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Lidl lohnt sich?
Hallo Leute, ich habe mir jetzt mal diese ganzen Kommentare durchgelesen und kann nur lachen. Ihr schimpft und schimpft. Warum kündigt ihr nicht?Ich weiter...
Sandra
12. 04. 18:22

Lidl lohnt sich?
also definitiv unter 10 euro!! war in beiden läden beschäftigt gewesen.unbezahlte überstd. und bei edeka gibt es statt weihnachtsgeld,anwesenheitspräm weiter...
lidl lohnt sich!!!!
9. 04. 17:41

Lidl lohnt sich?
huhu, kann jemand etwas über die Löhne bei zB Edeka bzw Rewe sagen ? Bin gelehrnte Einzelhandelskauffrau mit nun 5 Jahren Berufserfahrung. Kann i weiter...
Uschmusch
8. 04. 13:31

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Cuperose
8. 04. 11:40

Lidl lohnt sich?
@ fotorollo -@alleinunterhalter u.a. einige Unterschiede gibt’s schon noch ! --------->>>> ganz aktuell! Erste offizielle Klage in Deutschlan weiter...
m.i.o.
8. 04. 11:07

Lidl lohnt sich?
Das ist doch überall das gleiche Theater. Gewinnmaximierung der Konzerne mit scheinheiligen Argumenten wie Wirtschaftskrise, Umsatzrückgänge etc etc. weiter...
foto roLlo
8. 04. 08:51

Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Würde mich ja wirklich interessieren, ob Lidl die angekündigten Massnahmen wirklich umgesetzt hat. Ich habe bei Lidl mehrfach als Alleinunterhalter weiter...
Alleinunterhalter
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Haarentfernung
30. 03. 16:01

Kein Greenpeace-Magazin mehr bei Lidl
replica bags weiter...
shijin
30. 03. 10:48

Lidl lohnt sich?
Nur weil sie dich 2 jahre haben frühschicht machen lassen,wirst du ihnen ewig dankbar sein.Du wirst immer da sein wenn sie Dich brauchen,auch wenn sie weiter...
Sonne28
28. 03. 21:07

Lidl lohnt sich?
@ Sonne28 Das hast du doch in jeder Branche,das ist doch nicht nur bei Lidl so..........das ist das was mich immer so aufregt.Ich bin froh so einen ... weiter...
Ela
28. 03. 20:33

Lidl lohnt sich?
@ Alice, solche (oder andere) Schweinereien sind mittlerweile in fast jedem Discount-Einzelhandelsbetrieb an der Tagesordnung. Natürlich habt ihr e weiter...
Elke
28. 03. 20:25

Lidl lohnt sich?
Hallo und einen schönen Sonntag. Dat is ja n Ding; bei Lidl hat man über 13 Euro Stundenlohn??? Das ist ja richtig viel Geld!!! Also ich als Minijobbe weiter...
Alice
28. 03. 20:10

Lidl lohnt sich?
Naja also so kann man das nun wirklich nicht sehen!Da unterstellst Du aber vielen ganz schöne Sachen?Es ist doch lediglich ur so,das mann für die 13 e weiter...
Sonne28
28. 03. 18:54

Lidl lohnt sich?
An die Leute Die gegen Lidl schimpfen!!! Ihr habt doch alle einen Knall,sagt mir mal wo man als Frau einen Std. Lohn von 13,29 bekommt? Das man dafür weiter...
Ela
27. 03. 20:15

Lidl lohnt sich?
Hallo Kollegen, ich habe mit Interesse die Kommentare der Ernstings family Verkäuferinnen im "Lidl Schwarzbuch" gelesen. Auch ich bin dort als Verkäu weiter...
Alice
26. 03. 17:48

Lidl-Beschäftigte wählen Betriebsrat
Grüsse aus NRW weiter...
Hamsterkäfig
25. 03. 22:03

Lidl lohnt sich?
@ Lidl Teilzeit zu Deiner Frage –man könnte tatsächlich meinen das ist nicht erlaubt- aber durchaus bei Lidl/Kaufland und Co. nicht unüblich. Der A weiter...
m.i.o.
24. 03. 19:54

Lidl lohnt sich?
Da sich ja hier sicherlich einige Mitarbeiter von LIDL befinden, wäre ich froh, wenn jemand mir auf meine Frage antworten könnte. Mich würde interessi weiter...
LIDL_Teilzeit
24. 03. 15:05

Lidl lohnt sich?
@ lidllove Toll - Dein Kommentar. ach übrigens.... zu Deiner Info! Deutschland ganz unten -------> http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu weiter...
m.i.o.
24. 03. 14:28

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Bernd Steinmann zum Thema ERFAHRUNGSBERICHTE

Reaktionen auf das Schwarzbuch

Nach wie vor erreichen ver.di täglich Zuschriften von ehemaligen wie auch aktiven Lidl- und Kaufland-Mitarbeiter/innen. Deutlich wird: Das Unternehmen hat nicht allein öffentlich mit einer Anzeigenkampagne, der – erstmaligen – Veröffentlichung von Umsatzzahlen und einem Interview von Lidl-Chef Gehrig im „Handelsblatt“ reagiert. Beschäftigte melden uns zurück, dass auch für sie nach Veröffentlichung des Schwarzbuches etwas „abfiel“. Ein Päckchen hätten sie und ihre KollegInnen in der Weihnachtszeit erhalten, schreibt eine Lidl-Beschäftigte aus Nordrhein-Westfalen. Inhalt: Eine Packung Pralinen und ein Heftchen, das über die neue Freundlichkeits-Offensive des Unternehmens informierte.

Ein Lidl-Verkaufsleiter wies bei einer Weihnachtsfeier „Gerüchte um unbezahlte Überstunden“ zurück. Er kündigte an, dass in nächster Zeit die „automatische Arbeitszeiterfassung“ bei Lidl eingeführt werden solle. Außerdem hätten Mitarbeiter/innen jederzeit die Möglichkeit, bei der „Lidl hilft-Hotline“ Beschwerden über Missstände im Unternehmen los zu werden. Allerdings, so schreibt die Kollegin, sei ihr beim Einstellungsgespräch nahe gelegt worden, bei Schwierigkeiten nicht die Hotline anzurufen, sondern sich an den zuständigen Verkaufsleiter zu wenden.

Auch das Interesse, mehr über die Lidl-Praktiken im europäischen Ausland zu erfahren reißt nicht ab. In letzter Zeit sind Anfragen aus Österreich, Frankreich und Schweden eingegangen – nicht nur von MitarbeiterInnen, sondern auch von KundInnen, JournalistInnen und GewerkschafterInnen. Auch hier ist das Bedürfnis groß, mehr über die Unternehmenspraktiken im Umgang mit den Mitarbeiter/innen zu erfahren und Missstände bekannt zu machen.

ver.di bleibt dran – und setzt weiterhin auf viele Zuschriften und Beiträge auf dieser Weblog-Seite.

Text: Gudrun Giese

33 Kommentare · Diesen Eintrag versenden · drucken

Cornelia Brandt . Donnerstag 6. Januar 2005 09:20

Liebe Lidl-Aktiven!
Wie können wir nicht-Lidl-Beschäftigte denn die Aktion unterstützen? Bei uns in der Gegend ist ein Lidl, wo wir bisher nicht kaufen, weil wir eh den Diskountern kein Geld in den Hals werfen wollen. Aber vielleicht gibt es ja Ideen oder Aktionen, die wir als potentielle KäuferInnen (mit-)machen könnten?
Gruss, Cornelia (hauptamtlich bei ver.di)

Egon.Hoegen . Montag 10. Januar 2005 10:13

Ich arbeite bei Handelshof, also beim gleichen "Verein" in Erlangen. Wir dürfen zu bestimmten Zeiten nicht unsere volle Arbeitszeit abarbeiten um zu Drangzeiten (Weihnachten) "Fehlzeiten" abzubauen. Auch verstehe ich nicht, dass ich überhaupt keinen freien Tag haben, wenn ein Feiertag in der Woche ist. So habe ich überhaupt kein Ostern (Freitag frei und Montag) und muss am Samstag gar noch arbeiten wo alle wegfahren. Hat Verdi solch blöde Tarifverträge gemacht?

Tom B. . Dienstag 11. Januar 2005 17:25

DIE TAZ. BERLIN 11.01.05
Brandstiftung im Lidl-Markt! In der letzten Nacht haben unbekannte in Berlin-Schöneberg einen Brandanschlag auf einen Lidl-Markt verübt. Das ist natürlich nicht der richtige Weg. Zum Glück wurde niemand verletzt, da ein Monteur vor Ort war und die Feuerwehr schnell gerufen werden konnte. Auf Grund von frischen Farbschmierereien mit politischem Inhalt wurde vorsorglich der Staatsschutz eingeschaltet.

Christoph Frank . Dienstag 11. Januar 2005 17:57

Der RBB berichtet online über den Brandanschlag und die Farbeutel-Attacken der letzten Wochen..

Jens Müller . Mittwoch 12. Januar 2005 00:28

"Hat Verdi solch blöde Tarifverträge gemacht?" - Hat da überhaupt jemand Tarifverträge gemacht?

Filialleiter bei Lidl . Donnerstag 13. Januar 2005 12:38

Da einzige was ich nach der veröffentlichung des Schwarzbuches feststellen kann ist, daß Kunden wegbleiben und die die kommen sogar mich als Filialleiter angiften, weil ich meine Verkäuferinnen angeblich zur Toilette lasse. So schlecht wie es in dem Buch dargestellt ist geht es mir nicht. Ich bin seit über 10 Jahren bei Lidl und werde super bezahlt. Durch dieses Buch sehe ich meinen Arbeitsplatz und den meiner Kollegen als gefährdet an, da Kunden anfangen uns zu Boykottieren. Danke verdi

Tom B. . Donnerstag 13. Januar 2005 13:12

Lieber Filialleiter, dann haben wir doch schon einiges erreicht. STELL DIR VOR ES GIBT LIDL UND KEINER GEHT HIN!
Einen sich langsam aufbauenden Kundenboykott habe ich mir persönlich sehr gewünscht. Denn nur so kann man der geldgierigen Geschäftsleitung auf die Füsse tretten. Ich hoffe sehr, dass das in eure Köpfe geht und ihr nun endlich den Ernst der Lage erkennt.

Wolfgang aus Berlin . Donnerstag 13. Januar 2005 13:29

Es gibt auch noch Edeka. Kostet vielleicht alles ein paar Cent mehr aber dafür hat man kein schlechtes Gewissen. Aber am besten ist es natürlich wenn der lokale Einzelhandel um die Ecke wieder mehr besucht wird. Mein Bäcker backt mit Liebe, mein Bioladen verkauft mit Verstand und beim Getränkehändler hat immer jemand Zeit mir die Kisten ins Auto zu stellen.
Support your local tante emma.;)

Sandra . Freitag 14. Januar 2005 15:20

Lieber Tom B.,

haben Sie eigentlich über das was Sie geschrieben haben auch nur einen Moment nachgedacht?
Der Lidl Filialleiter schreibt, daß die Kunden wegbleiben, ergo sein Arbeitsplatz und der seiner Kollegen gefährdet ist und Sie antworten :"dann haben wir doch schon einiges erreicht" !!!
Wie zynisch und verbittert muß ein Mensch sein, daß er einem anderen Menschen den Verlust des Arbeitsplatzes wünscht?

Tom B. . Freitag 14. Januar 2005 16:09

Liebe Sandra, sicher habe ich das überlegt und ich bin auch weiterhin der Meinung, dass so etwas nur mit einem Boykott bekämpft werden kann. Weiss du wieviele Milliarden Umsatz der Lidl-Konzern macht(34Mrd), kannst du dir vorstellen wieviele Milliarden davon der Herr Schwarz jedes jahr einsteckt?
Manche Dinge kann man eben nur über einen Boykott erreichen. Sicher, im Moment haben die "unschuldigen Verkaufs-und Filialleiter" einiges zu schlucken, aber das ist auch gut so.
Und wenn die Kunden wegbleiben würde ich mir als Unternehmen überlegen ob man da nicht doch etwas besser mit seinen Mitarbeitern umgeht. Zufriedene Mitarbeiter bringen dann auch wieder zufriedene Kunden ins Geschäft- so einfach ist das. Dann kommen die Kunden auch wieder.
Aber was ich nicht glaube, ist die Tatsache, das Herr Schwarz und Konsorten dann einfach die schlechtgehenden Läden wieder schließen. Dann wäre er nämlich bald wieder "nur" bei 20 Milliarden Umsatz und dann kann er sich ja vielleicht nur eine oder zwei Milliarden in die eigene Tasche stecken. Was ihm natürlich nicht reicht. Und dann ist der Zeitpunkt gekommen wo er sich besinnen wird. Daran glaube ich.

Ich kann abschliessend immer nur wieder sagen das ohne Gegendruck heute gar nichts mehr geht.

Und einen Arbeitsplatz wünsche ich natülich jedem in dieser Welt, aber er muss auch Spass machen und das Leben ausfüllen.
Das wiederum hat mit Zynismus überhaupt nichts zu tun. Ich kämpfe halt mit allen Mitteln.;)

RevolutionfürFrieden . Freitag 14. Januar 2005 16:31

Liebe Sandra,
haben sie eigentlich über das was Sie geschrieben haben auch nur einen Moment nachgedacht? Es ist absolut richtig und wichtig einen globalen, kapitalistischen Konzern zu boykottieren bzw. zu sabotieren. Denn diesem Konzern bzw. allen Konzernen sind doch die Arbeitsplätze scheißegal (schon mal den Begriff "Rationalisierung" gehört. DENEN GEHT ES NUR UM DEN PROFIT UND UM MACHT! Wenn durch solche Aktionen Leute Arbeitsplätze verlieren, dann ist das für sie und ihren Geldbeutel vielleicht schlecht, aber Mensch sollte sich doch bitte fragen ob es nicht falsch ist überhaupt für solche Unternehmen zu arbeiten. Klar bleibt vielen, die dort arbeiten, keine andere Alternative gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, argumentieren jetzt sicher einige.Dazu möchte ich Kant zitieren ?Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung."Mensch muss sich also nicht ausbeuten lassen! Ich denke so sind die Boykotte und Sabotagen und alle anderen Widerstandsformen zu sehen: mit dem Gedanken der Aufklärung, nämlich der Aufklärung über die Mißstände der Konzernpolitik und überhaupt der menschlichen Gier nach Geld und Macht. Mensch sollte seinen Verstand benutzen um nicht zum UNTERTAN zu werden.

MrGhost . Freitag 28. Januar 2005 14:08

@ RevolutionfürFrieden

Darf ich mal fragen wie alt sie sind, swieviele Kinder sie zu ernähren haben und was sie arbeiten?

Lidl-Knecht . Freitag 28. Januar 2005 18:39

"LIDL-Opfer aller Länder vereinigt Euch"
Nur so und mit dem Druck der Öffentlichkeit kann bei Lidl etwas erreicht werden.Nach den Filmaufnahmen des WDR im Zentrallager Töpen konnten kleine Erfolge verbucht werden. Die betroffene Spedition versucht jetzt die Arbeitszeiten näher an den gesetzlichen Forderungen zu orientieren. Allerdings müssen weiterhin die ehemaligen Kraftfahrer von Lidl nach den "LIDL-Normzeiten" ihren LKW bewegen. Un das für weniger Geld(50%) weniger Urlaub(-10 Tage) und Verzicht auf Urlaubs.-und Weihnachtsgeld. Lidl kann das Lachen nicht halten,so viele Transporte für so wenig Geld-das gabs noch nie!!!
Was machen die "entsorgten " Lidl-Kraftfahrer heute?
Gruß Lidl-Knecht

Gleicher unter Gleichen . Samstag 29. Januar 2005 12:53

Echter Druck entsteht nur durch die, die LIDL den Erfolg garantieren. Dieses System funktioniert doch nur, weil sich jeder selbst der Nächste ist. Scheiß auf die "Würde des Menschen ist unantastbar" solange es Butter, Milch, Joghurt und Plastiktaschenlampen fast für Lau gibt. Wir alle müssen uns fragen, wie wir die Geister die wir riefen wieder loswerden. Ich glaube nicht mehr daran, denn um etwas zu ändern, müsste man auch mal über seine/n unsympathische/n Nachbarin/n nachdenken, der bei Lidl, Aldi und Konsorten einen Job macht, der ihr/ihm seine/ ihre ganze Menschenwürde nimmt. Welche Werte will eine solche/r Mutter/Vater seinem Kind noch vermitteln. "Sei auf der Hut, alle Menschen sind Arschlöcher" oder besser noch " Wie werde ich ein Oberarschloch unter Arschlöchern" "Geh studieren um ein Arschloch zu werden" "Mehre deinen Besitz ausschließlich um deiner Freunden willen" In einer so isolierten und einsamen Welt haben Lidl und Konsorten leichtes Spiel. Sie wissen, dass sich jeder selbst der Nächste ist. Das Tier im Menschen hat sich leider von Beginn an nicht weiterentwickelt. Lidl ist immer billig. In Ewigkeit Amen.

Markus Filialleiter Lidl . Sonntag 30. Januar 2005 09:33

Hallo zusammen. Die einzige Frage die ich mir hier stelle ist. Warum macht sich eine solch hedonistische Gesellschaft in der wir ohne Zweifel sind Gedanken über uns "die armen Lidl Mitarbeiter"? Eigentlich interessiert es doch eh keinen wie es wirklich ist. Die Firma besticht durch außergwöhnlich gute Bezahlung+Weihnachtsgeld+Urlaubsgeld.
Außerdem hat man dort einen absolut sicheren Arbeitsplatz wenn man seine Arbeit sauber und ordentlich macht.
Natürlich ist ein Druck vorhanden, ist ja auch selbstverständlich man darf nicht vergessen wir sind ein Unternehmen wie jedes andere das an den Profit denkt.
Und wie heißt es so schön. Streß hat derjenige der seine Arbeit nicht bewältigt und dann ist man natürlich fehl am Platz.
Und vielleicht hat schon jemand hier mal drüber nachgedacht wer eigentlich in den letzten 3 Jahren über 40000 Arbeitsplätze geschaffen hat????? Ich trau mich behaupten dass dies im gesamten Einzelhandel ein Einzelfall ist und hier absolut verkannt wird. Vielleicht sollten hier mal ein paar Leute einen Volkswirtschaftskurs belegen, denn Lidl sorgt weiterhin mit Hochdruck dafür das die Kaufkraft in Deutschland erhalten bleibt.
Und bei aller Liebe einen Hieb noch zu Verdi. Um was geht es denn der Gewerkschaft wäre Lidl - Siemens dann würde diese Hetzkampagne nicht funktionieren. Siemens würde ratz fatz im Ausland produzieren und Schluß wäre damit. Lidl ist halt ein einfaches Ziel um sich als Gewerkschaft zu profilieren.
Abschließend:
Ich kann nur mit reinem Gewissen von meinem Bezirk sprechen. Bei uns macht arbeiten Spaß und noch mehr am Ende des Monats wenn es Gehaltszettel gibt.
Vielleicht haben diese Menschen für die ganzen "armen Beschäftigten" bei Lidl eine alternative Beschäftigung bei gleicher Bezahlung - bei der man nichts leisten muß.
Armes Deutschland.

Lidl Lidl über alles!! . Sonntag 30. Januar 2005 14:28

Hallo Markus! Schön auswendig gelernt. Die Regeln sind mir bekannt. Hast bestimmt in der Lidl Akademie richtig gut abgeschnitten. Springt sicher bald ein AUDI für dich raus. Aber bei so einer tollen Leistung, hast du ihn bestimmt schon. Weiter so! Am Ende wird immer abgerechnet. Viel Spaß bei Lidl.

Anja . Sonntag 30. Januar 2005 19:45

Hallo Markus ! Viel Spaß mit dem Audi...
Ich denke, Dir muß doch morgens speiübel werden, wenn Du in den Spiegel schaust...

Katja . Sonntag 30. Januar 2005 21:09

Hallo Markus,
schön mal etwas nettes zu lesen! Und auch ich gehe jeden Tag fröhlich und gut gelaunt in "meine" Filiale.
Ich kann dir aber nur von weiteren Diskussionen hier abraten , denn die die hier bei Verdi lesen, sind an positiven Berichten meist gar nicht interessiert.
Und wenn du mal bedenkst, wenn Verdi nur ein viertel der LIDL Mitarbeiter als Mitglieder bekäme, dann geht es hier Deutschlandweit ganz ganz schnell um viele hundert Tausend Euro für Verdi, und dann weißt du auch, warum die sooo an einer "neutralen" Berichterstattung interessiert sind.

Und an alle, denen es ja soooo schlecht bei LIDL geht, wenn ihr doch so super gute Mitarbeiter seid, reißt sich doch bestimmt der Arbeitsmarkt um euch. Mensch, dann wechselt doch einfach!!!
Und lass uns weiterhin zufrieden unsere Arbeit machen.
Katja

Jan . Sonntag 30. Januar 2005 22:09

Hi alle zusammen!

Ich finde es echt schade, das Leuten, die sich für LIDL einsetzen, hier so nieder gemacht werden. Sicher, es klingt vieleicht nach Propaganda, aber hey, manchmal ist auch was wares dran!

Ich oute mich jetzt mal als LIDL-Mitarbeiter, der gerne zur Arbeit geht. Unsere Crew in der Filiale ist super eingespielt, wir kommen alle gut miteinander aus. Solche Vorfälle, dass Leute drei Stunden lang angeschriehen wurden, damit sie ihre eigene Kündigung unterzeichnen, hatten wir hier noch nicht.

Und Brandstiftung und Sachbeschädigung werden sicher nicht dazu beitragen, dass es den "schlecht behandelten Angestellten" besser geht. Sowas ist einfach nur dumm.

Zum Glück scheinen solche Aktionen nur Ausnahmen zu sein, denn bei uns hier im Norden nimmt die Kundschaft das Schwarzbuch gelassen auf. Hin und wieder kommen Kunden zu einem und fragen, ob es hier denn wirklich so schlimm sei und ich kann wirklich guten Gewissens sagen, dass es nicht so ist. Und der Kundenansturm ist immernoch genauso wie früher.

@Tom B.: Du hast ne ziehmlich naive Einstellung zur Wirtschaft. Vieleicht glaubst du auch noch, das Herr Schwarz in nem Geldspeicher lebt und in Geld badet? Oder das er nen Rundgang durch seine Filianen macht und sich Geld so aus der Kasse nimmt? Oder willst du vieleicht den Komunismus, damit es keine großen Unternehmer mehr gibt? Würd mich mal interessieren, was du so beruflich machst....

Und zum Boykott von Discountern kann ich nur sagen: Wenn Discounter so schlecht sind, warum kopieren denn jetzt sogar Märkte wie Edeka, Rewe, Famila und Co. das Konzept? Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten muss man doch mit jedem Cent rechnen. Auf dauer kann man sich die hohen Preise von den "normalen" Läden nicht mehr leisten. Zumal viele Billigprodukte genauso gut sind, wie die teuren, was vieleicht, aber auch nur vieleicht damit zu tun haben könnte, dass sie vom selben Hersteller sind.

Und überhaupt: Andere Unternehmen haben auch "schlechte" Arbeitsbedingungen, aber da wird nicht so laut rumgeschriehen, weil die ja alle in der Gewerkschaft sind....

Jürgen . Montag 31. Januar 2005 11:16

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Ich wäre froh, wenn Lidl auch nur annähernd soviel Meinungsfreiheit zulassen würde wie ver.di in diesem Forum. Gerne hören wir uns auch die Meinungen der anderen Seite an. Das können wir gut ab.

Was aber sehr unverständlich ist: Wo ist die Solidarität mit den KollegInnen? Kann es sein, dass man gerne an den Arbeitsplatz geht (auch bei Lidl) und einem trotzdem die Galle hochkommt, wenn andere davon berichten, was ihnen widerfahren ist?

Das werden ja wohl nicht alles Lügner sein. Und wenn nur ein Zehntel stimmt, wäre es viel zuviel. Und hier haben die Betroffenen die Solidarität aller verdient.

Wären alle Beschäftigten sozial zueinander und würden sich gemeinsam nichts gefallen lassen, wäre die Gewerkschaft villeicht überflüssig. Aber solange es MitarbeiterInnen gibt, die Betroffene ausspielen und sich auf die Seite ihrer Chefs stellen ist die Gewerkschaft wichtig.

Und viele Probleme erkennt man erst, wenn man sich mit ihnen befasst.

Grüßle
Jürgen

Anne . Montag 31. Januar 2005 12:51

Hy
ich wollte nur mal meine Erfahrungen mit Testeinkäufen kundtun.
Also ich habe die erfahrung bei Kaufland mit Testeinkäufen auch gemacht.
Der Betrieb bekamm dann eine Auswertung der Testeinkäufe, in dem natürlich auch drinsteht, welche Kassiererin z.B. was nicht gesehen oder gemerkt hat, und bekommt eine Note. Und wenn eine eine schlechte Note bekam, spiegelt sich dies auf den betrieb nieder. Wenn eine Kassiererin drei dieser Testeinkäufe versiebt hatte, so war dies auch ein kündigungsgrund.

nina . Montag 31. Januar 2005 13:09

wir wurden als kunden zeuge von einem testeink(l)auf bei plus.
der kassierer wurde vor den wartenden kunden runtergeputzt (die testklauerin hatte unter 200dosen katzenfutter irgendwas versteckt, hatte ich auch nicht gesehn, ausserdem war es samstag gg 13uhr...), die beiden testdamen hielten den ganzen verkehr auf und freuten sich sichtlich, einen erwischt zu haben.
sowas macht man nicht, und wenn man es nun doch unbedingt machen muss, dann nicht vor augen der kunden.

Angelo . Montag 31. Januar 2005 13:59

Was soll der Schwachsinn? Testeinkäufe gibt es seit 50 Jahren überall im Handel! Auch bei allen Gewekschaftsbetrieben wie Co op war das eine Selbstverständlichkeit.Alleine bei Lidl,Aldi oder Tengelmann werden für hunderte von Millionen Euro Waren geklaut! Der ehrliche Kunde bezahlt das. Ausserdem wird mit Testkäufen der Servicegrad des Personals geprüft - auch zu Gusten der Kunden, die dort ihr Geld ausgeben. Ich bin bei Aldi und Lidl fast immer bestens bedient worden und kann mir dort als Student wenigstens die Sachen leisten.

Peter . Montag 31. Januar 2005 14:06

Endlich mal eine vernünftig Meinung und nicht nur pubertäre Hetze; nur weil den Gewerkschaften die Mitglieder weglaufen muß man nicht Betriebe diffamieren, die Arbeits-und Ausbildungsplätze schaffen. Ich bin im zweiten ausbildungsjahr und fühle mich sauwohl bei Kaufland (gehört zu Lidl). Ich werde auch prima behandelt. Viel Arbeir...aber ich bin froh, daß ich mit dem Quali so einen Platz bekommen hab!!

Andreas Hamann . Montag 31. Januar 2005 15:43

@angelo
Es geht bei unserer Kritik nicht allgemein um Testkäufe.

Es geht um Testkäufe, die systematisch genutzt werden, um Leute mürbe zu machen und loszuwerden.

Es geht um Testkäufe, bei denen Waren so geschickt versteckt werden, dass sie nicht oder kaum gefunden werden können.

Es geht um Testkäufe, die angeblich oder tatsächlich durchgeführt wurden und deren Resultate völlig willkürlich und nicht nachprüfbar erst Tage später bekanntgegeben werden.

Und es geht um Testkäufe, zu denen Lidl-Beschäftigte aus anderen Filialen oder sogar aus der eigenen Filiale genötigt werden.

Die Kolleginnen bei Lidl sollen in einem Wahnsinnstempo scannen, gleichzeitig penibel die Einkaufswagen kontrollieren, 100 % freundlich sein und dafür sorgen, dass nicht mehr als drei Kunden an der Kasse stehen. Das ist die Quadratur des Kreises, zumal die Filialen sehr oft völlig unterbesetzt sind.

Und zum Argument "fast immer bestens bedient bei Aldi und Lidl". Wie soll das denn gehen? Ich weiß aus hunderten Gesprächen, dass Lidl-Beschäftigte gerne bedienen und beraten würden, aber wegen der Zeitvorgaben an den Kassen und bei der Warenverräumung dafür fast nie Zeit haben. Alles wieder nur Einzelfälle?

K. . Montag 31. Januar 2005 16:11

Bei einer Vorstellungsrunde die ich bei Lidl Alzenau mitgemacht habe wurde deutlich gesagt daß:
- ich eine 80 Stunden Woche hätte.
- in dem ersten halben Jahr abgesehen von den Sonntagen genau 3 Tage frei wären.

Yo. Alles klar.

Angelo . Montag 31. Januar 2005 16:14

Hallo Andreas,
da stimmt doch von der Logik etwas nicht. Lidl sucht überall Auszubildende und Mitarbeiter/innen, eröffnet dauernd neue Märkte und braucht dafür dringend Personal - und soll die Leute so schikanieren, daß die die Lust an der Arbeit verlieren? So doof kann kein Kapitalist sein! Ich studiere Wirtschaft und es fehlt mir das Vorstellungsvermögen, daß man mit dem von ver.di beklagten Ausbeutunssystem so erfolgreich sein kann, daß man 150000 Menschen beschäftigt (die Zahl habe ich zumindest gelesen). 150000 gequälte Menschen, die so erfolgreich sind....? Wie geht das?

tom.B . Montag 31. Januar 2005 17:02

@jan.30.01.05
Lieber Jan. Noch mal, ich glaube nicht, dass ich da so richtig falsch liege. Hast du dir das Haus von dem Herrn Schwarz mal angeschaut. Könnte irgendwie auch ein Geldspeicher sein.
Was meinst du? ;)
Und natürlich denke ich nicht, dass der Herr Schwarz durch die Filialen geht. Da hat er bestimmt im Moment keine Lust drauf, und das Geld nehmen doch schon andere aus der Kasse.;)
Aber bei einem bleibe ich auf jeden Fall:

BOYKOTT DEM LIDL

Bin sicher, dass sich da schon jetzt einiges getan hat. Das merkt man doch hier in den Kommentaren: neue Dienstvorschriften, der Versuch der GL am Image zu arbeiten, Mitarbeiterschulungen und die stockenden Umsatzzahlen in diesem Jahr.
ich habe da schon einiges in diese Richtung gehört.
Ich hätte eine Lösung: einfach mal den Mitarbeitern das zahlen, was ihnen zusteht, ordentliche Mitbestimmung durch Betriebsräte zulassen und ein nicht so menschenverachtendes handeln der Führungsebene ihren Mitarbeitern gegenüber und schwupps, wäre alles nur halb so schlimm. Mal ehrlich, der Herr Schwarz könnte sich das mit einem lächeln erlauben, wenn er wollte.

Andreas Hamann . Montag 31. Januar 2005 17:26

@angelo
Mit der Logik ist schon alles ganz in Ordnung, weil ich keine Vermutungen anstelle, sondern Tatsachen beschreibe.

Warum das System Lidl so erfolgreich ist, lässt sich im Schwarz-Buch übrigens ganz gut nachvollziehen: Brutaler Kostendruck gegenüber dem Personal und den Produzenten/der Zulieferindustrie, das ist das A und O des Erfolgs.

Die Frage, warum Lidl überall Auszubildende und Mitarbeiter/innen sucht, hast du ja zum Teil schon selbst beantwortet. Das Unternehmen expandiert wie wild. Darüber hinaus gibt es eine hohe Fluktuation. Warum? Frag doch als interessierter Wirtschaftsstudent mal nach bei Lidl und frag auch, wie der Altersdurchschnitt der Beschäftigten aussieht.

Meine Einschätzung sage ich auch: Ab einem bestimmten Alter ist der überaus hohe Leistungsdruck nicht mehr zu bewältigen. Ich treffe sehr selten Kolleginnen und Kollegen bei Lidl, die kurz vor oder sogar über 40 sind.

Es stimmt: Die Unternehmensgruppe Schwarz behauptet, europaweit 150.000 Menschen zu beschäftigen. Um was für Beschäftigungsverhältnisse es sich handelt, das wird nicht gesagt. Wie ist das Verhältnis von Vollzeit zu Teilzeit? Wie hoch ist der Anteil der geringfügigen Beschäftigten? Wieviel Jobs gehen in anderen Vertriebsformen durch den Verdrängungswettbewerb gerade auch der Discounter verloren?

Übrigens haben wir nie gesagt, dass die Schwarz-Gruppe 150.000 Menschen quält. Wir zeigen "nur" auf, dass dieser Konzern in weiten Teilen seines Imperiums gezielt auf ein Klima der Angst setzt, um seine Ziele durchzusetzen. Dass dies gelingt, hat sehr viel mit der Massenarbeitslosigkeit zu tun: Sowohl was die Akzeptanz durch die Kunden angeht ( das Image "billig"), als auch die Notwendigkeit dort zu arbeiten.

In einem Wirtschaftsbereich wie dem Einzelhandel, in dem Jahr für Jahr zwischen 30.000 und 50.000 Stellen wegfallen, ist der Teilzeitjob bei Lidl für viele der Kolleginnen, mit denen wir gesprochen haben, der letzte Ausweg gewesen. Nicht nur sie, sondern alle Beschäftigten bei Lidl und Kaufland haben aus unserer Sicht Anspruch auf erheblich bessere Arbeitsbedingungen. Das gilt natürlich auch für andere Discounter. Nach unserer Erfahrung lässt sich das dauerhaft nur mit gewählten Betriebsräten durchsetzen, die von ver.di unterstützt werden.

Riemer . Mittwoch 2. Februar 2005 12:25

Hallo Andreas Hamann.
Ich verfolge schon eine geraume Zeit die Berichte im Blog. Meine Freundin arbeitet auch schon mehrere Jahre im Kaufland und es ist erschreckend wie sich die Situation der Angestellten verschlechtert hat.Vor zwei Jahren waren es noch 15 bis 17 Angestellte in ihrem Bereich letztes Frühjahr 8 Angestellte und 2005 noch ganze 5 bis 6 Angestellte. Die Arbeit ist nicht weniger geworden im Gegenteil.Es Kommen Monate vor wo teilweise 50% bis 70% Überstunden geleistet werden. Im Gegensatz dazu werden weder Zuschläge noch Überstunden bezahlt. Nun Letztes Jahr ist Sie dann in den Betriebsrat eingetreten.Es gab große Versprechen aber passiert ist in einem Jahr nichts nennenswertes. Außer das der Beitrag für die Gewerkschaft auch noch im Geldbeutel fehlt.
Ich sehe das größte Proplem darin, das mehr und mehr Angst in den Rehen der Angestellten wächst und der Zusammenhalt zerbricht. Den einselne können nicht gegen den Druck des Imperiums ankämpfen das geht nun mal nur mit Einigkeit und Stärke.

Bulldoge . Freitag 4. Februar 2005 16:58

Ich arbeitete 3 Jahre als Pauschalkraft
(165.¤) als Kassiererin in einem Netto- Markt. Und wurde jetzt ohne Arbeitsvertrag und irgendwelche Ansprüche auf 20 Std. eingestellt(325¤). Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, das ich keinen Anspruch auf Urlaub sowie Fortzahlung im Krankheitsfall habe. Obwohl diese Ansprüche doch im Bundesurlaubsgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz fest geschrieben sind. Desweiteren wurde von mir verlangt, das ich mich beim Arbeitsamt als Hausfrau abmelden musste und nicht Arbeitssuchend. Durch diese Maßgabe, habe ich auch keine Möglichkeit(Bewerbungskosten) geltend zu machen. Durch Gespräche mit anderen Leidensgenossen habe ich fest gestellt das dies nur in den neuen Bundesländern mit Pauschalkräften praktiziert wird. In unserem Nettoladen sind 2 festangestellte sowie 6 Pauschalkräfte.

MitarbeiterXY . Sonntag 6. Februar 2005 05:03

Mit großem Interesse habe ich die bisherigen Einträge gelesen. Bei einigen habe ich nur den Kopf schütteln können, bei anderen Beiträgen kann ich nur zustimmen und als letztes kann ich meine Erfahrungen und meine eigene Meinung kundtun.

Zum Glück gibt es ja einige Leute die gerne bei Lidl arbeiten. Nur, sicherlich nicht sehr viele. Warum nur? Kann es vielleicht sein, das diese Mitarbeiter in Filialen arbeiten, die einen schwächeren Kundendurchlauf und weniger Umsatz haben?
Müssen diese Filialen nicht laut Lidl Philosophie von umsatzstarken Filialen mitgezogen werden?
Ist bei diesen Filialen nicht die festgelegte Planleistung wesentlich niedriger als in starken Filialen?
Fragen über Fragen?

Warum dürfen diese Filialen fast die gleiche Personalstunden für die Woche verplanen, wie eine umsatzstärkere Filiale?
Lösung -->Das muss zwischen den anderen Filialen ausgeglichen werden! : - )
Da ist der Stress sicherlich etwas geringer(ich schreibe nur etwas, weil der Stress ist da auch ausreichend vorhanden).
Ganz einfach, weil ja der Filialleiter nicht alleine im Laden sein kann, dieses würde ihm doch sicherlich schwer fallen, gleichzeitig die Ware zu verräumen und alleine zu kassieren, den Laden zu putzen und die Kunden mit seiner 100% Freundlichkeit zu überzeugen, ach ich vergaß er sollte auch noch die Arbeitspläne, Preisänderungen und sonstige Arbeiten verrichten. Ups, jetzt haben wir ja noch die Reklamationen vergessen. Aber die schafft er doch locker nebenbei. Ist doch kein großer Aufwand, alle 10 Minuten durch den ganzen Laden zu hetzen und 100% freundlich dabei zu sein. Alles kein Problem! (aber nur, wenn ja noch jemand da ist!)

Ich habe sowieso den größten Respekt vor Filialleiter, nicht immer von den Entscheidungen die sie treffen müssen oder umsetzen(laut Anweisung), sondern wegen Ihrer Leistung. Hut ab!

MitarbeiterXY . Sonntag 6. Februar 2005 05:09

Aber zum Thema Testkäufe fällt mir auch noch eine Kleinigkeit ein. Sicherlich sind solche Test sinnvoll, wenn sie mit der Praxis übereinstimmen würden. Manchmal vergisst ein Kunde etwas im Einkaufswagen, nur das liegt einfach unversteckt im Wagen. Das ist aber menschlich!
Mmmm, * sfg*
Bis jetzt wurde bei uns noch kein normaler Kunde erwischt, der seine Waren im Einkaufskorb versteckt hatte. Bevorzugte Verstecke waren im allgemeinen Jacken, Hosen, Socken, Schuhe oder Taschen. Mir stellt sich da eine andere Frage, wie sollte den sonst ein Testkauf durchgeführt werden??? Es geht ja nur im Einkaufswagen. Eine Testperson würde nie sich die Waren in die Kleidung stecken. Warum ist ja sicherlich auch leicht nachvollziehbar. Wie viele Mitarbeiter wären da sinnvoll um alle Kunden durch den Laden zu verfolgen?? Weil, werte Kollegen, etwas Arbeiten sollte schon angebracht sein, nicht nur spazieren laufen!! (ein bisschen Spass muss sein).
Hotline ein sehr interessantes Thema!
Aber eigentlich nicht sehr empfehlenswert. Nur wer wirklich starke Nerven und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hat, um dann einen zweiten Anruf zu tätigen. Aber ich kann Euch jetzt schon sagen, ihr macht Euch dann nicht sehr beliebt.

Ihr habt ein Problem? Jeder Mitarbeiter hat ja so einen Zettel oder sollte ihn zumindest im Aufenthaltsraum hängen haben.
Was passiert, wenn Ihr Euch vertrauensvoll an die Hotline wendet und der netten Frau vom Call Center Euer Problem schildert?
-->eins kann Euch gewiss sein, die Reaktion folgt prompt.
Ihr erhaltet innerhalb von einer Viertelstunde einen Anruf von Eurem Verkaufsleiter, der stinksauer ist, weil ihr da angerufen habt und warum ihr Euch nicht an ihn direkt gewandt habt.

Der Hintergrund ist aber interessanter, warum ist der liebe nette Mann so sauer??
Ganz einfach, die nette Dame vom Call Center hat nämlich den Vorgesetzten von Eurem Verkaufsleiter angerufen. Wie das Gespräch wohl abläuft??? Auch nicht so freundlich! Er muss sich dann anhören, warum einer von seinen Mitarbeiter da anruft. Da hat also der Verkaufsleiter etwas verbummelt.

Ich habe mir schon überlegt, eigentlich sollte man dann gleich wieder bei der Hotline anrufen und nachfragen, warum man den jetzt vom Verkaufsleiter so am Telefon zur Minna gemacht wird. Aber ich bin ehrlich, dazu fehlt mir doch etwas der Mut! Aber kann ja noch kommen. Positiv denken!!



Zu den anderen Themen, wie zum Beispiel Angst und Kollegen äußere ich mich ein anderes Mal.