousecoopers131009.html
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/f37e9e46-865d-4ea2-bbd7-31669a21f249.aspx
Das verschweigen auch die Links - o.g. Marketingstudien über Aldi, Lidl und Co. . Die gesamte Personalpolitik ist aussen vor. Auch dem Kunde vor lauter Geiz ist Geil, Schnäppchen - Schampus, billige Aldi, Lidl Computer, 1,5 l Mineralwasser für 19 c, ect. auf den Euro Holzpaletten hervorkramend, egal. Niemand dachte darüber nach wer der wirkliche Preis zahlt, nicht der Schnelldreher Ware –sondern der „Schnelldreher“ Mensch/das Personal! Es sind nicht die Erlöse aus günstigen, aber fair gehandelten Waren, sondern die abgepressten, ersparten hinausgeschobenen Lieferkonditionen, die Sonderrabatte und Zugeständnisse bis zur Rücknahme der nicht verkauften Produkte, der Müllentsorgung durch den Lieferanten, ect. –deren Produzenten- Abhängigkeit ...(bis zur Pleite ***
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/199/457855/text/
Das steht natürlich nicht bei Aldi,( Lidl und Co. ) in der >positiven< „Einfachheit, Effizienz, als Kostenfaktor –ist dies alles aussen vor. Die Discounter verkaufen solche Faktoren als Preis/ Produktvorteil, Liefer,- Qualitätskontrolle, Kundenservice, ect.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31759262.html
Und übrigens .nochmals zurück auf meine letzte Mail zu Migros und Co..... ! siehe aktuell:
http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Aldi-und-Lidl-sind-keine-schlechteren-Arbeitgeber/story/11364179
es gibt aber schon lange auch andere, gegenteilige Statements -sogar in der > Schweiz;z:B.:
http://www.steinis.ch/index.php/2006/05/31/aldi-segen-oder-fluch-teil-2/
Dazu... wenns nicht so ernst wäre.... Kopfkratz – ich lach mit tot !
Im Zusammenhang/Verhältniss, Relation > Löhne, Arbeitszeit, insbes. max. mögliche – Überstunden umsonst nicht aufgeführt!) Sozialeistungen –Umgang mit MA, Arbeitsbedingungen allgem.
Entlohnungskriterien nach Arbeitsvertrag, Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeit, elernt/ungelernt,welcher Beruf branchenfremd,ect. Tarifgruppe, div. längere/ lngjährige Betriebszugehörigkeit, Förderung, Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildung, Kündigungsschutz, Sonderzahlungen, soz. Lestungen,deren Berechnung an monatl. Std.-Leistg.
Diese interessanten,wichtigen Vergleichsangaben fehlen
völlig in der Studie.
Irgendwie wie bekannt....wird von Aldi, Lidl und Co. wieder mal alles schön gerechnet.
Wo kommt denn nur das mieße Image her ?! Ja... Im Kleinreden, Negieren,weisse Wäsche waschen, Äpfel mit Zitronen „falten“ ...das können die Billigheimer noch besser wie schon „Billig und Menschenausbeuten“. Das Eine bedingt das Andere. Die MA und die Verbraucher sollten einfach nur mal darüber nachdenken und handeln – div. Fortschritte würden sich ganz schnell von selbst entwickeln.
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3024
http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&dig=2009%2F11%2F02%2Fa0028&cHash=95bbecb374
Ps. Bitte teile mir doch mal Deine Meinung (Wahrheitsgehalt - als (ex- )Betroffene vor Ort!) zu den Schweizer Discounter- Konditionen –siehe Link oben gen. mit.
Natürlich ebenso sehr gerne auch mal viele andere Lidl, Aldi und Co Blog Leser. Danke.
Elke . Freitag 8. Januar 2010 22:46
Hallo m.i.o.,
Zitat:
Ps. Bitte teile mir doch mal Deine Meinung (Wahrheitsgehalt - als (ex- )Betroffene vor Ort!) zu den Schweizer Discounter- Konditionen –siehe Link oben gen. mit.
Ende
Ich vermute mal, Du hast die Richtungen vertauscht Nix vor Ort- Weit weg!
Aber natürlich habe ich mir trotzdem die Konditionen angeschaut und beim ersten Überfliegen für mich befunden-> die sind -gemessen an deutschen Verhältnissen -Besserverdiener.
Wie immer-sofern vorhanden- habe ich auch die Kommentare gelesen und las erstaunt, dass man von Tieflöhnen redet.
Die zweigeteilten Meinungen der Verbraucher –lesen sich - wie hierzulande
.
Wie hier in Deutschland sind die Verkäuferinnen - allem Anschein nach -in der Schweiz ebenfalls im unteren Lohnniveau angesiedelt
Andererseits gibt es trotz der ins Auge springenden fast identischen Bezahlungsmodalitäten Unterschiede wenn man genau hinterfragt – der Stundenlohn wird mit jeder unbezahlten Überstunde geringer, der unterschiedliche Urlaubsanspruch steuert das seinige dazu, ebenfalls die unterschiedlichen Zulagen/Beiträge der Arbeitgeber für soziale Belange.
Dazu die unbezahlten Überstunden bei manchen Arbeitgebern und die erschwerten Arbeitsbedungen/Belastungen beim Discounter.
Migros/Coop und Denner haben „gute“ Vorarbeit geleistet und die kleinen Läden verdrängt- also gibt es da nicht viel was man „zerschlagen“ kann- allenfalls entsteht ein Elefantenrennen…..das aber mit den dazugehörigen Folgen für Arbeitnehmer und allen Beteiligten im Kampf um Marktanteile/Kunden.
Im Prinzip haben die jetzt schon eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland ->ein paar Riesenkonzerne kämpfen um ihre Marktpositionierung.
Damit könnte man die ähnlichen Bedingungen/Konditionen am Arbeitsmarkt/Lohngefüge im EZH erklären.
So schätze ich es jedenfalls ein. Bin kein BWler…
Ansonsten, da ich wie geschrieben Migros nur aus Berichten und Coop nur aus den 70/80gern in Deutschland kenne, weiß ich nicht wie die Arbeitsbedingungen in den schweizerischen Handelsketten sind. Bei Aldi und Lidl jedoch kann ich mir es gut vorstellen- selbst wenn die Läden in der Schweiz stehen. Die Steinis (Link) haben dazu ein passendes Statement in ihren Blog geschrieben, da kann es nur so sein wie hier.…..
Übrigens, seitdem ich bei Lidl weg bin- habe ich dort keinen Fuß mehr in den Laden gesetzt und da wird mich auch nie jemand mehr sehen….. Ich vermisse nichts- ich verhungere auch nicht ohne Lidl und kann überall gute Waren einkaufen.
Ach ja- da Dein Tag ja anscheinend nur aus Wirtschaftsnachrichten lesen besteht- (wann bist Du eigentlich kreativ? ) Hast Du gelesen was demnächst in Frankreich auf Lidl und Aldi zukommt (Auchan) Wahrscheinlich rückt Lidl als Antwort mit Kaufland an, die haben ja noch ein wenig mehr zu bieten….
Schönes Wochenende im Schneechaos
Elke
Elke . Freitag 8. Januar 2010 22:50
@ hummelchen,
Danke. Habe Deinen Kommentar übersehen- der ist so winzig :-)
Ich hoffe für Dich, eines Tages kommst Du da auch raus und findest etwas Besseres.
Arbeiten macht überall da Spaß wo Leistung geschätzt, aber nicht erpresst/erzwungen wird...
Alles Gute und viel Glück
Elke
Volker . Donnerstag 4. Februar 2010 19:22
_____ \\\!!!///____
______( ô ô )______
____ooO-(_)-Ooo___
Ich möchte einen netten Gruß hinterlassen
und ich würde mich freuen, wenn Sie auf
meiner Homepage auch einmal
vorbei schauen würden!
reiner . Mittwoch 10. Februar 2010 14:13
Viele Grüße aus dem verschneiten Greetsiel
Larry . Donnerstag 11. Februar 2010 11:03
Schöne Grüße zurück- und nichts ins Hafenbecken fallen - bei der Glätte :-)
Schön brav im Dorflädchen einkaufen... nicht zum Lidl fahren....
Versuch einen neuen Besucherrekord aufzustellen?
Gruß
Larry
rentner . Samstag 20. Februar 2010 19:08
Na dann mal sehen ob die Lidl den kürzlich angekündigten Mindestlohn für die Branche wirklich will und vertritt. Man könnts ja kaum glauben beim Ruf dieser Stiftung.
ausfuhranmeldung . Dienstag 2. März 2010 12:12
Glückwunsch zum Erfolg.
rauchmelder . Mittwoch 3. März 2010 11:11
Glückwunsch
Lasst euch nicht unterkriegen.
dragon . Freitag 5. März 2010 12:51
Viele Grüsse aus Münster super seite, sehr viele nützliche sachen hier zu finden.
danke dafür
free SMS . Sonntag 7. März 2010 17:32
Ich finde es sehr gut das es Webseiten wie den verdi-blog gibt.
fadsf . Dienstag 9. März 2010 09:03
We are sell wow gold and wow power leveling or wow gold
Fenix . Dienstag 9. März 2010 10:13
Gratulation
macht weiter so.
adsense . Freitag 19. März 2010 13:03
weiter so, gute seite
wenn sie etwas mit ihrer homepage oder ohne verdienen möchtenadwords
Adsense
Besten Partnerprogramme
Hamsterkäfig . Donnerstag 25. März 2010 22:03
Grüsse aus NRW
Alleinunterhalter . Dienstag 30. März 2010 21:51
Würde mich ja wirklich interessieren, ob Lidl die angekündigten Massnahmen wirklich umgesetzt hat.
Ich habe bei Lidl mehrfach als Alleinunterhalter gespielt und mir von den Mitarbeitern neben viel Lob - auch kritische Meinungen angehört